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Das dunkle Herz des Waldes

Mit Illustrationen von Carolin Liepins

Ab 13 Jahren

Kundenrezensionen (30)

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€ 17,99 [D] inkl. MwSt.
€ 18,50 [A] | CHF 24,50*
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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-17268-1

NEU
Erschienen: 21.11.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Agnieszka liebt das Tal, in dem sie lebt: das beschauliche Dorf und den silbern glänzenden Fluss. Doch jenseits des Flusses liegt der Dunkle Wald, ein Hort böser Macht, der seine Schatten auf das Dorf wirft. Einzig der »Drache«, ein Zauberer, kann diese Macht unter Kontrolle halten. Allerdings fordert er einen hohen Preis für seine Hilfe: Alle zehn Jahre wird ein junges Mädchen ausgewählt, das ihm bis zur nächsten Wahl dienen muss – ein Schicksal, das beinahe so schrecklich scheint wie dem bösen Wald zum Opfer zu fallen. Der Zeitpunkt der Wahl naht und alle wissen, wen der Drache aussuchen wird: Agnieszkas beste Freundin Kasia, die schön ist, anmutig, tapfer – alles, was Agnieszka nicht ist. Niemand kann ihre Freundin retten. Doch die Angst um Kasia ist unbegründet. Denn als der Drache kommt, wählt er nicht Kasia, sondern Agnieszka.

Drachen gegen Napoleon Zum Special

"Neben all der Magie begeistert vor allem die selbstbestimmt Agnieszka, die auf Regeln und Konventionen pfeifend ihren eigenen Weg sucht."

Bücher (05.01.2017)

Naomi Novik (Autorin)

Naomi Novik wurde 1973 in New York geboren und ist mit polnischen Märchen, den Geschichten um die Baba Yaga und den Büchern von J.R.R. Tolkien aufgewachsen. Sie hat englische Literatur studiert, im Bereich IT-Wissenschaften gearbeitet und war außerdem an der Entwicklung von äußerst erfolgreichen Computerspielen beteiligt. Doch dann erkannte Naomi Novik, dass sie viel lieber schreibt als programmiert. So machte sie sich an ihren Debüt-Roman, mit dem sie die Herzen von Kritikern und Lesern gleichermaßen eroberte: »Drachenbrut«, den ersten Band um die Feuerreiter Seiner Majestät. Naomi Novik lebt mit ihrem Mann und sechs Computern in New York.

"Neben all der Magie begeistert vor allem die selbstbestimmt Agnieszka, die auf Regeln und Konventionen pfeifend ihren eigenen Weg sucht."

Bücher (05.01.2017)

"Mit 'Das dunkle Herz des Waldes' hat [Naomi Novik] ein reizendes, sehr spannendes Märchen geschrieben."

OWL am Sonntag (01.01.2016)

"Es lohnt sich auf jeden Fall, dieses schöne Buch zu lesen!"

Kinder- und Jugendmedien Aargau (16.01.2017)

"Wirklich ein bezauberndes Märchen, das auf voller Linie überzeugen kann."

gweesbuecherwelt.blogspot.de (21.11.2016)

Gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights 2016. Jeder, der gerne Fantasy und Märchen liest, geht bitte in die Buchhandlung und holt sich dieses Buch! Absolut empfehlenswert!

tintentick.de (24.11.2016)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Marianne Schmidt
Originaltitel: Uprooted
Originalverlag: Del Rey / RH, US

Mit Illustrationen von Carolin Liepins

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 576 Seiten, 15,0 x 22,7 cm

ISBN: 978-3-570-17268-1

€ 17,99 [D] | € 18,50 [A] | CHF 24,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj

NEU
Erschienen: 21.11.2016

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Rezension: Das dunkle Herz des Waldes

Von: Anna Neumann Datum: 18.01.2017

https://inkofbooks.wordpress.com

Ein Drache, der kein richtiger Drache ist? Ein Mädchen, was zaubern soll, aber sich weigert?

