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Der Übergang Passage-Trilogie
Roman
1

Passage-Trilogie (1)

Kundenrezensionen (17)

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-46937-6

Erschienen: 12.12.2011
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Das Mädchen Amy ist gerade einmal sechs Jahre alt, als es von zwei FBI-Agenten entführt und auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände verschleppt wird. Man hat lange nach Amy gesucht: der optimalen Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment, das nichts Geringeres zum Ziel hat, als Menschen unsterblich zu machen. Doch dann geht irgendetwas schief – völlig schief. Von einem Tag auf den anderen rast die Welt dem Untergang entgegen. Und nur eine kann die Menschheit vielleicht noch retten: Amy Harper Bellafonte.

"Der Schreibstil ist einfach brillant."

www.phantastik-couch.de (01.06.2012)

Passage-Trilogie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Justin Cronin (Autor)

Justin Cronin stammt aus New England und studierte in Harvard. Er besuchte den berühmten Iowa Writers' Workshop und lebt heute mit seiner Frau und seinen Kindern in Houston, Texas, wo er an der Rice University Englische Literatur unterrichtet. Er veröffentlichte zwei Romane, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. Die Übersetzungsrechte an seiner Passage-Trilogie, die mit »Der Übergang« begann, wurden innerhalb kürzester Zeit in 23 Länder verkauft.

"Der Schreibstil ist einfach brillant."

www.phantastik-couch.de (01.06.2012)

Aus dem Amerikanischen von Rainer Schmidt
Originaltitel: The Passage
Originalverlag: Ballantine

Taschenbuch, Klappenbroschur, 1.040 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-46937-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 12.12.2011

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Wundervoller, düsterere Auftakt

Von: Ela Book Tower  aus Ginsheim Datum: 28.12.2016

buecherphantasia.blogspot.de/p/der-ubergang-von-justin-cronin.html

Um was geht es in dem Buch:

Ein kleines Mädchen, gerade mal sechs Jahre alt,
wird von heute auf morgen die letzte Rettung der Erde sein.
Die kleine Amy Harper Bellafonte wird vom FBI entführt,
sie wird als überaus geeignet empfunden bei einem mysteriösen Experiment,
als Versuchsperson zu fungieren und damit fängt
ein Leben voller Leid, Angst aber auch Freude und Glück an.
Doch das Experiment mit den anderen Versuchspersonen
geht schief und nun hängt das überleben der Menschheit alleine von der kleinen Amy ab.
Wird es ihr gelingen die Welt vor der kompletten Zerstörung zu retten?
Wird sie die Kraft haben gegen das Böse auf der Welt anzukämpfen?
Und wird sie Freunde und Unterstützer dabei haben?
Das alles müsst ihr selbst lesen.

Mein Fazit:

Ich habe meine Ader für Dystopien entdeckt und muss sagen,
Justin Cronin hat es geschafft, mich in der Welt
rund um Amy, gefangen zu nehmen.
Das Cover ist ein klein wenig erschreckend, aber passt wunderbar
um die Story der kleinen Hauptprotagonistin.
Ich hatte zwar auf den ersten 120 Seiten so meine Probleme in die
Geschichte rein zu kommen, weil doch viel erstmal auf einen zuprasselt,
doch wenn man weiter liest, weiß man wozu es gut war und versteht es.

Mein liebster Charakter:

Ganz klar ist mein Lieblingscharakter die kleine Amy, sie hat einfach
eine einnehmende und fesselnde Art an sich, die mich von Anfang an
begeistert hat.
Auch fühle ich, als Mutter, sehr mit ihr mit, da doch sehr viel auf ihr lastet.
Man möchte ihr am liebsten alles Abnehmen und sie an die Hand nehmen.

Wer sollte dieses Buch lesen:

Dieses Buch empfehle ich jedem der Dystopien liebt, jedem der solche
Weltuntergang Szenarien mag und eine dem Anschein erscheinende
Protagonistin wo man denkt, sie schafft es nicht.

Meine Bewertung:

Cover: 5 von 5
Schreibstil: 4,5 von 5
Handlung: 5 von 5
Charaktere: 5 von 5

Also alles in allem eine düstere und komplett
Empfehlenswerte Dystopie von Justin Cronin,
die von mir 5 von 5 Book Towern bekommt.
Freue mich schon sehr die weiteren Bände von dieser Trilogie zu lesen.

Episches Endzeitdrama

Von: Mikka Liest Datum: 26.04.2016

mikkaliest.blogspot.de

Als ich "Der Übergang" das erste Mal in den Händen hielt, musste ich etwas schlucken. Nicht nur wegen des intensiven, merkwürdig beunruhigenden Blicks des Mädchens auf dem Cover, sondern auch, weil der Roman mit seinen 1.040 Seiten ein richtiger Wälzer ist - ein wahrer Backstein von Buch. (Da tut man beim Lesen direkt was für die Armmuskeln.)

