Die Oleanderfrauen

Roman

Taschenbuch
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Was, wenn die Liebe alle Schranken durchbricht?

Hamburg 1936. Die junge Sophie Terhoven, Tochter eines einflussreichen Kaffeebarons, genießt ihr komfortables Leben. Hannes Kröger, der Sohn der Köchin, ist ihr von Kindheit an Freund und Vertrauter. Irgendwann verändern sich ihre Gefühle füreinander, und plötzlich wird ihnen klar, dass sie sich ineinander verliebt haben. Doch Reich und Arm gehören nicht zusammen, und ein dunkles Geheimnis ihrer Eltern, von dem sie bisher nichts wussten, scheint ihre Liebe unmöglich zu machen.

»Der Duft von Kaffee, die Brise in Hamburgs Speicherstadt, prächtige Villen und schillernde Charaktere – eine brillante Familiengeschichte. Einfach lesenswert!«

ReiseTravel.eu

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 544 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42115-8
Erschienen am  09. Januar 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Berührend, erschütternd und aufrüttelnd

Von: Dagmar

03.04.2019

Jule Weisbach ist die Besitzerin des kleinen Cafés „Strandperle“ in Hamburg Ottensen, das sie mit Hingabe führt. Da sie davon kaum leben kann, recherchiert sie Familiengeschichten anderer Leute und schreibt sie nieder. Zufällig lernt sie Johanna Martens kennen und die beiden Frauen sind sich sofort sympathisch. Johanna hat gerade auf dem Dachboden ihrer verstorbenen Mutter das Tagebuch einer Sophie Terhoven gefunden. Die Tagebucheinträge gehen von 1936 bis 1943. Teresa Simon beschreibt die Nazi-Zeit aus der Sicht von Sophie, Sprössling einer reichen Hamburger Kaffeedynastie. Sophie und Hannes, der Sohn der Köchin, verlieben sich ineinander, was zur damaligen Zeit ein Ding der Unmöglichkeit war. Diese Liebe leidet nicht nur unter den strengen Moralvorstellungen, die damals herrschten, sondern auch unter den immer schwerer zu ertragenden Vorkriegs- bzw. Kriegszeiten. Malte, ein hochintelligenter junger Mann und guter Freund von Sophie wird als Schwuler schwer diskriminiert, die Juden werden verfolgt und der feinfühlige Hannes wird als Soldat eingezogen. Kaffeeeinfuhren werden stark eingeschränkt und belasten die Familie. Die Bevölkerung und somit auch Sophie und ihre uneheliche Tochter müssen hungern. Dieser Teil des Buches ist ein bedeutsames historisches Zeitzeugnis und der fiktive Teil der Geschichte zeigt unter anderem die Verlogenheit der damaligen Ansichten. Im Gegenwartsteil hat die Protagonistin Jule auch mit einigen Problemen zu kämpfen. So macht ihr vor allem eine Pachterhöhung schwer zu schaffen. Aber ihre Freunde und Familie stehen hinter ihr und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Die Schreibweise der Autorin ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Für mich war das Buch ein richtiger Page-Turner, die Umsetzung der Geschichte und die Verknüpfung der zwei Zeitebenen ist wunderbar gelungen. Der Gegenwartsteil kommt mir persönlich hin und wieder ein wenig schmalzig vor, was sich aber nicht unbedingt negativ auf die Handlung auswirkt. Im Anhang findet sich ein kleiner Rezeptteil der Kuchen und Kaffee-Getränke, die auch im Buch vorkommen. Außerdem gibt es ein historisches Nachwort über die Geschichte des Kaffees, die Behandlung von Homosexuellen im Zweiten Weltkrieg und den Feuersturm über Hamburg. Das historisch anmutende Cover mit seinen Oleanderblüten passt gut zum Buch. Dies war bereits mein drittes Buch von Teresa Simon und es hat wieder einmal meinen Geschmack getroffen. Ich freue mich auf weitere gute Geschichten dieser Autorin.

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Leben und Lieben im Krieg

Von: MargareteRosen

01.11.2018

Mit Begeisterung habe ich die beiden vorherigen Romane von Teresa Simon gelesen. Deshalb war ich schon ganz gespannt auf diesen Roman. Es spielen zwei Zeitstränge in diesem Roman. Die Lebensgeschichten verschiedener Menschen in der Jetztzeit und im Nazi-Deutschland werden wieder geschickt miteinander verwoben. Dabei schafft Teresa Simon es wieder einmal gekonnt, die Personen lebendig und real zu beschreiben. Mich haben alle Schicksale, die sich zum Schluß fast wie von selbst miteinander verweben, besonders berührt. Nazi-Deutschland, die Bombenangriffe auf Hamburg, all das läßt die Autorin lebendig werden. Als Leserin stand ich mitten drin und habe mit den Protagonisten gelebt, gelitten und geliebt. Und wieder schafft es Teresa Simon, gänzlich ohne den Finger zu erheben, den Krieg in all seinen Greueln und Qualen für die Menschen zu zeigen. Alles in mir ruft: NEIN, nie wieder Krieg. Leute macht die Augen auf, nichts rechtfertigt einen Krieg. Fazit: Allen, die einen guten Roman mit viel Geschichte und Leben lesen möchten, kann ich dieses Buch ans Herz legen.

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Vita

Teresa Simon

Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Der Duft von Kaffee, prächtige Villen und schillernde Charaktere – der neue Roman von Teresa Simon ist wunderbar atmosphärisch und sinnlich.«

Wann&Wo am Sonntag (14. Januar 2018)

»Die Autorin Teresa Simon hat nach „Die Frauen der Rosenvilla“ und „Die Holunderschwestern“ ihren dritten Roman verfasst – spannend und fesselnd.«

HALLO münchen

»Teresa Simon ist nach "Die Frauen der Rosenvilla" und "Die Holunderschwestern" ein dritter historischer Roman der Extraklasse gelungen.«

Leben.Lieben.lachen.Lesen

»„Die Oleanderfrauen“ – ein Buch, das man sich und seinen besten Freunden gönnen sollte! Leseempfehlung!!!«

Nichtohnebuch