Terra

Roman

Paperback
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In der Zukunft hat sich die Erde in ein ökologisches Wrack verwandelt. Der Mond ist ein einziges Bergwerk, und alle Hoffnungen liegen nun auf der Besiedlung des Mars. Dessen Terraforming ist in vollem Gange, und mit Raumfrachtern werden die Rohstoffe des roten Planeten abtransportiert. Jak ist Mechaniker an Bord eines dieser vollautomatischen Frachter, der gerade mit zwei Millionen Tonnen Erz auf dem Weg zur Erde ist. Was er nicht weiß: Einer der Container ist vollgestopft mit Bomben. Und auch Jak hat ein paar Geheimnisse zu verbergen. Für ihn und seine Schwester Sal, die als Marshal auf dem Mond stationiert ist, beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit, bei dem es um nichts weniger geht als um das Schicksal des Planeten Erde …

»›Terra‹ von T. S. Orgel gehört zum Besten, was 2018 in deutscher Sprache in [der Science-Fiction] veröffentlicht wurde!«


ORIGINALAUSGABE
Paperback , Broschur, 512 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 3 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-453-31967-7
Erschienen am  12. November 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

SciFi at its best

Von: julemaus94

29.07.2019

Um meine Begeisterung für dieses Buch besser verstehen zu können: ich liebe die großen Weltraumabenteuer Hollywoods wie Alien oder Red Planet, außerdem lese ich gerne Dystopien, in denen eine mögliche Zukunft der Menschheit extrem überspitzt dargestellt wird. Terra vereint viele Merkmale dieser Werke. Von der ersten Seite an zieht es den Leser mit einer unheimlich beklemmenden Atmosphäre in seinen Bann. Das Leben und vor allem die winzige Unbedeutsamkeit eines einzelnen Menschen im Weltraum wird so erlebbar dargestellt wie nur möglich. So ist man ganz schnell mitten drin in der Geschichte: Die Menschheit hat sich mittlerweile mehrere Außenposten aufgebaut. Obwohl der Großteil immer noch auf der Erde oder dem Mond lebt, gibt es ein paar Poniere, die daran arbeiten, ein Leben auf dem Mars zu ermöglichen. Für den Transport der dafür nötigen Ressourcen gibt es ein paar wenige Outlaws, die in großen Transport-Convois durch das Weltall pendeln. Der Kampf und jegliches Augenmerk gilt der Überbevölkerung, doch welche Bedrohung lauert noch im Weltraum? In erster Linie ist Terra ein gut geschriebener SciFi-Roman, der die Eroberung des Weltraums durch den Menschen sehr realistisch darstellt. Gleichzeitig werden aber auch so viele aktuelle Probleme angesprochen und in die fiktive Umgebung eingewoben, was einem zum Nachdenken animiert. Und zu guter Letzt ist er einfach unheimlich spannend geschrieben. Die Figuren bleiben zwar etwas blass, stehen bei dieser Geschichte aber auch nicht im Vordergrund. Es geht nicht um die Heldentaten eines einzelnen, sondern eher darum, wozu die Menschen in der Lage sind, wenn sie zusammenarbeiten. Fazit: Superspannend, superaktuell und super geschrieben!

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Krimi im Weltraum

Von: Morgenschnecke

17.06.2019

Es dürfte kein Geheimnis sein, daß hinter dem Namen T.S. Orgel die Brüder Tom und Stephan Orgel stecken. Sie sind mir durch etliche Fantasy- Geschichten bekannt, allerdings kann ich mich weder für Zwerge noch Orks begeistern, weswegen „Terra“ mein erster Roman des Autoren-Duos ist. In „Terra“ will die Menschheit den Mars besiedeln, weswegen ein Terraforming vonnöten ist. Raumfrachter transportieren die kostbaren Rohstoffe des Mars zur Erde. Einer dieser modernen Trucker ist Jak, der einsam in seinem Raumschiff, zusammen mit einer künstlichen Intelligenz steckt. Schon bald fällt ihm auf, daß seine Fracht gefährlich ist. Bei seinen Nachforschungen bekommt er Hilfe von seiner Schwester Sal, einem Marshall auf dem Mond. Gemeinsam kommen sie einer gefährlichen interplanetaren Verschwörung auf die Spur. „Terra“ ist ein mitreißender Krimi, mit spannender Handlung. Die Charaktere sind witzig, die Zukunftsvision zwar düster, aber recht interessant. Trotzdem konnte ich mich für dieses Geschichte nicht ganz so erwärmen, dieser Kriminalfall hätte auch in irgend einer beliebigen anderen Zeit spielen können, mit Schurken, kriminellen Banden, Polizisten. Vielleicht war es für mich einfach das falsche Buch zur falschen Zeit, denn der Funke ist nicht ganz so übergesprungen. Trotzdem ist der Schreibstil der Orgels witzig, teilweise meinte ich die verschiedenen Stile der Brüder auseinanderhalten zu können. Ich würde gerne noch mehr aus der Feder von T.S.Orgel lesen, vielleicht lasse ich mich auch mal auf Orks und Zwerge ein.

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Vita

Hinter dem Pseudonym T. S. Orgel stehen die beiden Brüder Tom und Stephan Orgel. In einem anderen Leben sind sie als Grafikdesigner und Werbetexter beziehungsweise Verlagskaufmann beschäftigt, doch wenn beide zur Feder greifen, geht es in fantastische Welten. Nach einer Reihe von Kurzgeschichten und elektronischen Veröffentlichungen erschien 2012 ihr erster gemeinsamer Roman »Orks vs. Zwerge«, für den sie im Oktober 2013 den Deutschen Phantastik Preis für das beste deutschsprachige Debüt erhielten.

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Pressestimmen

»Die Gebrüder Orgel haben bewiesen, dass sie auch jenseits von Axt und Schwert erfolgreich sein können.«

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