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Schriften zur chinesischen Philosophie und Literatur Martin Buber-Werkausgabe (MBW) - Bd. 2/3

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-579-02674-9

Erschienen: 27.01.2014
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Verschiedene, z.T. bislang unveröffentlichte Schriften Bubers zur chinesischen Philosophie und Literatur

Zu einer Zeit, als sich die europäische Sinologie noch in einem frühen Entwicklungsstadium befand, zeigte Martin Buber bereits ein tiefes Verständnis für einige Grundgedanken des chinesischen Denkens. Dazu gehört vor allem, dass er den Tao als transzendent und immanent zugleich interpretierte und dass er auf jene allumfassende Ordnung aufmerksam wurde, innerhalb derer sich die diesseitige und die jenseitige Welt berühren. Der Band vereinigt verschiedene, darunter bislang unveröffentlichte Schriften Bubers zur chinesischen Philosophie und Literatur.

Martin Buber-Werkausgabe (MBW)

Im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Israel Academy of Sciences and Humanities herausgegeben von Paul Mendes-Flohr und Peter Schäfer Philosoph oder Theologe? Literat oder Wissenschaftler? Die Person Martin Bubers ist mit einem Wort nicht zu kennzeichnen. Um wie viel weniger noch sein Werk: In mehreren Sprachen verfasst, eine Vielzahl von Formen, eine Fülle von Themen in unterschiedlichen Phasen des Schaffens immer neu bedacht und überarbeitet. Entsprechend weit liegen die Urteile über den Autor auseinander: Idealisiert als »Apostel des Judentums vor der Menschheit« von den einen, bespotten ihn die anderen als »Juden für die Deutschen« nach Auschwitz. Buber kennen kann aber nur, wer sein Gesamtwerk überschaut. Die Martin Buber Werkausgabe bietet diese Möglichkeit. Sie macht das Lebenswerk dieses großen Denkers des 20. Jahrhunderts in einer vollständigen Edition zugänglich. Bubers weitverzweigtes Oeuvre wird hier in einer kommentierten, zahlreiche bisher unveröffentlichte Arbeiten umfassenden Ausgabe der akademischen Leserschaft wie auch einem an jüdischer Intellektualität und religionsphilosophischem Denken interessierten Publikum vorgelegt. Die gesamte Edition wird 21 Bände umfassen zuzüglich eines Ergänzungsbandes mit Gesamtregister. Jeder Band enthält eine ausführliche Einleitung, die in die gebotenen Schriften, ihren Kontext sowie in die jeweilige Entstehungs- und Wirkungsgeschichte einführt. Anmerkungen in Form von Fußnoten bieten für das Verständnis der Texte unverzichtbare Einzelerläuterungen. Ein umfassender Kommentar am Ende der jeweiligen Textdokumentation erschließt und interpretiert spätere Varianten und führt die Auseinandersetzung mit den zentralen Begriffen und Konzepten Buberschen Denkens. Dass dabei auch zeitgenössisch relevante Hintergründe und Kontroversen in den Blick genommen werden, ist selbstverständlich. Der Aufriss der Gesamtausgabe: Band 1: Frühe kulturkritische und philosophische Schriften, 1891-1924 Band 2.1: Mystik und Mythos. Frühe religionswissenschaftlichen Schriften, 1898-1923 Band 2.2: Chinesische Schriften Band 3: Frühe jüdische Schriften, 1898-1923 Band 4: Schriften über das dialogische Prinzip Band 5: Schriften zur Begründung des dialogischen Prinzips Band 6: Sprachphilosophische Schriften Band 7.1: Schriften zu Literatur und Theater Band 7.2: Schriften zu kunst Band 8: Schriften zur Erziehung und Pädagogik Band 9: Schriften zum Christentum Band 10: Schriften zur Psychologie und Psychotherapie Band 11.1: Schriften zur politischen Philosophie Band 11.2: Schriften zu Sozialphilosophie Band 12: Schriften zur Philosophie und Religion Band 13: Schriften zur biblischen Religion Band 14: Schriften zur Bibelübersetzung Band 15: Schriften zum Messianismus Band 16: Chassidismus I Band 17: Chassidismus II Band 18: Chassidismus III Band 19: Chassidismus IV Band 20: Schriften zum Judentum Band 21: Schriften zur zionistischen Politik und zur jüdisch-arabischen Frage Ergänzungsband mit Register

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Irene Eber (Herausgeberin)

Irene Eber, geboren 1930 in Halle (Saale) wurde mit ihrer Familie 1938 nach Mielec in Polen deportiert. In ihrer Autobiographie „Ich bin allein und bang“ (2004) beschreibt sie, wie sie, von einer polnischen Familie in einem Hühnerstall versteckt, den Holocaust überlebte. Nach dem Krieg nahm sie in den USA ihr Studium auf und erwarb an der Claremont Graduate University einen Doktorgrad in Sinologie. Sie ist Louis Frieberg Professor Emeritus of East Asian Studies an der Hebrew University (Jerusalem) und Senior Fellow des Harry S. Truman Research Institute.


Martin Buber (Autor)

Martin Buber (1878–1965), Religionsforscher, Religionsphilosoph und Schriftsteller, war eine der führenden Persönlichkeiten des Judentums im 20. Jahrhundert und ein Vorreiter des jüdisch-christlichen Dialogs.
Geboren in Wien, aufgewachsen in Lemberg, studierte er Philosophie, Germanistik, Kunstgeschichte und Psychologie in Wien, Berlin, Leipzig und Zürich. 1924-1933 war er Professor für Allgemeine Religionswissenschaft in Frankfurt a.M. Buber, der sich früh dem Zionismus angeschlossen hatte, wanderte 1938 nach Palästina aus und lehrte an der Hebräischen Universität von Jerusalem Sozialphilosophie. Nach dem 2. Weltkrieg war er einer der wenigen ehemals deutschen Juden, die in der Öffentlichkeit wieder eine Brücke zu Deutschland zu schlagen versuchten. 1953 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 480 Seiten, 15,0 x 22,5 cm

ISBN: 978-3-579-02674-9

€ 138,00 [D] | € 141,90 [A] | CHF 173,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Fortsetzungspreis:

€ 118,00 [D] | € 121,40 [A] | CHF 148,00

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Erschienen: 27.01.2014

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