Aquila

Ungekürzte Lesung mit Laura Maire
Ab 12 Jahren
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Wenn die eigene Erinnerung trügt

Als Nika an einem Sonntagmorgen ziemlich verkatert in den Badezimmerspiegel schaut, steht dort eine Nachricht. Wer hat sie an den Spiegel geschmiert? Und was hat sie zu bedeuten? Wo sind Nikas Hausschlüssel und ihr Handy? Wo ist Jenny, ihre Mitbewohnerin? Und warum ist ihr heute überhaupt so schlecht, sie hat doch gestern gar nicht viel getrunken? Erst durch die Morgennachrichten im Fernsehen erfährt Nika, dass heute gar nicht Sonntag ist, sondern Dienstag. Ihr fehlt die Erinnerung an zwei ganze Tage, in denen irgendetwas Schreckliches passiert sein muss. Aber was?

Ungekürzt gelesen von Laura Maire. "Mit faszinierender, wunderbarer Sicherheit wechselt Laura Maire die Tonlagen und Stimmungen – oft zwischen zwei Atemzügen, ganz unangestrengt und rätselhaft beiläufig." (Jury Deutscher Hörbuchpreis 2014)

(Laufzeit: 11h 53)


Originalverlag: Loewe Verlag
Hörbuch Download, Laufzeit: 11h 53min
ISBN: 978-3-8445-2737-7
Erschienen am  14. August 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Spannend und unterhaltsam!

Von: Blaxy's little book corner

29.12.2019

Ich schätze, die meisten von uns hatten schonmal einen Hangover. Mit Kopfschmerzen aufwachen, keine Ahnung was in der letzten Nacht passiert ist und reumütig den Alkohol verteufeln. Jedem, der diese Situation kennt, fällt es leicht mit der Protagonistin Nika mitzufühlen, denn genau hier beginnt die Geschichte. Doch eigentlich hatte Nika doch gar nicht so viel getrunken. Und wie schlimm war der Abschluss wirklich?! Nicht nur, dass weder ihr Handy, noch ihre Schlüssel oder ihr Reisepass unauffindbar sind, auch Nikas Mitbewohnerin Jenny ist anscheinend spurlos verschwunden. Dafür findet sich eine rätselhafte Nachricht am Badezimmerspiegel an. Als die junge Studentin dann auch noch erfährt, dass ihr Blackout nicht nur eine Nacht umfasst, sondern gleich zwei einhalb volle Tage, ist sie höchst alarmiert. Was ist geschehen? Und wer ist dieser Mann, der sie immer wieder verfolgt? Nikas Reise auf der Suche nach Antworten hat es in sich! Die Story hat mich schon am Anfangsszenario gepackt und dafür gesorgt, dass ich mich beklemmend an meine jugendlichen Eskapaden erinnerte. Die Tatsache, das Nika recht allein in einer fremden Stadt, mitten in Italien, zurechtkommen und sich ab einem gewissen Punkt den Behörden gegenüber rechtfertigen muss, hat bei mir nochmal eine Schippe an Thrill draufgelegt. Kann es schlimmer kommen? - Ja, das kann es, wie der Leser (oder in meinem Fall Zuhörer) von Kapitel zu Kapitel feststellen darf. Nachdem ich nun auch schon einige Jugendbücher von der Autorin kennenlernen durfte, ist "Aquila" in meinen Augen nicht nur eines der Stärksten, sondern auch der Erwachsensten. Ein wenig störte mich Nikas Einfältigkeit. Nachdem man einen so schlimmen Absturz hatte, den man sich nicht erklären kann, und dann realisiert, dass wirkliche schlimme Dinge in der Zeit der Hirnabstinenz passiert sind, würde ich keine gefährlichen Alleinunternehmungen mehr veranstalten.. Aber jeder Mensch ist anders, also darf die Protagonistin auch etwas "blöd" sein. Dafür ist die Geschichte im Ganzen wirklich gelungen! - Bis zum Schluss tappte ich im Dunkeln, was genau passiert ist und wie der Zusammenhang zwischen einzelnen Momentaufnahmen besteht. Bravo, Frau Poznanski! Ich war zwar noch nie in Italien, aber "Aquila" hat mir ein sehr stimmiges Bild vor das geistige Auge gezimmert. Siena war ein interessanter Schauplatz und hat mich voll und ganz überzeugt. Ganz besonders möchte ich noch die Sprecherin des Hörbuchs loben. Ich hab mich in den knappen 12 Stunden Laufzeit nicht ein einziges Mal genervt gefühlt. Die Betonungen sitzen allesamt, genau wie die Stimmlage. Ich bedanke mich bei der Verlagsgruppe Random House für das Rezensionsexemplar und hoffe auch in Zukunft auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

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Sehr spannend und überraschend