Eine riesige Bedrohung, die ein Königreich zu verschlingen droht, doch der Prinz kann an nichts anderes als Krieg denken?

Eine wundersame Geschichte, über die man noch in Jahrhunderten staunen wird?

Das und viel mehr bietet „Das dunkle Herz des Waldes“ von Naomi Novik!

Bibliographische Daten:

Autor: Naomi Novik
Genre: Fantasy
Verlag: cbj-Verlag
Seitenzahl: 571 S.

Kurzbeschreibung:

Agnieszka liebt das Tal, in dem sie lebt: das beschauliche Dorf und den silbern glänzenden Fluss.

Doch jenseits des Flusses liegt der Dunkle Wald, ein Hort böser Macht, der seine Schatten auf das Dorf wirft. Einzig der „Drache“, ein Zauberer, kann diese Macht unter Kontrolle halten. Allerdings fordert er einen hohen Preis für seine Hilfe:

Alle zehn Jahre wird ein junges Mädchen ausgewählt, das ihm bis zur nächsten Wahl dienen muss – ein Schicksal, das beinahe so schrecklich scheint wie dem bösen Wald zum Opfer zu fallen.

Der Zeitpunkt der Wahl naht, und alle wissen, wen der Drache aussuchen wird: Agnieszkas beste Freundein Kasia, die schön ist, anmutig, tapfer – alles, was Agnieszka nicht ist. Niemand kann ihre Freundin retten. Doch die Angst um Kasia ist unbegründet.

Denn als der Drache kommt, wählt er nicht Kasia, sondern Agnieszka…

Eigene Meinung:

POSITIV

Die Geschichte ist rasant und voller Plottwists!

Zwar braucht die Geschichte eine Weile, um wirklich ihr volles Potenzial auszuschöpfen und richtig anzulaufen, aber ich mag das Setting sehr gerne und so konnte man auch die Initialisierungsphase überstehen und sich auf die rasante folgende Geschichte voller Grausamkeit, Tod, Schlachten, Magie und Verfolgungsjagden einlassen.

Außerdem mag ich die Porträtierung der Magie hier sehr gerne, denn ich bin ja eh schon ein richtiger Magiefan, aber dieses hier hat Magie noch einmal ganz anders aufgefasst und ich mochte es wirklich gerne!

Die Geschichte hinter der Geschichte! (Ein toller Märchencharakter!)

Zwar tritt dieser Charakter erst ziemlich am Ende des Buches zu Tage, aber die ganze Zeit hat es den Charakter eines sehr alten und sehr berühmten Märchens, dass nun neu aufgelegt wird.

Die Heldin und der Grundbaustein der Story sind wohl von einem polnischen Märchen inspiriert und das merkt man dem Buch auch an, denn es hat einfach dieses Märchen-Feeling, was einen umfängt und nicht wieder loslässt.

I LIKEY!

Ein blumiger und ausufernder Schreibstil

Normalerweise mag ich kurze und knackige Schreibstile lieber, aber bei diesem Buch hat es irgendwie gepasst, die Magie wurde viel plastischer, die Geschichte hatte einen eigenen Flow, den ich sehr genossen habe, denn man konnte nicht durchfliegen, sondern musste sich wirklich Zeit nehmen.

Außerdem ist das Metaphern-Game hier sehr strong! Total! Und auch wunderschön! Wer auf Metaphern steht, der kommt hier total auf seine Kosten.

Die (sowas von kleine) Liebesgeschichte!

Sie kam aus dem Nichts und blieb weder lange, noch konnte man sie richtig genießen.

Nein, ich rede nicht von der Ferienzeit, sondern von der absolut winzigen Liebesgeschichte in diesem Buch.

Sie kam buchstäblich aus dem Nichts, hatte mich aber ab dort fest im Griff und ich habe auf weitere Szenen hingefiebert, die aber irgendwie großteils ausblieben.

Trotzdem war ich Fan der ersten Stunde und bin verliebt (hehe, Wortwitz!) in diese Liebesgeschichte!

NEGATIV

ES. IST. SO. LANGATMIG.

