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Eine kurze Geschichte der Menschheit Der Weltbestseller

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-328-10287-8

DEMNÄCHST
Erscheint:  08.10.2018

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Krone der Schöpfung oder Schrecken des Ökosystems?

Vor 100.000 Jahren lebte Homo sapiens als unbedeutende Spezies in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents. Heute ist der Mensch Herr und Schrecken des Planeten. Doch wie konnte es dazu kommen? In seiner fulminanten Reise von den Menschenaffen bis übermorgen bürstet Yuval Noah Harari die Geschichte des Menschen als eine Geschichte des Fortschritts gegen den Strich. Er blickt gleichermaßen mit Mikroskop wie Teleskop auf unsere erstaunliche Entwicklung und zeigt erzählerisch so brillant wie humorvoll, wer wir sind und was aus uns wird. Der Weltbestseller in edler, limitierter Geschenkausstattung.

Zur deutschsprachigen Website von Yuval Noah Harari www.ynharari.com/de

Nominierung für den "get abstract" Award für Yuval Noah Harari Video ansehen

'Wir werden gewaltige Ungleichheiten erleben" - Interview mit Yuval Harari auf sueddeutsche.de

"Terrorismus ist die Strategie der Schwachen" - Interview mit Yuval Noah Harari auf spiegel.de

"What explains the rise of humans?" TED Talk mit Yuval Noah Harari Zum Video

Yuval Noah Harari im Interview auf srf.ch

»Hararis Buch zeichnet auf grandiose Weise den Werdegang der Spezies Mensch nach.«

getabstract.com, 08/2015

Yuval Noah Harari (Autor)

Yuval Noah Harari, geboren 1976, promovierte in Oxford und ist Professor für Geschichte an der Hebrew University of Jerusalem mit einem Schwerpunkt auf Universalgeschichte. Sein Kultbuch »Eine kurze Geschichte der Menschheit« wurde in knapp 40 Sprachen übersetzt und weltweit zu einem Bestseller, ebenso wie seine Zukunftsvision »Homo Deus«. 2017 wurde er mit dem Deutschen Wirtschaftsbuchpreis ausgezeichnet.

»Hararis Buch zeichnet auf grandiose Weise den Werdegang der Spezies Mensch nach.«

getabstract.com, 08/2015

»Yuval Harari formuliert flott und manchmal auch hochkomisch, und er nimmt von Anfang an eine ungewöhnliche Perspektive ein.«

NDR1 Niedersachsen- Bücherwelt, 22.10.2013

»Aus luftiger Vogelperspektive bietet Harari viel: spektakuläre Panoramen, plötzliche Sturzflüge in Details und unkonventionelle Interpretationen. Der unwiderstehliche Reiz liegt in der Coolness des Universalhistorikers.«

Deutschlandradio - Kultur, 07.09.2013

»Kenntnisreich und witzig erzählt.«

Focus, 07.10.2013

»Geradezu meisterhaft versteht es Harari, große historische Ereignisse mit der Macht von Ideen zu verknüpfen.«

Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 27.10.2013

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ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Englischen von Jürgen Neubauer
Originaltitel: Kizur Toldot Ha-Enoshut
Originalverlag: Kinneret Zmora-Bitan Dvi, Or Yehuda 2011

Taschenbuch, Klappenbroschur, 528 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
mit Abbildungen

ISBN: 978-3-328-10287-8

ca. € 15,00 [D] | ca. € 15,50 [A] | ca. CHF 21,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

DEMNÄCHST
Erscheint:  08.10.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Von der Menschheitsgeschichte zu den Zukunftsvisionen

Von: Nora S. Datum: 18.11.2017

buchzeilen.blogspot.de

Der Historiker Harari beschreibt in seinem erstmals 2011 erschienenen Werk den Werdegang eines durchschnittlichen Tieres zum alles dominierenden Lebewesen auf dem blauen Planeten, heute bekannt unter dem Namen Homo sapiens.
Die ersten Kapitel handeln von unseren frühen Vorfahren vor über 70000 Jahren und wie sie sich gegenüber den anderen Menschenarten als dominante Spezies durchsetzen konnten. Durch die landwirtschaftliche Revolution machte sich der Mensch die Welt zum Untertan und stellte sich von da an über alle anderen Lebewesen dieser Erde. Diese Entwicklung hatte weitreichende Folgen für das Voranschreiten des Menschen; vom Jäger und Sammler transformierte er sich nach und nach zum sesshaften Landwirt mit all seinen Vor- und Nachteilen. Durch die kognitive Revolution schließlich wird der Mensch zu einem übernatürlichen Wesen.
Auch wenn der Titel vermuten lässt, dass es sich hierbei um einen Rückblick auf die Menschheit handelt, werden immer wieder Bezüge zur Gegenwart hergestellt. Im letzten Abschnitt, der überaus nachdenklich macht, befasst sich Harari mit der Gegenwart und einer möglichen Zukunft des Menschen.
Harari bemühte sich sichtlich um einen verständlichen Schreibstil trotz Komplexität des Inhalts. Dennoch erfordert die Lektüre große Aufmerksamkeit, um die Vielfalt und die Tragweite des Inhalts erfassen zu können. Trotz der Inhaltsdichte gibt es zu keinem Zeitpunkt Längen oder langweilige Passagen.
Besonders gelungen an diesem Buch ist die Tatsache, dass während des Lesens neue Gedankengänge und Eindrücke entstehen können, da der Autor sehr detailliert über die Entwicklungen des Menschen und deren vielfältige Konsequenzen schreibt. Zudem werden Fragen zu etablierten Strukturen und Ritualen aufgeworfen, die im Alltag zwar omnipräsent sind, deren Bedeutung oder Herkunft jedoch niemals hinterfragt werden. Als Beispiel lässt sich hier die Entstehung und Entwicklung des Geldes anführen. Darüber hinaus bezieht der Autor Themenfelder wie Religion, Kultur und Politik mit ein. Letztendlich lassen sich viele interessante Erkenntnisse aus der Lektüre gewinnen.
Wer also für die Weihnachtszeit ein anregendes, interessantes und lehrreiches Buch sucht, das den gesamten Bogen von der Menschheitsgeschichte bis zu Zukunftsvisionen spannt, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen! Zeit Wissen formuliert dazu treffend:
"Yuval Noah Havarie schreibt präzise, klug - und vor allem so, dass man gar nicht aufhören will zu lesen. Dieses Buch lässt Hirne wachsen."

