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Libellen im Kopf Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8090-2634-1

Erschienen: 14.11.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Das Leben hat seine Höhen und Tiefen. Die Kunst ist es, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Alles begann, wie es manchmal eben so ist, mit einem toten Mann. Er war ein Nachbar – niemand, den Abby gut kannte, dennoch: Einen Verstorbenen zu finden, wenn man sich nur gerade eine Dose Tomaten fürs Abendessen ausleihen möchte, ist doch ein bisschen schockierend. Oder sollte es jedenfalls sein. Zu ihrem eigenen Erstaunen ist Abby von dem Ereignis zunächst seltsam ungerührt, aber nach diesem Mittwochabend gerät das fragile Gleichgewicht ihres Lebens immer mehr ins Wanken, und Abby scheint nichts dagegen unternehmen zu können …

Wussten Sie, dass der Ehering von Gavin Extence aus einem Meteoriten gefertigt wurde? Zum Interview

»Dieser Roman ist ein großer Wurf, eine bewegende, feinfühlig geschriebene Lektüre, die dazu noch unterhaltsam ist.«

Hamburger Morgenpost (22.12.2016)

Gavin Extence (Autor)

Gavin Extence, geboren 1982, lebt mit seiner Frau, seinen Kindern und einer Katze in Sheffield. Mit seinem Debütroman »Das unerhörte Leben des Alex Woods« schrieb er sich in die Herzen von Lesern und Kritikern gleichermaßen. Der Roman wurde in Großbritannien mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, eroberte auch in Deutschland die Bestsellerliste und gehört zu den meistempfohlenen Büchern 2014. »Libellen im Kopf« ist der zweite Roman von Gavin Extence.

»Dieser Roman ist ein großer Wurf, eine bewegende, feinfühlig geschriebene Lektüre, die dazu noch unterhaltsam ist.«

Hamburger Morgenpost (22.12.2016)

»Behutsam und authentisch befasst sich der Roman mit dem Thema bipolare Störung.«

Gute Freizeit (06.01.2017)

»Gavin Extence beschreibt […] mit viel Humor und Witz und dabei doch sehr klar und eindringlich.«

Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten (28.03.2017)

»Eine hinreißend ehrliche Geschichte, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann zieht.«

S-Takt Dresden (01.04.2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Alexandra Ernst
Originaltitel: The Mirror World of Melody Black
Originalverlag: Hodder & Stoughton, London 2015

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 27 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-8090-2634-1

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Limes

Erschienen: 14.11.2016

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Libellen im Kopf, aber so richtig

Von: Littlebooktown Datum: 26.04.2017

littlebooktown.blogspot.de/

Mit dem Titel "Libellen im Kopf" hat Gavin Extence mich neugierig gemacht. Sein Erstlingswerk "Das unerhörte Leben des Alex Woods" wurde so hoch gelobt, dass ich gespannt war, ob dieses Buch mich genauso begeistern kann.

Abby will nur eine Dose Tomaten beim Nachbarn holen, doch findet diesen tot vor. Sie raucht erstmal eine Zigarette, statt den Notarzt zu kontaktieren. Sie erzählt ihrem Freund alles ziemlich nüchtern, was mir selbst sehr komisch vorkam. Sie veröffentlicht einen Zeitungsartikel und bekommt daraufhin sehr heftige Reaktionen ab. Abby erklärt sich selbst die fehlende Bindung zu allem dadurch, dass ihr doch eigentlich ihr Nachbarn Simon unbekannt ist. Ihre Schwester bemerkt diese Veränderung und legt ihr Nahe sich bald Hilfe zu suchen.

Ein eigentlich normales Ende einer Geschichte in der Abby einen Weg geht, der nicht immer leicht ist. Doch wir sprechen hier erst über den Anfang dieses Buches. Wir finden Abby, als unsere Hauptprotagonistin, in einer sehr unerwarteten Situation mit der sie plötzlich zurechtkommen muss. Sie muss vieles erstmal ordnen, beziehungsweise einordnen können und wir als Leser erleben ihre Gefühlsschwankungen mit.

