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Am dunklen Fluss

Gekürzte Lesung mit Jessica Schwarz, Eva Gosciejewicz

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€ 8,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8445-2020-0

Erschienen:  20.03.2017
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Dämonen der Vergangenheit – Was tust du, wenn du plötzlich merkst, dass dein ganzes Leben auf einer Lüge basiert?

Ruby Cardel besitzt einen kleinen Buchladen, und seit sie mit dem erfolgreichen Ratgeberautor Rob Thistleton zusammenlebt, scheint ihr Glück perfekt. Doch Ruby fehlt die Erinnerung an ein ganzes Jahr ihres Lebens: das Jahr, in dem ihre Schwester Jamie im Fluss nahe der elterlichen Farm ertrank. Als sie nun zum ersten Mal wieder dorthin fährt, kommen nach und nach die Erinnerungen zurück – und Ruby ist zutiefst schockiert: Denn ihr wird plötzlich bewusst, dass Jamies Tod kein Unfall war.

Mit den Stimmen von Jessica Schwarz und Eva Gosciejewicz im Ohr wird Rubys Suche nach der Wahrheit für den Hörer zu einer Reise ins Innere der Seele.

(Laufzeit: 10h 32)

Anna Romer beantwortet Fragen zu ihrem Werdegang, ihren Inspirationsquellen und dem Roman "Das Rosenholzzimmer"

Anna Romer (Autorin)

Anna Romer wuchs in New South Wales in einer Familie von Büchernarren und Geschichtenerzählern auf, weshalb sie sich schon früh für Literatur zu interessieren begann. Sie arbeitet als Grafikerin und hat lange Reisen ins australische Outback, nach Asien, Neuseeland, Europa und Amerika unternommen, wo sie viel Stoff sammelte, den sie in ihren Bildern und Texten verarbeitet. Bereits ihr erster Roman »Das Rosenholzzimmer« lebte von ihrer Faszination für vergessene Tagebücher und Briefe, dunkle Familiengeheimnisse und alte Häuser und ihrer Liebe zur einzigartig schönen australischen Landschaft. Die Autorin lebt in einem abgelegenen Landsitz im nördlichen New South Wales, wo sie an ihrem nächsten Roman schreibt.


Sprecher

Eva Gosciejewicz studierte nach einer Ausbildung zur Modedesignerin Schauspielkunst am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Es folgten Engagements u.a. an den Kammerspielen München, dem Bayerischen Staatsschauspiel, dem Schauspiel Frankfurt und dem Theater Bremen. Neben ihrer Arbeit am Theater ist sie in zahlreichen Hörfunk- und Hörbuchproduktionen zu hören sowie in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen (u. a. "Tatort", "Polizeiruf 110", "Unter Verdacht") zu sehen. Für den Hörverlag las sie z. B. "Malka Mai" von Mirjam Pressler (Hörbuch des Jahres 2002), "Die weiße Massai" von Corinne Hofmann sowie "Ein Buchladen zum Verlieben" von Katarina Bivald (2014).

Die Schauspielerin Jessica Schwarz erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2003 den Grimme-Preis für Dominik Grafs Film "Die Freunde der Freunde" sowie 2005 den Bayerischen Filmpreis für "Kammerflimmern" (Regie: H. Hölzemann). Des Weiteren gewann Sie 2009 den Bambi in der Kategorie Beste nationale Schauspielerin für ihre Darstellung als Romy Schneider im Fernsehfilm "Romy" (Regie: Torsten C. Fischer). Sie spielte u. a. in den Kino-Filmen "Das Parfum", "Die Buddenbrooks" und "Jesus liebt mich" von Florian David Fitz. Als Sprecherin im Hörverlag ist Jessica Schwarz auch in dem Filmhörspiel zu Thomas Manns "Buddenbrooks" zu hören.

Übersetzt von pociao, Roberto de Hollanda
Originalverlag: Goldmann TB

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: 10h 32 min

ISBN: 978-3-8445-2020-0

€ 8,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen:  20.03.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Wenn man einmal drin ist, muss man es unbedingt zu Ende lesen!

Von: elisalorenz Datum: 06.07.2018

https://www.instagram.com/_tagtraeumerei_/

Ich hatte durch einige andere Buchblogger von der Autorin erfahren und war mega gespannt auf ihr Buch. Sie entspricht natürlich genau meinem Beuteschema, was Familiengeheimnisse in Vergangenheit und Gegenwart betrifft.��
Den Schreibstil fand ich sehr angenehm, flüssig und ließ sich gut lesen. Allerdings hatte ich direkt am Anfang Probleme, mich in beide Geschichten einzuarbeiten. Die Kapitel sind teilweise recht lang - wobei man immer etwas brauchte, um wieder in die jeweilige Zeit zu gelangen.

Anna Romer entführt einen nach Australien, stellt alles so schön bildlich dar, dass man sich direkt mittendrin fühlt.
Zum einen geht es um Ruby, die nach dem angeblich tragischen "Unfall-Tod" ihrer Schwester vor 18 Jahren, immernoch nicht damit abschließen kann. Grund dafür ist ihr Gedächtnis - sie kann sich an nichts an und um die Zeit während des angeblichen Unfalles erinnern.
In der Vergangenheit spielt die tapfere, junge Brenna. Man wird direkt in das Geschehen hineingezogen - doch man hat das nervige Gefühl, 2 Geschichten auf einmal zu lesen. Erst ab Mitte/Ende des Buches fließen beide Geschichten zusammen. Zwar nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe...aber so endet jede Geschichte auf Ihre Weise, die aber im Grunde miteinander verbunden ist.
Das Ende kommt dann aber meiner Meinung nach unerwartet und spannend zugleich! Man möchte es nicht mehr aus der Hand legen!

