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Der Mann, der die Erde wog Geschichten von Menschen, deren Entdeckungen die Welt veränderten

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-10258-9

Erschienen:  30.10.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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»Wir lernen wieder zu staunen.« In den Geschichten, die Richard von Schirach erzählt, geht es um Menschen, deren Dramen, Irrtümer und Enttäuschungen uns oft mehr berühren als ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse. Viele sind heute vergessen wie der englische Exzentriker Henry Cavendish, der im 18. Jahrhundert mit Seilen, Bleikugeln und einem Messrohr das Gewicht der Erde erstaunlich genau herausfindet. Oder der Heidelberger Professor Gustav Robert Kirchhoff, der atemlos hervorstößt: »Das ist entweder Unsinn oder ein ganz großes Ding!« – ehe er mit seinem neu entworfenen Spektralapparat als Erster alle Elemente der Sonne bestimmt. Andere sind weniger vom Glück begünstigt wie Max Planck, der vom Schicksal geprüft wird wie Hiob. Ihm wird alles genommen, was er liebt, bis er gegen Kriegsende im Alter von achtundachtzig Jahren in einem Wäldchen Zuflucht sucht, mit einem Lager aus Laub und nur den Sternen über sich. Immer schwingt in den Geschichten eine Ehrfurcht vor der Schönheit der Schöpfung mit, geht es um die Leidenschaften und Leidensfähigkeit von Menschen, deren Unbeirrbarkeit und Kühnheit des Denkens zu bahnbrechenden Entdeckungen führte.

»Richard von Schirach lässt die Menschen hinter den großen Namen lebendig werden, mit all ihren Schrulligkeiten, Irrtümern und Kleingeistigkeiten. Ein wunderbares Geschichtenbuch über Genies.«

Deutschlandfunk (05.12.2017)

Richard von Schirach (Autor)

Richard v. Schirach, geboren 1942 in München, ist Sinologe und Schriftsteller. Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt. Er war Übersetzer und Herausgeber der Autobiografie des letzten chinesischen Kaisers Pu Yi. Der Stoff wurde ein internationaler Bestseller und später von Bertolucci unter dem Titel „Der letzte Kaiser“ verfilmt. Schirachs eigene Autobiographie „Der Schatten meines Vaters“ erschien 2005. 2012 veröffentlichte er den Bestseller „Die Nacht der Physiker“.

»Richard von Schirach lässt die Menschen hinter den großen Namen lebendig werden, mit all ihren Schrulligkeiten, Irrtümern und Kleingeistigkeiten. Ein wunderbares Geschichtenbuch über Genies.«

Deutschlandfunk (05.12.2017)

»Schirachs Buch gehört zu den besten populären Darstellungen der Wissenschaftsgeschichte, die in den letzten Jahren verfasst wurden. Hat man es angefangen, kann man kaum aufhören.«

Neues Deutschland (25.11.2017)

»Viele Wissenschaftler waren kauzige Exzentriker voller Leidenschaft. Von Schirach erzählt eindrucksvolle Episoden aus ihrem Leben und setzt sie zu einem unterhaltsamen Mosaik zusammen.«

bild der wissenschaft (16.01.2018)

»Skurrile Marotten und psychische Abgründe – das Buch beleuchtet die persönlichen Seiten der großen Gelehrten. [...] Ein Buch über die Höhen und Tiefen des Wissensdrangs.«

wissenschaft.de (05.03.2018)

»Bekannte und unbekannte Forscher erscheinen hier hautnah mit ihren Gefühlen, Nöten und Erfolgen. Viel Überraschendes, auch in Bildern.«

P.M. (08.12.2017)

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ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
mit s/w-Abb. im Text

ISBN: 978-3-570-10258-9

€ 22,00 [D] | € 22,70 [A] | CHF 30,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: C. Bertelsmann

Erschienen:  30.10.2017

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Von: H.D. Laufenberg  aus Erftstadt Datum: 25.01.2018

