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Die Oleanderfrauen Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-42115-8

Erschienen:  09.01.2018
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Was, wenn die Liebe alle Schranken durchbricht?

Hamburg 1936. Die junge Sophie Terhoven, Tochter eines einflussreichen Kaffeebarons, genießt ihr komfortables Leben. Hannes Kröger, der Sohn der Köchin, ist ihr von Kindheit an Freund und Vertrauter. Irgendwann verändern sich ihre Gefühle füreinander, und plötzlich wird ihnen klar, dass sie sich ineinander verliebt haben. Doch Reich und Arm gehören nicht zusammen, und ein dunkles Geheimnis ihrer Eltern, von dem sie bisher nichts wussten, scheint ihre Liebe unmöglich zu machen.

»Der Duft von Kaffee, die Brise in Hamburgs Speicherstadt, prächtige Villen und schillernde Charaktere – eine brillante Familiengeschichte. Einfach lesenswert!«

ReiseTravel.eu

Teresa Simon (Autorin)

Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren.

»Der Duft von Kaffee, die Brise in Hamburgs Speicherstadt, prächtige Villen und schillernde Charaktere – eine brillante Familiengeschichte. Einfach lesenswert!«

ReiseTravel.eu

»Der Duft von Kaffee, prächtige Villen und schillernde Charaktere – der neue Roman von Teresa Simon ist wunderbar atmosphärisch und sinnlich.«

Wann&Wo am Sonntag (14.01.2018)

»Die Autorin Teresa Simon hat nach „Die Frauen der Rosenvilla“ und „Die Holunderschwestern“ ihren dritten Roman verfasst – spannend und fesselnd.«

HALLO münchen

»Teresa Simon ist nach "Die Frauen der Rosenvilla" und "Die Holunderschwestern" ein dritter historischer Roman der Extraklasse gelungen.«

Leben.Lieben.lachen.Lesen

»„Die Oleanderfrauen“ – ein Buch, das man sich und seinen besten Freunden gönnen sollte! Leseempfehlung!!!«

Nichtohnebuch

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Klappenbroschur, 544 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-42115-8

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  09.01.2018

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Starke Heldinnen

Von: SABO  aus Fulda Datum: 11.06.2018

Teresa Simon - Die Oleanderfrauen

Hamburg, 2016
Julia hat wirklich Pech, das von ihr in liebevoller Kleinarbeit aufgebaute Strandcafe, rückt immer mehr in Richtung Cafe der unerfüllten Wünsche. Eigentlich ist die junge Backfee ganz gut zurechtgekommen, mit ihren duftigen Kreationen und guter Laune hat sie sich längst in die Herzen ihrer kleinen Stammkundschaft geschlichen, doch eine Mieterhöhung um 650 Euro bringt Julia in arge Bedrängnis.
Wenn sie die Preise nicht erhöht, wird sie ihren Traum begraben und aus der Weite zuwinken müssen.
Nicht alles schafft man mit Mühe und Fleiß, manchmal stellt einem das Schicksal ein Bein und man kommt nicht mehr hoch, wenn man nicht kämpft.
Den Laden dicht zu machen kommt nicht infrage, aber ohne eine zweite Einnahmequelle wird sie es nicht schaffen.

Wenn Menschen von uns gehen, hinterlassen sie oftmals auch Unordnung und Verwirrung. Julia hilft den Hinterbliebenen, in dem sie private Papiere sortiert und macht teilweise sehr dramatische Enthüllungen. Damit begründet sich die Idee von "Ich schreib dein Leben". Julia ist fasziniert von den Verbindungen in die Vergangenheit und brennt lichterloh, als sie ein altes Tagebuch findet..

Hamburg, 1936
Sophie, Tochter des Kaffeebarons von Hamburg, wächst in einem kleinen Paradies auf. Die Familie Terhoven wohnt in einer schönen Villa mit Garten an der Elbe. Der Sohn der Köchin ist Sophies bester Freund. Früher haben sie stundenlang im Gewächshaus gespielt, jetzt küssen sie sich dort heimlich und unter der Obhut blühender Oleanderpflanzen entsteht eine unmögliche Liebe.

Es ist eine Zeit des Umbruchs, mit derben Stiefeln und strammen Uniformen, stanzt ein Heer brauner Huldigung einen tiefen Trampelpfad durch Deutschland.
Auch Sophies Bruder ist vom "Nazi-Virus" infiziert und ist hoch motiviert vom "Heimatstolz". Der unnütze junge Mann schwegt in ideologischen Pathos.
Ihre Freunde haben den "rauen Wind" längst wahrgenommen, aber Sophie hat immer nur ihren Hannes im Kopf. Doch dann holt auch sie der Kampf ums Schicksal ein.
Aus einer leichtfüßigen Kaffeeprinzessin wird eine bodenständige junge Heldin..

