Die Frau im Musée d'Orsay

Roman

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Wer »Nathalie küsst« mag, wird »Die Frau im Musée d'Orsay« lieben

Warum nur flieht Antoine Duris Hals über Kopf aus seinem bisherigen Leben? Er war Professor an der Hochschule der Schönen Künste in Lyon und zieht nun nach Paris, um im Musée d'Orsay, wo die farbenfrohen Gemälde von Manet, Monet und Modigliani hängen, Wärter zu werden. Keiner kennt die Gründe für diesen plötzlichen Wandel, keiner weiß, wie sehr ihn das Schicksal seiner hochbegabten Studentin Camille mitgenommen hat. Erst als er Mathilde kennenlernt, findet Antoine einen Weg, sich der Freude, dem Genuss und der Liebe wieder hinzugeben …

Ein kluger, feinfühliger Roman, der vom Mut erzählt, dem Leben eine neue Wendung zu geben – und eine Liebesgeschichte voller Momente der Schönheit.

»David Foenkinos' Romankunst ist der Inbegriff der legendären französischen Leichtigkeit.«

Deutschlandradio

Aus dem Französischen von Christian Kolb
Originaltitel: Vers la beauté
Originalverlag: Gallimard
Hardcover mit Schutzumschlag, 240 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-328-60086-2
Erschienen am  13. Mai 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein Meisterwerk der Gefühle

Von: KAEM

22.05.2019

Keiner weiß, warum der beliebte Professor Antoine Duris seine Stelle an der Hochschule der Schönen Künste in Lyon aufgibt und als Aufsicht, im Musèe d`Orsay, nach Paris geht. Umgeben von der Kunst, die sein ganzes Leben bestimmt und der Personalchefin Mathilde, findet Antoine einen Weg der seinen Lebensschmerz lindert. Foenkinos fesselt seine Leser auf hohen Niveau mit der Geschichte von Antoine, dessen Gefühlslage aus dem Gleichgewicht geraten ist. Emotional geladen, sensibel und mit viel Spannung schreibt Foenkinos wie das Gute und Böse unser Leben beeinflusst und die Schönheit der Kunst Einfluss auf unser Leben hat. Es ist eines der Bücher in die man versinkt und erst wieder in der Realität ankommt, wenn es lange zu Ende gelesen ist. Danke für dieses wundervolle Buch! Tolles Cover! Unbedingte Leseempfehlung! Super Geschenk, besser als Blumen und Schokolade!

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Ein Buch über die Schönheit der Kunst das nachdenklich macht