Kleine Statistikstunde: Laut selbstbetriebenen Studien, die natürlich keine wissenschaftliche Relevanz haben, lese ich normalerweise so um die 60-100 Seiten die Stunde.

NICHT BEI DIESEM BUCH!

Bei diesem Buch brauche ich als schnelle Leserin 2 Stunden für 100 Seiten! 2 STUNDEN!

Was zum?! Das war echt nicht lustig und es zog und zog und zog sich, durch den Schreibstil passierte auch nicht so viel auf einer Seite, als dass es mich hätte ködern können.

Versteht mich nicht falsch, die Geschichte hatte keine ziehenden Stellen, oder Bereiche in denen es einfach langweilig war, denn konstant passierte etwas, aber ES ZOOOOOG SICH UNENDLICH!

(Ein bisschen so, wie meine Rezensionen zu lesen, hehehe!)

Aber ganz ehrlich: ZU LANG! VIEL ZU LANG! Demnächst bitte weniger Kaugummi und mehr Brause!

Action war keine richtige Action, wegen des Schreibstils

Wenn in einem Kampf auf Leben und Tod der Fokus eben nicht auf dem Kampf auf (und ich muss das betonen) LEBEN UND TOD liegt, sondern auf dem silbernen Glänzen der Uniformen, dem Schreien der Soldaten, der Bewegung der Schwerter und der Verwirrung in den Gesichtern der Soldaten, dann hat man eindeutig das Ziel verfehlt.

Manchmal habe ich gar nicht mitgekriegt, was wirklich passiert ist, denn die wichtigen Informationen gehen in einem Wust von Beschreibungen, Gedanken und Metaphern unter, was bei nachdenklichen Stellen auch mal sein kann, aber doch nicht immer!

Und versteck doch die wichtigen Informationen nicht immer mitten in den langweiligen Parts! URGH!

Manches fühlte sich zu unecht an

Gott…ne. Einfach ne.

Ich weiß, ich weiß, ich weiß, es soll eigentlich ein Märchen sein und Märchen sind einfach mysteriös und nicht real. I KNOW!

Aber manchmal habe ich auch Ansprüche, dass sich Dinge echt anfühlen und ich mitfühlen kann.

Aber bei manchen Zaubern, manchen Wendungen, manchen Ereignissen dachte ich mir nur: Ne, also das ist mir jetzt ein wenig zu einfach gelöst.

Beispielsweise, dass sie am Anfang über kaum ein Fitzelchen Magie verfügt und immer sehr schnell erschöpft ist, aber ihr Magievorrat am Ende ohne sehenswerte Entwicklung einfach immer weiter anwächst und kein Ende zu haben scheint.

Außerdem sind diese „Zufälle“ (die natürlich eingefädelt sind, aber keine Spoiler hier!), mit denen die ganzen Leute nacheinander wegsterben keine komplexen Masterpläne, sondern wirkliche Zufälle, weil bei diesen wirklich auch alles hätte anders laufen können.

Und ich will gar nicht erst davon anfangen, wie eine gewisse Person den Berg runtergepurzelt ist, ohne sich IRGENDWAS zu tun…

Liebesgeschichte doch eher…unglaubwürdig

Die Liebesgeschichte. *seufz* Sie hatte ihren ganz eigenen Zauber, denn ich bin ein riesiger Fan davon, auch wenn es wirklich nicht viele Szenen gibt, aber ich mochte sie total.

Aber irgendwas daran störte mich immer und überall. Erstmal ist er am Anfang einfach nur ein riesiges Arschloch. Punkt. Er beleidigt sie ständig und überall und zeigt ihr ihre Nutzlosigkeit auf.

Und dann auf einmal ohne Zusammenhang: BAFF! Haben sie sich auf einmal super lieb und zwei Seiten später giftet er sie wieder an. HÄH?

Und er hat nie auch nur ein Zeichen von sich gegeben, dass er sie toll findet.

