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Unterleuten Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-71573-2

Erschienen:  11.09.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Bestseller Platz 12
Spiegel Taschenbuch Belletristik

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Der große Gesellschaftsroman von Juli Zeh

Wer nur einen flüchtigen Blick auf das Dorf in Brandenburg wirft, ist bezaubert von den altertümlichen Namen der Nachbargemeinden, von den schrulligen Originalen, die den Ort nach der Wende prägen, von der unberührten Natur mit den seltenen Vogelarten. Doch hinter den Fassaden der kleinen Häuser brechen alte Streitigkeiten wieder auf. Und obwohl niemand etwas Böses will, geschieht Schreckliches.

Mit „Unterleuten“ hat Juli Zeh einen großen Gesellschaftsroman über die wichtigen Fragen unserer Zeit geschrieben, der sich hochspannend wie ein Thriller liest. Gibt es im 21. Jahrhundert noch eine Moral jenseits des Eigeninteresses? Woran glauben wir? Und wie kommt es, dass immer alle nur das Beste wollen, und am Ende trotzdem Schreckliches passiert?

»Juli Zehs Roman ist ein Thriller unserer Zeit, der von ihren Widersprüchen und Verwerfungen erzählt.«

Martin Schulz (SPD-Kanzlerkandidat später Parteivorsitzender 2017), Frankfurter Allgemeine Zeitung (18.06.2017)

Juli Zeh (Autorin)

Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, studierte Jura in Passau und Leipzig. Schon ihr Debütroman "Adler und Engel" (2001) wurde zu einem Welterfolg, inzwischen sind ihre Romane in 35 Sprachen übersetzt. Ihr Gesellschaftsroman "Unterleuten" (2016) stand über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Rauriser Literaturpreis (2002), dem Hölderlin-Förderpreis (2003), dem Ernst-Toller-Preis (2003), dem Carl-Amery-Literaturpreis (2009), dem Thomas-Mann-Preis (2013), dem Hildegard-von-Bingen-Preis (2015) sowie dem Literaturpreis der Stahlstiftung Eisenhüttenstadt (2017).

www.juli-zeh.de

»Juli Zehs Roman ist ein Thriller unserer Zeit, der von ihren Widersprüchen und Verwerfungen erzählt.«

Martin Schulz (SPD-Kanzlerkandidat später Parteivorsitzender 2017), Frankfurter Allgemeine Zeitung (18.06.2017)

»Juli Zehs Roman ist ein tragikomisches Zeitbild für Ostler und Westler«

Johanna Wanka, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (18.06.2017)

26.04.2018 | Berlin

Lesung und Gespräch
Moderation: Michel Friedman

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Mehr Infos

Berliner Ensemble
Bertolt-Brecht-Platz 1
10117 Berlin

07.05.2018 | 19:30 Uhr | Wien

Lesung
mit musikalischer Begleitung durch Nina Omilian (Gesang) und Marian Lux (Klavier)
der Kartenvorverkauf beginnt am 10. April 2018

weitere Informationen

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Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
1030 Wien

Tel. +43 1 242002, ticket@konzerthaus.at

17.05.2018 | 19:30 Uhr | Frankfurt am Main

Lesung und Gespräch
Moderation: Alf Mentzer

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Mehr Infos

Schauspiel Frankfurt
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Weitere Informationen:
Literaturhaus
60311 Frankfurt

Tel. 069/7561840

24.05.2018 | 20:00 Uhr | Potsdam

Lesung und Gespräch
Moderation: Knut Elstermann
Eintritt: 12 € / 10 € erm.
Karten erhältlich unter: www.waschhaus.de

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Mehr Infos

Waschhaus Potsdam
Schiffbauergasse 6
14467 Potsdam

Weitere Informationen:
Brandenburgische Literaturlandschaft e.V.
14469 Potsdam

12.06.2018 | 20:15 Uhr | Braunschweig

Lesung
Eintritt: 14 €

weitere Informationen

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Mehr Infos

Buchhandlung Graff GmbH
Sack 15
38100 Braunschweig

Tel. 0531/480890, infos@graff.de

23.06.2018 | 19:00 Uhr | Erfurt

Lesung

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Mehr Infos

Taschenbuch, Klappenbroschur, 656 Seiten, 13,5 x 20,0 cm, 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-442-71573-2

€ 12,00 [D] | € 12,40 [A] | CHF 16,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen:  11.09.2017

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Dörfliche Idylle?