Teresa Simon ist mit ihrem warmherzigen und dramatischen Roman mit einem leichten Fuß im Heute und dem anderen, stampfend in der Vergangenheit. Die Autorin hat gut recherchiert und verknüpft die Fäden der Zeit geschickt, sie schreibt mit Herz und Engagement, dynamisch und mitreißend. Die zwei verschiedenen Zeitebenen sind spannend in Szene gesetzt.

Wenn ich Teresa Simon lese, decke ich das Geheimnis mit ihr gemeinsam auf, werde zur Verschwörerin. Tief atme ich die Bedeutung der Worte ein, nichts wird beschönigt. Die Autorin hat die seltene Gabe, die Wahrheit ohne den berühmten Zeigefinger zu sagen, ich spüre, dass sie mir die Entscheidung lässt, mich für einen mündigen Leser hält. Ich bin dankbar für diese Empathie und diesen großartigen Roman.

Eine unbedingte Empfehlung, gibt es für alle starken Heldinnen der Teresa Simon:

Die Frauen der Rosenvilla
Die Holunderschwestern
Die Oleanderfrauen

Der Geschichte auf der Spur

Von: Lunas Leseecke Datum: 05.06.2018

lunasleseecke.blogspot.de/

Vor einiger Zeit habe ich bereits einen Roman von Teresa Simon gelesen und fand ihn so klasse, dass ich ihn bereits öfter weiterempfohlen habe. Da ich nun mal wieder Lust auf einen Roman hatte, fiel meine Wahl schnell auf „Die Oleander Frauen“. Wir erfahren hier parallel die Geschichte von zwei Zeitsträngen. Zum einen wäre das Sophie Terhoven die 1936 in Hamburg lebt. Als Tochter eines Kaffeebarons führt sie ein privilegiertes Leben, doch während sich ihre Eltern eine gute Partie für sie wünschen, schwärmt Sophie für den Sohn der Köchin. Auf der zweiten Zeitebene wäre das Jule, die im Hamburg der Gegenwart ein kleines Café betreibt und nebenbei Geschichtsrecherche betreibt. Durch einen Zufall lernt sie Johanna kennen, um deren Vergangenheit sich ein Geheimnis rankt, dem die beiden so unterschiedlichen Frauen auf die Spur kommen wollen.

Beide Zeitstränge haben mir gut gefallen. Besonders gefallen hat mir aber vor allem die Handlung in der Vergangenheit, denn Sophie ist eine starke Persönlichkeit, steht für ihre Überzeugungen ein und lässt sich niemals hängen. Und dabei hatte sie mit einigen Schicksalsschlägen zu kämpfen und musste sehr kämpfen, um ein kleines bisschen Glück zu finden. Neben ihr mochte ich vor allem ihren Freund Malte, der viel auf sich genommen hat, um Sophie in ihrer schwierigen Situation zu helfen. Doch auch die Charaktere der Gegenwart haben mir gefallen. Die chaotische Jule war mir durchaus sympathisch, auch wenn sie manchmal ein paar nervige Anflüge von Selbstmitleid hatte. Doch sie ist auch sehr warmherzig und hilfsbereit. Und dann ist da natürlich auch noch der mürrische Nils, der mir auch irgendwie sympathisch war. Am liebsten hatte ich hier aber Johanna, eine sehr rüstige und sympathische alte Dame, die das Rätsel ihrer Vergangenheit zu enträtseln sucht, nachdem sie im Nachlass ihrer Mutter einige mysteriöse Hinweise entdeckt hat.

Die Geschichte entwickelt sich zügig und spannend und deckt dabei einen größeren Zeitraum ab. Gegenwart und Vergangenheit wechseln sich sehr fließend ab, sodass der Übergang leicht fällt und man gleichermaßen in der Story vorankommt. Der Schreibstil von Teresa Simon gefällt mir dabei sehr gut. Sie schafft es, eine dichte Atmosphäre zu weben und schreibt einfühlsam und mitreißend zugleich. Genau richtig also für so einen Roman.

Fazit
“Die Oleanderfrauen“ ist ein gelungener Roman über die Suche nach der eigenen Vergangenheit, der sich auf zwei Zeitebenen abspielt, die wunderbar miteinander harmonieren. Für Fans von Familiengeschichten absolut zu empfehlen.

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