VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

ca. € 15,00 [D] inkl. MwSt.
ca. € 15,50 [A] | ca. CHF 20,50*
(* empf. VK-Preis)

Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-328-10211-3

DEMNÄCHST
Erscheint: 10.09.2018

E-Mail bei Erscheinen

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Service

  • Biblio

Der Weltbestseller – die große Biografie eines Universalgenies

Er war seiner Zeit weit voraus: Alexander von Humboldt, Universalgelehrter, unermüdlicher Naturforscher, der »zweite Kolumbus« und »Wiederentdecker Amerikas«. Wie kein anderer Wissenschaftler prägte er unser Verständnis von der Natur als lebendigem Ganzen, als Kosmos, in dem alles miteinander verbunden ist und dessen untrennbarer Teil wir sind. In ihrer vielfach ausgezeichneten Biografie führt Andrea Wulf durch das abenteuerliche Leben Humboldts und sein Werk. Er begreift die Natur in ihrer ganzen Fülle als Lebensnetz und prägt damit auch unser Wissen um die Verwundbarkeit der Erde. So bleibt er unverändert wichtig – bis heute.

  • Der Bestseller in 21 Ländern – über 180.000 verkaufte Exemplare in Deutschland [Stand 10/2017]

  • »Eine wunderbare, eine herrlich zu lesende, monumentale Biografie.«

  • »Es ist und bleibt mein Sachbuch des Jahres.«

»Eine wunderbare, eine herrlich zu lesende, monumentale Biografie.«

Denis Scheck

»Es ist und bleibt mein Sachbuch des Jahres.«

Bill Bryson

Andrea Wulf (Autorin)

Andrea Wulf, geboren in Indien und aufgewachsen in Deutschland, lebt in London. Seit ihrem Studium der Designgeschichte am Royal College of Art arbeitet sie als Sachbuchautorin und Journalistin. Sie wurde mit einer Vielzahl internationaler Preise ausgezeichnet, vor allem für ihren Weltbestseller »Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur«. Andrea Wulf schreibt u. a. für »Wall Street Journal«, »Financial Times«, »New York Times«, »Guardian« und »The Atlantic« und arbeitet regelmäßig für die BBC. Bei Penguin erschien zuletzt »Die Vermessung des Himmels. Vom größten Wissenschaftsabenteuer des 18. Jahrhunderts«.

»Für alle, die sich für Geschichte interessieren und die Natur lieben. Spannend und interessant.«

taz

»Wulfs neue Biografie ist glänzend erzählt. Ein absolut lesenswertes Buch.«

Der Standard

»Das beste Sachbuch 2016.«

Michael Lange, Deutschlandfunk

»Andrea Wulf gelingt es, in sprechenden Szenen ein klares, lebendiges Bild ihres Helden zu zeichnen. Ihr Buch ist Biografie und ideenhistorische Studie in einem. Der Leser folgt ihr gern.«

Süddeutsche Zeitung

»Gründlich recherchierte und gut lesbare Einführung in den Kosmos Humboldt.«

Süddeutsche Zeitung

mehr anzeigen

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Englischen von Hainer Kober
Originaltitel: The Invention of Nature
Originalverlag: John Murray (Hachette), London 2015

Paperback, Klappenbroschur, 560 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 15 farbige Abbildungen, 69 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-328-10211-3

ca. € 15,00 [D] | ca. € 15,50 [A] | ca. CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

DEMNÄCHST
Erscheint: 10.09.2018

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein unglaubliches Portrait über einen Mann, der die ganze Welt verändert hat

Von: Bücherliebe99 Datum: 26.08.2017

https://buecherliebe99.wordpress.com/



„Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur“ ist ein Sachbuch über den Entdecker und Naturwissenschaftler Alexander von Humboldt. Die Autorin stellt das Leben dieses Mannes in chronologischer Form da und geht dabei detailliert auf Personen ein, die Humboldts Leben geprägt und beeinflusst haben. So erfährt man viel über den Zeitgeist des 19. Jahrhunderts und wichtige Persönlichkeiten dieser Zeit, mit der HUmboldt in Kontakt stand. Zum Beispiel ist ein ganzes Kapitel der Beziehung zwischen Alexander von Humboldt und Johann Wolfgang von Goethe gewidmet. Wer sich nun denkt, das Buch sei ein langweiliges Buch über einen Mann, der nur ein wenig die Welt bereist hat, irrt sich.

