VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Bis ans Ende der Geschichte Roman

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 10,00 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10051-5

Erschienen:  22.08.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Service

  • Biblio

Sage Singer ist eine junge, leidenschaftliche Bäckerin. Als sie den allseits beliebten pensionierten Lehrer Josef Weber kennenlernt, entwickelt sich trotz des großen Altersunterschieds eine enge Freundschaft zwischen ihnen. Doch als Josef ihr eines Tages ein lange vergrabenes, schreckliches Geheimnis verrät, bittet er Sage um einen schwerwiegenden Gefallen. Wenn sie einwilligt, hat das allerdings nicht nur moralische, sondern auch gesetzliche Konsequenzen. Sage steht vor einem Dilemma. Denn wo verläuft die Grenze zwischen Hilfe und einem Vergehen, Strafe und Gerechtigkeit, Vergebung und Gnade?

»Vielschichtig und emotional. Eine feinfühlige Story um Schuld und Gerechtigkeit.«

Alles für die Frau (30.09.2016)

Jodi Picoult (Autorin)

Jodi Picoult, geboren 1966 in New York, studierte in Princeton und Harvard. Seit 1992 schrieb sie mehr als zwanzig Romane, davon waren viele Nr.-1-Bestseller. Die Autorin wurde bmehrfach ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrem Mann in Hanover, New Hampshire. Im Herbst 2016 erscheint ihr Roman Die Spuren meiner Mutter bei C. Bertelsmann.

»Vielschichtig und emotional. Eine feinfühlige Story um Schuld und Gerechtigkeit.«

Alles für die Frau (30.09.2016)

»Ein wirklich bewegendes Buch, das viele Denkanstöße liefert und die Beschäftigung mit den schwierigen Themen Schuld, Vergebung, Gnade und Rache anregt.«

sommerlese.blogspot.de (27.10.2016)

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Amerikanischen von Elfriede Peschel
Originaltitel: The Storyteller
Originalverlag: Emily Bestler Books / Atria Books (Simon & Schuster), New York 2013

Taschenbuch, Broschur, 576 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10051-5

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

Erschienen:  22.08.2016

  • Leserstimmen

  • Buchhändlerstimmen

  • Rezension verfassen

Unbeschreiblich schrecklich-schön

Von: Simônica Datum: 08.02.2018

https://www.lovelybooks.de/mitglied/fantasyinbooks

Das Buch ist keine leichte Lektüre, die man mal so nebenbei oder in den Ferien lesen konnte. Es ist ein komplexes Buch, in das man erst einmal hineinkommen muss.
Schon zu Anfang merkt man, dass Sage Singer zurückgezogen lebt und in Selbstmitleid badet. Sie traut sich jeglichen Kontakt zu Menschen nicht zu und nur ihre Chefin und der neunzigjährige Josef dringen zu ihr vor.
Beim weiteren Verlauf des Buches war ich sprachlos. Ich hatte nie viel Interesse an dem Holocaust oder generell dem zweiten Weltkrieg, da ich dieses Thema ewig lange in der Schule hatte und eigentlich nur verdrängen wollte. Aber der Aufgriff dieses Themas hat Frau Picoult so ergreifend und emotional beschrieben, dass ich an einigen Stellen einfach schockiert war.
In dem Buch geht es vor allem um Schuld und Vergebung, was ich unglaublich umgesetzt fand! Während man anfangs, den aus der Selbsthilfegruppe kennengelernten, Josef als liebevollen Opa mit Hund in sein Herz schloss, steht man später immer mehr im Konflikt zu ihm, da er all seine Grausamen Taten als KZ-Aufseher aufdeckt. Sage ist schockiert, als sie erfährt, dass auch ihre Familie mit drinsteckt und ihre Großmutter eine Überlebende war. Josef vermutet, dass sein langes Leben darauf beruht, dass es Gottes Rache ist, ihn Reue verspüren zu lassen. Deshalb bittet er Sage, dass sie ihm aktiv beim Sterben hilft, damit die Enkel einer seine Insassinnen ihm seine Schuld abnimmt. Während des gesamten Romans steht man im ständigen Konflikt zwischen Liebe und Hass und Vergebung und Schuld. Sehr gerührt hat mich die Perspektive von Minka, Sages Großmutter. Ihre fiktive Geschichte, mit der sie das Erlebte verarbeitete, war total mitreißend, realistisch und erschreckend. Es ist unglaublich wie sehr sie mich in ihren Bann gezogen hat.
Alles in Allem war ich (ein weiteres Mal) von Frau Picoults Schreibkünsten fasziniert und dieses Buch enthält definitiv die berührendste Geschichte von allen Literaturen, die ich bisher von ihr gelesen habe!

