Die Stadt des Affengottes

Eine unbekannte Zivilisation, ein mysteriöser Fluch, eine wahre Geschichte

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Taschenbuch
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Eine großartige Abenteuererzählung aus dem Dschungel Mittelamerikas von Bestsellerautor Douglas Preston

Eine sagenumwobene Stadt von unglaublichem Reichtum, mitten im undurchdringlichen Regenwald von Honduras: Immer wieder haben sich Abenteurer auf die Suche nach der Weißen Stadt gemacht, der Stadt des Affengottes. Doch der Legende nach liegt ein Fluch auf ihr. Sintflutartiger Regen, giftige Schlangen und tödliche Krankheiten verhinderten jahrhundertelang eine Erforschung dieser untergegangenen Zivilisation. Erst mit Hilfe modernster Technik gelang es, sie genau zu lokalisieren. Bestsellerautor Douglas Preston hat sich zusammen mit einer archäologischen Expedition auf die Spuren der verlorenen Stadt begeben – doch für das, was er fand, bezahlte er einen hohen Preis.


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Englischen von Jürgen Neubauer
Originaltitel: The Lost City of the Monkey God
Originalverlag: Head of Zeus, London 2017
Taschenbuch, Broschur, 368 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 27 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-328-10332-5
Erschienen am  08. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: La Mosquitia, Honduras

Leserstimmen

Lässt sich so weglesen

Von: Jaspers Buchblog

03.06.2019

Douglas Preston ist nicht nur Journalist, sondern auch bekannter Schriftsteller. Er schrieb zum Beispiel die Thriller Reihe „Special Agent Pendergast“, von der ich beim Buchcast berichtet habe. Lustigerweise habe ich das erst bemerkt, nachdem ich das Buch gelesen hatte und vorher war nur durch meinen Kopf gespukt, dass mir der Name doch irgendwie bekannt vorkommt. Die Spannung die der Autor in seinen fiktionalen Büchern wahrscheinlich nutzt, musste er in diesem auf wahren Tatsachen beruhenden Buch nicht einsetzen, denn die Realität ist häufig auch spannend. Da ich generell in Archäologie interessiert bin, jedoch noch nie ein Buch in dieser Richtung gelesen habe, war ich sehr gespannt. Und bin am Ende sehr zufrieden. Wie Douglas Preston im Nachwort betont, ist das Buch eine reine Nacherzählung und den Inhalt hat er entweder am selben Tag aufgeschrieben, oder er wurde auf Ton festgehalten, sodass jeder Zweifel beseitigt ist, er habe sich etwas ausgedacht – was ich zwischendurch durchaus für wahrscheinlich gehalten habe. Preston erzählt gut: spannend mit einer Prise Humor, nur bei manch einer Verletzung ist er mir ein bisschen zu sehr ins Detail gegangen. Douglas Preston erzählt das Ganze nicht aus wissenschaftlicher Sicht, da er selbst auch kein Experte ist, sondern er schreibt einen ganz normalen journalistischen Text. Im Text nahtlos eingebunden sind immer wieder Zitate aus Interviews, die er mit den Expeditionsteilnehmern und vielen anderen Wissenschaftlern geführt hat. Dass hinten draufsteht „Besser als Indiana Jones“, finde ich eher irreführend, denn es handelt sich bei Indiana Jones erstens um den Albtraum eines jeden Wissenschaftlers und zweitens kommt in „Die Stadt des Affengottes“ keine Hundegroße Ameise vor. Ich halte das Buch insgesamt für ein lehrreiches Buch, das auch das Thema Klimawandel und die Abholzung nicht auslässt und noch dazu ein scheinbar „trockenes“ wissenschaftliches Thema, in ein Abenteuer verwandelt, das sich so runterlesen lässt. Das hat Douglas Preston gut gemacht!

