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Die Geisha Roman

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CHF 12,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-89480-955-3

Erschienen:  01.03.2006
Dieser Titel ist lieferbar.

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"Die Geisha", das faszinierende Asien-Epos von Arthur Golden, wurde mit Lob über- häuft. "Eine wahrhaft magische Geschichte!" schrieb die Washington Post.

Und die deutschen Leser schlossen sich an: Wochenlang auf der "Spiegel"-Bestsellerliste, über 100.000 verkaufte Exemplare im Hardcover. Jetzt endlich kommt die Geschichte des Fischermädchens Chiyo als eBook.
Nach dem Tod ihrer Mutter wird Chiyo in ein Geisha-Haus nach Kyoto verkauft. Nach leidvollen Lehrjahren wird sie in die hermetische Gesellschaft der Geisha aufgenommen und ist bald die begehrteste und mächtigste von allen. Doch ihr Traum vom privaten Glück erfüllt sich erst nach jahrelangen Wirren und dem Untergang der alten Geisha-Kultur gegen Ende des verlorenen Zweiten Weltkrieges.

Arthur Golden öffnet die Tür zu einer geheimnisvollen Welt und läßt den Fremden etwas spüren von jenen gefährlich-schönen und machtvoll stilisierten gleichwohl versklavten Frauen, wie es sie in dieser Art und Weise nur in Japan gab.

Arthur Golden (Autor)

Arthur Golden, 1957 in Tennessee geboren, studierte in Harvard Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt japanische Kultur. Anschließend verbrachte er mehrere Jahre in Japan. Der Roman "Die Geisha" ist sein erstes Buch, an dem er fast zehn Jahre gearbeitet hat. Golden lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Massachusetts.

Aus dem Amerikanischen von Gisela Stege
Originaltitel: Memoirs of a Geisha
Originalverlag: Alfred A. Knopf, New York

eBook (epub)

ISBN: 978-3-89480-955-3

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: C. Bertelsmann

Erschienen:  01.03.2006

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

eine Ära des Spiels, der Verführung, der Kunst

Von: Liselotte Wunderlich Datum: 15.09.2018

lesenodernicht.de

Der Leser erhält einen Einblick in die Hochzeit der Geishas in Kyoto, wird aber auch Zeuge deren Ende. Das Ende einer Ära, aber auch das Ende des Lebensinhalts der Geishas, die mit der Aufgabe konfrontiert wurden, ihre Identität und ihr Sein neu zu finden und zu gestalten.

Die kleine Chio und ihre Schwester werden verkauft, getrennt und in eine Welt geworfen, die sie nicht verstehen. Eine von Aggression, Missgunst und Eifersucht geprägte Kindheit hat Chio zu durchleben, getragen von Hoffnung und diffuser kindlicher Liebe. Recht früh in der Geschichte kommt es zu einer Begegnung mit dem Direktor. Eine Begegnung, die ihr Leben stark beeinflusst und zu einer andauernden Verbindung der beiden Figuren führt.

Die Erzählung überspannt nahezu das gesamte Leben von Chio, beschreibt ihre Lerngeisha-Zeit, wie sie zu Sayuri, der Geisha wird, die Geschehnisse während der Kriegsjahre und ihrer Suche nach einem Danna, einem Versorger.
In einer von Männern dominierten Gesellschaft bekleiden Geishas eine besondere, aber auch zwiespältig zu betrachtende Position. Geishas als selbständige, respektierte und geachtete Künstlerinnen mit knallharter Ausbildung, aber angewiesen auf die Gunst und die Finanzierung von Männern. Geishas, die sich auch selbst klar von Prostitution abgrenzen, aber ihre Mesuage (Jungfräulichkeit) versteigern und sich an einen Gönner zu binden suchen. Eine fragwürdige Emanzipation, nur geduldet von den Männern und fragil. Aus Sicht der Protagonistin aber nicht in Frage zu stellen, geprägt von Stolz und bedingungslosem Einverständnis.

Die Erzählung gliedert sich grob in zwei Abschnitte mit völlig verschiedenen Atmosphären: Das Leben im Geishaviertel Kyotos und das Leben nach dem Krieg. Es gelingt Golden durch seine Sprache die Wahrnehmung der Welt durch Sayuri darzustellen und den Leser spüren zu lassen, wie sich diese verändert. Man mag fast sagen, die Farbigkeit der Welt verändert sich. Besonders die Geschehnisse im Geishaviertel spielen sich auf engstem Raum ab. Trotzdem gelingt es Golden die Nebenfiguren wie Hatsumomo, Kürbisköpfchen oder Nobu sehr individuell und plastisch auszugestalten. Nicht nur die Heldin entwickelt sich in der Erzählung, auch die anderen Figuren durchleben Reifungs- und Entwicklungsprozesse.

Mit der Sprache hat Golden die japanische Kultur und ihr Wesen gut eingefangen, spiegelt die Ruhe und Zurückhaltung und ermöglicht es dem Leser einzutauchen in eine unaufgeregte und doch intensive Erfahrungswelt.

Fazit: Ein sehr einfühlsames Buch, welches den Leser mitnimmt in eine für Europäer fremde Kultur zu einer völlig fremden Zeit! Wunderschöne Bilder mit intensiven Figuren. Die ersten zwei Drittel habe ich verschlungen, am Ende hatte es ein paar Längen, was den allgemeinen Lesegenuss aber nicht schmälerte. Von mir eine bedingungslose Leseempfehlung!

Zwischen Pflicht und Liebe

Von: liiisa_zeilenzauber Datum: 30.07.2018

https://www.instagram.com/liiisa_zeilenzauber/?hl=de

Cover: Ich finde es so wunderschön. Die Farben, die blüten, der Viogel. So zart und anmutig stimmt es mich direkt auf die Geshcichte ein.

Schreibstil: Mit "Die Geisha" habe ich mich mal an einen Klassiker herangetraut der es in sich hat. Den Film kannte ich schon, hatte ihn vor Jahren geguckt und konnte mich bruchstückhaft erinnern.
Die Geschichte um Chiyo ist keine die man nochmal vorfindet und mit vielen Emotionen und Schicksalschlägen verbunden. Als Kind zur Sklavin gemacht, durch harte Arbeit zur Geisha befördert. Was sie dazu beflügelt und ihr die nötige Kraft gibt ist die Liebe. EIn Mann dessen Aufmerksamkeit sie erlangen will.
Durch dieses Buch erwacht das alte Japan zum Leben. Man sich sehr gut darin verlieren und in die alte Kultur eintauchen. Eine Kultur die cih auf diese Art und Weise noch nie wahrgenommen habe.

Fazit: EIn Buch das ich sehr gerne gelesen habe.

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