Von: ulliken Datum: 25.01.2018

ulliken.blogspot.de/p/meine-buch-rezensionen.html

Unterleuten, ein kleines Dorf in Brandenburg, scheint eine bezaubernde Idylle zu sein. Nicht nur aus diesem Grund zieht es immer mehr Menschen aus dem Westen hierher. Einerseits wollen sie den Stress der Großstadt loswerden, andererseits scheinen sie aber nicht zu wissen, dass ein Dorf eine Gemeinschaft ist, der man sich anschließen muss.

Dieses Dorf hat wie viele andere auch Familien, die seit mehreren Generationen dort wohnen. Bekannt ist ebenfalls, dass es eine tiefe Kluft, wenn nicht einen Krieg zwischen zwei Männern gibt, die dieses Dorf prägen.

Der Roman von Juli Zeh spiel im Sommer 2010, in diesem Sommer wird von einer großen Investmentfirma geplant, einen Windpark in dieser Idylle aufzustellen. Genehmigt ist schon alles, nur der Bauplatz steht noch nicht fest.
Mindestens 10 ha werden gebraucht und es gibt verschiedene Möglichkeiten.

Jetzt zeigen sich die inneren schon lange schwelenden Konflikte der Dorfbewohner, die schon seit Ewigkeiten hier wohnen, zusätzlich kommen die der Zugezogenen, die nur die Hälfte von dem begreifen, was hier eigentlich abläuft. Letztendlich scheint es nur ums Geld zu gehen. Ich denke, nur die beiden Alten, die schon lange verfeindet sind, haben irgendwann den Durchblick.

In Unterleuten liegt vieles in den Köpfen der Menschen verborgen und bricht aus, jeder fühlt sich im Recht und manch einer nimmt es sich - mit den falschen Mitteln. Familien brechen auseinander. Dieser Gesellschaftsroman gerät zum Drama und endet meines Erachtens auflösend.

Juli Zeh hat den Roman über das soziale Gefüge dieses Brandenburgischen Dorfes in sechs Teile geteilt, die jeweils in bis zu 13 Kapitel eingeteilt sind und den Namen einer Figur tragen, aus deren Perspektive das Geschehen geschildert wird.

"Unterleuten" lässt sich gut lesen, war allerdings stellenweise etwas zäh.

spannend erzählt

Von: huckleberryfriendz Datum: 12.01.2018

https://huckleberryfriendz.wordpress.com/2018/01/12/spannend-erzaehlt/

Juli Zeh beschreibt in ihrem 640 seitigen Roman den Wandel eines brandenburgischen Dorfes namens „Unterleuten“ seit der Wende, wobei vorhergehende Ereignisse ihre Schatten bis in die Gegenwart werfen.

Anhand von Erlebnissen Alteingesessener und nach der Wende Zugezogener erlebt der Leser den Wandel von der Plan-, über die Unterleutener Tausch- zu der um sich greifenden Marktwirtschaft samt dem großen Ausverkauf, bei dem nahezu jeder das Beste für sich herausholen will. Schon seit jeher scheint Unterleuten ein Dorf gewesen zu sein, das nicht mit Behörden zusammengearbeitet hat und stolz darauf war, alles selber zu regeln; da fallen eigene Rachefeldzüge, kriminelle Aktionen und Selbstjustiz, Tratsch und Verleumdung gar nicht wirklich auf, sondern gehören zum ganz normalen Alltag dieses Dorfes. Soziale Verstrickungen und Abhängigkeiten beeinflussen das Taktieren seit jeher und nun, während der Planung eines Windparks, stellen sie die Gegenspieler zu skrupellosen Investoren dar, beim Wettlauf um die eigenen Vorteile, bei denen auch Zugezogene alles geben.

Die Bewohner Unterleutens werden eher klischeehaft dargestellt; im Laufe des Romans lernt man sie ein wenig kennen, erfährt von ihren Schicksalschlägen, Beweggründen, Überzeugungen, von Situationen, die sie sprachlos oder gedemütigt zurückließen und veränderten, von Treue und Verrat und von Familienfehden, die sich über Jahrzehnte erstrecken. Trotz der Einblicke in ihr Leben hinterläßt keiner von ihnen einen wirklich bleibenden Eindruck bei mir. Das ist vielleicht auch gar nicht nötig, um über ihre und die eigene Moral nachzudenken und sich zum Schluß mit ihnen gemeinsam zu fragen: Hat es sich dafür gelohnt?