Ich für meinen Teil finde, dass Agnieszka schon eine Hellseherin sein müsste, um aus diesem Verhalten herauszusehen, dass er sich auch in sie verguckt hat.

Die Zauber waren unverständlich

Also ich habe nichts gegen ausgeklügelte Magiesysteme, ich liebe sie sogar über alles, aber einen ganz entscheidenden Faktor muss es dabei geben: Es muss verständlich sein und ich muss es mir merken können.

Es gibt diverse Zauber in diesem Buch und sie alle werden regelmäßig eingesetzt, allerdings haben diese komplizierten Befehlsketten, die nie richtig erklärt wurden, bei mir genau das hier im Kopf verursacht: ASDFGHJKLÖÄQWERTZUIOPÜYXCVBNM!

Und wenn dann da steht: Sie wirkte Halvod und lief weiter, dann sagt mir das Nullkommanichts und ich blättere nicht wieder zurück, um zu schauen, wann sie das schon einmal benutzt hat.

Außerdem wird meistens doch beschrieben, welche Auswirkungen der Spruch hat, also wäre der Ausspruch doch völlig überflüssig, oder?

(Außerdem scheint einer der Zaubersprüche irgendwie ALLES zu können und ist quasi eine Art Wunderheilmittel…na, da hat sich aber jemand Mühe gegeben…)

Fazit:

Eine Geschichte, die auf einem polnischen Märchen basiert und durchaus Probleme bei der Aussprache der Protagonistin bereitet, allerdings kann es mit einer tollen Geschichte, einer starken Protagonistin, ständig wechselnden Charakteren und tollen Magiebeschreibungen aufwarten.

Außerdem faszinieren der blumige Schreibstil und die süchtig machende Liebesgeschichte, ebenso wie der Märchen-Charakter der Geschichte!

Allerdings zieht es sich wirklich unfassbar und man muss sich sehr viel Zeit nehmen, um dieses Buch wirklich genießen zu können.

4 von 5 Tintenklecksen!

Wunderbares Fantasymärchen, das ich mehr als einmal lesen werde

Von: Selection Books Datum: 18.01.2017

www.selectionbooks.blogspot.de

Das dunkle Herz des Waldes“ war mir durch eine Empfehlung von der lieben Toni von Ruby Celtic testet ins Auge gefallen. Da meine Bloggerkollegin so begeistert war, konnte ich an dem Buch natürlich nicht vorbeigehen. Tatsächlich hat Toni nicht zu viel versprochen, denn ich habe das Buch innerhalb von wenigen Tagen verschlungen. Die Geschichte ist durch und durch märchenhaft und hebt sich von allen anderen aktuellen Büchern ab.

Agnieszka ist die Tochter eines Holzfällers und lebt in einem kleinen Dorf nahe des Dunklen Waldes. Auf den ersten Blick wirkt ihre Heimat idyllisch und ruhig. Doch der Dunkle Wald entsendet seinen Schrecken immer wieder in das sonst so beschauliche Dorf und die nähere Umgebung im Tal. Nur ein mächtiger Zauberer vermag das Übel zu in Schach zu halten: Der Drache. Doch sein Schutz hat einen hohen Preis. Alle zehn Jahre erwählt er ein Mädchen aus einem der Dörfer nahe des Dunklen Waldes. Dieses muss für zehn Jahre mit ihm in seinem Turm leben und darf erst wieder gehen, wenn der Drache das nächste Mädchen holt. Es ist immer das außergewöhnlichste Mädchen, das vom Drachen gewählt wird. Agnieszkas Freundin Kasia wurde viele Jahre auf den Drachen vorbereitet, denn alle waren sich einig, dass sie die Erwählte sein muss. Doch am Tag der Ernte trifft es Agnieszka, obwohl sie weder besonders schön, noch besonders begabt ist. Bevor sie realisieren kann was geschehen ist, findet sie sich bereits eingesperrt im Turm des Drachen wieder.

