Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur

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Was hat Alexander von Humboldt, der vor mehr als 150 Jahren starb, mit Klimawandel und Nachhaltigkeit zu tun? Der Naturforscher und Universalgelehrte, nach dem nicht nur unzählige Straßen, Pflanzen und sogar ein »Mare« auf dem Mond benannt sind, hat wie kein anderer Wissenschaftler unser Verständnis von Natur als lebendigem Ganzen, als Kosmos, in dem vom Winzigsten bis zum Größten alles miteinander verbunden ist und dessen untrennbarer Teil wir sind, geprägt. Die Historikerin Andrea Wulf stellt in ihrem vielfach preisgekrönten – so auch mit dem Bayerischen Buchpreis 2016 – Buch Humboldts Erfindung der Natur, die er radikal neu dachte, ins Zentrum ihrer Erkundungsreise durch sein Leben und Werk. Sie folgt den Spuren des begnadeten Netzwerkers und zeigt, dass unser heutiges Wissen um die Verwundbarkeit der Erde in Humboldts Überzeugungen verwurzelt ist. Ihm heute wieder zu begegnen, mahnt uns, seine Erkenntnisse endlich zum Maßstab unseres Handelns zu machen – um unser aller Überleben willen.

"Keiner hat die Welt so gesehen wie er: Alexander von Humboldt. Ihm hat Andrea Wulf eine wunderbare, eine herrlich zu lesende, monumentale Biografie gewidmet. Eine glänzende Lektüre, ein Abenteuerspielplatz des Geistes."

Denis Scheck in ARD "druckfrisch" (20. November 2016)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Hainer Kober
Originaltitel: The Invention of Nature
Originalverlag: John Murray (Hachette), London 2015
Hardcover mit Schutzumschlag, 560 Seiten, 15,0 x 22,7 cm
8 S. Farbbildteil, 69 s/w-Abb. im Text, 3 Karten
ISBN: 978-3-570-10206-0
Erschienen am  11. Oktober 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Mit ein bisschen Romancharakter wäre dieses geballte Kompendium ein Sensationsbuch geworden! Dennoch: Daumen sehr hoch!