FAZIT
Man muss sich erst ein wenig hineinarbeiten, um sich dann vollständig in beide Geschichten hineinversetzen zu können. Ich fand die Geschichten aber richtig toll, auch wenn am Ende der Zusammenhang beider Geschichten etwas vernachlässigt wurde.

Lyrebird Hall

Von: Martinas Buchwelten Datum: 04.07.2017

martinasbuchwelten.blogspot.co.at/

Bewertung: 3 1/2 Sterne

In diesem historischen Roman, der auf zwei Zeitebenen spielt, reisen wir nach Australien und Tasmanien. Wir begleiten zwei junge Frauen, Ruby im Jahr 2013 und Brenna im Jahr 1898, deren Schicksale miteinander verwoben zu sein scheint...

Ruby's ältere Schwester Jamie stürzte vor 18 Jahren auf der elterlichen Farm nahe des Flusses Muluerindie in den Tod. Bis heute hat Ruby den Tod ihrer Schwester nicht verwunden und gibt sich selbst die Schuld für das Unglück. Allerdings kann sie sich nicht an den Vorfall erinnern und leidet an Gedächtnislücken. Ihr Freund Rob und ihre Mutter drängen sie die Vergangenheit hinter sich zu lassen, doch Ruby verspürt immer mehr das Gefühl sich der vergangenheit zu stellen. Als sie bei der Vernissage ihrer Mutter eine ehemalige Nachbarin trifft, die andeutet, dass der Unfall von damals Mord sein könnte, bricht sie kurze Zeit später in die alte Heimat nach Lyrebird Hall auf. Als sie ankommt, muss sie jedoch erfahren, dass diese nur wenige Stunden zuvor bei einem Unfall verstorben ist. Die Enttäuschung ist groß. Peter, ein Nachbar, kommt ihr allerdings bekannt vor und gemeinsam versuchen sie Rubys Erinnerungen zu wecken....

Lyrebird Hall ist auch der Mittelpunkt rund um die Geschichte von Brenna. Gemeinsam mit ihrem Vater, Tante Ida und ihrem Ziehbruder Owen lebt sie auf einer Farm, nicht weit enfernt von einer Aborgiones-Ansiedlung. Sowohl Brenna, als auch ihr Vater sind Freunde der Ureinwohner und Brenna wächst mit einigen Geheimnissen rund um Traumpfade und Pflanzenheilmittel auf. Vorallem aber zeichnet sie diese Pflänzchen in ihr Buch. Als ihr Vater sich immer mehr verschuldet, kann Lyrebird Hall nur eine Heirat mit Carsten Whitby, einem Freund ihres Vaters, die Farm retten. Nach der Eheschließung reist Brenna mit ihrem Ehemann an die Nordküste Tasmaniens nach Brayer House, wo sie endlich einen Erben zur Welt bringen soll. Mit Adele, Carstens Schwester freundet sich Brenna schnell an und auch die Hausangestellten, Mrs. Quinn und Lucien Fells, sind ihr wohlgesonnen. Ihr Ehemann neigt jedoch zu Gewalt und bald wird Brennas Leben zur Hölle....

Die Geschichte dieser beiden starken Frauen wird kapitelweise erzählt. Der Autorin gelingt es durch einen kleinen Cliffhanger am Kapitelende die Spannung aufrecht und den Leser an der Stange zu halten.

Allerdings hatte ich ab der Hälfte das Gefühl die Richtung, die Anna Romer einschlagen möchte, zu erkennen und tippte auch richtig. So fehlte es mir dann doch ein bisschen an Dramatik und fand einige Handlungen vorhersehbar. Deswegen schlichen sich einige Längen ein, die mich ab und zu verführten, die Seiten etwas zu überfliegen.
Zum Ende hin werden beide Geschichten jedoch richtig spannend und warten mit einem Showdown auf, der noch einige Überraschungen bereit hält. Normaler Weise fügen sich bei Romanen auf zwei Zeitebenen die beiden Frauenschicksale aus der Gegenwart und der Vergangenheit zu einem Ganzen zusammen, was hier jedoch nicht der Fall ist. Eines haben aber Brenna und Ruby gemeinsam: Die Liebe zu Lyrebird Hill.

Sehr gefallen haben mir die großartigen Landschaftsbeschreibungen, und die Pflanzenwelt, die Brenna mit ihrem Stift und Zeichenblock festhält, sowie die interssant erzählte Geschichte der Aborigines.

Schreibstil:
Charaktere und Landschaft sind von der Autorin absolut gelungen beschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und detailliert, der Plot gelungen. Die schwelenden Konflikte zwischen den Aborigines und den Siedlern wird sehr lebendig erzählt. Etwas gekürzt hätte mir der Roman allerdings besser gefallen, da er doch zu Längen neigte.

Fazit:
Eine interessante Geschichte, die vorallem mit den bildhaften Landschaftsbeschreibungen und Charakteren punktet. Wegen einiger Längen und für mich doch vorhersehbaren Handlungen muss ich allerdings Sterne abziehen und vergebe gute 3 1/2 Sterne für "Am dunklen Fluss".

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