Der Bär und die Nachtigall

Roman

Paperback
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In einem Dorf am Rande der Wildnis, weit im Norden Russlands, wo der Wind kalt bläst und der Schnee viele Monate des Jahres fällt, erzählt die alte Dienerin Dunja den Kindern des Grundbesitzers Pjotr Wladimirowitsch Geschichten über Zauberei, Folklore und den Winterkönig mit den frostblauen Augen. Verbotene Geschichten über eine uralte Magie. Doch für die junge, wilde Wasja sind dies weit mehr als Märchen. Sie allein kann die Geister sehen, die ihr Zuhause beschützen. Und sie allein spürt, dass sich in den Wäldern eine dunkle Magie erhebt ...

»Diese märchenhafte Geschichte, von russischen Sagen inspiriert, möchte man seinen Freundinnen am liebsten laut am Kamin vorlesen.«

FREUNDIN (27. November 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Michael Pfingstl
Originaltitel: The Bear and the Nightingale - Winternight Trilogy Book 1
Originalverlag: Del Rey
Paperback , Klappenbroschur, 432 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-32003-1
Erschienen am  14. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Märchenhafte Winterwelt

Von: Prinzeras-Zeilenreisen

30.12.2019

Dieses schöne Buch habe ich von dem Bloggerportal Randomhaus zum Rezensieren erhalten und ich habe mich sehr darüber gefreut. Die Außen- und Innengestaltung des Buches fand ich total schön und winterlich. Aus diesem Grund wollte ich es auch unbedingt in der Winterzeit lesen und es hat mich deshalb durch die Weihnachtszeit begleitet. Das hat für mich sehr gut gepasst, da das Buch auch überwiegend in der kalten Jahreszeit spielt und dazu noch in Russland, wo es generell etwas frostiger ist als hier. Außerdem spielen Wintergeister und -dämonen eine große Rolle in diesem Buch. Katherine Ardens Roman ist ein wenig wie ein russiches Märchen gestaltet und hat dementsprechend einige russische Eigennamen, welche jedoch im Glossar nochmal übersetzt und erklärt werden. Es ist entsprechende eines Märchens ein etwas außergewöhnliches Sprachbild für so eine lange Geschichte. Anfangs habe ich etwas gebraucht, bis ich mit dieser Schreibweise zurecht kam und mich ins Buch gefunden habe, dann hat es mich jedoch nicht mehr gestört. Die Hauptprotagonistin des Buches ist Wasja (Kurzform des Namens), welche im Gegensatz zu den anderen Bewohnern ihres Ortes, die Dämonen und auch Schutzgeister sehen kann, welche in den alten Geschichten vorkommen und auch heute noch in den jeweiligen Häusern/Orten zugegen sind. Wasja ist eine starke und mutige Persönlichkeit. Sie lässt sich absolut nichts gefallen und kämpft für das, was ihr wichtig ist. Ich fand sie sehr bewundernswert, denn selbst zu den Zeiten, in denen alle gegen sie sind und sie für verrückt erklären, steht Wasja zu sich und dem was sie ist. Es gibt noch sehr viele weitere Personen in dem Buch, welche teilweise größere oder auch kleinere Rollen einnehmen, ich jedoch nicht definitiv als Hauptprotagonisten identifizieren könnte. Eine Person, welche jedoch noch eine wichtige Rolle in der Geschichte spielt, ist der Priester Konstantin, welcher versucht den Glauben an die alten Sagen aus den Köpfen der Menschen zu vertreiben und somit ein großes Unheil über sie bringt.. Ihn fand ich entsprechend seiner Rolle bösartig und uneinsichtig. Er achtet außerdem vor allem auf sein eigenes Wohl und ist für einen Priester definitiv zu egoistisch. Die verschiedenen Geister und Dämonen aus der russischen Sagenkultur kennen zu lernen, hat mir sehr gut gefallen, da es mal um so ganz andere Figuren, als in den typischen Fantasy Büchern ging. Etwas schade fand ich es, dass mir die Geschichte ziemlich lang vorkam. Dies lag vor allem daran, dass unwesentliches Geschehen in die Länge gezogen wurde und dafür das wirklich Wesentliche ein wenig zu kurz kam. Hierdurch war es auch schwer eine durchgehende Spannung zu halten und ich habe mich ab und an gefragt ob das jetzt schon alles war oder noch etwas passieren wird. Fazit: Die Gesamtaufmachung des Romans ist sehr gut gelungen. Auch finde ich, dass es der Autorin sehr gut gelungen ist den russischen/sibirischen Geist einzufangen und in der Geschichte mit dem Leser zu teilen. Dadurch, dass ich wirklich sehr schwer in das Buch rein gekommen bin und sie mir dann ab und zu etwas langatmig vorkam, gibt es einen Punktabzug. Trotzdem ein schönes winterliches Buch, das schön für die Weihnachtszeit geeignet ist.