Gratulation Herr von Schirach und Hut ab vor diesen umfangreichen Recherchen, die ein solches Werk voraussetzen.
Die Aneinanderreihung der teils dramatischen Lebens- und Leidenswege der Protagonisten, zeigt einerseits die glanzvollen Stunden derer die es geschafft haben und andererseits die tiefe Einsamkeit und Verzweiflung der Gescheiterten. Mit diesem Buch geben Sie diesen totgeschwiegenen oder vergessenen Seelen eine Stimme. Zu Recht.
Aber noch etwas wird in diesem Buch sehr deutlich: Es reicht keineswegs eine bahnbrechende Idee oder revolutionäre Theorie zu denken, wenn man nicht die Zustimmung der Meinungs- und Deutungshoheiten findet.
Zu früheren Zeiten waren das die Kirchen und Herrschaftshäuser und ihre Erben sind die Wissenschaftsbetriebe. Die, und das ist die Ironie der Geschichte, sogar die Namen derer tragen, deren Schicksale Sie beschreiben, wie beispielsweise die Max Planck Gesellschaft.

Neue Theorien, vor allem die mit eigenen Quellen, haben in diesem abgeschotteten “Wissenschaftsmarkt“ heute genauso wenig Chancen auf Veröffentlichung wie zu früheren Zeiten. Denn sogenannte Wissenschaftsverlage verlegen nicht zwingend neues Wissen, wie man vielleicht denken könnte, sondern sind Verlage für etablierte Wissenschaftler/innen aus den entsprechenden Instituten.
Das Internet bietet zwar bessere Verbreitungsmöglichkeiten als damals. Wenn sie aber beispielsweise eine neue Kommunikationstheorie etablieren wollen, dann sind sie, genau wie früher, auf die Meinungs- und Deutungshoheiten angewiesen.
Insofern ist Ihr Buch auch eine Mahnung, den verqueren Gedanken der Unangepassten und Unangenehmen, die diese Zeitgenossen teilweise sind, eine gewisse Aufmerksamkeit zu widmen.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (eBook)

Hervorragend recherchiert, aber kunstlos ausgewählt und papiertrocken

Von: C. Widmann Datum: 02.04.2018

nouw.com/cwidmann

Was muss es für eine Arbeit gewesen sein, alle diese Lebensläufe zusammenzusuchen: Bolzmann, Cavendish, Julius von Mayer, Robert Brown, Bunsen, Kirchhoff, Planck, Michelson, Nernst, Lindemann, Tizard, Bord und sein Zirkel in Göttingen, die Kapitza-Gruppe, Oppenheimer. Von jedem gibt es Fotos, von vielen zitiert der Autor Briefe. In diesem Buch steckt Fleiß, das sieht man. Was ich vermisse, ist Talent.

Der Autor verspricht Geschichten, aber Sie erzählt. Er berichtet, papiertrocken. Der Mann, der die Erde wog wird seinem dramatischen Titel nicht gerecht. Das liegt zum einem am Stil, ausgetrocknet im Staub hunderter Archivseiten. Jahreszahlen schlage ich anderswo nach, in einer Biographie will ich ein Leben. Zum anderen beginnen und enden die Biographie-Schnipsel fast willkürlich. Gerade, als es in Oppenheimers Leben spannend wird, hört das Buch auf.

Und wie funktioniert nun Cavendishs Gravitationswaage? Wie maß Michelson die Lichtgeschwindigkeit? Das Buch handelt von Menschen, nicht von deren Entdeckungen. Aber wenn Herr von Schirach etwas von einem halb durchlässigen Spiegel B schreibt und von Abständen zwischen B und dem Spiegel M, dann gehört auf dieselbe Seite eine Schemazeichnung des Aufbaus. Entweder, Herr von Schirach, Sie erklären eine Entdeckung ganz, oder Sie erwähnen nur ihren Namen und lassen den Rest weg. Halbe Erklärungen frustrieren mich ungemein.

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