Insgesamt wurde der Roman spannend und facettenreich erzählt; dennoch fand ich einiges schon deutlich zu langatmig und überzeichnet.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Einfach großartig!!

Von: Beate Leinweber aus Leipzig Datum: 10.06.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Hugendubel, Petersstr.12, 04109 Leipzig

"Teilweise Spoiler"!
Ich finde: Dieser neueste Roman von Julie Zeh ist einfach großartig und unbedingt lesenswert:
Was als Roman, oder auch als eine Art Stück Aufarbeitung deutsch-deutscher Geschichte beginnt, entwickelt sich nach und nach und immer mehr zu einem äußerst klugen, psychologischen Kammerspiel, über menschliche Abgründe. Der Roman zeigt auf (anfangs sehr subtil, später immer deutlicher und drängender), was Neid und Missgunst, jahrelange, unter der Oberfläche brodelnde, unterdrückte Wut und lang gehegte, unausgesprochene Konflikte, gepaart mit einer gut funktionierenden Gerüchteküche im Menschen an sich und in einer kleiner Dorfgemeinschaft, wo die Nachbarn sich ein Leben lang kennen, anrichten können- wenn man nur einen passenden „Aufhänger“ findet, der den schon lange Zeit vor sich hin schwelenden Vulkan schließlich zum emotionalen Ausbruch bringt.
Und wie erschreckend einfach es ist, eine kleine Gemeinschaft von Leuten so gegeneinander aufzuhetzen und so sich gegenseitig auszuspielen, dass Würde, Freundschaft und Anstand auf der Strecke bleiben- man braucht dazu nur ein paar gezielte Seitenhiebe.
„Unterleuten“ mag zwar an manchen Textstellen etwas überspitzt wirken, aber im Kern trifft Juli Zeh mit ihrer ganz eigenen Beobachtungsgabe völlig ins Schwarze, meiner Meinung nach; sie legt quasi ihren Finger in die noch immer aktuelle, brisante Wunde, die (stellvertretend dafür) das Dörfchen Unterleuten in verschiedene Lager spaltet: Auf der einen Seite stehen die Menschen, die nach der Wende nie mehr so richtig auf die Beine kamen, dann sind da noch die Menschen, die den „alten Zeiten“ nachtrauern, oder die Einwohner, die die „neue Zeit“ als Chance sehen und schließlich kommen noch die vermeintlich reichen Zugezogenen aus dem „Westen“- und mittendrin ein Windpark, der neu gebaut werden soll... Und der letztenendes das Fass zum Überlaufen bringt, bzw. die vor sich hin brodelnden Probleme der Dorfgemeinschaft zum Überkochen. (Denn hier zeigt sich ganz deutlich ein weiteres gesellschaftliches Phänomen: Viele Bürger sind für die Abschaffung der Atomkraftwerke und wollen gerne die Energiewende haben- aber „bitte nicht vor der eigenen Haustür“.)
Beeindruckend finde ich, mit welcher Genauigkeit die Autorin unserer Gesellschaft den Spiegel vorhält: Unwillkürlich musste ich beim Lesen an solche Redewendungen wie „Schuld sind immer die Anderen“, oder „Jeder ist jedermanns Feind“, oder auch „Jeder ist sich selbst der Nächste“ denken, denn solche Sätze werden in diesem großartigen Gesellschaftsroman zur bedrückenden Realität. Toll finde ich den Schreibstil der Autorin: Sie schreibt einfach über gesellschaftliche und persönliche Abgründe, ohne dem Leser ihre eigene, ganz persönliche Meinung aufzudrängen, nein - sie schreibt ganz einfach so, dass man sich beim Lesen in die Protagonisten hineinversetzen kann, ob man dies nun will oder nicht, und Juli Zeh regt mit ihrem Roman „Unterleuten“ zum Nachdenken an.
Also: Wie schon oben gesagt: Unbed

Von: Meike Blanke aus Bremen Datum: 16.03.2016

Buchhandlung: Horner Buchhandlung

Der Gesellschaftsroman aus der Provinz liest sich spannend wie ein Thriller und enthält eigentlich alles, was uns zeitgeschichtlich umtreibt. Mein Frühjahrsfavorit!

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