Von: Floh

19.09.2019

Ein historisch geballter und thematisch hoch interessanter Geschichtsband über die Person und sein Wirken Alexander Humboldts. Vorausahnend, prophezeiend, enthüllend, lehrreich, renommiert und sachlich authentisch geschildert. Eine bildende Lektüre aus der Feder der passionierten und ambitionierten Autorin Andrea Wulf. In "Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur" bietet die Autorin eine faktenreiche, ehrliche, authentische, bildhafte, brillierende und gut recherchierte Zeitreise zu Humboldts Thesen und Entdeckungen. Aktueller denn je. Unsere Natur, unser Klima, unsere Welt, unser Gleichgewicht und unser Fortbestehen geht jedem etwas an. Andrea Wulf hat die historischen, kulturellen, bahnbrechenden, überlieferten, belegten und wirtschaftlichen Fakten und Erzählungen zu einem fundierten und ausgesprochen stimmig recherchierten Kompendium verarbeitet und bietet interessante und faktenreiche Lektüre für neugierige und wissenshungrige Leser, die Anspruch mögen und nicht so sehr auf romanartige und schmachtende Romanzen oder Rahmenhandlungen stehen. Dieses historische Wissenswerk liegt schwer im Gewicht, aber es lohnt sich, so ein Buch zu besitzen und diese aktuellen Themen und diese biographische Zeitreise zu unternehmen. Erschienen im C. Bertelsmann Verlag Inhalt / Klapptext (von der Verlagshomepage übernommen): „Was hat Alexander von Humboldt, der vor mehr als 150 Jahren starb, mit Klimawandel und Nachhaltigkeit zu tun? Der Naturforscher und Universalgelehrte, nach dem nicht nur unzählige Straßen, Pflanzen und sogar ein »Mare« auf dem Mond benannt sind, hat wie kein anderer Wissenschaftler unser Verständnis von Natur als lebendigem Ganzen, als Kosmos, in dem vom Winzigsten bis zum Größten alles miteinander verbunden ist und dessen untrennbarer Teil wir sind, geprägt. Die Historikerin Andrea Wulf stellt in ihrem vielfach preisgekrönten – so auch mit dem Bayerischen Buchpreis 2016 – Buch Humboldts Erfindung der Natur, die er radikal neu dachte, ins Zentrum ihrer Erkundungsreise durch sein Leben und Werk. Sie folgt den Spuren des begnadeten Netzwerkers und zeigt, dass unser heutiges Wissen um die Verwundbarkeit der Erde in Humboldts Überzeugungen verwurzelt ist. Ihm heute wieder zu begegnen, mahnt uns, seine Erkenntnisse endlich zum Maßstab unseres Handelns zu machen – um unser aller Überleben willen.“ Erzählweise/Schreibstil: Die Autorin Andrea Wulf schafft es, durch penible Recherche einer Vielzahl von geschichtlichen Details einen beinahe biographischen Weg zu finden, Humboldts Lehren an die heutigen Leser zu bringen. A. Wulf geizt nicht mit ihrem Wissen, sie nutzt das schriftstellerische Werkzeug und behält die alte Deutsche Sprache in ihren Zitaten und Verweisen bei und stützt sich hier auf viele Quellen und Aufzeichnungen. Sie erklärt in endlos langen und geballten Sätzen, dass, was der Leser zu erfahren wünscht. Dabei vermittelt sie das Wissen so geschickt, dass der Leser niemals den Eindruck hat, Wissen vermittelt zu bekommen, sondern einfach nur in den Genuss flüssiger Aneinanderreihungen und Themenschwerpunkte gepaart mit einer gestützten Basis von Quellen und Fundamenten geboten zu bekommen, die das hitzige und hochbrisante Thema Umwelt und Naturschutz aufgreifen. Die Informationen werden zwar sachlich und klar, wenig subtil und spielerisch dargeboten, wirken aber keinesfalls trocken oder spröde. Eher ist es so als würde man Geschichtsunterricht deutlich und in verständlichen und zeitgemäßen Worten vermittelt bekommen. Ein gehobener Schulbesuch zwischen zwei Buchdeckeln, ein Studium, eine Weiterbildung. Eine Expertise. Zeit zum Umdenken… Alles was sich in Humboldts Studien zeigte, was er zu verstehen gab, wofür er eingestand, all das prägt noch immer unser Heute. Alexander von Humboldts Leben und Wirken wird anschaulich, erlebbar und greifbar geschildert und dem Leser erklärt und thematisiert. Die Autorin zeigt sich mutig, indem sie zahlreiche Fakten und Wissen in verschachtelte und ausgiebig ausgeschmückte Sätze bindet. Da muss man als Leser gute Konzentration und Muße, sowie Ruhe aufbringen, um diesem Studium und dieser Wortkunst zu folgen. Anspruchsvoll und lobenswert. Kein alltägliches Stilmittel für ein historisches Werk, was weit über das Grundwissen hinausreicht. Die Charaktere, und somit berühmte Männer und Frauen seiner Zeit, bleiben etwas distanziert, es fehlt der moralische Zeigefinger, aber dafür erhält der Leser eine große Menge an Wissen und fundierten Fakten wunderbar verpackt. Hinsichtlich Humboldts Persönlichkeit hingegen erhalten wir beinahe eine lückenlose Biographie. Die Leser können sich selbst ein Urteil über die Protagonisten und Thesen bilden, da Andrea Wulf dem Leser keine Vorlage gibt und sehr viel Freiraum für eigene Wertevorstellungen und Grundsätze lässt. Durch geschicktes Aneinanderreihen von Szenen bzw. Aussparen derselben ist der Leser verführt, ständig und unablässig weiterzulesen, um die Geschichte, die eigentlich keine Geschichte, oder kein Roman ist, zu einem Abschluss zu bringen. Sehr klug und sehr spannend! Einige Personen werden unvermutet eingeführt und in Zusammenhang gebracht. Ein paralleles Wirken dieser bekannten und historischen Personen und Menschen. Nicht immer ist deren Rolle gleich sichtbar, wird aber mit verblüffender Ausarbeitung zu einem Aha-Moment. Mein persönlicher Kritikpunkt: Autorin Andrea Wulf bedient leider nur wenige Emotionen und glänzt eher mit Recherche und Fakt. Ich hätte mir gern mehr Details, Umschreibungen und Minenspiel gewünscht, mehr Lebendigkeit und Romancharakter. Eine Rahmenhandlung und eine Geschichte zur Geschichte und seinen Fakten. Gerade bei den sehr bewegenden und einprägsamen Momenten im Leben des Alexander von Humboldt, hätte es mit den vielen Einflussgrößen ein wunderbarer historischer Roman werden können. So ist es ein wunderbares Sachbuch, mehr oder weniger eben nicht. Die Person Humboldt wäre mir mit etwas mehr Handlung und seiner Passion an sich, als stattdessen eher biographisch, viel näher gebracht worden. Klimaschutz ist leider zu einem emotionalen Thema geworden, ein Buch über Humboldt hätte hier ebenfalls mehr Emotion, Eifer und Nähe verdient… Kurzmeinung: Ein sachliches und sogleich jedoch wunderbares Buch, das den interessierten Lesern das Wirken des Alexander von Humboldt fundiert veranschaulicht, mit Wissen und Informationswert glänzt, aber leider keine greifbare Handlung bietet und durch die dichte Fülle an Themen fast erschlagend und überrollend wirkt. Schwer lässt sich ein roter Faden erkennen, dafür aber stets bereicherndes Wissen und Hintergrund. Mir hätte Romancharakter hier sehr gut gefallen, denn ich denke, dieser Autorin müsste es spielerisch gelingen, ihre ausgiebigen Informationen zu einer Handlung in Romanstil zu verwirklichen. Ein echter Glücksgriff und eine ehrliche Empfehlung für die Liebhaber von sachlich-historischen Gesamtwerken mit einer vielseitigen Themenauswahl zur Thema Natur, Umwelt und Fazit: Humboldt hätte unser heutiges Fiasko zu verhindern gewusst. Ein unschlagbar erhellendes Werk. Gerne vergebe ich 4 Sterne!