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Spannend, aber es fehtl ein wenig Diskurs

Von: Ponine

14.01.2018

Schon seit dem 16. Jahrhundert gab es Gerüchte über eine Provinz im Regenwald von Honduras, deren Städte reich und prachtvoll seien, ganz besonders die Weiße Stadt, auch Stadt des Affengottes genannt. Immer wieder machten sich Abenteurer und Archäologen auf die Suche nach den Zeugnissen dieser Zivilisation, die offenbar nicht zu den Mayas gehörte. Manchmal stießen sie tatsächlich auf Ruinen, aber eine wirkliche Erforschung war in dem von giftigen Schlangen und tödlichen Krankheitserregern verseuchten und vom Dschungel überwucherten Gelände unmöglich. Erst die moderne Lasertechnik, mit deren Hilfe das Gelände aus der Luft gescannt wird, ermöglichte genauere Hinweise, wo sich größere Ansiedlungen befinden. Um sie vor Ort zu untersuchen muss man sich allerdings auch heute noch auf den beschwerlichen Weg durch den Dschungel machen ... Ich kenne Douglas Preston wirklich nur als Autor in Kombinaton mit Lincoln Child, deswegen war ich natürlich sehr gespannt auf dieses Rezensionexemplar vom bloggerportal, das ihn mir als Sachbuchautor nahebringen sollte. Und was soll ich sagen, ich bin wirklich schwer beeindruckt vom Buch, auch wenn ich mir hier und da ein bisschen mehr Tiefe gewünscht hätte. Preston war 2015 für die National Geographic Teil des Expeditionsteams, das die T1 genannte Siedlung in Honduras untersuchen sollte. Im Buch beschreibt er aus der Ich-Perspektive sehr detailliert die Vorgeschichte der Entdeckung und geht allgemein auf die Hintergrundgeschichte von der Sage der Affengottstadt ein. Die Schilderung, wie Anfang des 20.Jahrhunderts immer noch Glücksritter versuchen, in Honduras versunkene Schätze zu finden, war extrem anschaulich und spannend, fast schon wie ein eigener Abenteuerroman. Wobei ich finde, dass er grade bei dieser doch ziemlich extremen Offenbarung über die letzte Expedition ein bisschen mehr Quellen hätte bringen müssen, das war schon eher auf Unterhaltung des Lesers aus als auf wissenschftliche Darstellung. Insgesamt war die Schreibweise trotz aller Spannung schon serh unwissenschaftlich, was sich dann vor allem auch bei der wissenschaftlichen Kontroverse nach der Entdeckung der Stast zeigt. Da hätte ich mir gewünscht, dass er ein wenig mehr auf den Diskurs eingeht, warum Ausdrücke wie "prähistorisch" und dergleichen in der Archäologie sehr umstritten sind, und den Leser nicht nur in die Richtung "die doofen Kritiker, die waren ja gar nicht dabei" lenkt. Wenn Preston die Expedition an sich beschreibt und die nachfolgenden gesundheitlichen Probleme - alle Teilnehmer haben sich mit einer zum Teil sehr schwerwiegenden Krankheit infiziert - fühlt man sich als Leser wirklich deutlich in die Szenerie versetzt. Ich hätte es allerdings schöner gefunden, wenn die wirklich tollen Bilder nicht gesammeltn am Ende meines ebooks wären, sondern im Text integriert wären, denn ehrlich, man kann sich diesen Urwald selbst mit ncoh so guter Beschreibung nicht vorstellen. Die meisten von uns stellen sich unter "Expedition in den Urwald" vermutlich große Steinpyramiden vor, die hier und da von malerischen Lianen umrankt werden - in Wirklichkeit sieht man einfach gar nichts von den Geäuden, nada, niente! Das ist so unvorstellbar, so dicht und grün und auch extrem gefährlich, dass man diese Bebilderung wirklich benötigt, ohne ständig blättern zu müssen. Und ich hätte mir vielleicht noch ein paar mehr Bilder von den Entdeckungen gewünscht, wenn es möglich gwesen wäre, und nicht nur vom Urwald, auch wenn das natürlich faszinierend zu sehen war. Mich hat das Buch wirklich gefesselt, ich habe es regelrecht verschlungen, was eindeutig dem Schreibstil zu verdanken ist. Das Buch ist ein bisschen wie Terra X, also nicht zu wissenschaftlich, es gibt wichtige Hintergrundinformationen, die man als Leser vielleicht benötigt, und unterhält. Wer aber mehr Hintergrund oder Diskurs möchte, ist hier ein wenig fehl am Platz.

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Vita

Der internationale Bestsellerautor Douglas Preston wurde 1956 in Cambridge, Massachusetts geboren. Er arbeitete beim American Museum of Natural History in New York und an der Princeton University, bevor er sich dem Schreiben widmete. Neben zahlreichen Thrillern hat er auch Sachbücher zur amerikanischen Geschichte verfasst.

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