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Chassidismus II Theoretische Schriften Martin Buber-Werkausgabe (MBW) - Band 17

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-579-02693-0

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Erscheint: 19.12.2016

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Texte zum Chassidismus mit bislang unveröffentlichten Texten Bubers

Martin Buber beschäftigte sich während seiner gesamten schriftstellerischen Tätigkeit mit dem Chassidismus. Seine literarischen Arbeiten wurden dabei stets von theoretischen Schriften begleitet, in denen er sich um das Verständnis dieser einzigartigen religiösen Bewegung bemühte, deren Lehren und Legenden er auf die Ausarbeitung seiner eigenen Philosophie bezog. Diese facettenreichen theoretischen Versuche, die sich immer wieder aus neuen Perspektiven dem Phänomen des Chassidismus nähern, werden in Band 17 der Werkausgabe versammelt, der zudem bislang unveröffentlichte Texte Bubers enthält.

Martin Buber-Werkausgabe (MBW)

Im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Israel Academy of Sciences and Humanities herausgegeben von Paul Mendes-Flohr und Peter Schäfer Philosoph oder Theologe? Literat oder Wissenschaftler? Die Person Martin Bubers ist mit einem Wort nicht zu kennzeichnen. Um wie viel weniger noch sein Werk: In mehreren Sprachen verfasst, eine Vielzahl von Formen, eine Fülle von Themen in unterschiedlichen Phasen des Schaffens immer neu bedacht und überarbeitet. Entsprechend weit liegen die Urteile über den Autor auseinander: Idealisiert als »Apostel des Judentums vor der Menschheit« von den einen, bespotten ihn die anderen als »Juden für die Deutschen« nach Auschwitz. Buber kennen kann aber nur, wer sein Gesamtwerk überschaut. Die Martin Buber Werkausgabe bietet diese Möglichkeit. Sie macht das Lebenswerk dieses großen Denkers des 20. Jahrhunderts in einer vollständigen Edition zugänglich. Bubers weitverzweigtes Oeuvre wird hier in einer kommentierten, zahlreiche bisher unveröffentlichte Arbeiten umfassenden Ausgabe der akademischen Leserschaft wie auch einem an jüdischer Intellektualität und religionsphilosophischem Denken interessierten Publikum vorgelegt. Die gesamte Edition wird 21 Bände umfassen zuzüglich eines Ergänzungsbandes mit Gesamtregister. Jeder Band enthält eine ausführliche Einleitung, die in die gebotenen Schriften, ihren Kontext sowie in die jeweilige Entstehungs- und Wirkungsgeschichte einführt. Anmerkungen in Form von Fußnoten bieten für das Verständnis der Texte unverzichtbare Einzelerläuterungen. Ein umfassender Kommentar am Ende der jeweiligen Textdokumentation erschließt und interpretiert spätere Varianten und führt die Auseinandersetzung mit den zentralen Begriffen und Konzepten Buberschen Denkens. Dass dabei auch zeitgenössisch relevante Hintergründe und Kontroversen in den Blick genommen werden, ist selbstverständlich. Der Aufriss der Gesamtausgabe: Band 1: Frühe kulturkritische und philosophische Schriften, 1891-1924 Band 2.1: Mystik und Mythos. Frühe religionswissenschaftlichen Schriften, 1898-1923 Band 2.2: Chinesische Schriften Band 3: Frühe jüdische Schriften, 1898-1923 Band 4: Schriften über das dialogische Prinzip Band 5: Schriften zur Begründung des dialogischen Prinzips Band 6: Sprachphilosophische Schriften Band 7.1: Schriften zu Literatur und Theater Band 7.2: Schriften zu kunst Band 8: Schriften zur Erziehung und Pädagogik Band 9: Schriften zum Christentum Band 10: Schriften zur Psychologie und Psychotherapie Band 11.1: Schriften zur politischen Philosophie Band 11.2: Schriften zu Sozialphilosophie Band 12: Schriften zur Philosophie und Religion Band 13: Schriften zur biblischen Religion Band 14: Schriften zur Bibelübersetzung Band 15: Schriften zum Messianismus Band 16: Chassidismus I Band 17: Chassidismus II Band 18: Chassidismus III Band 19: Chassidismus IV Band 20: Schriften zum Judentum Band 21: Schriften zur zionistischen Politik und zur jüdisch-arabischen Frage Ergänzungsband mit Register

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Susanne Talabardon (Herausgeberin)

Susanne Talabardon, geboren und aufgewachsen in Berlin/Ost; studierte evangelische Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Promotion befasste sich mit der jüdischen Rezeption der Deutung Moses als Prophet; die Habilitation widmete sie der chassidischen Hagiographie. Von 1997 bis 2008 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Religionswissenschaft der Universität Potsdam tätig. Seit 2008 hat sie die Professur für Judaistik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg inne. Dort lehrt sie im Rahmen der Judaistik und der Interreligiösen Studien Jüdische und Vergleichende Religionsgeschichte. Schwerpunkte ihrer Forschung liegen im Bereich der Rezeptionsgeschichte der Hebräischen Bibel und im osteuropäischen Chassidismus.


Martin Buber (Autor)

Martin Buber (1878–1965), Religionsforscher, Religionsphilosoph und Schriftsteller, war eine der führenden Persönlichkeiten des Judentums im 20. Jahrhundert und ein Vorreiter des jüdisch-christlichen Dialogs.
Geboren in Wien, aufgewachsen in Lemberg, studierte er Philosophie, Germanistik, Kunstgeschichte und Psychologie in Wien, Berlin, Leipzig und Zürich. 1924-1933 war er Professor für Allgemeine Religionswissenschaft in Frankfurt a.M. Buber, der sich früh dem Zionismus angeschlossen hatte, wanderte 1938 nach Palästina aus und lehrte an der Hebräischen Universität von Jerusalem Sozialphilosophie. Nach dem 2. Weltkrieg war er einer der wenigen ehemals deutschen Juden, die in der Öffentlichkeit wieder eine Brücke zu Deutschland zu schlagen versuchten. 1953 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, ca. 600 Seiten, 15,0 x 22,5 cm

ISBN: 978-3-579-02693-0

€ 180,00 [D] | € 185,10 [A] | € 185,10 [A] | CHF 225,00* | CHF 225,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Fortsetzungspreis:

€ 156,00 [D]

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

DEMNÄCHST
Erscheint: 19.12.2016

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