Im Namen der Lüge

Thriller

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Macht lädt zum Missbrauch ein. Geheime Macht erst recht.

Mein Name ist Melia Khalid. Ich leite das Referat für Linksextremismus beim Inlandsgeheimdienst. Mir wurde ein Geheimpapier zugespielt, das die Gründung einer neuen RAF ankündigt. Das Amt steht Kopf, aber ich misstraue der Quelle. Ich habe den Verdacht, dass einige Leute in meiner Behörde selbst einen Umsturz vorbereiten. Als Teil eines rechten Netzwerks, dem Freiheit und Demokratie ein Dorn im Auge sind. Mein Chef will mich kaltstellen. Und mein eigener Vater, ein Spitzenpolitiker mit Geheimdienstvergangenheit, weiß mehr, als er zugeben will.

»Mit "Im Namen der Lüge" ist Horst Eckert ein hochbrisanter und raffiniert konstruierter Thriller über die aktuelle Gefährdungslage gelungen.«


ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 576 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-43966-5
Erschienen am  09. März 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Düsseldorf, Deutschland

Melia-Khalid-Reihe

Leserstimmen

VCV mit einer neuen Partnerin

Von: Detlef Knut

27.03.2020

Während sich der Schriftsteller Horst Eckert mit seinem neuesten Roman weiterentwickelt hat, werde ich meine vorangegangenen Rezensionen zu seinen Büchern kaum noch steigern können. Mir bleibt einfach nur noch, jedem diesen Thriller zu empfehlen, der Spannung, Action und Aktualität in Romanen mag. Bei „Im Namen der Lüge“ begegnet dem Leser ein alter Bekannter: Vincent Ché Veih, Kommissar in Düsseldorf und Sohn einer RAF-Terroristin, die zwanzig Jahre im Gefängnis gesessen hatte. Von Vincent hat es bereits drei Romane gegeben. Doch er ist nicht der alleinige Protagonist in diesem Thriller. Er hat eine Protagonisten an die Seite bekommen: Melia Khalid mit Decknamen. Sie ist Leiterin der Abteilung Linksextremismus im Verfassungsschutz. Melia ist dunkelhäutig, aber in Deutschland geboren und Deutsche. Ihr Vater ist ein hohes Tier in der Bundesregierung, dem sie verboten hat, ihren Karriereweg zu ebnen. Eckert hat mit diesem Roman einen Pageturner geschaffen, der ein großes Tempo vorlegt. Das wird nicht zuletzt durch sie sehr kurzen Kapiteln hervorgerufen, die einen ständigen Szenenwechsel mit sich bringen und anhand derer der Leser mehrere Handlungen fast gleichzeitig beobachtet. Der Einstieg erfolgt mit rasanten Szenen, wie in der ersten, in welcher drei Personen ein Einkaufszentrum überfallen, um Geld zu erbeuten. Die Security-Mitarbeiter im Geldtransporter werden mit einer Panzerfaust bedroht. Oder nahe eines Kleingartenvereins auf einem Gelände von Reichsbürgern gelangen die Streifenpolizisten sehr schnell und unverhofft in eine gefährliche Situation. Zu zuter Letzt wird darauf die AFD.Zentrale in NRW in die Luft gejagt. Ein Attentat! Mit diesen Aktionen werden beide Protagonisten auf den Plan gerufen. Sowohl Polizei als auch Verfassungsschutz müssen tätig werden. Doch so schnell kreuzen sich die Wege der beiden nicht. Auch das ist ein probates Mittel, um Spannung zu erzeigen, zumindest, wenn man die anderen Vincent-Ché-Veih-Romane kennt. Die Handlungen dieses Romans wirken aufgrund ihrer Aktualität beinah wie eine Dokumentation, als würde man die Nachrichten im Fernsehen verfolgen. RAF, NSU, Verfassungsschutz, BKA – dazwischen Polizisten, die mit der rechten Szene kuscheln. Die bis heute bekannten Fakten in der Realität lassen ruhigen Gewissens den Gedanken zu, dass alles so gewesen sein könnte wie Horst Eckert es in diesem Thriller beschrieben hat. Es ist beängstigend! Eine große Portion Spannung stammt auf den zwischenmenschlichen Beziehungen der agierenden Figuren und deren Ziele. Auch die Beziehung von Vincent und seiner Mutter wird einer erneuten Prüfung unterzogen. Eckerts Lösung ist sympathisch. Dieses Spannungsgeflecht aus den Figuren heraus erinnert mich an die Fernsehserie „Homeland„. Neben der konkreten Abwehr einer Bedrohung verfolgt jede Figur ihre eigenen Ziele. Sie gibt diese aber nie vollständig preis. Schon gar nicht allen anderen Figuren gegenüber. Es wird immer etwas zurückgehalten. Nicht gegenüber den Lesern oder den Zuschauern, diese fühlen sich dann immer ein bisschen schlauer als die handelnden Figuren. Dafür werden sie dann aber stets davon überrascht, wie diese Figuren handeln. Was soll ich abschließend sagen? Ein atemberaubender Thriller, den es zu lesen lohnt und der das Zusammenspiel von Politikern, rechter Szene und autonomen Linken in einem anderen Licht erscheinen lässt. Jede Menge Fiktion mit einem Touch Dokumentation und Breaking News. Klasse! © Detlef Knut, Düsseldorf 2020