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Die globale Sicht auf das Winzigste

Von: Anja Beisiegel "Hund im Buch"

02.06.2018

„Dies ist das Schicksal des Menschen: Man erreicht das Ende des eigenen Lebens und vergleicht, nicht ohne Traurigkeit, das Wenige, das man hervorgebracht hat, mit all jenem, was man hätte unternehmen wollen, um das Reich der Wissenschaften zu erweitern.“ Alexander von Humboldt war 76 Jahre alt, als er 1844 dieses Resümee seines Lebens zog. Am 6. Mai 1859 starb Alexander von Humboldt. Er hatte Europa, Amerika und Asien bereist und erforscht. „Das Wenige“, das er hervorbrachte setzte, niedergeschrieben in vielen wirkmächtigen Büchern, einen wesentlichen Grundstein zu unserer Betrachtung der Umwelt. Seine Forschungsarbeit stellte bereits im 18. Jahrhundert heraus, in welchem Einfluss Umwelt, Klima und geografische Gegebenheiten für das Leben, für Tiere und Pflanzen haben. „Die Erde erschien ihm als riesiger Organismus, in dem alles mit allem in Verbindung stand.“ Aufgrund dieser epochalen Bedeutung wurde er Namensgeber unzähliger Schulen und Universitäten auf dem gesamten Globus. Er war Reisender, Naturforscher und politischer Berater. Andrea Wulf hat sich auf Alexander von Humboldts Spuren begeben und eine umfassende Biografie über den großen Naturforscher geschrieben. Die Historikerin nahm die Spurensuche wörtlich und bereiste die Orte und Länder, die Humboldt während seines langen Lebens besucht hatte. So erklomm sie den Chimborazo (immerhin ein Sechstausender) und schlief im venezolanischen Regenwald und stöberte in Bibliotheken und Archiven nach Handschriften, Büchern und Dokumenten. Auf mehr als 400 Seiten (und zusätzlich 150 Seiten Literaturverzeichnis und Anmerkungsapparat) bringt Andrea Wulf uns Humboldt als Mensch und Wissenschaftler nah. Sie beschreibt die Kindheit (im Haus einer strengen Mutter), seine Forschungsreisen und sein Leben in Paris, London und -immer wieder- Berlin. Humboldts Arbeiten waren von großer Bedeutung und Wirkkraft auf die intellektuellen Kreise seiner Zeit. Seine Wirkung und seine Interessen beschränkten sich nicht allein auf die Naturwissenschaften. Er stellte „als Erster eine Beziehung zwischen Kolonialismus und Umweltzerstörung her“ und war Berater des amerikanische Präsidenten Thomas Jefferson. „Niemand in Europa oder Nordamerika wusste mehr über Südamerika als Humboldt – er war die Autorität auf diesem Gebiet“. Mit Jefferson stritt er auch um die moralische Rechtfertigung der Sklaverei, deren erbitterter Gegner Humboldt war. Der südamerikanische Freiheitskämpfer Simon Bolivar preist Humboldts enzyklopädische Kenntnisse und stützt sich in seinem Kampf auf Humboldts Erkenntnis, dass der Kolonialismus eine Katastrophe für Mensch und Umwelt sei. Humboldt beeinflusst Schriftsteller wie David Thoreau, William Wordsworth und Samuel T. Coleridge. Auch für nachfolgende Generationen von Naturforschern setzten Humboldts Ideen Standards. Für Charles Darwin war Humboldt einer der wichtigen Impulsgeber. Ernst Haeckel las bereits als Kind Humboldts Bücher und saugte seine Ideen auf. Mein Fazit: Die Humboldt-Biografie von Andrea Wolf ist aus meiner Sicht ein wichtiges und sehr lesenswertes Buch. Ich persönlich habe viel über Alexander von Humboldt erfahren; über seinen biografischen Hintergrund, seine Forschungsreisen, seine Veröffentlichungen. Und vor allem: Über seine Bedeutung als Erforscher des Naturganzen, des Zusammenhangs und der Vernetzung unseres empfindlichen und manchmal fragilen Ökosystems. Humboldt begriff „die Natur als eine globale Kraft“. Damals war dies ein „radikales Konzept, und noch heute prägt es unser Verständnis der Ökosysteme.“ Seine Erkenntnisse sind mehr als 200 Jahre alt. Und heute so radikal und wichtig wie damals.

