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SOG Thriller

Kommissar Huldar und Psychologin Freyja  (2)

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-75664-3

Erschienen:  18.09.2017
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Zwölf Jahre nach dem Tod und der Vergewaltigung eines Mädchens wird eine Zeitkapsel in Reykjavik gehoben. Darin enthalten: 10 Jahre alte Briefe von Schülern, die beschreiben, wie sie sich Island im Jahre 2016 vorstellen. Darunter findet sich noch etwas anderes: eine unheimliche Botschaft, die akribisch genau die Initialen von zukünftigen Mordopfern auflistet. Kurz danach werden zwei abgetrennte Hände in einem Hot Tub in der Stadt treibend gefunden. Doch noch hat keiner eine Vermisstenanzeige bei der Polizei gestellt. Schon bald taucht die erste verstümmelte Leiche auf, dicht gefolgt von einer zweiten, und es ist klar, dass die Botschaft aus der Zeitkapsel ernst zu nehmen ist.

Ein Fall für Kommissar Huldar, der sich beweisen muss: von seinen Leitungsaufgaben entbunden, wird er von den meisten seiner früheren Untergegebenen gemieden, die Beziehung zur Kinderpsychologin Freyja ist ebenfalls ruiniert, was er zu reparieren hofft, indem er sie in die jetzigen Ermittlungen mit einbezieht ...

»Nichts für schwache Nerven!«

Jolie (31.08.2017)

YRSA SIGURDARDÓTTIR BEI BTB

Dóra Gudmundsdóttir ermittelt

Kommissar Huldar und Psychologin Freyja

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Yrsa Sigurdardóttir (Autorin)

Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den »besten Kriminalautorinnen der Welt« (Times Literary Supplement). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit »Das letzte Ritual«, einer Folge von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. »SOG« ist nach dem Spiegel-Bestseller »DNA« der zweite Roman um die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavík.

»Nichts für schwache Nerven!«

Jolie (31.08.2017)

»Superspannung von Islands Krimi-Queen.«

Suanne Walsleben, Für Sie (09.10.2017)

»Die Isländerin Yrsa Sigurdardóttir beherrscht die düstere nordische Thriller-Kunst wahrhaftig perfekt.«

freundin (02.11.2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Isländischen von Tina Flecken
Originaltitel: Sogid
Originalverlag: Veröld

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-442-75664-3

€ 20,00 [D] | € 20,60 [A] | CHF 27,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen:  18.09.2017

  • Leserstimmen

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Wieder sehr überzeugend

Von: Buchstabensalat Datum: 28.01.2018

https://www.facebook.com/Buchstabensalat1/?ref=bookmarks

Yrsa Sigurdardóttir
SOG
Thriller

Zwölf Jahre nach dem Tod und der Vergewaltigung eines Mädchens wird eine Zeitkapsel in Reykjavik gehoben. Darin enthalten: 10 Jahre alte Briefe von Schülern, die beschreiben, wie sie sich Island im Jahre 2016 vorstellen. Darunter findet sich noch etwas anderes: eine unheimliche Botschaft, die akribisch genau die Initialen von zukünftigen Mordopfern auflistet. Kurz danach werden zwei abgetrennte Hände in einem Hot Tub in der Stadt treibend gefunden. Doch noch hat keiner eine Vermisstenanzeige bei der Polizei gestellt. Schon bald taucht die erste verstümmelte Leiche auf, dicht gefolgt von einer zweiten, und es ist klar, dass die Botschaft aus der Zeitkapsel ernst zu nehmen ist.
Ein Fall für Kommissar Huldar, der sich beweisen muss: von seinen Leitungsaufgaben entbunden, wird er von den meisten seiner früheren Untergegebenen gemieden, die Beziehung zur Kinderpsychologin Freyja ist ebenfalls ruiniert, was er zu reparieren hofft, indem er sie in die jetzigen Ermittlungen mit einbezieht ...


