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Libellen im Kopf Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7341-0099-4

DEMNÄCHST
Erscheint:  19.11.2018

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, eBook (epub)

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»Dieser Roman ist ein großer Wurf, eine bewegende, feinfühlig geschriebene Lektüre, die dazu noch unterhaltsam ist.« Hamburger Morgenpost

Abby ist Mitte zwanzig, lebt in London, arbeitet als Journalistin und ist bipolar. Trotz ihrer Krankheit führt sie mit ihrem Freund Beck ein einigermaßen normales Leben – bis sie eines Abends ihren Nachbarn Simon tot in seiner Wohnung findet, als sie sich nur mal eben eine Dose Tomaten zum Abendessen ausleihen möchte. Zu ihrem eigenen Erstaunen ist Abby von dem Ereignis zunächst seltsam ungerührt, aber nach diesem Mittwochabend gerät das fragile Gleichgewicht ihres Lebens immer mehr ins Wanken, und Abby scheint nichts dagegen unternehmen zu können …

Ein einfühlsamer, witziger und origineller Roman über den schmalen Grat, zwischen dem, was wir »normal« nennen und was nicht.

Wussten Sie, dass der Ehering von Gavin Extence aus einem Meteoriten gefertigt wurde? Zum Interview

Gavin Extence (Autor)

Gavin Extence, geboren 1982, lebt mit seiner Frau, seinen Kindern und einer Katze in Sheffield. Mit seinem Debütroman »Das unerhörte Leben des Alex Woods« schrieb er sich in die Herzen von Lesern und Kritikern gleichermaßen. Der Roman wurde in Großbritannien mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, eroberte auch in Deutschland die Bestsellerliste und gehört zu den meistempfohlenen Büchern 2014. »Libellen im Kopf« ist der zweite Roman von Gavin Extence.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Englischen von Alexandra Ernst
Originaltitel: The Mirror World of Melody Black
Originalverlag: Hodder & Stoughton, London 2015

Taschenbuch, Klappenbroschur, ca. 352 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0099-4

ca. € 10,99 [D] | ca. € 11,30 [A] | ca. CHF 15,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

DEMNÄCHST
Erscheint:  19.11.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Wieder einmal ein gelungener Roman von Gavin Extence

Von: Buchdetektivin Datum: 03.10.2017

buchdetektivin.de

Gavin Extences erster Roman „Das unerhörte Leben des Alex Woods“ hat in mir damals eine Achterbahn der Gefühle ausgelöst. Ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Somit ist es nur logisch, dass ich auch seinen zweiten Roman „Libellen im Kopf“ unbedingt haben musste. Wie ich es erwartet habe, wurde ich auch dieses Mal nicht enttäuscht.

In „Libellen im Kopf“ beschreibt der Autor dieses Mal das Leben mit einer bipolaren Störung. Hierzu sollte man wissen, dass der Autor ebenfalls unter einer solchen leidet und das Ganze dadurch nur noch intensiver wird.

Wir lernen Abby als „ganz normale“ junge Frau kennen. Doch dann findet sie ihren Nachbarn tot in seiner Wohnung, was ein Auslöser für ihre psychische Erkrankung zu sein scheint. Im Laufe der Geschichte erfährt man aber noch so einiges mehr über ihr Krankheitsbild.
Gavin Extence versteht es dem Leser auf einfühlsame und durchaus auch humorvolle Weise zu vermitteln, wie es Menschen mit einer bipolaren Störung geht und was genau es damit überhaupt auf sich hat.

Abby ist für mich eine sehr starke und tolle Protagonistin. Dadurch, dass der Autor sie sehr detailreich „gezeichnet“ hat und durch die Ich-Form fühlt man dieses Buch regelrecht.
Ich habe sie sehr gerne auf ihrem Weg begleitet und bin mit ihr durch viele Höhen und Tiefen gegangen.

Zum Inhalt möchte ich nichts weiter verraten, denn der kleinste Spoiler könnte hier die Lesefreude trüben. Man muss die Geschichte einfach selber erleben und sich darauf einlassen.

