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Bis ans Ende der Geschichte Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-10217-6

Erschienen: 31.08.2015
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Sage Singer ist eine junge Bäckerin. Sie hat ihre Mutter bei einem Autounfall verloren und fühlt sich schuldig, weil sie den Wagen gelenkt hat. Um den Verlust zu verarbeiten, nimmt sie an einer Trauergruppe teil. Dort lernt sie den 90jährigen Josef Weber kennen. Trotz des großen Altersunterschieds haben Sage und Josef ein Gespür für die verdeckten Wunden des anderen, und es entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft. Als Josef ihr eines Tages ein lang verschwiegenes, entsetzliches Geheimnis verrät, bittet er Sage um einen schwerwiegenden Gefallen. Wenn sie einwilligt, hat das allerdings nicht nur moralische, sondern auch gesetzliche Konsequenzen. Sage steht vor einem moralischen Dilemma: Denn wo befindet sich die Grenze zwischen Hilfe und einem Vergehen, Strafe und Gerechtigkeit, Vergebung und Gnade?

"Eine feinfühlige Geschichte um Schuld und Gerechtigkeit, Strafe und Gnade."

Grazia (03.09.2015)

Jodi Picoult (Autorin)

Jodi Picoult, geboren 1967 in New York, studierte in Princeton und Harvard. Seit 1992 schrieb sie mehr als zwanzig Romane, von denen viele Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste waren. Die Autorin wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, wie etwa 2003 mit dem renommierten New England Book Award. Picoult lebt mit ihrem Mann, drei Kindern und zahlreichen Tieren in Hanover, New Hampshire.

"Eine feinfühlige Geschichte um Schuld und Gerechtigkeit, Strafe und Gnade."

Grazia (03.09.2015)

„Es gibt Bücher, die sind gut recherchiert, und Bücher, die sind gut erzählt - Jodi Picoult gelingt es, beides zu verbinden.“

Münchner Merkur (31.08.2015)

„Jodi Picoult schreibt beherzt, sprachlich gewandt, gefühlvoll und schmerzhaft realistisch. Sie wirft Fragen auf, die unter die Haut gehen.“

Aachener Zeitung (15.01.2016)

„Vielschichtig und hochemotional.“

Kölner Stadtanzeiger Magazin (02.10.2015)

„Harte Kost, deren Lektüre sich unbedingt lohnt.“

Kölner Stadtanzeiger Magazin (12.02.2016)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Elfriede Peschel
Originaltitel: The Storyteller
Originalverlag: Emily Bestler Books / Atria Books (Simon & Schuster), New York 2013

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 560 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-10217-6

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: C. Bertelsmann

Erschienen: 31.08.2015

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Ein Buch, das bewegt und noch lange nachhallt.

Von: -Leselust- Datum: 13.10.2016

leselustbuecher.blogspot.de

Was mir bei den Picoult Büchern eigentlich immer besonders gut gefällt sind die interessanten Themen, die solide Recherche und die Perspektivwechsel. Oft behandelt Picoult schwierige, moralische Themen und sie macht es dem Leser nie leicht, ein Urteil zu fällen, weil man auch in die Gedanken- und Gefühlswelt der vermeintlich "Bösen" eintauchen kann und anfängt, ihre Motive zu verstehen.

-Vorsicht, Spoiler-
Auch in diesem Buch gab es wieder ein schwieriges Thema, das sehr gut recherchiert wurde. Das hat mir gut gefallen. Durch den großartigen Schreibstil der Autorin, wird man auch direkt ins Geschehen gesogen und bekommt Ereignisse aus der NS-Zeit sowohl aus Sicht der Täter, als auch der Opfer geschildert. Allerdings gingen mir die Geschehnisse teilweise so nahe, das ich immer wieder pausieren musste. Also bei "Bis ans Ende der Geschichte" sollte man definitiv Taschentücher bereit legen und sich bewusst sein, auf was man sich einlässt.

Auch die Perspektivwechsel haben mir am Anfang sehr gut gefallen. Erst lernen wir die zurückgezogen lebende Sage kennen, die Jüdin der heutigen Generation. Auf der anderen Seite Josef, den ehemaligen SS-Mann. Ich fand es unglaublich spannend, seine Geschichte zu erfahren, da es einen anderen Blickwinkel auf die Geschichte bot. Ich fand es interessant zu verfolgen, wie aus einem ganz normalen Jungen so ein Monster werden kann.

Ein bisschen gestört hat mich allerdings der Mittelteil des Buches, da mir dort die Perspektivwechsel fehlen.
Der Mittelteil, der gut ein Drittel des Buches ausmacht, ist komplett von Sages Großmutter Minka erzählt und handelt von ihrer Vergangenheit erst im Ghetto, dann im KZ Auschwitz.
Und als ich mich erstmal darauf eingelassen habe, konnte ich auch anerkennen, das es sehr gut geschrieben war. Das war der Teil des Buches, der mir so nahe ging, das ich Pausen vom Lesen brauchte.
Aber ich fand den Teil zu lang, für die Schilderung nur einer Person. Wo sind die Schilderungen aus Josefs Blickwinkel? Wo die Gedanken von Sage dazu?
Außerdem muss ich sagen, dass ich von Klappentext her etwas anderes erwartet habe. Und zwar das, was ich am Anfang und am Ende auch bekommen habe: die Aufarbeitung und die Beschäftigung mit dem Thema in der heutigen Zeit, die Frage nach Schuld und Vergebung, nach Rache, nach Erinnern und Vergessen.
Klar kommt man da um die Schilderungen der Vergangenheit nicht herum. Aber das hätte ja auch in kürzeren Abschnitten geschehen können. Aber vielleicht wäre das Minks Geschichte nicht gerecht geworden. Und wie gesagt, wenn man sich erstmal darauf eingelassen hat, ist es auch wirklich bewegend. Aber vielleicht hätte man die ganze Geschichte dann auch anders "vermarkten" sollen. Also auch diesen Schwerpunkt nennen.