Nachdem ich von Band eins ja schon begeistert war, hatte ich ein bisschen Angst, das Band zwei nicht mehr mithalten kann. Das passiert ja öfters.
Aber nein! Hier wird man definitiv nicht enttäucht.
Die Story ist mindestens genau so spannend geschrieben, die Handlung faszinierend und die Geschichte um Huldar und Freyja paßt genau hinein. Es enthält keine Längen oder überflüssige Nebengeschichten.
Yrsa Sigurdardóttir hat es einfach drauf, eine spannende Geschichte zu schreiben. Und auch wenn das Sterben im hohen Norden scheinbar immer irgendwie kreativ zu sein scheint, ist es doch glaubwürdig erzählt.
ich gebe definitiv fünf von fünf Sternen!

Knifflig, Spannend und menschlich gut getroffen

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 18.12.2017

www.rezensions-seite.de

Wenn ein verkleidetes Wesen, von dem noch nicht mal klar ist, ob es Mann oder Frau ist, zwei Kinder vom Streichelzoo weglockt und die Mutter damit in Panik versetzt.

Wenn in einem Whirlpool zwei menschliche Gegenstände auftauchen, die nicht dahin gehören.

Und wenn ein unbescholtener, leicht zwanghaft veranlagter Angestellter im mittleren Dienst seinen teuren und geliebten Wagen ausparken will und damit eine Kettenreaktion in Gang setzt, die überaus dramatische Folgen hat mitsamt dem beteiligten Schutzgatter auf einer hohen Mauer, dann ist intensive Ermittlungsarbeit angesagt.

Was einfacher wäre, wenn es überhaupt eine verwertbare Spur gäbe. Was zudem besser laufen könnte, wenn einer der Ermittler nach dem letzten Fall nicht „ganz unten“ in der Abteilung gelandet wäre, einen eher nerdigen Assistenten als Hilfe heranziehen muss und zudem in seinem Privatleben seit eben jenem letzten Fall so ziemlich alles sich in Unordnung befindet, was nur geht.

Wobei zudem die eigene Chefin mit der psychologischen Mitarbeiterin, die Kommissar Huld ja nicht nur aus beruflichen Gründen versucht, stark in den Fall mit einzubinden, keine geringen Komplikationen mit in den Raum setzt. Eifersucht vielleicht sogar?

Da muss der Leser lange Zeit den eigenen Assoziationen vertrauen, denn trotz vielfacher Andeutungen, einem eindeutigen Prolog und immer wieder kleineren Hinweisen im Thriller weiß der Leser lange Zeit nicht mehr als Hulda selbst, aus dessen Perspektive der Großteil des Thrillers seinen Gang nimmt.

Ob eine Zeitkapsle, die vor gut einem Jahrzehnt von einer Schulklasse feierlich eingemauert und erst letztens wieder geöffnet wurde, wirklich wichtige Anhaltspunkte in diesem einen Aufsatz enthält, der eine ganze Reihe von Todesfällen voraussagt?

Das bleibt zuerst dahingestellt, während Sigurdardottir den Leser tief in die Gefühlswelt ihrer Personen mit hineinzieht, ohne mit der Wimper zu zucken auch blutigste und brutalste Tatorte bildkräftig schildert (und dabei immer noch das, was sie nur andeutet, die Fantasie des Lesers konkret und zielgerichtet lenkt) und zudem Fassade über Fassade beginnt zu fallen. So dass zunächst einmal völlig unbescholtene Bürger um Jahre zurückliegende dunkle Verbindungen und manches Geheimnis langsam an die Oberfläche dieses undurchschaubaren Falles durchsickern lassen. Nicht selten müssen. Mit gravierenden Folgen für die eigene Gesundheit.

Dabei ist der Thriller weniger mysteriös denn eher als Kriminalpuzzle angelegt, zeigt die Welt „ganz unten“ in der sozialen Skala ebenso, wie die gutsituierte Seite der Gegenwart und nimmt den Leser umgehend für den gebeutelten Hulda ein. Der einerseits dankbar ist, überhaupt noch in der Abteilung, deren Chef er vor Kurzem noch war, mitarbeiten zu können, dessen Naturell aber ein einfaches „Absitzen“ der Dienstzeit konsequent nicht gestattet.

Spannend, unterhaltsam, teils mi unverdeckter Gewalt gesehen, ist dies ein Thriller, den man nicht gerne vor dem Ende aus der Hand legt.

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