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Realistisch und beängstigend

Von: Tina

26.03.2020

Die Grundsätzliche Frage in diesem Buch ist eine, die Politiker immer mal wieder stellen - wenn auch meist wenig ernsthaft. Sie lautet: “Sind wir auf dem linken Auge blind?”. Ich behaupte jetzt einfach mal, unser Staat ist gerne auf beiden Augen blind und oft noch taub dazu. So vermeidet er nämlich unbequeme Dinge, die nur Ärger bedeuten und noch dazu die Finanzlage in Unordnung bringen. Linke als Feindbild Melia Khalid würde diese Frage nach der einseitigen Farbenblindheit mit einem eindeutigen Ja beantworten. Die Tochter einer Somalierin und eines deutschen Politikers leitet beim Verfassungsschutz das Referat Linksextremismus. Dort kursiert ein Pamphlet, das vermuten lässt, dass die RAF rund 20 Jahre nach ihrer Auflösung wieder auferstehen will. Melia ist bereit alles, auch illegales, zu tun um das zu verhindern. Aber bald wird ihr klar, dass irgendetwas nicht stimmen kann und Beweise manipuliert wurden. Erschreckend nah am Zeitgeschehen Auch in Im Namen der Lüge zeigt Horst Eckert wieder das er mit seinen Thrillern ganz nah am Zeitgeschehen ist - manchmal schon erschreckend nah. Die Gefahr, die besteht, wenn linke und rechte Gewalt gleichgesetzt werden und somit die Eine die Andere bagatellisiert konnte man in Hanau eindrücklich erleben. Wenn selbst ein Horst Seehofer vom Rechtsextremismus als "größter Bedrohung in unserem Land" spricht, sollte das jedem zu denken geben. Aufmerksam werden und bleiben Ob man ausgerechnet dem Verfassungsschutz, der in den Ermittlungen um die NSU-Morde eigentlich durchgehend negativ aufgefallen ist, nun mit den grundlegenden Ermittlungen zum Rechtsextremismus beauftragen sollte finde ich auf jeden Fall fragwürdig. Horst Eckert gibt darauf keine Antworten, aber er sorgt dafür, dass seine Leser darüber nachdenken und vielleicht ein bisschen aufmerksamer sind. Spannend und rasant Aber natürlich ist Im Namen der Lüge keine trockene, langweilige politische Bildung wie zumindest ich sie noch aus der Schule kenne, sondern ein spannender, rasanter und nervenaufreibender Thriller. Nach den ersten paar Seiten fiel es mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen - was aber dank dem allgemeinen Aufruf zum social distancing und der Pandemie-Lage so gar kein Problem war. Mein Fazit: Im Namen der Lüge von Horst Eckert ist ein Meisterwerk an Spannung, aber auch an realitätsnähe. Ich liebe diese Art Bücher, allerdings nicht so oft (von wegen latente Paranoia) und vor allem nur von einigen wenigen Autoren wie eben Horst Eckert oder z. B. Christian von Ditfurth

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Vita

Horst Eckert, 1959 in Weiden/Oberpfalz geboren, lebt seit vielen Jahren in Düsseldorf. Er arbeitete fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist, u.a. für die »Tagesschau«. 1995 erschien sein Debüt »Annas Erbe«. Seine Romane gelten als »im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit« (Deutschlandfunk). Sie wurden unter anderem mit dem Marlowe-Preis und dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet und ins Französische, Niederländische und Tschechische übersetzt.

www.horsteckert.de

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Events

05. Apr. 2020 05. Mai 2020

#spannungssonntag Online-Lesung mit Horst Eckert

11:00 Uhr | Lesungen
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05. Mai 2020

Lesung mit Horst Eckert

19:00 Uhr | Düsseldorf | Lesungen
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06. Mai 2020

Lesung mit Horst Eckert

19:30 Uhr | Ratingen | Lesungen
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07. Mai 2020

Lesung mit Horst Eckert

20:00 Uhr | Rees | Lesungen
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08. Mai 2020

