Kleine große Schritte

Roman

Hardcover
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Jodi Picoult - bewegend wie nie

Ruth Jefferson ist eine äußerst erfahrene Säuglingsschwester. Doch als sie ein Neugeborenes versorgen will, wird ihr das von der Klinikleitung untersagt. Die Eltern wollen nicht, dass eine Afroamerikanerin ihren Sohn berührt. Als sie eines Tages allein auf der Station ist und das Kind eine schwere Krise erleidet, gerät Ruth in ein moralisches Dilemma: Darf sie sich der Anweisung widersetzen und dem Jungen helfen? Als sie sich dazu entschließt, ihrem Gewissen zu folgen, kommt jede Hilfe zu spät. Und Ruth wird angeklagt, schuld an seinem Tod zu sein. Es folgt ein nervenaufreibendes Verfahren, das vor allem eines offenbart: den unterschwelligen, alltäglichen Rassismus, der in unserer ach so aufgeklärten westlichen Welt noch lange nicht überwunden ist …

»Picoult ist mit ihrem Roman ein mal bunt schillerndes, mal düster melancholisches, tiefgründiges Meisterwerk gelungen.«

Die Rheinpfalz (30. September 2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Elfriede Peschel
Originaltitel: Small Great Things
Originalverlag: Ballantine Books (Penguin Random House), New York 2016
Hardcover mit Schutzumschlag, 592 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-10237-4
Erschienen am  02. Oktober 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Leserstimmen

Wichtiges Thema gut umgesetzt

Von: Eva Keks

03.05.2020

Inhalt: Als ein Neugeborenes nach einem Routineeingriff im Krankenhaus stirbt, scheint schnell klar zu sein, wer daran schuld ist. Die dunkelhäutige Säuglingsschwester, der untersagt war, das Baby anzufassen. Es folgt ein nervenaufreibendes Verfahren, das vor allem eines offenbart: den alltäglichen Rassismus, der in unserer modernen westlichen Welt noch lange nicht überwunden ist... Meinung: Alle Bücher, die ich von Jodi Picoult kenne, haben ein eher zurückhaltendes Cover. So auch "Kleine große Schritte". Ich denke, in der Buchhandlung fällt es nicht allzu sehr auf und auch Coverkäufer, wie ich auch einer bin, fallen diesem nicht zum Opfer. Wie dem auch sei. Das Buch hat mich unglaublich von sich überzeugt. Die Geschichte ist eigentlich ganz gut im Klappentext beschrieben. Wir begleiten eine Hebamme, die ihren Job macht, bis die Eltern ihren Wunsch äußern, dass sie nicht mehr wollen, dass ihr Sohn von einer dunkelhäutigen Person angefasst wird. Dies wird in der Krankenakte vermerkt und Ruth darf, den vorher ihr zugeteilten Säugling nicht mehr behandeln. Bis die Station unterbesetzt ist und es zu Notkaiserschnitten kommt und Ruth die Einzige ist, die die Kontrollen bei dem frisch operierten Davis durchführen kann. Und dann kommt es zum moralischen Super GAU. Davis läuft blau an, sein Brustkorb hebt und senkt sich kaum noch. Was ist nun zu tun? Helfen und sich seiner Vorgesetzten widersetzen und alles riskieren, was da noch rechtliches nachkommen kann? Oder zuschauen, wie der kleine Junge stirbt, da es einem von Eltern und Vorgesetzten verboten wurde zu helfen? Letztlich stirbt Davis und sein Vater Turk macht Ruth dafür verantwortlich. Der Prozess beginnt... In dem Buch begleitet der Leser drei Figuren, die kaum verschiedener nicht sein könnten. Zum einen die Krankenschwester Ruth, ihre Pflichtverteidigerin Kennedy und der anklagende Vater Turk. Ich finde es tatsächlich sehr interessant, die Welt auch mal aus den Augen eines Rassisten zu sehen. Irgendwie mal zu erahnen, was sie denken, wenn sie jemanden wegen ihrer Hautfarbe ablehnen. Ich werde es mir sparen, die Figuren an dieser Stelle, wie gewohnt, nacheinander zu bewerten. Da mich weniger die Figuren von sich überzeugt haben, als vielmehr die Geschichte. Diese Problematik, die angesprochen wird. Allerdings muss ich noch anmerken, dass mich eine Kleinigkeit gestört hat, was aber am Unterschied vom deutschen zum amerikanischen Gesundheitssystem liegen kann. Mal spricht man von Ruth als Hebamme, mal als Krankenschwester. Bei uns sind das zwei verschiedene Berufe mit verschiedenen Ausbildungen. Dies hat mich immer mal wieder irritiert, aber ansonsten liest sich die Geschichte flüssig und wird auch spannend, mit unerwarteten Wendungen. Fazit: Für mich war die Geschichte eine positive Überraschung. Wahrscheinlich sogar mein Monatshighlight, Ich finde die Thematik einfach sehr wichtig. Denn auch, wenn wir es selber nicht betreiben und es in unserem Umfeld nicht sehen. Rassismus ist auch in unserem Jahrhundert noch da. Ich finde es sehr gut umgesetzt, wie uns Jodi Picoult dieses "Problem" wieder vor Augen führt. Definitiv lesenswert.