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Vita

Andrea Wulf, geboren in Indien und aufgewachsen in Deutschland, lebt seit anderthalb Jahrzehnten in London. Seit ihrem Studium der Designgeschichte am Royal College of Art arbeitet sie als Sachbuchautorin und Journalistin. Sie wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, ihr Buch "The Brother Gardeners" wurde u.a. für die Longlist zum Samuel Johnson Prize nominiert. Sie schreibt u.a. für "Wall Street Journal", "Sunday Times", "New York Times", "Guardian" und "Times Literary Supplement" und arbeitet zudem regelmäßig für die BBC. 2012 erschien ihr Buch "Die Jagd auf die Venus".

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

"Wulf gelingt es in dieser faszinierenden Lebensbeschreibung, einerseits das weltreisende Universalgenie plastisch werden zu lassen. Andererseits aber auch Brücken ins Hier und Heute zu schlagen."

Denis Scheck in ARD "druckfrisch" (07. Mai 2017)

"Das Sachbuch des Herbstes. Mit einer Sprache ganz von heute macht Wulf Humboldt zum spannenden Zeitgenossen und bringt durch ihre faszinierende Erzählkunst den Leser dazu, es Humboldt nachzutun. Unglaublich, dass einem Buch so etwas gelingt."

ZDF "aspekte" (28. Oktober 2016)

"Dieses Meisterwerk der Erzähl- und Recherchekunst berichtet von einem der inspirierendsten Forscher der jüngeren Geschichte. Es lohnt sich, seine Sicht auf die Welt zu verstehen."

Die Zeit (15. Dezember 2016)

"Humboldts Reisen und das Relief des Chimborazo als 'Naturgemälde', Mensch, Werk, alles in einem Buch."

Die Zeit (24. November 2016)

»Wulfs Biografie schlägt deshalb so in Bann, weil ihr bei der Darstellung von Humboldts Persönlichkeit die perfekte Balance gelingt zwischen deren eher abseitigen und eher bekannten Facetten.«

Denis Scheck im Tagesspiegel (02. Juli 2017)

"Ein toll geschriebenes Buch auf hohem Niveau."

BR2 "Eins zu Eins. Der Talk" (07. Dezember 2016)

"Andrea Wulf gelingt es, in sprechenden Szenen ein klares, lebendiges Bild ihres Helden zu zeichnen. Ihr Buch ist Biografie und ideenhistorische Studie in einem. Der Leser folgt ihr gern."

Süddeutsche Zeitung (29. November 2016)

"Gründlich recherchierte und gut lesbare Einführung in den Kosmos Humboldt."

Süddeutsche Zeitung (01. Dezember 2016)

"Es ist und bleibt mein Sachbuch des Jahres, quasi in jeder Kategorie: Wissenschaft, Natur, Biografie und Geschichte."

Bill Bryson im Guardian, Best Books of 2016 (01. November 2016)

"Eine in Indien geborene und in Deutschland aufgewachsene Britin bringt den nötigen kosmopolitischen Geist mit, um die Biografie des großen Entdeckers und Wissenschaftlers zu schreiben."

Stern (15. Dezember 2016)

»Kein Buch prägt das gegenwärtige Bild des Naturforschers mehr als Andrea Wulfs ›Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur‹.«

Die ZEIT (25. Juli 2019)

"Wulfs neue Biografie ist glänzend erzählt. Ein absolut lesenswertes Buch."

