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Vergebung

Millennium (3)

Gekürzte Lesung mit Dietmar Bär

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€ 7,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8371-2961-8

Erschienen: 14.07.2014
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Wer suchet, der tötet

Die Ermittlerin Lisbeth Salander steht unter Mordverdacht. Ihr Partner Mikael Blomkvist schwört, ihre Unschuld zu beweisen. Er weiß, dass es um Salanders Leben geht. Als seine Ermittlungen die schwedische Regierung in ihren Grundfesten zu erschüttern drohen, setzt er alles auf eine Karte. Nach „Verblendung“ und „Verdammnis“ der grandiose Höhepunkt der Trilogie um das Ermittlerduo Blomkvist und Salander.

Mit einer Kugel im Kopf wird Lisbeth Salander in die Notaufnahme eingeliefert. Sie hat den Kampf gegen Alexander Zalatschenko, berüchtigter Drahtzieher mafiöser Machenschaften, ein weiteres Mal knapp überlebt. Aber wird sie gegen den schwedischen Geheimdienst bestehen können, der alle Kräfte mobilisiert, um sie ein für alle Mal mundtot zu machen? Zu groß ist die Gefahr, dass sie die Verbindung zwischen Zalatschenko und der schwedischen Regierung aufdeckt. Unterdessen arbeitet Mikael Blomkvist unter Hochdruck daran, Salanders Unschuld zu beweisen. Es fehlen nur noch wenige Details, und er wird das Komplott gegen Salander aufdecken. Auch als seine Ermittlungen von höchster Stelle massiv behindert werden, führt Blomkvist seine Arbeit unbeirrt fort. Er weiß genau, dass er nur noch diese eine Chance hat, um Lisbeth Salander zu retten.

ÜBERSICHT ZU DEN MILLENNIUM-ROMANEN

Millennium

Millennium - Die Hörspiele

Hintergrundwissen zum Autor

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Stieg Larsson (Autor)

Stieg Larsson, 1954 geboren, war Journalist und Herausgeber des Magazins EXPO. 2004 starb er an den Folgen eines Herzinfarkts. Er galt als einer der führenden Experten für Rechtsextremismus und Neonazismus. 2006 wurde er postum mit dem Skandinavischen Krimipreis als bester Krimiautor Skandinaviens geehrt.


Dietmar Bär (Sprecher)

Dietmar Bär verbindet mit großem Können die Kunstformen von Theater- und Filmschauspiel. Als Hörbuchsprecher ist er längst eine eigene Marke: wandelbar, charismatisch, mitreißend, bodenständig – die ideale Besatzung von Stimmen für Das Boot.

Aus dem Schwedischen von Wibke Kuhn
Originaltitel: Luftslottet som sprängdes (Norstedts)
Originalverlag: Heyne

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: ca. 617 Minuten

ISBN: 978-3-8371-2961-8

€ 7,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 14.07.2014

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (eBook)

Das Ende, und doch nicht das Ende

Von: Mikka Liest Datum: 09.10.2015

mikkaliest.blogspot.de

Wie schon in den ersten beiden Bänden hat mir auch dieses Mal wieder sehr gut gefallen, wie gekonnt der Autor politische sowie sozial- und gesellschaftskritische Themen in seine Geschichte einfließen lässt. Das Ergebnis ist in meinen Augen intelligente Spannung für Mitdenker, keine leichte Lektüre für zwischendurch und nebenher - womit ich aber keineswegs sagen will, dass es trocken oder langweilig ist!

Ich fand die Geschichte sogar sehr interessant, originell und unterhaltsam. Und ja: auch spannend, nur dass es eine Spannung ist, der man Zeit und Raum geben muss. Für mich baut sich der Sog des Buches zwischen den Zeilen auf, ganz allmählich und oft in eher leisen Tönen, während man dabei zusieht, wie die Fassaden bröckeln und sich die Abgründe dahinter auftun.

Darauf muss man sich einfach einlassen, denke ich, aber es lohnt sich!

Das Tempo ist eher ungewöhnlich für einen Thriller, denn der Autor lässt sich Zeit damit, die Dinge zu beschreiben. Alle Dinge. Das kann die Psyche eines skrupellosen Mörders sein, aber auch das Mittagessen von Lisbeth Salander... Im ersten Band habe ich mich damit noch ein wenig schwer getan, aber ich gewöhnte mich schnell an diese Erzählweise und lernte sie lieben, denn so wird die Geschichte meiner Meinung nach verankert im Alltäglichen, das jeder Leser kennt. Dadurch hatte ich immer das Gefühl, etwas zu lesen, das so tatsächlich passieren könnte.

Die Charaktere haben mich wieder überzeugt und begeistert, denn sie werden auch in diesem Band sehr lebendig und glaubhaft beschrieben.

Jetzt erfährt man auch die letzten Geheimnisse von Lisbeth Salander, und dadurch ist sie mir noch mehr ans Herz gewachsen, als sie das ohnehin schon war. Sie ist immer noch eine schwierige, unfreundliche, sozial inkompetente Frau, aber sie ist auch entschlossen, mutig und brilliant. Außerdem zeigt sie oft eine widerwillige Verletzlichkeit, die mich sehr berührt hat. Sie ist ein wunderbarer Charakter - sie macht es einem nicht leicht, sie zu mögen, aber auch unmöglich, sie nicht zu mögen, so paradox das klingt.