Von: Sjule

16.12.2018

Inhalt: Wenn die eigene Erinnerung trügt Als Nika an einem Sonntagmorgen ziemlich verkatert in den Badezimmerspiegel schaut, steht dort diese Nachricht. Wer hat sie an den Spiegel geschmiert? Und was hat sie zu bedeuten? Wo sind Nikas Hausschlüssel und ihr Handy? Wo ist Jenny, ihre Mitbewohnerin? Und warum ist ihr heute überhaupt so schlecht, sie hat doch gestern gar nicht viel getrunken? Erst durch die Morgennachrichten im Fernsehen erfährt Nika, dass heute gar nicht Sonntag ist, sondern Dienstag. Ihr fehlt die Erinnerung an zwei ganze Tage, in denen irgendetwas Schreckliches passiert sein muss. Aber was ? Meinung: Nachdem ich alle anderen Jugendthriller von Ursula Poznanski gehört habe, war ich sehr gespannt auf Aquila, denn der Klappentext klingt wirklich spannend und bisher habe ich nie 5 Sterne gegeben. Denn meistens hatten mir die Bücher / Hörbücher zu viele Längen, bis es zum Finale kommt. Aber nun zu Nika. Nika studiert Kunstgeschichte in Italien, genauer in Siena. Doch nach einem Abend mit den Freunden und Kommilitonen, wacht Nika angezogen und verschmutzt im Bett auf. Doch warum kann sie sich nicht an die letzten 2 Tage erinnern ? Interessanter Weise verfällt Nika nicht groß in Panik. Ein wenig Panik ist in der Situation ja erlaubt, denn sie findet auch noch eine Nachricht am Spiegelschrank im Bad. Und wo ist ihre Mitbewohnerin ? So macht Nika sich auf dem Weg in einem Land, dessen Sprache sie nicht sehr gut kann (ich vermute die Universität unterrichtet auf Englisch ?, da ich mich frage, wie man dann dort studieren könnte ohne große Italienisch Kenntnisse) und mit Hilfe Bekannter, die entweder deutsch oder eben auch beides sprechen können. Mit Zeugenaussagen und kleineren Hinweisen in der Wohnung versucht Nika nach und nach die Geschehnisse zu konstruieren. Durch Bilder, Gerüche oder Töne die immer mal wieder ein Déjà-vu bei ihr auslösen, kommt sie nach und nach den Geheimnissen auf den Grund. Doch schon bald wünscht sie sich wirklich dringend ihre Gedächtnislücke zu füllen. Meistens verhält sich Nika sehr taff für ihre Situation, doch es gibt eben auch Momente, wo sie sich dementsprechend verhält. Man muss eben auch dran denken, dass sie in einem fremden Land ist, weit weg von der Familie, noch nicht wirklich lange da und die Sprache nicht sehr gut spricht. Aber es gibt auch kurze Momente, wo ich mir an den Kopf fassen musste, aber ich kann nicht sagen, ob ich als Betroffene genauso gehandelt hätte. Zum Glück gibt es aber keine Fremdschäm Szenen, da bin ich ja immer etwas empfindlich. :D Da gerade am Anfang die sprachlichen Barrieren wirklich etwas nervig waren, war ich ganz froh, dass sie einen "Übersetzer" für sich gewinnen kann, für denn sie auch Sympathien hegt. Zum Glück gibt es keine große Liebesgeschichte, nur ein wenig Geplänkel, da Nika nun mal wirklich andere Probleme hat. Ihr Black Out ist hartnäckig, wodurch es eben wirklich lange dauert, bis alles rekonstruiert werden kann, doch ich war nie gelangweilt, denn es geschehen immer wieder Dinge, die den Spannungsbogen hoch halten. Hinzu kommt, dass die Sprecherin Laura Maire es mit der Betonung wirklich gut schafft, die Gemütslagen von Nika zu sprechen. Ich kann mir vorstellen, dass man es als beim Lesen anders sieht. Die Auflösung war für mich für einen Jugendthriller gut erklärt und logisch, denn es wurde sauber drauf hin gearbeitet. Doch selbst ich als Hörer tappte lange im Dunkeln und wurde am Ende teilweise auch sehr überrascht. Häufig habe ich gelesen, dass es sehr konstruiert sei, doch ich finde es einfach mit den vorhandenen Charakteren sehr passend. Das Setting muss aber auch noch erwähnt werden. Zwar wird nicht super ausführlich auf die Umgebung eingegangen, da Nika meist mit ihren Gedanken beschäftigt ist, aber trotzdem bekommen wir einiges vom italienischen Ambiente mit und bei wichtigen Stellen auch genau die richtige Dosis Beschreibung. Hinzu vereinfacht das Setting natürlich auch der Autorin natürliche Hindernisse einzubauen, da Nika sonst die Stadt und ihre Geschichte auswendig kennen müsste. Fazit: Ich war durch weg unterhalten. Was nicht alleine der Autorin, sondern auch der Sprecherin zu verdanken ist. Durch das fremde Land, konnte ein schönes Setting und natürliche Hindernisse eingebaut werden und die Auflösung war für mich logisch und nachvollziehbar. Für mich der erste Jugendthriller von Ursula Poznanski, dem ich die volle Punktzahl gebe.

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Vita

Ursula Poznanski

Ursula Poznanski, 1968 in Wien geboren, veröffentlicht seit 2003 Kinderbücher. Für »Die allerbeste Prinzessin« erhielt sie den Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien 2005 und stand auf der Auswahlliste für den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien. Ihr Cyberthriller »Erebos« wurde von der Jugendjury mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2011 ausgezeichnet. Ende 2011 erschien ihr zweiter Jugendroman, der Thriller »Saeculum«. Es folgten »Layers« (2015), »Elanus« (2016), »Aquila« (2017), »Thalamus« (2018) und »Erebos 2« (2019).

Zur AUTORENSEITE

Laura Maire

Laura Maire, geboren 1979 in München, absolvierte ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Bekannt wurde sie durch eine Hauptrolle in der ARD-Vorabendserie »Verdammt verliebt«. Sie synchronisierte u. a. Brie Larson in »Raum« (2016 mit einem Oscar ausgezeichnet) und Ashley Greene (als Alice Cullen) in der »Twilight«-Reihe. Daneben war sie immer wieder in »How I Met Your Mother« zu hören. Maire erhielt 2011 den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin. 2014 las sie für den Hörverlag den Thriller »Schattengrund« von Elisabeth Herrmann und erhielt für ihr »virtuoses Sprach-Spiel« noch einmal den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin.

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