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Ein winterlich-düsterer Roman mit einer Prise Magie

Von: DasBuchEmporium

22.12.2019

Lieblingszitat „»Woher hast du die?« »Vom Rand meines Reiches.« »Und wo ist das?« »Wo der Schnee schmilzt.«“ (S. 355) Es gibt manche Bücher, die passen einfach richtig in eine bestimmte Jahreszeit. Sommerliche, leichte Bücher, die man gerne liest, damit es einen in der Nase kitzelt – und winterliche Bücher, die perfekt in die eisige Zeit von Schnee und Sturm passen. Genau so ein Buch ist „Der Bär und die Nachtigall“. Nicht nur, dass es im Norden von Rus spielt (im Winter), sondern auch die sagenbehaftete Handlung lässt mich direkt tiefer in die Kuscheldecke rutschen und froh sein, in einer Welt mit Heizung und Wasserkocher zu leben. „Der Bär und die Nachtigall“ hat mich mit dem leisen Charme überzeugt, der sich von hinten angeschlichen hat und mir ganz sanft von einem Land berichtet hat, indem noch Hausgeister, Rusalkas und der Winterdämon leben… Klappentext In einem Dorf am Rande der Wildnis, weit im Norden Russlands, wo der Wind kalt bläst und der Schnee viele Monate des Jahres fällt, erzählt die alte Dienerin Dunja den Kindern des Grundbesitzers Pjotr Wladimirowitsch Geschichten über Zauberei, Folklore und den Winterkönig mit den frostblauen Augen. Verbotene Geschichten über eine uralte Magie. Doch für die junge, wilde Wasja sind dies weit mehr als Märchen. Sie allein kann die Geister sehen, die ihr Zuhause beschützen. Und sie allein spürt, dass sich in den Wäldern eine dunkle Magie erhebt ... „Es war Spätwinter in Nord-Rus und der Himmel düster vom Niederschlag, der weder Regen noch Schnee war.“ (S. 11) Als mich dieses Buch – zuallererst wegen des doch recht hübschen schlichten Covers - angezogen hatte, da dachte ich an eine süße und etwas unheimliche, märchenhafte Erzählung. In den Grundzügen stimmt das auch so und doch steckt noch viel mehr in diesem Roman. Die Handlung spielt in einer Zeit, als Rus noch Rus hieß und man gerade begonnen hatte, das riesige Land zu christianisieren. Kirchen waren errichtet worden und Pfarrer erzogen die Bevölkerung nun im Glauben der Katholiken – doch Rus ist groß und hoch oben im Norden wo Wasja geboren wird, ist man nicht so steif wie in der Hauptstadt. Obwohl hier Kirchen stehen, gedenkt man immer noch den verschiedenen Geistern und natürlich erzählt man sich Geschichten von Morosko, dem Winterkönig. Schon alleine dieses Setting, einerseits etwas historisch angehaucht und gleichzeitig sehr winterlich-düster, machte mich unglaublich neugierig. Und ich muss wirklich sagen, dass ich jetzt sehr interessiert über mehr Geschichten aus Rus und noch mehr Informationen über die Sagen, die man damals verfolgte. Wasja mochte ich mit fortschreitender Handlung auch sehr gerne. Am Anfang war sie wirklich ein sehr unruhiges Kind, sie rennt immer fort in den Wald – deswegen und vor allem weil sie sich so sehr von ihren Geschwistern unterschied, wusste ich nicht direkt, was ich von ihr halten sollte. Um ihre Geburt rankt sich auch bereits ein dunkles Geheimnis und Wasja hat es die Jahre über in ihrer Familie auch wirklich nicht leicht. Mir gefiel das Buch besonders, als es richtig spannend wird – genaues kann man, ohne zu viel zu verraten, gar nicht sagen. Wasja muss lernen, dass sie die Welt etwas anders sieht als ihre Familie und die Untertanen ihres Vaters und sie muss erkennen, dass diese Gabe vielleicht nicht nur Segen ist. Am Ende bleibt die Frage: Kann ein kleines Mädchen denn im Alleingang den bösen Bruder des Todes besiegen? Oder braucht es Hilfe von ungeahnten Kräften? „»Wo bin ich?« Er zuckte die Achseln. »Jenseits des Nordwinds. Am Ende der Welt. Nirgendwo.«“ (S. 336) Fazit Alles in allem kann ich nur sagen: Wow, Wasjas Reise hat es mir wirklich angetan. Noch aufgeregter bin ich, weil im Englischen drei Teile dieser Reihe erschienen sind und ich hoffe, dass die Folgebände auch übersetzt werden und man mehr von Morosko, Wasja, Sascha und Aljoscha erfährt. Womit hat mich „Der Bär und die Nachtigall“ überzeugt? Es war die kindlich-leichte Art der starken Protagonistin, der düstere Winter und seine Gegner und natürlich der Ort der Handlung und die Art, wie die Autorin die Christianisierung von Rus darstellte. Wirklich ein toller Roman und ein spannender Auftakt für eine Trilogie aus dem hohen Norden. Vielen Dank an den Heyne Verlag und an das Bloggerportal von Randomhouse, die mir dieses Exemplar vorab geschickt haben. Diese Tatsache hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst. [Werbung, Rezensionsexemplar] Bibliographische Angaben Seitenanzahl: 420 Seiten Autor: Katherine Arden Verlag: Heyne Verlag Genre: Roman