Ich war skeptisch. Würde das Buch mich tatsächlich über so viele Seiten hinweg fesseln können, oder würde es sich endlos in die Länge ziehen? Waren 1.040 Seiten wirklich nötig, um diese Geschichte zu erzählen?

Ja.

Das ist meine Antwort, nachdem ich das Buch gelesen habe. Ja, meiner Meinung nach ist jede einzelne Seite nötig, um diesem epischen, wort- und bildgewaltigen Endzeitdrama genug Raum zu geben, sich in seiner vollen Wucht zu entfalten. Manche Geschichten brauchen einfach ihre Zeit, sind aber gerade deshalb etwas ganz Besonderes, und "Der Übergang" gehört für mich dazu.

Der Autor lässt sich Zeit damit, dem Leser die harte, menschenfeindliche Welt dieses post-apokalyptischen Szenarios näher zu bringen, und das wird in meinen Augen nie langweilig oder verwirrend.

Ich fand die Geschichte unglaublich originell, denn der Autor bringt viele interessante, überraschende Ideen und unerwartete Wendungen ein, so dass "Der Übergang" alles ist, nur nicht 'typisch', 'Standard' oder '08/15'. Ja, es gibt Kreaturen, die auf den ersten Blick an Zombies erinnern, und Zombiebücher gibt es tausende - aber eigentlich sind sie dann doch etwas ganz Anderes, sowohl schrecklicher als auch weniger schrecklich.

Ich denke, das Buch kann auch Leser fesseln, die nicht unbedingt große Fans von Endzeitgeschichten sind, denn das bin ich normal auch nicht! Zu zartbesaitet sollte man allerdings nicht sein, denn die Gewalt wird zum Teil doch recht detailliert beschrieben.

Neben dem ganzen Überlebenskampf und der Action bietet die Geschichte auch viele ruhige Passagen, in denen man sich als Leser fragt: was macht den Menschen eigentlich zum Menschen, und wann verliert er seine Menschlichkeit? Auch in diesen ruhigen Szenen war das Buch für mich spannend, nur eben auf eine andere Art. Die ethischen und moralischen Fragen, die es aufwirft, haben mich sehr gefesselt.

Außerdem wollte ich immer wissen, wie es für die lieb gewonnenen Charaktere weitergeht! Und davon gab es wirklich einige. Normalerweise tue ich mich immer ein bisschen schwer, wenn ein Buch eine wahre Legion von Charakteren auf mich loslässt, aber in "Der Übergang" hatte ich überhaupt keine Probleme damit, mir zu merken, wer wer ist. Das liegt sicher auch an der Länge des Buches, denn so hat der Autor die Möglichkeit, jedem wichtigen Charakter eine Vielzahl von Szenen zu geben, die sich dem Leser ins Gedächtnis brennen und deutlich machen, wer dieser Mensch, reduziert auf den Kern seines Seins, wirklich ist.

Ich möchte hier gar nicht auf die einzelnen Charaktere eingehen, denn ich denke, "Der Übergang" ist ein Buch, an das man am besten völlig ahnungslos herangeht! Aber ich fand sie alle großartig geschrieben, sehr komplex und glaubhaft. Sogar die "Bösen" sind nicht immer das, was sie auf den ersten Blick zu sein scheinen; so empfand ich zum Beispiel schon nach wenigen Kapiteln ein sehr tiefes Mitgefühl mit einem verurteilten Mörder...

"Eine Zeitlang, Monate oder Jahre, hörte sie den MANN im Heulen des Windes und im Rascheln der Sterne, wenn sie nur zuhörte, und dann erwachte in ihrem Herzen die Sehnsucht nach seiner Fürsorge. Im Laufe der Zeit jedoch vermischte sich seine Stimme in ihrem Kopf mit den Stimmen der anderen, der Träumenden, die da waren und zugleich nicht da waren, wie die Dunkelheit ein Ding und doch kein Ding war, etwas Anwesendes und zugleich etwas Abwesendes. Die Welt war eine Welt aus träumenden Seelen, die nicht sterben konnten."

Den Schreibstil fand ich einfach phänomenal, fantastisch, wunderbar, grandios... Sehr facettenreich, voller Bilder und Metaphern, bei denen ich mir erstmal dachte: wow. Je nachdem, durch wessen Augen wir die Geschichte gerade sehen, kann der Schreibstil drastisch unterschiedlich sein, aber er ist immer einzigartig und erzeugt eine sehr dichte Atmosphäre.

Fazit:
"Der Übergang" ist ein fetter Wälzer von Endzeitdrama, der meiner Meinung nach jede seiner 1.040 Seiten wert ist! Der Autor breitet ein zutiefst beunruhigendes, düsteres Epos vor dem Leser aus, das nicht nur oberflächliche Action und brutale Gewalt bietet, sondern eine intelligente Handlung, komplexe Charaktere und interessante ethische Fragen, und darüber hinaus einen außergewöhnlichen Schreibstil, der mich nicht mehr losgelassen hat.

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