Mikael war einfach großartig in diesem Buch. Ich fand geradezu atemberaubend, wie konsequent und kompromisslos er dafür kämpft, dass Lisbeth endlich freigesprochen wird und Gerechtigkeit bekommt. Und das, obwohl sie sich mit Händen und Füßen gegen seine Loyalität und seine Freundschaft sträubt! Er ist definitiv ein Mann, den man in Krisenzeiten an seiner Seite brauchen könnte.Der Schreibstil ist wieder ruhig, klar und eher schlicht, aber ich finde die Art und Weise, wie Stieg Larsson erzählt, sehr ansprechend und passend.

Fazit:
In diesem dritten Band werden viele Dinge aufgeklärt, die schon in den ersten beiden Bänden eine wichtige Rolle spielten. Lisbeth Salander wird erneut zum unwilligen Mittelpunkt eines Skandals, in dem politisches Machtstreben, Paranoia, persönliche Allmachtsfantasien und Korruption eine brisante Liaison eingehen.

Ich war wieder sehr begeistert, denn ich liebe die Charaktere, ich liebe den Schreibstil und ich liebe die langsame, eindringliche Spannung, die Stieg Larsson aufbaut.

Ich habe das Buch mit einem wehmütigen Gefühl zugeklappt, denn damit musste ich dem Mikael Blomkvist und der Lisbeth Salander, wie sie Stieg Larsson schrieb, Lebewohl sagen. Eigentlich war "Millennium" als Reihe mit 10 Bänden geplant, aber der Autor starb, bevor er einen vierten Band schreiben konnte. Er hat den Erfolg dieser Trilogie sogar nicht mehr miterlebt, denn die Bücher wurden erst nach seinem Tod veröffentlicht!

Allerdings ist "Millennium" damit dennoch nicht zu Ende, denn der Autor David Lagercrantz hat es auf sich genommen, den vierten Band zu schreiben, den Stieg Larsson nicht mehr schreiben konnte. Ob das für mich funktioniert, das werde ich euch in einer zukünftigen Rezension verraten.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Hörbuch MP3-CD)

Etwas wenig Handlung für den grossen Umfang

Von: Aglaya Datum: 28.10.2015

aglayabooks.blogspot.com

„Vergebung“ ist der dritte und letzte von Stieg Larsson geschriebene Teil der „Millenium-Reihe“, die vom Autor auf zehn Bände angesetzt war, durch den frühen Tod Larssons aber nur drei umfasst (mittlerweile wurde von David Lagerkrantz ein vierter Band nach Larssons Entwürfen verfasst). Während der erste Band der Reihe, „Verblendung“, auch für sich alleine gelesen werden kann, empfehle ich, die beiden Bände „Verdammnis“ und „Vergebung“ nur zusammen zu lesen (oder hören), da sie sehr eng aufeinander aufbauen und eigentlich eher ein in zwei Teilen veröffentlichtes einzelnes Buch als zwei getrennte Bände einer Reihe darstellen.

Zu Stieg Larssons Schreibstil habe ich mich in den Rezensionen zu „Verblendung“ und „Verdammnis“ schon ausführlich geäussert, daher halte ich mich kurz. Auch in diesem Band nutzt der Autor einen emotionsarmen, protokollarischen Schreibstil. Dies äussert sich auffällig unter anderem darin, dass Handlungen und beispielsweise Einkäufe bis ins kleinste Detail geschildert werden, was sehr schnell nervig werden kann. Auch dass jeder Charakter stets mit Vor- und Nachnamen genannt wird, wirkte auf mich recht irritierend.

Leider gibt es in diesem Band kaum Interaktionen zwischen den Protagonisten Salander und Blomqvist, da Salander den ganzen Band über im Krankenhaus und später im Gefängnis sitzt. Dadurch war für mich die Faszination hier nicht so gross wie bei den beiden vorhergehenden Bänden. Dies mag auch daran liegen, dass „Vergebung“ in Stieg Larssons Konzept wohl ein „Überbrückungsband“ war, besonders viel passiert nämlich nicht, in erster Linie werden die Geschehnisse vom vorhergehenden Band aufgearbeitet. Wer wie ich die gesamte Trilogie am Stück liest (oder eben hört) wird sich wohl etwas an den häufigen Rückblicken auf das im Vorgänger geschehene stören. Wer „Verdammnis“ aber schon vor einiger Zeit gelesen hat, mag vielleicht froh über die regelmässigen Rekapitulationen sein. Wie schon der Vorgänger endet auch „Vergebung“ im Grunde mitten in der Handlung ohne wirklichen Abschluss.

Der Sprecher Dietmar Bär, der auch die beiden vorhergehenden Bände gelesen hat, hat mich auch bei der Hörbuchversion von „Vergebung“ wieder überzeugt. Seine Aussprache ist deutlich, die Intonation anregend und die einzelnen Charaktere in den Dialogen ausreichend unterscheidbar.

Mein Fazit
Etwas wenig Handlung für den umfangreichen Band. Trotzdem fasziniert mich dieser Krimi auch beim wiederholten lesen/hören.

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