Der Schreibstil von Andrea Wulff ist unglaublich interessant. So erschafft Wulff ein Portrait, das interessant, realistisch und Detailreich ist. Der Schreibstil ist in keiner Art und Weise langweilig, sondern weckte beim Lesen nur noch mehr Interesse. Das einzige, was mich ein wenig störte, waren die philosophischen Abschnitte.

Aber ansonsten hat mir dieses Buch wirklich gut gefallen. Man hat genau das bekommen, was der Titel vor raus sagt: Man lernte den berühmten Humboldt besser kennen aber bekam auch einen guten Einblick in die Beschaffenheiten der Natur, die er erforschte. Außerdem wurde ich von dem Genre „Sachbuch“ positiv überrascht, denn bislang dachte ich immer, Sachbücher wären trocken und nur auf die Wissensvermittlung und nicht die Unterhaltung ausgesetzt, was in diesem Fall nicht so war.

Meine Bewertung: 9/10

Wissenschaft unterhaltsam

Von: Burgherr Datum: 10.04.2017

meinblogistmeineburg.blogspot.de/

So erfolgreich und unterhaltsam Daniel Kehlmanns "Die Vermessung der Welt" auch gewesen sein mag, die tatsächliche Bedeutung Humboldts hat mir das Buch nicht nachdrücklich vermittelt. Doch dafür gibt es "Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur".

Die Historikerin Andrea Wulf hat mit diesem Buch einem der letzten Universalgelehrten ein weiteres kleines Denkmal gesetzt. In biografischer Manier werden die relevanten Lebensstationen und Reisen Humboldts geschildert. Es lohnt sich, diese anhand der Karten im Buch nachzuvollziehen. Mir fällt es schwer mir vorzustellen, wie sich Reisen im frühen 19. Jahrhundert gestalteten. Ich vermute verspätete ICE waren da noch die kleineren Herausforderungen. Umso mehr Achtung habe ich nun nach der Lektüre des Buchs vor Humboldts Lebensleistung. Und die Tiefe und Breite seiner Erkenntnisse sind unfassbar. Er erkannte bereits Zusammenhänge, die von aktuellen Staatspräsidenten geleugnet werden.

Humboldt war ein echter Weltbürger: Von belesenen Landsleuten wie Goethe geschätzt, ein regelmäßiger Ansprechpartner für US-Präsident Thomas Jefferson und ein angesehener Wissenschaftler in der ganzen Welt, vor allem aber in Paris und London.

Erkenntnisreich für den Leser sind auch die direkten und indirekten Verbindungen zu anderen einflussreichen Personen. Simón Bolívars Kampf für Unabhängigkeit in Südamerika wurde durch Humboldt ebenso befeuert wie Charles Darwins Entwicklung der Evolutionstheorie. Henry David Thoreau und George Perkins Marsh (einer der ersten Umweltschützer der USA) ergötzten sich an seinen Werken, sowie Ernst Haeckel (dem "Erfinder" der Wortes Ökologie und seiner Bedeutung) und John Muir, der für Nationalparks wie den Yosemite kämpfte.

Etwas gewöhnungsbedürftig sind die zahlreichen Quellenverweise, aber ansonsten liest sich das Buch flüssig und stellenweise gar fesselnd. Man könnte sich natürlich von dem Umfang (560 Seiten) abschrecken lassen. Der Epilog endet allerdings auf Seite 420 und die Quellenangaben ab Seite 439 lesen sich wirklich schnell. ;-)

Voransicht

  • Weitere Bücher der Autorin