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Hä? Die schönsten unübersetzbaren Wörter der Welt

... und andere Sprachkuriositäten

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Wussten Sie, dass es im Japanischen einen Begriff dafür gibt, ein Buch zu kaufen, es dann aber ungelesen im Regal stehenzulassen (»Tsonduko«)? Oder dass norwegische Jugendliche wegen der teuren Alkoholpreise eigentlich nur »helgefyll« sind, also wochenendbetrunken? Das Bestseller-Duo Christian Koch und Axel Krohn hat sich auf eine abenteuerliche Reise durch die menschliche Kommunikation gemacht und ist dabei auf kuriose Sprachpannen und verdrehte Übersetzungen, unübersetzbare Wörter und skurrile Sprichwörter gestoßen. Nicht selten waren sie kurz davor, sich ins Irrenhaus zu philosophieren (wofür es im Tschechischen das schöne Reflexivverb »umudrovat se« gibt). Herausgekommen ist ein kurioser Wegweiser durch den Sprachendschungel dieser Welt, der mal verblüffend, mal erhellend und vor allem das ist, wofür es in (fast) allen Sprachen der Welt ein Wort gibt: saukomisch!


ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 248 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
durchgehend 4-farbig illustriert
ISBN: 978-3-442-15973-4
Erschienen am  18. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die wunderbarsten Wörter der Welt – Sprachen machen Freu(n)de

Von: Thursdaynext

18.03.2019

Ja es ist mir bewusst, „nitpicky“ (pingelig) betrachtet ist dieses wunderbare Kompendium der Sprachkuriositäten wieder dem Genre Sachbuch; Unterkategorie: unnützes Wissen zuzuordnen. Sprachen, Wörter, Ideenreichtum, Kreativität und Witz. Dieses Buch des eigentlich unützen Wissens musste ich also haben, und zwar nicht „Tsonduko“ wie man im Japanischen sagt, wenn man ein Buch kauft um es dann ungelesen im Regal sthen zu lassen, sondern um zu schwelgen und zu blättern, FunFacts zu entdecken mit denen die Mitmenschen traktiert werden können. Bei „Hä?“ gefällt ihnen das sogar. Weshalb dieses Buch dennoch so nützlich ist? Es erweitert das Denken und stupst, aufgrund der gelungen bebilderten Aufmachung das Hunorarreal des Nutzers an sich auszudehnen und zu wachsen. Es lässt sich aber auch nutzen um kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu untersuchen und sich daran zu erfreuen. So ist das „Japanische Nachtlied“ ein wunderbares Beispiel dazu, dass Lyrik sehr wohl übersetzbar ist und der „Stille Post-Effekt“ seltsame Blüten treibt ist das japanische Nachtlied doch eine Rückübersetzung von Goethes „Wanderers Nachtlied“ das ein Goetheliebender Franzose ins Japanische transkribierte. Die Fudji Verehrer können aber auch anders. Gruselig wird es, wenn der Begriff TSUJI-GIRI fällt: „Ein neues Schwert an einem Passanten ausprobieren.“ Erfreulich hingegen, für meine in der Teeniezeit bevorzugte Flirttechnik gibt es einen Ausdruck auf Yaghan, der Sprache der Feuerland Bewohner. Es lautet: MAMIHLAPINATAPAI und bedeutet soviel, wie „das Austauschen eines Blickes zwischen zwei Personen, von denen beide hoffen, dass der andere etwas initiiert, was beide begheren, aber keiner bereit zu tun ist„. Zur Zeitmessung werden ebenfalls kreative Vorschläge in anderen Sprachen gemacht, sei es nun die Zeit, die vergeht bis ein Rentier pinkelt, oder die Zeit die es braucht, um eine Banane zu essen. Ersteres dauert übrigens länger. Einer meiner Lieblingsbegriffe, den ich schon kannte ist Wabi-Sabi aus der buddhistischen Philosophie kommend und die Schönheit des natürlichen Alterungsprozesse beschreibend. Vintage Style sozusagen. Aus den 80ern stammt der Export des Vokuhila in andere Zungen auf italienisch: Capelli alla tedesca, holländisch: duitse mat und die offensichtlich maulfaulen Ungarn nenne diese Fußballertraditionsfrisur gleich: Bundesliga. Um bei den Haaren zu bleiben, für Friseurvermeiderinnen wie mich sehr nachvollziehbar bezeichnet AGE-OTORI den Fakt, dass man nach dem Friseurbesuch schlechter aussieht als vorher. Eine Fülle solcher Wortschöpfungen haben die Autoren Christian Koch und Axel Krohn mit viel Liebe und Akribie zusammengetragen und es ist vergnüglich, aber auch philosophisch sich damit zu befassen, wobei man sich dabei unbedingt vor UMUDROVAT SE hüten sollte. Ein Wort für die Tätigkeit, „sich selbst ins Irrenhaus zu philosophieren“. Das muss aber ganz besonders jetzt im Frühling nicht geschehen. Jetzt ist KWADI angesagt, ein brasilianisches Wort, das das Gefühl jener inneren Trägheit beschreibt, die man nach einem Sonnenbad an einem kalten Tag empfindet. Dieses Buch des doch sehr nützlichen Wissens dazu und fertig ist der perfekte Tag.

