Normale Menschen

Roman

Bestseller Platz 20
Spiegel Hardcover Belletristik

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Die Geschichte einer intensiven Liebe: Connell und Marianne wachsen in derselben Kleinstadt im Westen Irlands auf, aber das ist auch schon alles, was sie gemein haben. In der Schule ist Connell beliebt, der Star der Fußballmannschaft, Marianne die komische Außenseiterin. Doch als die beiden miteinander reden, geschieht etwas mit ihnen, das ihr Leben verändert. Und auch später, an der Universität in Dublin, werden sie, obwohl sie versuchen, einander fern zu bleiben, immer wieder magnetisch, unwiderstehlich voneinander angezogen. Eine Geschichte über Faszination und Freundschaft, über Sex und Macht.

»Süffig, klug und absolut klischeefrei«

Ijoma Mangold / DIE ZEIT (13. August 2020)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Zoë Beck
Originaltitel: Normal People
Originalverlag: Faber & Faber
Hardcover mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-630-87542-2
Erschienen am  17. August 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Dublin, Irland

Leserstimmen

Keine klassische aber ganz "normale" Liebesgeschichte

Von: Ro_Ke

17.09.2020

Mit ihrem Roman „Normale Menschen“ gestaltet die irische Autorin Sally Rooney, anhand ihrer beiden charakterlich sehr unterschiedlichen Protagonisten Connell und Marianne, eine für das 21. Jahrhundert beispielhafte Liebesgeschichte bzw. On-Off-Beziehung. Als Leser*in begleitet man sie über einen Zeitraum von ca. 4 Jahren, beginnend mit dem zarten/geheimen Erwachen ihrer körperlichen Anziehung am Ende ihrer Highschool Zeit und erlebt mit beiden anschließend eine gemeinsame aber auch getrennte Zeit, die geprägt ist durch sexuelles Verlangen/Ausprobieren und der inneren Hürde, sich aber niemals komplett aufeinander einlassen zu können/wollen. Sally Rooney ist es dabei hervorragend gelungen, deren individuelle Sensibilität und inneren Konflikte auf weiblicher und männlicher Seite sehr authentisch und für mich nachempfindbar darzustellen, so dass sich eine starke Nähe zu ihrer Gefühlswelt aufbaut. Der präzise dialoglastige Schreibstil - oft sehr kurze Sätze, dazu in Präsens - verstärkt die enthaltene emotionale Aussagekraft und lässt einen starken Sog entstehen, obwohl es keinen besonders spannenden Plot zu verfolgen gibt, da der Fokus eindeutig auf der Charakterentwicklung liegt und auch das offene Ende somit nicht überrascht. Keine klassische aber dafür eine ganz „normale“ Liebesgeschichte, der ich sehr gerne eine Leseempfehlung ausspreche.

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Normale Beziehungen?

Von: SummseBee

15.09.2020

Connell und Marianne wachsen zusammen in einer Kleinstad im Westen von Irland auf. Aber das ist auch schon das einzige was sie gemeinsam haben. Connell ist sehr beliebt in der Schule und Marianne eher eine Aussenseiterin ohne Freunde. Doch eines Tages verändert ein Gespräch zwischen ihnen ihr Verhältnis zueinander. Nur Connell möchte nicht das andere von seiner Zuneigung zu ihr erfahren. An der Uni treffen beide sich wieder: doch da ist dann plötzlich Marianne die Beliebte an der Schule und Connell der Außenseiter... Das Besondere an der Geschichte von Connell und Marianne ist wohl, dass sie etwas Tiefes verbindet, was keiner von beiden so recht auszusprechen vermag und sie sich immer wieder begegnen ohne voneinander los zu kommen. Es ist eine Geschichte von zwei ganz normalen Menschen, die jeweils ihr Päckchen zu tragen haben, ohne dabei besonders hervor zu stechen. Mir hat besonders die Erzählweise der Geschichte gefallen und das es hier um die Anziehung zweier Menschen geht, die tief miteinander verbunden sind und dennoch nie richtig zusammen kommen können. Als Leser weiß man manchmal selber nicht was für die beiden das Beste ist, ob sie doch endlich zusammen oder voneinader los kommen sollten. Die Autorin hat einen sehr detaillierten Schreibstil ohne dabei je ins Belanglose zu rutschen. Ich hab beim Lesen gar nicht gemerkt wie schnell die Kapitel weg gelesen waren. Jeder der an authenthischen Charakteren und (Liebes)Geschichten ohne große Romanze, aber mit ernsthaften und aus dem Leben gegriffenen Themen Interesse hat, sollte sich das Buch "Normale Menschen" unbedingt ansehen.

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Vita

Sally Rooney wurde 1991 geboren, ist in Castlebar, County Mayo, aufgewachsen und lebt in Dublin. Ihre frühen Arbeiten sind erschienen in The New Yorker, Granta, The White Review, The Dublin Review, The Stinging Fly, Kevin Barrys Stonecutter und der Anthologie Winter Pages. Sie studierte am Trinity College Dublin, zunächst Politik, machte dann ihren Master in Literatur. Sie war dort 2013 die Nr. 1 bei den European University Debating Championships. Rooneys Debütroman »Gespräche mit Freunden« war Book of the Year in Sunday Times, Guardian, Observer, Daily Telegraph und Evening Standard. Der Roman kam auf die Shortlist des Sunday Independent Newcomer of the Year Award 2017, des International Dylan Thomas Prize und des Rathbones Folio Prize 2018. Rooney war die Gewinnerin des Sunday Times/Peters Fraser & Dunlop Young Writer of the Year Award 2017, den u.a. auch Zadie Smith und Sarah Waters gewannen. Rooney ist inzwischen Redakteurin des irischen Literaturmagazins The Stinging Fly. Ihr zweiter Roman »Normal People« wurde für den Man Booker Prize 2018 nominiert und gewann u.a. den Costa Novel Award, den An Post Irish Novel of the Year Award und den British Book Award (Novel of the Year und Book of the Year).

Zur AUTORENSEITE

Zoë Beck, geboren 1975, lernte Klavier und studierte Literatur. Nach diversen Film- und Theaterjobs arbeitet sie heute als Autorin und Übersetzerin. Für ihre Romane und Kurzgeschichten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis.

zoebeck.net

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Pressestimmen

»Ein heißer Tipp für das jüngere Lesepublikum.«

Thomas Andre / Hamburger Abendblatt (20. Juli 2020)

»Wie nebenbei ist auch ihre Sprache. Frei von Eitelkeiten und angeberischen Wortneuschöpfungen erzählt sie ihre Geschichte in einer glasklaren Prosa.«

Xaver von Cranach / DER SPIEGEL (25. Juli 2020)

»Wer ›Normal People‹ gelesen hat, der hatte das Gefühl, als seien ihm gerade über mehrere Stunden flüssige Butter eingeflößt worden.«

Theresa Hein / Süddeutsche Zeitung (15. Juli 2020)

»Die 29-jährige Irin ist der Shooting-Star der europäischen Literatur, sie wurde als ›J.D.Salinger der Snapchat-Generation‹ bezeichnet.«

Philipp Holstein / Rheinische Post (30. Juli 2020)

»Rooneys Erzählhaltung macht diesen Roman so besonders. Sie schwebt zwischen den beiden Hauptfiguren, die sich selbst meist nicht verstehen.«

Lisa Goldmann / Madame (05. August 2020)

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