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Die Science-Fiction-Sensation aus China

China, Ende der 1960er-Jahre: Während im ganzen Land die Kulturrevolution tobt, beginnt eine kleine Gruppe von Astrophysikern, Politkommissaren und Ingenieuren ein streng geheimes Forschungsprojekt. Ihre Aufgabe: Signale ins All zu senden und noch vor allen anderen Nationen Kontakt mit Außerirdischen aufzunehmen. Fünfzig Jahre später wird diese Vision Wirklichkeit – auf eine so erschreckende, umwälzende und globale Weise, dass dieser Kontakt das Schicksal der Menschheit für immer verändern wird.

»Vertrauen Sie mir, ich weiß, was ich tue, und lesen Sie „Die drei Sonnen“ von Cixin Liu.«

Denis Scheck, druckfrisch (Das Erste) (08. Mai 2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Chinesischen von Martina Hasse
Originaltitel: 三部曲《三体》(The Three Body Problem Trilogy Book 1 - Sanbuqu Santi)
Paperback, Klappenbroschur, 592 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 3 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-453-31716-1
Erschienen am  12. Dezember 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Die Trisolaris-Trilogie

Leserstimmen

Wahnsinnig cooler SciFi aus China

Von: Das Bücherregal

25.08.2018

Während der Kulturrevolution in China während des Kalten Krieges versuchen Wissenschaftler und Politiker Kontakt mit außerirdischen Zivilisationen aufzunehmen. Wird es klappen? Und was wären die Konsequenzen? Das Buch Die drei Sonnen ist in drei Abschnitte unterteilt, die chronologisch aufeinander aufbauen und von der Zeit des Kalten Krieges bis in die Gegenwart reichen. Wir erfahren erst, wie die westlichen Naturwissenschaftler und ihre Anhänger verleumdet werden, lernen später Physiker und Politiker kennen, die sich mit der Kontaktaufnahme mit Außerirdischen beschäftigen. Eine zentrale Figur ist hierbei Ye Wenjie, die Tochter eines Physikers, der für seinen Glauben an und die Verbreitung von bspw. der Relativitätstheorie mit dem Leben bezahlen musste. Seiner Tochter wird im Laufe der Geschichte eine Stelle in einer geheimen Forschungsbasis angeboten, wo sie versuchen soll, außerirdisches Leben zu finden. Außerdem spielt Wang Miao eine wichtige Rolle, der ebenfalls Physiker ist, zu Nanomaterialien forscht und eines Tages auf das Spiel Three Bodies aufmerksam wird, in dem man die Geschichte von Trisolaris kennen lernt- einer Welt, die chaotische Zeitalter (starke Hitze oder Kälte, keine oder ewig dauernde Nächte und Tage) und stabile im Wechsel erlebt und deren Zivilisationen immer wieder durch chaotische Zeitalter ausgelöscht werden und neu auferstehen. Doch es wird schnell klar, dass hinter dem Spiel mehr steckt. Meine Meinung Am Anfang (ca. die ersten 50 Seiten) fand ich Die drei Sonnen etwas verwirrend und die Politik spielt eine sehr wichtige Rolle. Abgesehen davon tauchen sehr viele Personen auf und chinesische Namen sind für mich einfach relativ ungewohnt, so dass man sich da auch erst einmal dran gewöhnen musste. Hat man das einmal hinbekommen, geht aber alles viel leichter und keine Sorge: Die Namen sind unterschiedlich genug, dass man sie auseinander halten könnte. Und zur Not hilft das Personenverzeichnis am Anfang des Buches, das die im Endeffekt doch erstaunlich wenigen wichtigen Figuren den zeitlichen Abschnitten des Buches entsprechend nochmal kurz auflistet. Mit der Zeit fand ich das Buch echt cool. Es ist eine großartige Mischung aus Astrophysik, Politik, Soziologie und einigen elementaren Fragen, die sich jeder, der sich für extraterrestrisches Leben interessiert sicher schon einmal gestellt hat. Es gibt keine wirklichen krassen Actionszenen oder dergleichen und dennoch schafft es der Autor, das Buch spannend zu halten. Die erklärte Technik ist hochkomplex und doch so erklärt, dass man es auch ohne großes Vorwissen ganz gut verstehen kann. Und selbst wenn nicht, ist das auch nicht so schlimm. Ich fand es immer wieder erstaunlich, wie komplex und detailreich das Buch ist, ohne sich in unnötigen Beschreibungen zu verrennen. Ein kurzes Beispiel: Die Szenen sind so ausführlich, dass man gut reinfindet, aber der Körperbau oder Kleidungsstil der meisten Figuren wird mit keiner Silbe erwähnt, weil es für die Handlung nicht relevant ist. Dennoch sind die Personen deutlich voneinander unterscheidbare Individuen. Abgesehen davon fand ich das, doch recht persönliche, Nachwort des Autors auch interessant. Ganz am Ende des Buches gibt es übrigens nicht nur eine Erklärung der Aussprache der chinesischen Laute, sondern auch Erklärungen zu Anspielungen des Buches und Erklärungen von wichtigen Theorien und Organisationen, die für das Buch relevant sind. Ich finde es toll, dass der Autor manchen Personen, die die Geschichte der Menschheit vielleicht gerne unterschlägt auf diese Weise eine Würdigung erfahren haben. Wusstet ihr übrigens, dass es dieses Buch bereits auf die Listen von Büchern geschafft hat, die man lesen sollte? Ihr kennt doch sicher Listen mit alten und modernen Klassikern / Must-Reads. Dem kann ich mich nur anschließen. Fazit Als nächstes lese ich Band 2. Sofort. Die drei Sonnen | Cixin Liu | 545 Seiten bzw. 591 Seiten (inkl. Anhang) | 14,99€ | Heyne Verlag (Randomhouse) | Originaltitel: 三部曲《三体》(The Three Body Problem Trilogy Book 1 - Sanbuqu Santi) (ursprüngl. in Fortsetzungen i.d. Magazin Science Fiction World erschienen) - Rezensionsexemplar