Lesung mit Horst Eckert

19:00 Uhr | Amberg | Lesungen
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09. Mai 2020

Lesung mit Horst Eckert

20:00 Uhr | Auerbach/Oberpfalz | Lesungen
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12. Mai 2020

Lesung mit Horst Eckert

19:30 Uhr | Sulzbach-Rosenberg | Lesungen
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13. Mai 2020

Lesung mit Horst Eckert

19:30 Uhr | Lesungen
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14. Mai 2020

Lesung mit Horst Eckert

19:00 Uhr | Tirschenreuth | Lesungen
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15. Mai 2020

Lesung mit Horst Eckert

20:00 Uhr | Hof | Lesungen
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16. Mai 2020

Lesung mit Horst Eckert

19:30 Uhr | Frankfurt am Main | Lesungen
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27. Mai 2020

Lesung und Gespräch mit Horst Eckert

19:30 Uhr | Düsseldorf | Lesungen
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28. Mai 2020

Lesung mit Horst Eckert

19:30 Uhr | Düsseldorf | Lesungen
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03. Juni 2020

Lesung mit Horst Eckert

19:00 Uhr | Lesungen
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04. Juni 2020

Lesung mit Horst Eckert

20:00 Uhr | Wyk | Lesungen
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05. Juni 2020

Lesung mit Horst Eckert

19:30 Uhr | Hamburg | Lesungen
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11. Sep. 2020

Lesung mit Horst Eckert im Rahmen eines Krimiabends im Polizeipräsidium

19:00 Uhr | Düsseldorf | Lesungen
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18. Sep. 2020

Lesung mit Horst Eckert

19:30 Uhr | Wilster | Lesungen
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24. Sep. 2020

Lesung mit Horst Eckert

19:00 Uhr | Eisenach | Lesungen
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10. Okt. 2020

Lesung mit Horst Eckert

20:00 Uhr | Leer | Lesungen
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15. Okt. 2020

Lesung mit Horst Eckert

19:30 Uhr | Aschheim | Lesungen
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23. Okt. 2020

Lesung mit Horst Eckert

20:00 Uhr | Niederkassel | Lesungen
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30. Okt. 2020

Lesung mit Horst Eckert

19:00 Uhr | Düsseldorf | Lesungen
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07. Nov. 2020

Wochenendseminar "Grundlagen der Spannung" mit Horst Eckert

10:00 Uhr | Unna | Lesungen
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08. Nov. 2020

Lesung mit Horst Eckert

20:00 Uhr | Dormagen | Lesungen
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11. Nov. 2020

Lesung mit Horst Eckert

18:00 Uhr | Strausberg | Lesungen
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12. Nov. 2020

Lesung mit Horst Eckert

19:30 Uhr | Berlin | Lesungen
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13. Nov. 2020

Lesung mit Horst Eckert

20:00 Uhr | Wildau | Lesungen
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20. Nov. 2020

Wohnzimmerlesung mit Horst Eckert im Rahmen der Reihe "Sofaseiten"

19:30 Uhr | Willich-Anrath | Lesungen
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Pressestimmen

»Man möchte in Quarantäne bleiben. Und es gleich noch einmal lesen.«

WELT am Sonntag (22. März 2020)

»Wenn sich Politik, Geheimdienst und Rechtsextremismus durchmischen, wird es gefährlich. Eckert trifft das präzise und erzeugt Gänsehaut.«

Stefan Aust (05. November 2019)

»Wahnsinnig spannend ... einer unserer besten Politthriller-Autoren.«

Hannoversche Allgemeine (06. März 2020)

»Kunstvoll und hochspannend konstruiert.«

Claus Clemens, Rheinische Post (07. März 2020)

»Das Buch von Horst Eckert ist gut recherchiert, klug komponiert und mit interessanten Personen ausgestattet. «

Jutta Günther, Radio Bremen (02. April 2020)

»Ein deutscher Politthriller allererster Güte. (…) Stringent und kenntnisreich konstruiert und mit ungeheurem Tempo vorangetrieben.«

Michael Stoll, Rhein-Zeitung (26. März 2020)

»Ein erschreckendes Szenario (…). An dumme Verfassungsschutz-Pannen wird nach diesem Buch niemand mehr glauben können. «

Jens Dirksen, WAZ (30. März 2020)

»Erneut gelingt dem Autor ein ganz großer Wurf.«

Der neue Tag (Oberpfalz) (21. März 2020)

»Horst Eckert ist der Großmeister des deutschen Politthrillers.«

HR 2 Kultur (05. August 2019)

»Der wichtigste Vertreter des hartgesottenen Kriminalromans in Deutschland.«

Ulrich Noller, WDR (05. August 2019)

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