Die Fliedertochter

Roman

Taschenbuch
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Eine geheimnisvolle Schneekugel. Das Erbe einer starken Frau. Eine Liebe, die sich nie erfüllt hat.

Berlin 1936. Die Sängerin Luzie Kühn steht ganz am Anfang ihrer Karriere und träumt von einem Leben im Rampenlicht. Doch als Jüdin fühlt sie sich nicht mehr sicher und verlässt Berlin in Richtung Wien. Sie verliebt sich in den charismatischen Bela Król und schwebt im siebten Himmel, doch schon bald wird klar, dass Luzie auch in Wien nicht sicher ist ...

Berlin 2018. Paulina Willke wird von ihrer mütterlichen Freundin Antonia gebeten, in Wien ein Erbstück für sie abzuholen. Sie ahnt nicht, dass die Reise nach Wien ihr Leben verändern wird ...

»"Die Fliedertochter" - ein wunderbares Buch, voller Tragik, voller Leben, aber auch voller Liebe. Ein echtes Juwel für uns Leser! Unbedingt lesen!«


ORIGINALAUSGABE
Originaltitel: NN IV
Taschenbuch, Klappenbroschur, 496 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42145-5
Erschienen am  11. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Spannend wir Lehrreich

Von: Angelika Sarcher aus München

30.08.2019

Auf meiner Fahrt nach Wien durfte "Die Fliedertochter" natürlich nicht im Gepäck fehlen! Vorsicht, ganz kleiner Spoiler! Ich war ständig ungeduldig mit Paulina, die ja 2018 Luzies Tagebuch aus den 30ern liest, weil ich wissen wollte, wie es mit ihr weitergeht. Irgendwann habe ich aber mit beiden mitgefiebert und schwankte ständig zwischen Ungeduld und Neugierde, weil ich nun mal leider nicht in beiden Zeiten gleichzeitig lesen konnte! Und ich durfte beim Lesen immer wieder bemerken wie gut Frau Simon Ihre Bücher recherchiert. Besonders ein schönes pikantes Detail über den Stephansdom hat mich doch sehr zum Schmunzeln gebracht - gerade eine Stunde vorher hatte ich nämlich Gelegenheit mir diesen anzusehen und konnte danach trotzdem noch etwas lernen. Wo Fakten so schön in (glaubhafte!) Fiktion verpackt sind und im Großen nicht verbogen werden, sondern Leerräume ausfüllen, um Geschichten zu erzählen, die so hätten passieren können, kann man einfach nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Und will es auch gar nicht!

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Vielschichtig, packend und historisch glaubwürdig

Von: Sophie Schuhmacher

29.08.2019

Als Historikern habe ich häufig mit historischen Romanen Probleme, weil sie dem Leser Fiktion als historische Wahrheit verkaufen – bei der Fliedertochter habe ich keinen Gedanken daran verschwendet, weil die Geschichte viel zu packend ist. Die Rahmenhandlung in der Gegenwart bietet einen spannenden und auch etwas witzigen Zugang zu den historischen Geschehnissen des Nationalsozialismus. Die etwas kitschige Aufmachung ändert nichts an der historischen Präzision und Fundiertheit der Erzählung. Auch wenn die einzelnen Figuren erfunden sind, werden viele geschichtliche Themen geschickt eingebunden – Lernen über Geschichte funktioniert durch die sympathischen Hauptfiguren sowie die Spuren im heutigen Wien ganz nebenbei und auch für Menschen, die in der Schule eher keinen Zugang dazu gefunden haben. Allerdings bleibt nach der Lektüre ein etwas bitterer Nachgeschmack: Nicht etwa, weil es einen moralischen Zeigefinger gäbe, sondern einfach deshalb, weil einem vor Augen geführt wird, wie viele Biographien durch den Krieg zerbrochen sind und wie viele individuelle Schicksale auf so viele verschiedene Arten und Weisen zutiefst betroffen waren. Ein Roman, der einen nicht mehr loslässt.

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Vita

Teresa Simon

Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Die Fliedertochter von Teresa Simon ist ein bewegender Roman.«

Avanti (27. Februar 2019)

»Teresa Simon schreibt gefühlvoll und lebendig in starken Bildern, meisterhaft in Sprache und Stil.«

»Tolles Buch«

Lea (13. Februar 2019)

»Spannend und gefühlvoll!«

Frau von Heute (18. April 2019)

»Für mich ist der neuste Roman von Teresa Simon das Highlight des Monats Februar – fesselnd bis zum letzten Moment.«

»Packend bis zum letzten Satz.«

Hallo München (18. März 2019)

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