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Wissen, dass man nicht unbedingt braucht, aber zum Lachen animiert

Von: lexana

08.03.2019

Wusstet ihr, dass die Japaner ein Wort dafür haben, neue Bücher zu kaufen und sie dann ungelesen ins Regal zu stellen? – Tsondoku Dies und mehr kuriose Gegebenheiten, für die es Wörter in anderen Sprachen gibt, könnt ihr in diesem Buch entdecken… Hä? Die schönsten unübersetzbaren Wörter der Welt von Christian Koch und Axel Krohn …und andere Sprachkuriositäten Verlag Goldmann Genre Sachbuch Erscheinungstermin 18.02.2019 Seitenanzahl 248, durchgehend 4-farbig illustriert ISBN 978-3-442-15973-4 Mehrteiler/Einzelband Einzelband Preis 10,00 € Altersfreigabe ohne Angabe Wissen, dass man nicht unbedingt braucht, aber zum Lachen animiert INHALT Wussten Sie, dass es im Japanischen einen Begriff dafür gibt, ein Buch zu kaufen, es dann aber ungelesen im Regal stehenzulassen (»Tsonduko«)? Oder dass norwegische Jugendliche wegen der teuren Alkoholpreise eigentlich nur »helgefyll« sind, also wochenendbetrunken? Das Bestseller-Duo Christian Koch und Axel Krohn hat sich auf eine abenteuerliche Reise durch die menschliche Kommunikation gemacht und ist dabei auf kuriose Sprachpannen und verdrehte Übersetzungen, unübersetzbare Wörter und skurrile Sprichwörter gestoßen. Nicht selten waren sie kurz davor, sich ins Irrenhaus zu philosophieren (wofür es im Tschechischen das schöne Reflexivverb »umudrovat se« gibt). Herausgekommen ist ein kurioser Wegweiser durch den Sprachendschungel dieser Welt, der mal verblüffend, mal erhellend und vor allem das ist, wofür es in (fast) allen Sprachen der Welt ein Wort gibt: saukomisch! (Quelle: randomhouse.de) MEINUNG Manchmal ist es besser, man weiß nicht, was der Gegenüber sagt. Ich meine das gar nicht auf böse Art und Weise, sondern, weil es Wörter gibt, die kann man gar nicht übersetzen und die uns im Kontext sogar recht verwirren können. Christian Koch und Axel Krohn haben in ihrem Buch die schönsten Kuriositäten zusammengetragen. Kuriositäten allerdings nur für uns, die nicht aus diesen Ländern kommen. Da fragt man sich, was denken die anderen Länder teilweise über unsere Begrifflichkeiten?! Das Buch setzt auch recht früh daran an, indem die Autoren uns den Spiegel vorhalten. Denn Begriffe wie pendantisch oder Korinthenkacker kennt halt nur der Deutsche und weist damit auf gewisse Eigenschaften hin, die wir Deutschen so pflegen. Deutsche Qualität wird damit gern in Zusammenhang gebracht, aber seien wir mal ehrlich, wenn es um Behörden geht, kann das ganz schön nerven. 😉 Doch kommen wir von der Eigenkritik weg, so erklärt sich halt auch so, warum Rentierzüchter in Lappland eine Zeiteinheit für normal erachten, die die Zeit zwischen zwei Pinkelpausen eines Rentiers darstellt. 52 unübersetzbare Wörter fremder Sprachen sammeln sich neben lustigen Fotos mit kuriosen Übersetzungen auf 248 Seiten. Die erklärenden Texte sind humorvoll und leicht verständlich geschrieben. Besonders angetan hat es mir, als Mutter einer 4jährigen, das russische Wort Pochemuka, das ein kleines Kind, vorzugsweise Mädchen bezeichnet, das ständig fragt: „Warum?“ Tatsächlich kam nach dem Lesen bei mir die Frage auf, warum es dafür eigentlich in der deutschen Sprache kein Wort gibt. 😉 Manche Begriffe haben mir ein wenig Angst gemacht, wobei Angst vielleicht zu viel gesagt ist. Aber die Tatsache, dass der Japaner ein Wort dafür hat, sein neues Schwert an einem Passanten zu testen, hat mich stutzig werden lassen. Was bitte, sagt das über die Charaktereigenschaften der Japaner aus? Faszinierend fand ich die Theorie über die Entstehung des Mythos Einhorn. Und ja, Fabelwesenliebhaber sollten hier ganz tapfer sein. Tja, was Wörter, die keine geläufige Übersetzung haben alles so anrichten können. Auch der Begriff Fortnight wird erklärt und wer dachte, es handel sich um den Namen eines Spiels, der soll wissen, dass das nur zum Teil stimmt. Tatsächlich gab es den Begriff schon lange vorher. Was er bedeutet, müsst ihr allerdings nachlesen. Ganz am Ende zeigt das Buch noch ein paar Wörter aus dem deutschen Sprachraum, die nicht übersetzbar in andere Sprachen sind. Ein interessanter Zusatz, geht es ja auch anderen Nationalitäten wie uns. Alles in allem hatte ich sehr viel Spaß mit dem Buch, auch wenn ich manche Fotografien mit fehlerhaften Übersetzungen nicht annähernd so witzig wie die Texte zu den Wörtern fand und kann es nur jedem, der ein wenig in Kulturen und Sprachen interessiert ist, das ganze aber nicht zu ernst nimmt, empfehlen. FAZIT Witzig, frech und informativ. 52 Wörter, ein Wort für jede Woche. Das Buch hat Spaß gemacht und ich kann es guten Gewissens empfehlen, daher gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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Vita

Christian Koch und Axel Krohn sind auf den saftigen Wiesen Norddeutschlands groß geworden. Wenn sie nicht gerade ihren Tätigkeiten in der Werbebranche nachgehen, trifft man die beiden Kuriositätenjäger zumeist beim Durchforsten von Land und Netz auf der Suche nach den Absurditäten des Alltäglichen.

© Kolja von der Lippe
Christian Koch
© Kolja von der Lippe
Axel Krohn

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