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Der Serienkiller, der keiner war - und die Psychotherapeuten, die ihn schufen

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-71566-4

Erschienen:  13.11.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Schweden, 1991: Sture Bergwall, ein homosexueller Drogenabhängiger und Kleinkrimineller, wird in die geschlossene psychiatrische Einrichtung Säter nördlich von Stockholm eingewiesen. Dort macht er eine Therapie und wird mit Psychopharmaka behandelt. Im Zuge der Behandlung glaubt er, sich an schlimme Traumata aus seiner Kindheit zu »erinnern« und gesteht, als monströser Serienkiller Thomas Quick mehr als 30 Opfer vergewaltigt und getötet zu haben. Fast 20 Jahr später stellte sich heraus: seine Geständnisse waren frei erfunden. Seine Motive: verschreibungspflichtige Drogen, Geltungsbewusstsein und der Einfluss seiner Therapeutin und deren Zirkel, die glaubten, mit diesem Fall Geschichte schreiben zu können.

»Eindringlicher ist die desaströse Verblendung des Menschen selten geschildert worden.«

Hans Durrer, Huffingtonpost.de (30.11.2017)

Dan Josefsson (Autor)

Dan Josefsson ist preisgekrönter Autor, Journalist und Dokumentarfilmer. Für »Der Serienkiller, der keiner war - und die Psychotherapeuten, die ihn schufen« wurde er mit dem Preis der Swedish Society of Investigative Journalists, dem Johan Hansson Preis für Non-Fiction und dem Swedish Grand Prize for Journalism, ausgezeichnet.

»Eindringlicher ist die desaströse Verblendung des Menschen selten geschildert worden.«

Hans Durrer, Huffingtonpost.de (30.11.2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Schwedischen von Stefan Pluschkat
Originaltitel: Mannen som slutade ljuga - Berättelsen om Sture Bergwall och kvinnan som skapade Thomas Quick
Originalverlag: Lind Co

Paperback, Klappenbroschur, 592 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
16 Seiten farbiger Bildteil

ISBN: 978-3-442-71566-4

€ 12,00 [D] | € 12,40 [A] | CHF 17,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen:  13.11.2017

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Sehr interessant

Von: Suse Datum: 04.08.2018

https://m.facebook.com/Buchverrueckt/?ref=page_internal

Schweden, 1991: Sture Bergwall, ein homosexueller Drogenabhängiger und Kleinkrimineller, wird in die geschlossene psychiatrische Einrichtung Säter nördlich von Stockholm eingewiesen. Dort macht er eine Therapie und wird mit Psychopharmaka behandelt. Im Zuge der Behandlung glaubt er, sich an schlimme Traumata aus seiner Kindheit zu »erinnern« und gesteht, als monströser Serienkiller Thomas Quick mehr als 30 Opfer vergewaltigt und getötet zu haben. Fast 20 Jahr später stellte sich heraus: seine Geständnisse waren frei erfunden. Seine Motive: verschreibungspflichtige Drogen, Geltungsbewusstsein und der Einfluss seiner Therapeutin und deren Zirkel, die glaubten, mit diesem Fall Geschichte schreiben zu können.

Der Autor:
Dan Josefsson ist preisgekrönter Autor, Journalist und Dokumentarfilmer. Für »Der Serienkiller, der keiner war - und die Psychotherapeuten, die ihn schufen« wurde er mit dem Preis der Swedish Society of Investigative Journalists, dem Johan Hansson Preis für Non-Fiction und dem Swedish Grand Prize for Journalism, ausgezeichnet.

Meine Meinung:
Auf dieses Buch wurde ich aufmerksam gemacht, da ich die Bücher von Lydia Benecke sehr gerne lese und super interessant finde. Auch hier wird ein realer Fall behandelt, was für mich diese Art von Büchern noch ansprechender macht. Ich bin davon ausgegangen einen eher trockenen Tatsachenbericht zu erhalten, doch weit gefehlt. Der Autor hat einen sehr schönen Schreibstil, der es einem angenehm macht dieses Buch zu lesen.

