Mirage - Die Schattenprinzessin

Roman

Ab 12 Jahren
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In einer fernen Welt: Amanis Heimatplanet Cadiz ist seit Langem grausam unterdrückt vom Volk der Vath, das aus einer fremden Galaxie gekommen ist. Ausgerechnet am Festtag von Amanis Erwachsenwerden tauchen plötzlich Kampfroboter auf und entführen sie an den Hof des Vath-Königs. Als Amani dessen einzige Tochter sieht, versteht sie schlagartig, warum: Sie ähnelt Prinzessin Maram wie ein eineiiger Zwilling. Der perfide Plan: Die Prinzessin ist allgemein verhasst, also soll Amani in gefährlichen Situationen als ihr Double einspringen. Jeder Versuch, sich der tödlichen Aufgabe zu entziehen, wird im Keim erstickt. Amani ist verzweifelt – bis sie den ebenso gutaussehenden wie klugen Prinzen Idris trifft. Er scheint als einziger zu sehen, dass die Prinzessin verändert ist. Doch Idris ist niemand anderes als Marams Verlobter, und je näher Amani ihm kommt, desto gefährlicher wird ihr Spiel mit dem Feuer.

»Ein kluges, romantisches und aufregendes Debüt einer außergewöhnlich talentierten Autorin!«

Veronica Roth

Aus dem Amerikanischen von Sabine Schilasky
Originaltitel: Mirage
Originalverlag: Flatiron/Macmillan US
Hardcover mit Schutzumschlag, 368 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27130-2
Erschienen am  08. April 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Mirage: Die Schattenprinzessin - jetzt reinlesen bei Read'n'Go

Leserstimmen

Solider Jugendroman mit starker Nebenfigur

Von: Vivien

18.04.2019

Inhalt: Das Andala-System leidet seit etwa zwei Jahrzehnten unter der Herrschaft der Vrath. Auch Amanis Familie und ihr Dorf spüren die Unterdrückung auf einem der Monde. Deshalb soll der Tag, an dem sie ihr Daan, ein religiöses Tattoo, erhalten wird, endlich eine Gelegenheit zur Feier sein. Doch mitten in die Zeremonie krachen die Androiden der Vrath und entführen die junge Frau nach Andala in die Ziyaana, Herrschaftssitz auf dem Planeten. Amani sieht der Vrathprinzessin nämlich zum Verwechseln ähnlich und muss nun hart trainieren, um ein glaubwürdiges Double zu werden. Meine Meinung: Wenn das Buch eines geschafft hat, dann ist es, dass es mir meine westliche Überheblichkeit im Umgang mit anderen Kulturen vor Augen führt. Die Gestaltung, die Namensgebungen und auch Orte und Tradition muten orientalisch an und jedes Mal stocke ich beim Lesen, wenn von Raumschiffen oder Blastern die Rede ist, weil ich es offenbar nicht schaffe, mir Sci-Fi jenseits eines westlichen Kulturkreises vorzustellen. Allein für den Versuch dieser Mischung ist das Setting genial, allerdings noch ausbaufähig. Denn im Grunde könnte die Geschichte auch ohne Space auskommen und sich nur um zwei verschiedene Herrschaftsgebiete drehen. Die Androiden sind beispielsweise auch nichts anderes als stumme Diener oder Soldaten. Der Geschichte selbst wird die im Klappentext angekündigten Liebesgeschichte nicht gerecht. Die beiden benötigten Personen – Amani und Idris – sehen sich nur vereinzelt und dementsprechend sind die Passagen kurz, aber intensiv. Das war es dann auch. Und die Art der Beziehung und die Entwicklung sind gut geschrieben, die Autorin kann die Gedanken ihrer Ich-Erzählerin fantastisch ausdrücken, allerdings ist das nichts Neues und kommt auch für Nicht-Klappentext-Leser nicht überraschend. Das ist einfach ein klassisches Element des Genres und für Leser wie mich aushaltbar. Die beiden Charaktere sind leider auch danach gestrickt, vor allem Idris ist eben ein Zwangsverlobter mit einer schweren Familiengeschichte, sieht aber unglaublich gut aus und der perfekte Prinz. Amani hat noch andere Züge, kommt in Kontakt mit Rebellen und entdeckt ihre Gedanken und Einstellungen immer wieder neu. Das ist ganz interessant, wiederholt sich mit der Zeit vielleicht und wird insgesamt zu einer soliden klassischen Heldenprotagonistin, die vermutlich in den Folgebänden noch ihre Helden-Märtyrer-Momente bekommt. Die meisten Nebencharaktere haben nur kleine Rollen, da fehlt es an Ecken und Kanten. Wirklich interessant ist die Figur der Maram. Ich hatte gehofft, dass die sich entwickelt und wurde nicht enttäuscht. Außerdem gibt es da noch mehr Potential für die Nachfolger. Kritik gibt es noch für die Sprache, wobei das auch an der Übersetzung liegen kann. Häufig wirkt es märchenhaft und dann werden moderne Ausdrücke hineingeworfen. Spätestens bei dem Satz „wodurch die Androiden nicht nur monstermäßig gruselig aussahen, sondern wie echte Monster“ muss man schlucken. Pluspunkte gibt es aber für die Gestaltung: Auch unter der Schutzhülle befindet sich das lila-goldene Symbol des Umschlags und innen gibt es sowohl eine Karte der Galaxie als auch von Andala. Fazit: Gut, die Autorin wollte ein bisschen Sci-Fi in ein Setting aus 1001 Nacht bringen. Das hat noch Potential. Ansonsten ist das ein solides Jugendbuch, deren Liebesprotagonisten sich zwar vorhersehbar entwickeln, aber eine große Nebenfigur allen die Schaue stehlen kann.

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Ein packendes Buch

Von: Katy

18.04.2019

Ich hatte zu Beginn des Buches erstmal damit zu tun die verschiedenen Namen, Planeten etc. zu verstehen. Dann aber konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ein absolut packend geschriebenes Buch über Macht und wie Menschen diese grausam missbrauchen können. Amani ist eine mutige Frau die beginnt, die Welt in der sie lebt zu verändern. Mit jedem Kapitel bekommt ihre Rolle mehr Gewicht für die Geschichte. Das Ende macht auf jeden Fall Lust das nachfolgende Buch zu kaufen, denn man will wissen wie es weitergeht. Ich finde das Buch ist die perfekte Mischung aus Fantasy und Romantik und entführt einen in eine orientalisch angehauchte Welt.

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Vita

Somaiya Daud promoviert gerade an der University of Washington in englischer Literatur. Neben ihrem Studium arbeitete sie als Buchhändlerin für Kinder- und Jugendliteratur. In ihrer Freizeit begeistert sich Somaiya Daud für arabische Poesie, die Schwarze Romantik und Sternbilder. MIRAGE ist ihr Debüt-Roman.

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Pressestimmen

»Bereichernd, packend, ergreifend«

BuzzFeed

»Intelligent, temporeich, sexy, herzzerreißend und in einer spektakulären neuen Welt angesiedelt. Ich werde das ganze restliche Jahr von diesem Buch schwärmen. Es ist absolut fantastisch!«

Sabaa Tahir