Der Einstieg in das Buch ist mir dank des besonderen Schreibstils von Naomi Novik sehr leicht gefallen. Der Sprachstil erinnert an ein altes Märchen und ist dennoch nicht altmodisch. Durch viele detaillierte Beschreibungen schaltet sich das Kopfkino ganz automatisch ein. Zudem ruft die Autorin mit jedem Satz eine düstere Atmosphäre hervor, die sich um alle Bilder im Kopf legt, egal wie beschaulich sie anmuten. Der Leser lernt im Laufe der Geschichte hinter die Fassade zu schauen, denn das Böse lauert überall. Die Geschichte braucht sehr viel Raum um sich zu entwickeln und schreitet in der ersten Hälfte nur langsam voran. „Das Dunkle Herz des Waldes“ ist aus meiner Sicht ein Buch, auf das man sich einlassen muss und für das man viel Zeit und Ruhe beim Lesen mitbringen sollte. Obwohl zu Beginn nicht viel passiert, ist die Geschichte doch sehr komplex und man sollte nicht zu viel Zeit zwischen dem Lesen vergehen lassen.

Es gibt eine Vielzahl an Charakteren, die alle sehr gut ausgearbeitet wurden. Sie alle haben ihre Ecken und Kanten und wirken dadurch besonders authentisch. Agnieszka ist für mich eine erfrischend natürliche Protagonistin, mit der ich mich gut identifizieren konnte. Sie ist ein ganz normales Mädchen, ohne besondere Gaben. Mit ihrer tollpatschigen, eigensinnigen Art hat sie mir sehr gut gefallen. Agnieszka macht sich nichts aus teuren Kleidern und hat einen Hang dazu, ihre Kleidung innerhalb kürzester Zeit zu verschmutzen. Das Leben des stürmischen Wildfangs bestand in der Vergangenheit vorwiegend aus Streifzügen durch den Wald und nun sitzt die Siebzehnjährige alleine mit dem Drachen im Turm. Agnieszka versucht weder dem Drachen zu gefallen, noch ihm zu schmeicheln. Dafür bringt sie ordentlich viel Chaos und Unruhe in das Leben des Drachen. Sarkan (der Drache) ist ein eher schwieriger Protagonist, der mir auf den ersten Blick unsympathisch war. Er hat eine unglaublich schroffe Art und ist sehr ungeduldig, was Agnieszka ganz besonders zu spüren bekommt. Insgesamt ist er eher ein verschlossener und exzentrischer Einzelgänger, der kaum Kontakt zu anderen Menschen sucht. Doch auch hier lohnt sich ein genauer Blick hinter die Fassade. Obwohl ich es nicht für möglich gehalten hatte, konnte die Autorin meine Meinung über Sarkan im Laufe der Geschichte noch drehen.

Im ersten Teil des Buches herrscht eine eher unterschwellige Spannung, die im zweiten Teil von actionreichen und teilweise brutalen Szenen abgelöst wird. Eigentlich wollte ich schneller vorankommen als die Geschichte es zugelassen hat. Sie hat ihr eigenes Tempo, an das man sich anpassen muss. Ab und an gab es mal langatmige Stellen, die ich aber im Vergleich zum Rest des Buches als sehr kurz empfunden habe. Bei der Dicke es Buches ist es fast unvermeidbar, dass man jede Textpassage verschlingt. Mich konnte die Geschichte vollkommen in ihren Bann ziehen. Das märchenhafte Setting kombiniert mit dem bildhaften Schreibstil und der düsteren Atmosphäre hat seinen ganz eigenen Reiz.




Mit „Das Dunkle Herz des Waldes“ entführt die Autorin Naomi Novik den Leser auf eine märchenhafte Reise voller Magie, Schrecken und Gefahren. Es gibt nur wenige Bücher, die gleichzeitig so atmosphärisch, düster und märchenhaft sind. Obwohl die Handlung sehr lange eher ruhig verläuft, habe ich mich in das Buch verliebt und werde es auf jeden Fall ein zweites Mal lesen. Für mich ist „Das Dunkle Herz des Waldes“ ein wunderschönes Highlight-Buch. Klare Leseempfehlung.

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