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Die Menschheit hat ein Problem

Von: Lesen - was sonst?

23.08.2018

Der Roman beginnt in den Wirren des Kulturrevolution im China der 1960er Jahre und entwickelt sich nach und nach zu einem Sci-Fi-Roman der sehr speziellen Art. Meine Brille ist zwar Fan von Star Trek - The new Generation, aber ihre Erfahrungen mit Sci-Fi-Romanen hält sich in engen Grenzen (zählt "Der Marsianer" von Andy Weir?). Zudem war dies meines Wissens der erste Roman eines Chinesischen Autors. "Die drei Sonnen" ist der erste Teil einer Trilogie. Sie verbindet chinesische Geschichte mit ganz, ganz, ganz viel Wissenschaft, Physik und physikalischer Grundlagenforschung im Hintergrund und einer spannenden Geschichte, mit interessanten Charakteren im Vordergrund. Da die Geschichte sehr wissenschaftslastig ist, enthält sie immer wieder grössere Abschnitte, in denen allerkomplizierteste quantenphysikalische Phänomene beschrieben und anhand wirklich sehr anschaulicher Beispiele erklärt werden. Verstanden habe ich natürlich trotzdem lange nicht alles, aber was ich verstanden hatte, reichte, um mir Albträume zu bescheren. Für diese Intensität und Dichte bewundere ich den Autor. Anfangs hatte ich Mühe, die verschiedenen Chinesischen Akteure auseinanderzuhalten. Zu fremdartig waren die Namen, die mir keinen Hinweis auf z.B. die Geschlechtszugehörigkeit oder andere Charakteristika gaben. Das legte sich aber bereits nach wenigen Kapiteln und ich wusste, wer wer ist. Die Handlung war abwechslungsreich, spannend und gross angelegt, am Ende des ersten Bandes der Trilogie ist noch nichts entschieden. Im Gegenteil, es sieht ziemlich düster aus für die Menschheit. Bevor ich mich dem zweiten Teil stellen werde, brauche ich unbedingt eine Pause, schliesslich ist ein ruhiger Schlaf auch wichtig.

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Vita

Cixin Liu ist einer der erfolgreichsten chinesischen Science-Fiction-Autoren. Er hat lange Zeit als Ingenieur in einem Kraftwerk gearbeitet, bevor er sich ganz seiner Schriftstellerkarriere widmen konnte. Seine Romane und Erzählungen wurden bereits viele Male mit dem Galaxy Award prämiert. Cixin Lius Roman Die drei Sonnen wurde 2015 als erster chinesischer Roman überhaupt mit dem Hugo Award ausgezeichnet und wird international als ein Meilenstein der Science-Fiction gefeiert.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

»Wegweisend für die phantastische Weltliteratur der Gegenwart«

Frankfurter Allgemeine Zeitung (13. Dezember 2016)

»Barack Obama ist Fan, Mark Zuckerberg auch: (...) "Die drei Sonnen" gehört zu den aufregendsten Büchern, die in jüngster Zeit aus dem Chinesischen übersetzt worden sind.«

Maximilian Kalkhof, Spiegel Online (14. Dezember 2016)

»"Die Drei Sonnen" ist kein Buch für Nerds. "Die Drei Sonnen" ist ein Buch für Fans intelligenter Literatur.«

www.deutschlandradiokultur.de (21. Dezember 2016)

»Cixin Liu entwirft ein ganz großes Szenario, in dem er virtuos moderne Wissenschaft und chinesische Geschichte, menschliche Abgründe und pure Utopie verbindet.«

www.stuttgarter-zeitung.de (16. Januar 2017)

Weitere Bücher des Autors