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Ein Thema, das nie an Aktualität verliert

Von: Ayda

15.04.2020

In dem Roman, den ich leider viel zu spät gelesen habe, geht es um Rassismus und Abwertung von Schwarzen Menschen vor allem im Hinblick auf alltägliche Erlebnisse, also Alltgasrassismus und struktureller Rassismus. Wir erleben hier speziell die Geschichte der Hebamme/Säuglingsschwester Ruth Jefferson. Ihr wird die Behandlung eines neugeborenen Säuglings entzogen, bis sie in eine Situation kommt, wo das Baby in eine Notlage gerät und stirbt, Ruth wird dafür verantwortlich gemacht... Schon beim verfassen der Handlung bekomme ich wieder Gänsehaut und es macht mich so wütend. Ich konnte mit Ruth leiden, trauen und emotional sein. Natürlich steigt die Wut gegen solche Familien wie die Bauers, aber gleichzeitig frage ich mich nach den Ursachsen, warum sie so sind wie sie sind. Ruth ist ein sehr starker Chrakter und eine tolle Frau. Die Bücher der Autorin beschäftigen sich immer mit gesellschaftskritische Themen, die auch unangenehm werden können. Sie hat hier ein Thema ans Tageslicht gebracht, was viele Menschen in den USA aber auch in aktuell in Europa tagtäglich passiert. Ein gutes Buch, das gelesen werden sollte...

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Vita

Jodi Picoult, geboren 1966 in New York, hat weltweit eine riesige Fangemeinde für ihre mehrfach ausgezeichneten Romane. »Kleine große Schritte« stand wochenlang an der Spitze der amerikanischen Bestsellerlisten und wurde von der LA-Times zum »Pageturner des Jahres« gekürt und als zeitgemäße Variante von Harper Lees Roman »Wer die Nachtigall stört« gefeiert. Jodi Picoult lebt in Hanover, New Hampshire.

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Pressestimmen

»Aufwühlendes Drama von der großartigen Geschichtenerzählerin Jodi Picoult.«

Maxi

»Jodi Picoult will mit ihrem Roman vor allem den unterschwelligen, alltäglichen Rassismus aufdecken, der auch heute längst nicht verschwunden ist. Ein Pageturner.«

flow (17. Oktober 2017)

»Furchtbar bedrückend, aber zugleich unglaublich erhellend. All das ist glänzend geschrieben. Es fällt schwer, dieses Buch aus der Hand zu legen.«

Deutschlandfunk Kultur ,"Lesart" (03. Dezember 2017)

»Das neue Buch von Bestsellerautorin Jodi Picoult ist ein bewegendes Rassismus-Drama. Vielschichtig und erschütternd.«

Hamburger Morgenpost (09. November 2017)

»Ihr Anliegen – sich des alltäglichen Rassismus bewusst zu werden - ist Jodi Picoult mit diesem Buch wunderbar gelungen.«

hr2 Kultur (03. Oktober 2017)

»Die US-Amerikanerin Jodi Picoult versteht es, zwischenmenschliche Beziehungen zu beschreiben. Ein aufwühlendes Drama um das Thema Rassismus.«

Laviva (01. November 2017)

»Ein Spiegeldbild des heutigen Amerikas, durch und durch unterhaltsam, spannend von der ersten bis zur letzten Zeile. Vor Jodi Picoult muss man den Hut ziehen.«

Freie Presse (13. Oktober 2017)

»Picoult entlarvt die dunkle Seite der amerikanischen Gesellschaft - die alltägliche Diskriminierung Farbiger und die Arroganz der weißen Oberschicht. Das geht an die Nieren!«

Lust auf mehr (20. September 2017)

»Kaum ein Autor kann zwischenmenschliche Gefühle so feinfühlig beschreiben wie die US-Amerikanerin Jodi Picoult.«

Hannoversche Allgemeine Zeitung (07. Oktober 2017)

»Das großartig inszentierte Gerichtsdrama bringt auf eindringliche Weise alle großen Konflikte der Amerikaner zur Sprache. Toll recherchiert, klasse geschrieben, spannend zu lesen.«

einfach.sein Magazin (14. Februar 2018)

»Mit »Kleine große Schritte« zwingt Jodi Picoult ihre Leser auf eindrucksvolle Weise, sich selbst zu hinterfragen. Packend, mitreißend, wie gewohnt gut recherchiert.«

Aachener Nachrichten (10. Oktober 2017)

»Dramatisch schön! Spannend und rührend zugleich.«

Luna mum (30. Oktober 2017)

»Cleverer Roman, der das Thema Rassismus in den Fokus rückt.«

Closer (13. September 2017)

»Ein wunderbares Buch, das nicht so leicht aus der Hand zu legen ist und das es wert ist, gelesen zu werden.«

Bremer Nachrichten (14. Dezember 2017)

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