Der Standard (02. November 2016)

"Für alle, die sich für Geschichte interessieren und die Natur lieben. Spannend und interessant."

taz (10. Dezember 2016)

"Mitreißende Biografie eines Naturforschers."

Berliner Zeitung (12. Oktober 2016)

"Kurzweilig erzählt Wulf von dem unermüdlichen Schaffen, den Reisen und Kontakten des preußischen Adligen, und zeichnet das Bild eines Weltbürgers, der immer neugierig, immer offen und von Grund auf liberal war. Sie wertete unzählige Briefe und Dokumente aus, kommt dabei auch dem Menschen Humboldt nahe."

Berliner Morgenpost (11. November 2016)

»Wulf hat Humboldts Welt mit allen verfügbaren Mitteln vermessen.«

Berliner Zeitung (18. September 2017)

"'Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur' bringt uns den rastlosen Forscher nahe, dem wir nichts weniger verdanken als unser modernes Naturverständnis."

Hessische Allgemeine (11. März 2017)

"Ein umwerfendes Werk, das mit jedem Abenteuerroman mithalten kann. Wulf gelingt es, beim heutigen Leser ähnliche Gefühle zu wecken, wie es Humboldt selbst vor knapp 200 Jahren mit seinen Büchern geschafft hat."

Gießener Anzeiger (01. März 2017)

"Wulfs Biografie liest sich spannend wie ein Roman. Profund recherchiert, lesenswert und prall von Wissen."

Augsburger Allgemeine (30. Januar 2017)

"Ein inspirierendes Buch und monumentale Buiografie."

Stadtblatt Salzburg (24. Mai 2017)

"Ein viel gelobtes Porträt des berühmtesten Wissenschaftlers seiner Zeit."

Kurier am Sonntag (09. Oktober 2016)

»Besonders empfehlenswert.«

Bild der Wissenschaft (14. Januar 2017)

"Wulf zeigt, dass Humboldts Leben im Grunde kein literarisches Ausschmücken bedarf."

Bücher (05. Januar 2017)

"Sehr gut recherchiert."

P.M. History

»Andrea Wulf hat leidenschaftlich und beredt Alexander von Humboldt von seinem Podest herunter und wieder mitten unter uns geholt.«

Kunstzeitung (01. September 2017)

"Ein wunderbarer Einstieg in Humboldts Leben und Wirken; klug und anschaulich geschrieben. Wulfs Buch macht deutlich, wie wichtig es als Wissenschaftler ist, mit dem Herz und nicht nur mit dem Verstand zu forschen."

Volker Wildermuth in Deutschlandradio Kultur (11. Oktober 2016)

"Andrea Wulf hat etwas geschafft, was anderen Humboldt-Biografen bisher nicht gelungen ist: Sie hat den Entdecker für uns zum Zeitgenossen gemacht."

Deutsche Welle Kultur (18. Dezember 2016)

"Ein Sachbuch als Weihnachtsbuch? Ja, unbedingt, wenn es ein Sachbuch wie das der deutschstämmigen Autorin Andrea Wulf ist. Sie hat sich buchstäblich in den Fußstapfen des berühmten Naturforschers Alexander von Humboldt bewegt und eine wirklich beeindruckende Biographie über ein Genie geschrieben, dessen Erkenntnisse bis heute unser Verständnis der Natur prägen."

WDR4 "Bücher" (13. Dezember 2016)

"Warum Humboldt so nachhaltig gewirkt hat – und gleichwohl so nachhaltig vergessen wurde in seinem Heimatland – beschreibt Andrea Wulf voller Leidenschaft."

NDR "Sachbücher des Monats" (27. Dezember 2016)

"Das hervorragend gestaltete Buch überzeugt durch viele Zitate und sorgfältig recherchierte Hintergrundinformationen. Die lebendige Sprache macht es zum Leseerlebnis und nach der Lektüre bleibt kein Zweifel: Alexander von Humboldt hat uns heute sehr viel zu sagen."

Deutschlandfunk "Auslese" (23. Oktober 2016)

"Das beste Sachbuch 2016."

Michael Lange, Deutschlandfunk (23. Oktober 2016)

"Andrea Wulf ist der neue Star der Sachbuch-Szene."

ZDF Online (28. Oktober 2016)

"Ein Buch, auf das lange gewartet wurde und das endlich in der deutschen Übersetzung vorliegt."

Geographische Rundschau

Weitere Bücher der Autorin