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Missgeschicke der Evolution Warum Sie diese Tiere trotzdem lieben sollten

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-12585-1

Erschienen: 27.10.2014
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Die Geschichte der Evolution – so spannend erzählt wie ein Krimi.

Wie pflanzen sich Spinnen fort, und warum ist das Urzeitpferdchen noch nicht ausgestorben?

Im Zuge der Evolution haben sich unzählige skurrile Tierarten entwickelt, von deren Existenz die meisten Menschen nichts wissen. Und natürlich gibt es auch viele Tiere, die zwar gemeinhin bekannt sind, mit denen sich aber nur die Wenigsten näher befassen möchten.

Die promovierte Biologin Lisa Signorile stellt 37 bemerkenswerte Arten vor, von Insekten über Reptilien und Vögeln bis hin zu Säugetieren, und wartet dabei mit beeindruckenden Erkenntnissen, spannenden Geschichten und unvermuteten Überraschungen auf: Begeben Sie sich geschrumpft in ihr eigenes Bett, wo Sie sich Auge in Auge einer Hausstaubmilbe gegenübersehen. Lernen Sie echte Vampire kennen, gewinnen Sie winzige Beutelratten lieb, die wie Äffchen aussehen, und staunen Sie über Elysia, ein Mischwesen aus Schnecke und Pflanze.

Lisa Signorile (Autorin)

Lisa Signorile hat nach ihrem Diplom in Biologie und einer zeitweiligen Laufbahn als Biochemikerin an verschiedenen Orten der Welt gearbeitet, um Lurche umzusiedeln, tropische Mäuse zu zählen oder Wölfe und Eichhörnchen zu beobachten. Zurzeit lebt sie in London, wo sie sich mit Populationsgenetik beschäftigt.

Aus dem Italienischen von Franziska Kristen
Originaltitel: L'Orologiaio Miope
Originalverlag: Codice Edizioni

eBook (epub)
mit zahlreichen farb. Illus.

ISBN: 978-3-641-12585-1

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 27.10.2014

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Von Magenfüßlern und stachellosen Igeln

Von: C. Widmann Datum: 26.07.2017

nouw.com/cwidmann

"Missgeschicke der Evolution" - der Titel passt nicht annähernd zum Buch. Schuld ist die Übersetzung. Lisa Signorile nennt ihr Werk "L'Orologiaio Miope" - der kurzsichtige Uhrmacher, entstanden aus ihrem gleichnamigen Blog. Es geht um bizarre Tierchen, keineswegs Missgeschicke des Schöpfers, sondern die Ergebnisse einer langen Evolution. Perfekt angepasst an ihre Umwelt, und deshalb teilweise ... nun, schräg. Zum Beispiel die Asselspinnen, die ihren Magen in die Beine verlegt haben.

Lisa Signoriles erstes Buch lebt von dem, was sie selbst als "Katzenkadaver-Effekt" bezeichnet: Wir mögen uns vor bestimmten Tieren ekeln, gleichzeitig aber faszinieren sie uns. Daheim im sicheren Wohnzimmer, auf sauberen Buchseiten, lese ich gerne von grünblütigen Kriechtieren, ameisenköpfenden Fliegen und gruseligen Parasiten. Zwischendurch gibt es eine niedliche Maus, die bei Wind unter der Erde bleiben muss, weil sie sonst auf ihren riesigen Ohren davonflöge. Und wer hätte gedacht, dass es Säugetiere gibt, die wie die Ameisen in einem Bau zusammenleben, mit kleinen Arbeiterinnen und einer riesigen Königin, die als einzige Junge bekommt?

Selten, bizarr, leider oft vom Aussterben bedroht - Lisa Signorile hat eine Reihe wirklich außergewöhnlicher Tiere für uns beschrieben. Genau wie ihr anderes Werk, "So macht es das Krokodil", liest sich das Buch vom blinden Uhrmacher kurzweilig und aufschlussreich. Ein Loblied auf die Vielfalt einer Tierwelt, von der wir immer noch viel zu wenig wissen.

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