Die Schreibweise von Gavin Extence ist gewöhnt mitreißend und atemberaubend. Er versteht es seine Leser zu fesseln und ihnen bestimmte Themen näher zu bringen.

Das Cover ist ähnlich wie das von „Das unerhörte Leben des Alex Woods“ und braucht gar nicht mehr an Aufmachung. Das Durcheinander der aufgepeitschten See trifft es schon ziemlich gut.

Fazit

Wieder einmal ein gelungener Roman von Gavin Extence, welcher diesmal auch biografische Inhalte enthält. Mich hat es sehr mitgerissen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es ist wundervoll und aufwühlend zugleich.

Empfehlung

Wer nach einem Roman, mit einem ernsterem Thema sucht, der liegt bei „Libellen im Kopf“ richtig.

Libellen im Kopf, aber so richtig

Von: Littlebooktown Datum: 26.04.2017

littlebooktown.blogspot.de/

Mit dem Titel "Libellen im Kopf" hat Gavin Extence mich neugierig gemacht. Sein Erstlingswerk "Das unerhörte Leben des Alex Woods" wurde so hoch gelobt, dass ich gespannt war, ob dieses Buch mich genauso begeistern kann.

Abby will nur eine Dose Tomaten beim Nachbarn holen, doch findet diesen tot vor. Sie raucht erstmal eine Zigarette, statt den Notarzt zu kontaktieren. Sie erzählt ihrem Freund alles ziemlich nüchtern, was mir selbst sehr komisch vorkam. Sie veröffentlicht einen Zeitungsartikel und bekommt daraufhin sehr heftige Reaktionen ab. Abby erklärt sich selbst die fehlende Bindung zu allem dadurch, dass ihr doch eigentlich ihr Nachbarn Simon unbekannt ist. Ihre Schwester bemerkt diese Veränderung und legt ihr Nahe sich bald Hilfe zu suchen.

Ein eigentlich normales Ende einer Geschichte in der Abby einen Weg geht, der nicht immer leicht ist. Doch wir sprechen hier erst über den Anfang dieses Buches. Wir finden Abby, als unsere Hauptprotagonistin, in einer sehr unerwarteten Situation mit der sie plötzlich zurechtkommen muss. Sie muss vieles erstmal ordnen, beziehungsweise einordnen können und wir als Leser erleben ihre Gefühlsschwankungen mit.

» Ich bin nicht länger Abby, ich bin Alice, die in das Kaninchenloch purzelt und nicht mehr weiss, wo oben und unten ist, oder links und rechts.«
Seite 156


Nach und nach wird uns aber klar hier ist nichts mehr alltäglich. Es lässt einen richtig aufhorchen, wenn Abbys Reaktionen und die ihres direkten Umfeldes überhaupt nicht mehr zueinander passen. In den Unterhaltungen zwischen ihr, ihrem Partner und ihrer ganzen Familie fällt auf das Erzählte und das was in ihrer Erinnerung ist, Abweichungen bestehen.

Der Leser ahnt zu Beginn nicht, dass Abby selbst psychsich erkrankt ist und genauso wenig lässt sich am Anfang ihr bisheriges Schicksal erahnen. Sie selbst schafft es mit ein paar Worten die Probleme zu lösen, denkt sie. Ihr beleibt aber irgendwann nur noch eine stationäre Behandlung um damit umgehen zu können. Abby nimmt uns in der Ich-Perspektive mit und lässt uns Leser sehr nah an sich heran. Wir lernen die verschiedensten Stimmungen aus den Zeilen zu lesen und der Autor verlangt von all seinen Lesern in eine Gefühlswelt einzutauchen, die viele von uns kaum verstehen können.

Fazit:

"Libellen im Kopf" ist definitiv ein Buch, dass durch ein sensibles Thema, einen gekonnt einfühlsamen und flüssigen Schreibstil beim Lesen fesselt. Mit tollen Charakteren hat das Buch mir ein gutes Lesegefühl geschenkt. Man merkt, die Verbindung vom Autor zum Thema. Und dieses Buch schafft dies ganz ohne belehrend zu klingen! Ein Lesetipp, für jeden den dieses Thema interessiert!

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