Normale Menschen

Roman

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Die Geschichte einer intensiven Liebe: Connell und Marianne wachsen in derselben Kleinstadt im Westen Irlands auf, aber das ist auch schon alles, was sie gemein haben. In der Schule ist Connell beliebt, der Star der Fußballmannschaft, Marianne die komische Außenseiterin. Doch als die beiden miteinander reden, geschieht etwas mit ihnen, das ihr Leben verändert. Und auch später, an der Universität in Dublin, werden sie, obwohl sie versuchen, einander fern zu bleiben, immer wieder magnetisch, unwiderstehlich voneinander angezogen. Eine Geschichte über Faszination und Freundschaft, über Sex und Macht.

»Süffig, klug und absolut klischeefrei«

Ijoma Mangold / DIE ZEIT (13. August 2020)

Aus dem Englischen von Zoë Beck
Originaltitel: Normal People
Originalverlag: Faber & Faber
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-20561-4
Erschienen am  17. August 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Normale Menschen

Von: BookWorld

14.09.2020

Normale Menschen beschreibt die Bekanntschaft von Connel und Marianne. Sie ist reich, er arm. Seine Mutter putzt bei ihr und er kommt sie abhole. Dabei hat er Sex mit Marianne- traut sich aber nicht, zu ihr zu stehen und geht mit einen anderen Mädchen zum Ball. Eigentlich eine klassische Teenager Story. Aber es geht viel tiefer. Wenn Marianne und Connel sich im Studium begegnen, begleiten sie Themen wie familiäre und gesellschaftliche Zwänge, Alkohol, häusliche Gewalt, Depressionen und auch Suizid. Ganz nebenbei lernt der Leser, wie das Leben an irischen Universitäten abläuft und wie wichtig Stipendien in Großbritannien sind. So kann sich Connel durch sein Stipendium ein gratis Abendessen in der Mensa leisten, was sonst nicht möglich gewesen wäre. Ich persönlich finde es sehr schade, dass diese wichtigen Themen deutlich zu kurz kommen. Hinzu kommt, dass im Buch ein Bewusstseinsstrom der Charaktere herrscht. Rede und Gedanken werden nicht durch Gänsefüßchen getrennt- für mich kein Problem, da ich dies aus diversen anderen Büchern kenne. Viele Leser betrachten das jedoch als störend. Für solche Leser ist das Buch nicht geeignet. Wer jedoch mehr über das Leben und die Probleme junger Studierender in Irland- vor allem abseits der Universität- lernen möchte, ist mit dem Roman gut beraten. Besonders, wenn man damit umgehen kann, dass viele Probleme nur angerissen werden.

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Beziehungskiste

Von: B.S.

05.09.2020

Dies ist ein Buch über eine komplizierte Beziehung zwischen zwei jungen Menschen. Beide sind schwierige Charaktere, Probleme im Elternhaus und auch in der Beziehung zu anderen Menschen. Sie fühlen sich seelenverwandt, kommen aber doch irgendwie nicht zusammen. Der Schreibstil ist gut zu lesen, wenn man sich mal an die fehlenden Satzzeichen zur wörtlichen Rede gewöhnt hat - den Sinn dahinter hab ich nicht verstanden. Die Autorin geht sehr intensiv auf die Beiden ein und beschreibt die gespaltenen Gefühle sehr einfühlsam. Dennoch konnte ich manche Reaktionen der beiden nicht so recht nachvollziehen. Das Paar durchlebt Phasen des Verstehens und viele Phasen der Zweifel. Der Leser begleitet die Zwei ein paar Jahre lang. Es plätschert so ein wenig vor sich hin. Man kann es gut lesen, ich fand es ganz unterhaltsam, aber so sehr begeistert hat es mich nicht.

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Vita

Sally Rooney wurde 1991 geboren, ist in Castlebar, County Mayo, aufgewachsen und lebt in Dublin. Ihre frühen Arbeiten sind erschienen in The New Yorker, Granta, The White Review, The Dublin Review, The Stinging Fly, Kevin Barrys Stonecutter und der Anthologie Winter Pages. Sie studierte am Trinity College Dublin, zunächst Politik, machte dann ihren Master in Literatur. Sie war dort 2013 die Nr. 1 bei den European University Debating Championships. Rooneys Debütroman »Gespräche mit Freunden« war Book of the Year in Sunday Times, Guardian, Observer, Daily Telegraph und Evening Standard. Der Roman kam auf die Shortlist des Sunday Independent Newcomer of the Year Award 2017, des International Dylan Thomas Prize und des Rathbones Folio Prize 2018. Rooney war die Gewinnerin des Sunday Times/Peters Fraser & Dunlop Young Writer of the Year Award 2017, den u.a. auch Zadie Smith und Sarah Waters gewannen. Rooney ist inzwischen Redakteurin des irischen Literaturmagazins The Stinging Fly. Ihr zweiter Roman »Normal People« wurde für den Man Booker Prize 2018 nominiert und gewann u.a. den Costa Novel Award, den An Post Irish Novel of the Year Award und den British Book Award (Novel of the Year und Book of the Year).

Zur AUTORENSEITE

Zoë Beck, geboren 1975, lernte Klavier und studierte Literatur. Nach diversen Film- und Theaterjobs arbeitet sie heute als Autorin und Übersetzerin. Für ihre Romane und Kurzgeschichten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis.

zoebeck.net

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Pressestimmen

»Ein heißer Tipp für das jüngere Lesepublikum.«

Thomas Andre / Hamburger Abendblatt (20. Juli 2020)

»Wie nebenbei ist auch ihre Sprache. Frei von Eitelkeiten und angeberischen Wortneuschöpfungen erzählt sie ihre Geschichte in einer glasklaren Prosa.«

Xaver von Cranach / DER SPIEGEL (25. Juli 2020)

»Wer ›Normal People‹ gelesen hat, der hatte das Gefühl, als seien ihm gerade über mehrere Stunden flüssige Butter eingeflößt worden.«

Theresa Hein / Süddeutsche Zeitung (15. Juli 2020)

»Die 29-jährige Irin ist der Shooting-Star der europäischen Literatur, sie wurde als ›J.D.Salinger der Snapchat-Generation‹ bezeichnet.«

Philipp Holstein / Rheinische Post (30. Juli 2020)

»Rooneys Erzählhaltung macht diesen Roman so besonders. Sie schwebt zwischen den beiden Hauptfiguren, die sich selbst meist nicht verstehen.«

Lisa Goldmann / Madame (05. August 2020)

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