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Vita

Katherine Arden, geboren in Austin, Texas, studierte Französische und Russische Literatur am Middlebury College in Vermont und verbrachte ein Auslandssemester in Moskau. Nach ihrem Abschluss lebte sie in Maui auf Hawaii und in Briancon in Frankreich. Während dieser Zeit nahm sie alle möglichen Jobs an, arbeitete auf einer Farm, unterrichtete auch, und begann ihren ersten Roman zu schreiben. Zurzeit lebt sie in Vermont.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Katherine Arden schildert auch die Entstehung eines Massenwahns und wie dieser Wahn in Denunziationen und Gewalt mündet. Sie erzählt ganz ohne aufgesetzte Aktualisierungen von der Emanzipation einer selbstbewussten, starken jungen Frau. Und natürlich von Magie, alter russischer Folklore, dem Unheimlichen.«

»Liebevoll erzählt steckt in den Seiten des Buches der Zauber alter Erzählungen, von Volksglauben und von Besonderheiten der russischen Erzähltradition.«

»Katherine Arden legt mit »Der Bär und die Nachtigall« einen fantastischen Roman vor, in dem Geschichte und Märchen ineinander verschwimmen.«

Delme Report (11. Dezember 2019)

»Ein wahnsinnig tolles Winterbuch, das etwas bunte Abwechslung in den Fantasy-Kosmos bringt.«

»Ein ganz wunderbar magisches und so fesselndes Debüt, dass man nicht aufhören kann, zu lesen.«

Mainhatten Kurier (18. November 2019)