» Ich bin nicht länger Abby, ich bin Alice, die in das Kaninchenloch purzelt und nicht mehr weiss, wo oben und unten ist, oder links und rechts.«
Seite 156


Nach und nach wird uns aber klar hier ist nichts mehr alltäglich. Es lässt einen richtig aufhorchen, wenn Abbys Reaktionen und die ihres direkten Umfeldes überhaupt nicht mehr zueinander passen. In den Unterhaltungen zwischen ihr, ihrem Partner und ihrer ganzen Familie fällt auf das Erzählte und das was in ihrer Erinnerung ist, Abweichungen bestehen.

Der Leser ahnt zu Beginn nicht, dass Abby selbst psychsich erkrankt ist und genauso wenig lässt sich am Anfang ihr bisheriges Schicksal erahnen. Sie selbst schafft es mit ein paar Worten die Probleme zu lösen, denkt sie. Ihr beleibt aber irgendwann nur noch eine stationäre Behandlung um damit umgehen zu können. Abby nimmt uns in der Ich-Perspektive mit und lässt uns Leser sehr nah an sich heran. Wir lernen die verschiedensten Stimmungen aus den Zeilen zu lesen und der Autor verlangt von all seinen Lesern in eine Gefühlswelt einzutauchen, die viele von uns kaum verstehen können.

Fazit:

"Libellen im Kopf" ist definitiv ein Buch, dass durch ein sensibles Thema, einen gekonnt einfühlsamen und flüssigen Schreibstil beim Lesen fesselt. Mit tollen Charakteren hat das Buch mir ein gutes Lesegefühl geschenkt. Man merkt, die Verbindung vom Autor zum Thema. Und dieses Buch schafft dies ganz ohne belehrend zu klingen! Ein Lesetipp, für jeden den dieses Thema interessiert!

Ein sehr emotionales Werk!

Von: Matthias Breimann Datum: 15.03.2017

https://breimannswelt.wordpress.com

In den 27 Kapiteln dieses Buches, erzählt der Autor, von der an bipolaren Störung erkrankten Abby. Die Protagonistin ist dabei als Journalistin in London tätig und lebt mit ihrem Freund, Beck zusammen. Als sie eines Tages ihren Nachbarn, tot in seiner Wohnung auffindet, reagiert sie nicht, so wie man es von einem anderen Menschen erwartet. Aufgrund von einer Gefühlslosigkeit in ihr, setzt sie sich auf die danebenstehende Couch und zündet sich in aller Ruhe eine Zigarette an.

Doch dann beginnt der Alptraum für Abbey und ihrem Freund erst recht. Sie wirft mit Geld um sich, riskiert ihre Beziehung mit anderen Männern in einem teuren Luxushotel, wo sie abgehauen ist, wo aber eine Begegnung mit einem Mann, fast in einer Vergewaltigung endet. Nach diesem Vorfall wird sie in eine Klinik eingewiesen und behandelt.

Man muss sagen, dass das Werk sehr emotional ist und dem Leser sehr authentisch aufzeigt, wie das Leben und die Gefühlswelt eines Menschen, mit einer psychischen Erkrankung ist.

Am des Buches, befindet sich eine kurze Anmerkung des Autors, der selbst an einer bipolaren Störung leidet, das Abby nur zum Teil eine fiktive Person ist und zum anderen ein kleiner Teil seines eigenen Lebens wiederspiegelt. Aber auch gibt der Autor, einen sehr guten Blick darauf, wie Menschen mit solchen Erkrankungen, von ihren Mitmenschen behandelt werden wollen, da der Verfasser einen sehr starken Wert darauf legt, dass diese Menschen eben ganz normal behandelt werden wollen. Wobei er zur gleichen Zeit, hervorhebt, dass in unserer Zeit, Menschen mit psychischen Erkrankkungen, noch immer von der Gesellschaft stigmatisiert werden.

Ein wirklich sehr interessantes und spannendes Werk, wo aber auch der Humor auf keinen Fall zu kurz kommt. Auch ist es schnell zu lesen.

Man kann es ohne schlechtem Gewissen, einen jeden weiterempfehlen!

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