Fazit:
Trotz der kleinen Kritikpunkte ist "Bis ans Ende der Geschichte" insgesamt ein wirklich bewegendes Buch, das viele Denkanstöße liefert und die Beschäftigung mit den schwierigen Themen Schuld, Vergebung, Gnade und Rache anregt.
Ich finde es unglaublich wichtig, sich mit der NS-Zeit zu beschäftigen und es nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, was damals passiert ist.
Dieses Buch bietet auf jeden Fall spannende Einblicke sowohl auf jüdischer Seite, als auch auf Seiten der Nazis. Und Picoult zeigt auch auf, wie schwierig der Umgang mit dem Thema heute noch ist. Wie Überlebende immer noch stark unter der Vergangenheit leiden. Wie Traumata an die nächste Generation sozusagen "vererbt" werden können. Wie schwierig die Verfolgung der Täter ist. Und wie schwierig die moralischen Fragen zu beantworten sind.

Dieses Buch kann einem so nahe gehen, dass man immer wieder Pausen machen muss. Es sind auch viele bedeutungsvolle Sätze in diesem Buch, über die man erstmal in Ruhe nachdenken muss.

Erschütternd, brutal, anders - ein großartiger Roman!

Von: Mathematiqua Datum: 07.08.2016

www.mathematiqua.com/lesemonat

Sage Singer ist eine junge Bäckerin, die ihre Mutter bei einem von ihr verursachten Autounfall verlor, weswegen sie eine Trauergruppe besucht, wo sie den 90-jährigen Josef kennenlernt, mit dem sie sich schnell anfreundet. Eines Tages offenbart dieser ihr ein Geheimnis, er war Mitglied der SS und Offizier in Auschwitz. Daraufhin bittet er sie um Vergebung und Sterbehilfe. Sage weiß nicht, wie sie reagieren soll. Sie selbst ist Jüdin und ihre Großmutter war in Auschwitz Gefangene. Kann man so etwas vergeben? Darf man das vergeben? Oder sollte sie nicht viel mehr dafür sorgen, dass er für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wird?

Jodi Picoult ist bekannt für ihre emotional ergreifenden Romane über schwer erschütternde Themen, und auch hier hat sie wieder ein dunkles Thema der Geschichte in die Hand genommen, um es in lebendige Bilder und tiefe Gefühle zu verpacken. Die Geschichte ist eigentlich aus zwei Perspektiven erzählt, einmal erlebt man die Geschichte von Sage, die in der heutigen Zeit stattfindet, und einmal die Geschichte ihrer Großmutter, die eine Art Rückblick ist.

Dabei bringt sie starke Charaktere ins Spiel, mit denen man schnell mitgehen kann und in die man sich sehr gut hineinversetzt. Es gibt auch eine kleine Parallelgeschichte, eine Art Mythos über einen Vampir, man sollte hier aber nun kein Fantasybuch erwarten, da das nur einzelne Kapitel sind und mehr eine metaphorische Bedeutung für den Holocaust hat. Diese Kapitel fand ich persönlich am schönsten, weil sie ausgesprochen poetisch und irgendwie vollkommen anders sind.

Einen Stern Abzug gebe ich dafür, dass ich das Gefühl habe, dass die Zweiteilung nicht überall ganz geglückt ist, vielleicht wäre es hier besser gewesen, sich lediglich auf die Geschichte der Großmutter zu konzentrieren und überhaupt keinen Bezug zu heute aufzubauen, da dieser (zumindest nachdem man erfahren hat, was damals im KZ passiert ist) irgendwie unpassend und zu lapidar wirkt.

Nichtsdestotrotz ist "Bis ans Ende der Geschichte" ein großartiger Roman, den man unbedingt lesen sollte und über den man auch noch lange, nachdem man die Buchdeckel geschlossen hat, nachdenken wird.

Von: Katrin Gesterding aus Hamburg Datum: 24.08.2015

Buchhandlung: Buchhandlung am Sand

Jodi Picoult ist meine Lieblingsautorin. Immer wieder überrascht sie mich mit ihren Themen aufs Neue. Durch ihren Stil, ihre guten Recherchen, die Blickwinkel und die Themen. Und: sie bewertet nicht. Jedes Mal denke ich, es ihr bestes Buch. Und immer wieder steigert sie sich, unglaublich. Auch dieses Mal ist es wieder so. „Bis ans Ende der Geschichte“ hat mich tief berührt und bewegt. Ein Roman den ich noch lange in mir trage und dem ich eine große Leserschaft wünsche.

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