Von: Baksi

22.05.2019

Mein erster Eindruck von diesem Buch? Ich wusste nicht wirklich was mich erwartet - das Cover mit zwei Personen die einem den Rücken zuwenden, und auch der Klappentext ließen für mich keinen wirklichen Schluss auf den Inhalt zu. Ein Liebesroman? Wer weiß... also, ließ ich mich überraschen - und wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist in drei Teile gegliedert, wobei jeder Abschnitt wiederum einen eigenen Teil der Geschichte von Antoine erzählt. Dem Grund warum er, ein renommierter Professor an der Kunsthochschule von Lyon, auf einmal lieber als Museumswärter im Musée d‘Orsay arbeitet, als Vorlesungen zu halten. Dem Grund, warum er an manchen Stellen genauso reagiert, wie er reagiert und was in seinem Inneren vorgeht. Hiervon erfährt man im ersten Abschnitt nämlich so gut wie nichts. Was aber auch irgendwie zu Antoine und seiner Geschichte - und dem Erlebten passt. Er wird zu Beginn des Buches beschrieben als „still und verdutzt [...] als wäre er vom Himmel gefallen“. Und das trifft es meiner Meinung nach genau auf den Punkt. Würde man ihn treffen, man würde ihn vermutlich nicht weiter wahrnehmen. Dennoch fand ich Antoine von Beginn an sympathisch. Vielleicht gerade weil er so still ist, kaum einen Ton rausbrachte und eher weltfremd wirkte. Dieses Verhalten passt einfach zu der Geschichte und dem Erlebten, und je weiter man liest, desto besser versteht man warum er so ist und auf diese und jene Art und Weise handelt. Auch die anderen Charaktere wirken auf mich sehr authentisch - insbesondere Camille und ihre Geschichte hat mich berührt und teilweise sprachlos und nachdenklich zurückgelassen. Berührend fand ich auch, wie der Bezug der Charaktere zur Kunst dargestellt wurde, die Liebe der Figuren zu den einzelnen Kunstwerken machen direkt Lust, selbst wieder einmal ins Museum zu gehen. Der Schreibstil des Buches ist schnörkellos. Ohne ausufernde Gefühlsbeschreibungen ohne umschweifende Adjektive. Schlicht und einfach auf den Punkt gebracht. Die Sätze sind relativ kurz gehalten, teilweise springt die Sichtweise in einem Satz zwischen den Personen. Allerdings hat mich das beim Lesen überhaupt nicht gestört. Man könnte der Geschichte von Beginn an sehr gut folgen, die Sichtwechsel haben aus meiner Sicht genau gepasst und machten das Lesen zu keiner Zeit „hektisch“. Insgesamt aus meiner Sicht sehr angenehm zu lesen. Dennoch gibt es von mir einen Stern Abzug. Der Grund ist der Schreibstil bzw. die Tiefe der Geschichte die mir an einzelnen Stellen doch etwas zu wenig Gefühl gezeigt haben bzw. an manchen Stellen hätte ich mir noch ein paar mehr Details gewünscht. Nichts was das Buch aber weniger lesenswert macht. Was bleibt jetzt von meinem ersten Eindruck - der ja gar keiner war. Eine Liebesgeschichte ist es aus meiner Sicht nicht ganz - oder nur sekundär. Die Liebe spielt eine Rolle, eine neue Liebe, leider icht und unsicher, eine vergangene Liebe, mit den Rissen, die diese nunmal hinterlässt, vor allem aber, die Liebe zur Kunst, die an jeder Stelle dieses Buches spürbar wird. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen!

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Vita

David Foenkinos, 1974 geboren, lebt als Schriftsteller und Drehbuchautor in Paris. Neben den Romanbiografien, »Charlotte« (2015) und »Lennon« (2018), finden auch seine Komödien begeisterte Leserinnen und Leser, darunter die Bestseller »Nathalie küsst« (2011) und »Das geheime Leben des Monsieur Pick« (2017), dessen Verfilmung 2019 ins Kino kommt. »Die Frau im Musée d'Orsay« ist Foenkinos' neuester Roman, der wochenlang in Frankreich auf der Bestsellerliste stand.

Zur AUTORENSEITE

Christian Kolb

Christian Kolb, 1970 geboren, studierte französische Literatur und Filmwissenschaft in Berlin und Paris. Neben den Romanen von David Foenkinos übersetzte er u. a. Jérôme Colin, Nicolas Fargues und Monica Sabolo. Er lebt in Berlin.

zum Übersetzer

Events

12. Sep. 2019

Lesung

20:00 Uhr | Aachen | Lesungen
David Foenkinos
Die Frau im Musée d'Orsay

08. Nov. 2019

Lesung im Rahmen der Albstädter Literaturtage 2019

19:30 Uhr | Tübingen | Lesungen
David Foenkinos
Die Frau im Musée d'Orsay

Pressestimmen

»Ich mag Foenkinos sehr, weil er anders ist als die anderen und sich mit jedem Buch neu erfindet.«

Joël Dicker

»Wie ›Charlotte‹ hat auch diese Geschichte etwas Strahlendes, Vitales.«

Le Figaro Littéraire

»David Foenkinos schreibt eine Eloge auf die Malerei und die Künstler und beschreibt mit beeindruckender Sensibilität, dass man durch die Kunst ins Leben zurückfinden kann. Großartig.«

Anne Michelet, Version Femina

»Ein starker Roman!«

Paris Match

»Von der Hässlichkeit des Verbrechens zur Schönheit von Bildern ... ein wunderbarer Roman über das Leid und die heilende Kraft der Kunst.«

Bernard Pivot, Le Journal du Dimanche

»Eine Geschichte, die uns nicht mehr loslässt, die uns verblüfft und erschüttert.«

RTL

»Ein Glaubensbekenntnis an die Schönheit ... ein ergreifender Roman!«

RCF Radio

»Ein ganz besonderes Buch.«

Fränkische Nachrichten (16. Mai 2019)

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