Der Fall wird von vielen Standpunkten aus beleuchtet. Wir erfahren eine ganze Menge Hintergrundwissen und lernen so noch tiefer in diese Geschichte einzutauchen. Ich finde das Buch sehr interessant und überhaupt nicht trocken geschildert.

Mit hat das Buch sehr gut gefallen, aus mehreren Punkten. Der Schreibstil und der Aufbau der Geschichte. Die Herangehensweise des Autors. Bildhaft und man möchte immer weiter lesen. Das Buch hat für diese Art von Buch ja schon viele Seiten, doch diese lesen sich so schnell weg das man sich wundert irgendwann am Ende zu sein.

Eine klare Empfehlung für alle die gerne solche Geschichten oder besser Tatsachenberichte mögen Die sich für die Psyche interessieren und die auch mal mit harten Sachen umgehen können. Denn in diesem Buch muss man auch das ein oder andere mal schlucken. Klare Empfehlung und es hat mich im Denken wieder bereichert.

Rezension: Der Serienkiller, der keiner war - und die Psychotherapeuten, die ihn schufen

Von: Elena Datum: 24.07.2018

inprogressx.blogspot.de/

Um ehrlich zu sein habe ich von diesem Justizskandal in Schweden zuvor noch nie gehört. Umso interessanter erschien mir das Thema und dieser Klappentext hätte nicht überzeugender sein können. Zunächst hab ich gedacht, dass dieses Buch ein Roman sei, wurde aber schnell eines besseren belehrt. Es ist ein Sachbuch, welches die wahre Geschichte dieses Skandals wiedergibt mit der Spannung eines richtigen Kriminalromans. Es hat mich unglaublich schockiert, dass ein Mann, der ganz offensichtlich absolut unzurechnungsfähig war, unschuldig zu 20 Jahren Haft verurteilt werden konnte. Ganz ohne Beweise und nur auf Basis eines Geständnisses, welches ihm in einer umfangreichen Psychotherapie entlockt wurde.

Meine Meinung:
Dan Josefsson begibt sich in seinem Buch auf die Suche nach Antworten, wie es passieren konnte, dass ein unschuldiger Mann verurteilt werden konnte. Er verfolgt die Spur der verschiedenen Therapeuten und welche Rolle sie in diesem Skandal gespielt haben. Wie bereits gesagt, ist das Buch sehr spannend, flüssig und aus Josefssons Perspektive geschrieben.
Sicher, Sture Bergwall hat kein rein unschuldiges Leben geführt. Drogenmissbrauch und sexuelle Belästigung stehen auf seiner Straftatenliste, dennoch hat er keinen der Morde begangen. Das wird auch von Anfang an deutlich gemacht. Ich finde es sehr gut, dass der Autor versucht Sture so ehrlich wie möglich darzustellen, ohne ihn unnötig zu bemitleiden oder zu idealisieren.
Trotzdem hat man aufgrund seiner Geschichte natürlich trotzdem großes Mitleid mit ihm.
Originalbilder in der Mitte des Buches veranschaulichen den Fall noch einmal, was einem immer wieder die Echtheit zurück ins Gedächtnis ruft.

Leider hat sich vieles wiederholt, was an den verschiedenen Aussagen lag, die alle recht ähnlich waren. Deshalb muss ich hier einen kleinen Punkt abziehen an dem sonst großartigen, spannenden und sehr informierenden Buch!

Fazit:
Mehr Leute sollten über diesen Fall informiert werden. Die Geschichte ist sehr gut recherchiert und extrem spannend. Ich kann das Buch vor allem Leuten empfehlen, die an solchen Themen und Psychologie im Allgemeinen interessiert sind. Es ist kein Buch für so mal nebenbei, denn der Stoff regt zu intensivem Nachdenken an.

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