Seine, meine oder Eine kurze Geschichte der Menschheit

Von: Michael Bernhard Datum: 19.10.2017

https://www.fuehlenunddenken.de/

Ich muss schon sagen Emma, wenn ich höre, wie du deinen eigenen Verstand mißbrauchst, bin ich fast geneigt dir zuzustimmen. Lieber gar keinen Verstand haben, als ihn so falsch anzuwenden wie du. (Jane Austen)

Reizvoll finde ich bei der kurzen Geschichte eines solch riesenhaften Themas, entscheidende und wesentliche Entwicklungen zeigen zu wollen und begreiflich zu machen. Dass es sie mehr oder weniger wesentlich und sinnvoll gegeben hat und dass sie als solche reflektiert und formuliert werden können, erscheint verlockend, allerdings auch gerade für den Teil unseres Menschseins und der Menschheit, welche sich zu einer ungeheuerlichen Anmaßung und Selbstermächtigung über andere Teile und alles andere Leben haben hinreißen lassen. Auf was es dem entgegengesetzt wirklich ankommt, ist Bereitschaft und Fähigkeit zum Diskurs oder Dialog und eine engagierte und auch (selbst)konfrontative Auseinandersetzung mit Geschichte: Menschen sind soziale Wesen durch und durch, die Evolution ihrer besonderen Intelligenz und von Zivilisation, ist im wesentlichen Kooperation und zwischenmenschliche Interaktion.[2] Auch in dieser kurzen Geschichte wird das gleich im Buchdeckel hervorgehoben und ist wiederkehrendes Thema vieler Kapitel. Was sicher zum wichtigsten Grund für unsere Intelligenz wurde, ist allerdings auch zum dunkelsten und zerstörerischsten Teil unserer Geschichte geworden: Nach einer These die sich immer mehr durchsetzt und auch von H. überzeugend vertreten wird, hat der Homo sapiens als Jäger und Sammler durch raffinierte Kooperation anfangs noch kleiner Gruppen überall wo er auftauchte, den größten Teil der Megafauna ausgerottet und nach der gleichen Methode alle weiteren Menschengattungen, wie z. B. den Neandertaler (S. 88)[3]. Ausdifferenzierung, Vielfalt, Vitalität und Komplexität, ist zweifellos wesentliche Grundlage von dem, was wir (Selbst)Reflexionsfähigkeit und Intelligenz nennen können. Schon in Zeiträumen, die gern „Vorgeschichte“ genannt werden, hat der Homo sapiens seine Weisheit negiert und umgekehrt; zur negativen Intelligenz gemacht und gegen sich selbst und ihre Grundlagen gerichtet. Wir sollten uns meine ich viel mehr in Forschung und Theorie die Frage stellen, wie ursächlich und wesentlich dies zu Militarismus, Rassismus, Nationalismus und Sexismus geführt hat. In meiner Rezension soll es darum gehen, die wackeligen und unklaren Thesen und Behauptungen dieser kurzen Einleitung zu erläutern und zu begründen.
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"Götter, Geld, Menschenrechte und Gesetze gibt es gar nicht – sie existieren nur in unserer kollektiven Vorstellungswelt. Dass „primitive Menschen“ ihre Gesellschaft zusammenhalten, indem sie an Geister glauben und bei Vollmond um ein Feuer herumtanzen, verstehen wir sofort. … Im Grunde sind Unternehmer und Anwälte (allerdings) gar nichts anderes als mächtige Zauberer. Die Geschichten die sich moderne Juristen erzählen, sind sogar noch viel sonderbarer als die der alten Schamanen." (S. 41)
...
Aber kann etwas, das so weitreichende Folgen und Wirkungen hat, irgendwie und eigentlich gar nicht sein? Seine Formulierung scheint mir an diese Stelle bestenfalls misslungen zu sein. Mal auf die Gefahr hin als humanistischer Träumer und Idealist dazustehen; aber ist es wirklich so unmöglich, dass sich Menschenrechte vielleicht doch etwa selbst als Teil der realen Biologie begründen und ableiten lassen? Bzw. als Teil von Natur, Leben und Intelligenz? Würde es nicht doch der Mühe lohnen, ehe man Menschenrechte wie nebenbei mitsamt Göttern und Geld als „erfundene Ordnung“ (S. 131) über den Haufen wirft?
Weiterlesen: https://www.fuehlenunddenken.de/2017/04/02/seine-meine-oder-eine-kurze-geschichte-der-menschheit/

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