Regt die Gedanken an

Von: geschichtenträumerin Datum: 05.02.2018

geschichtentraeumerinnen.blogspot.de/?m=1

Sage Singer ist eine junge, leidenschaftliche Bäckerin. Als sie den allseits beliebten pensionierten Lehrer Josef Weber kennenlernt, entwickelt sich trotz des großen Altersunterschieds eine enge Freundschaft zwischen ihnen. Doch als Josef ihr eines Tages ein lange vergrabenes, schreckliches Geheimnis verrät, bittet er Sage um einen schwerwiegenden Gefallen. Wenn sie einwilligt, hat das allerdings nicht nur moralische, sondern auch gesetzliche Konsequenzen. Sage steht vor einem Dilemma. Denn wo verläuft die Grenze zwischen Hilfe und einem Vergehen, Strafe und Gerechtigkeit, Vergebung und Gnade?

Zunächst muss ich zugeben, dass es mir sehr schwer fällt, diese Rezension hier zu verfassen, ohne zu spoilern. Wie man sieht, lässt sich dem Klappentext noch nicht entnehmen, welches Geheimnis Josef Weber Sage verrät. Doch ebendieses Geheimnis ist eigentlich Gegenstand des gesamten Buchs – es geht um nichts anderes. Allerdings werde ich im Folgenden versuchen, dieses Geheimnis nicht zu nennen, sondern lediglich zu umschreiben.
Der Einstieg in das Buch fiel mir etwas schwer, da die Handlung zunächst etwas zu stagnieren scheint. Sage Singer berichtet von ihrem Alltag und freundet sich langsam mit Josef Weber an, wobei mir beide Charaktere etwas suspekt waren. Im Nachhinein ist ihr Verhalten aber plausibel.
Erst als Josef Weber sein Geheimnis offenbart, kommt die erzählte Geschichte richtig ins Rollen. Betrachtet werden im Laufe des Buchs zwei Zeitstränge: einer aus der Gegenwart und einer zur Zeit des Nationalsozialismus. Diese Zeitstränge werden dem Leser durch vier verschiedene Erzählperspektiven dargelegt: Sage Singers und Leo Steins – außer, dass er ein wichtiger Nebencharakter ist, lässt sich nichts sagen, ohne zu spoilern – in der Gegenwart und Josef Webers sowie Minkas – Sages Großmutter – in der Vergangenheit. Zusätzlich werden stückweise Passagen aus der Geschichte, an der Minka zur NS-Zeit geschrieben hat, eingeschoben, die zwar mit der Handlung an sich nichts zu tun haben, mir aber geholfen haben, das komplexe Thema rund um Gerechtigkeit, Vergebung und Gnade besser fassen zu können.
Insgesamt konnte ich mit jeder der wichtigen Figuren mehr oder weniger sympathisieren, selbst mit Josef Weber, mit dem man zweifellos nicht sympathisieren sollte. Aber genau dies zeigt, wie Herz und Verstand in einer solchen moralischen Debatte gegeneinander ankämpfen. Mit Abstand konnten mich aber die Erzählungen von Minka packen und zugleich auch schocken. Mit brutaler Ehrlichkeit wird hier dargestellt, wie es damals zur NS-Zeit zugegangen ist, so dass es mich zu Tränen gerührt und nachts nicht schlafen lassen hat. Alles in allem wird in „Bis ans Ende der Geschichte“ damit etwas so Wichtiges angesprochen, weshalb man allein deshalb nicht die Augen vor diesem Buch verschließen sollte. Die Frage nach Gerechtigkeit und Vergebung lässt mich persönlich immer noch nicht los, obwohl ich das Buch bereits beendet habe. Der Roman regt zum Nachdenken über Themen an, die viel öfter in Büchern zum Ausdruck kommen sollten. Neben diesem lehrreichen Aspekt wird aber natürlich die Geschichte an sich nicht außen vor gelassen. Es bleibt spannend mit einigen Plot-twists bis zum Ende.
Bezüglich des Schreibstils von Jodi Picoult kann ich persönlich sagen, dass dieser dem aus „Kleine große Schritte“ von ihr sehr ähnelt. Wieder wendet die Autorin einen sehr ausdrucksstarken Wortschatz an, schafft es aber ebenso, große Emotionen mit wenig Worten im Leser hervorzurufen.
Zusammengefasst merkt man bestimmt, dass ich absolut nichts Negatives anzumerken habe und definitiv begeistert von „Bis ans Ende der Geschichte“ bin. Es handelt sich hierbei um einen unglaublich tiefgründigen, berührenden, emotionalen und packenden Roman, den jeder in seinem Leben mal gelesen haben sollte.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Katrin Gesterding aus Hamburg Datum: 24.08.2015

Buchhandlung: Buchhandlung am Sand

Jodi Picoult ist meine Lieblingsautorin. Immer wieder überrascht sie mich mit ihren Themen aufs Neue. Durch ihren Stil, ihre guten Recherchen, die Blickwinkel und die Themen. Und: sie bewertet nicht. Jedes Mal denke ich, es ihr bestes Buch. Und immer wieder steigert sie sich, unglaublich. Auch dieses Mal ist es wieder so. „Bis ans Ende der Geschichte“ hat mich tief berührt und bewegt. Ein Roman den ich noch lange in mir trage und dem ich eine große Leserschaft wünsche.

Voransicht

  • Weitere Bücher der Autorin