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Die Unglückseligen

Ungekürzte Lesung mit Bibiana Beglau

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€ 10,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2220-4

Erschienen:  26.02.2016
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Die Sehnsucht nach Unsterblichkeit

Johanna Mawet ist Molekularbiologin und forscht an Zebrafischen und Mäusen zur Unsterblichkeit von Zellen. Während eines Forschungsaufenthalts in den USA gabelt sie einen merkwürdig alterslosen Herrn auf. Je näher sie ihn kennenlernt, desto abstrusere Erfahrungen macht sie mit ihm. Schließlich gibt er, den Johanna schlicht für einen Verrückten hält, sein Geheimnis preis. Er sei der Physiker Johann Wilhelm Ritter, geboren 1776. Starker Tobak für eine Naturwissenschaftlerin von heute. Um seiner vermeintlichen Unsterblichkeit auf die Spur zu kommen, lässt sie seine DNA sequenzieren. Als Johannas Kollegen misstrauisch werden, bleibt dem sonderbaren Paar nur eines: die Flucht, dorthin, wo das Streben nach wissenschaftlicher Erkenntnis und schwarze Romantik sich schon immer gerne ein Stelldichein geben – nach Deutschland.

(Laufzeit: 18h 48)

Thea Dorn (Autorin)

Thea Dorn, geboren 1970, studierte Philosophie und Theaterwissenschaften in Frankfurt, Wien und Berlin und arbeitete als Dozentin und Dramaturgin. Sie schrieb eine Reihe preisgekrönter Romane und Bestseller (u.a. "Die Hirnkönigin"), Theaterstücke, Drehbücher und Essays (u.a. "Die neue F-Klasse – Wie die Zukunft von Frauen gemacht wird") und zuletzt mit Richard Wagner den Sachbuch-Bestseller „Die deutsche Seele“. Sie moderierte die Sendung "Literatur im Foyer" im SWR-Fernsehen und kuratierte unter dem Motto "Hinaus ins Ungewisse!" das "forum:autoren" beim Literaturfest München 2012. Der Film "Männertreu", zu dem sie das Drehbuch geschrieben hat, wurde 2014 mit dem "Deutschen Fernsehpreis" als bester Fernsehfilm des Jahres und 2015 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Seit März 2017 ist sie festes Mitglied beim "Literarischen Quartett". Thea Dorn lebt in Berlin.


Bibiana Beglau (Sprecherin)

Bibiana Beglau, 1971 geboren, erhielt ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Seit 1995 arbeitet sie fürs Theater. Als Bibiana Beglau in Thomas Ostermeiers "Disco Pigs" auf der Bühne stand, wurde sie von Volker Schlöndorff entdeckt und für die Hauptrolle im Kinofilm "Die Stille nach dem Schuss" (2000) engagiert, für die sie u. a. mit dem Silbernen Bären als beste Darstellerin ausgezeichnet wurde. 2007 erhielt sie mit dem TV-Film "Unter dem Eis" den Grimme-Preis. Seit 2011 gehört sie zum Ensemble des Residenztheaters München. 2012 hat sie den Kurt-Meisel-Preis in Anerkennung ihrer großen Schauspielkunst am Residenztheater erhalten. 2014 wurde Bibiana Beglau von der renommierten Zeitschrift "theater heute" zur Schauspielerin des Jahres gewählt. Beim Hörverlag ist sie u. a. in der hochgelobten Hörspielinszenierung von Emily Brontës "Sturmhöhe" (2012) in der Rolle der Nelly Dean zu hören, sie spricht Paula Dalys "Die Schuld einer Mutter" sowie Sue Monk Kidds "Die Erfindung der Flügel".

29.05.2018 | 19:00 Uhr | Dresden

Vortrag und Gespräch
Moderation: Karin Großmann

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03.06.2018 | 19:00 Uhr | München

Lesung & Autorengespräch
Bibiana Beglau liest Thea Dorns DIE UNGLÜCKSELIGEN
Eintritt frei

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18.06.2018 | 20:00 Uhr | Frankfurt

Philosophischer Salon
Gespräch mit Thea Dorn und Leon Joskowitz

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Mehr Infos

Villa Leonhardi
Zeppelinallee 18
60325 Frankfurt

Weitere Informationen:
Jüdische Gemeinde Frankfurt
60325 Frankfurt

Tel. 069/76803622

09.07.2018 | 19:00 Uhr | Bonn

,Politik trifft Literatur’
Diskussionsveranstaltung mit Thea Dorn und Robert Habeck im Rahmen der phil.COLOGNE
In Kooperation mit der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik

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Mehr Infos

Rheinisches Landesmuseum
Colmantstraße 14-16
53115 Bonn

Weitere Informationen:
lit.COLOGNE GmbH
50677 Köln

Tel. 0221/1601815

17.10.2018

Vortrag und Gespräch im Rahmen der Erfurter Herbstlese

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Mehr Infos

Weitere Informationen:
Erfurter Herbstlese e.V. Geschäftsstelle Haus Dacheröden
99084 Erfurt

Tel. 0361 644 123 75 , herbstlese@herbstlese.de

29.10.2018 | 19:30 Uhr | Usedom

Gespräch mit Manfred Osten über das „Glück der Heimat“ im Rahmen der Usedomer Literaturtage

Usedomer Literaturtage

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Mehr Infos

08.11.2018 | Bonn

Vortrag und Gespräch
Moderation: Manfred Osten

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Mehr Infos

Schloss La Redoute

Weitere Informationen:
Park-Buchhandlung H. Thomas Tenter
53173 Bonn - Bad Godesberg

Tel. 0228/352191, info@parkbuchhandlung.de

28.03.2019 | 20:00 Uhr | Echternach

Vortrag und Gespräch

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Mehr Infos

Trifolion Echternach a.s.b.l.
Porte S. Willibrord 2
6402 Echternach

29.03.2019 | Friedberg

Vortrag und Gespräch

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Mehr Infos

OVAG Energie AG
Hanauer Straße 9-13
61169 Friedberg

Tel. 06031/821222

Hörbuch Download, Laufzeit: 1128 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2220-4

€ 10,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen:  26.02.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

(Wahn-) witzig gut - ein sprachlicher Geniestreich

Von: artWORDising Diana Wieser Datum: 23.01.2018

schreiblust-leselust.de

Lassen Sie sich durch den Buchtitel nicht täuschen: In diesem Roman gibt es jede Menge zum Lachen, Staunen, Wundern. Thea Dorn ist ein teuflisch gutes und rundum wahnwitziges Meisterwerk gelungen: Die Humangenetikerin Johanna sucht einen Weg zur Unsterblichkeit. Sie trifft den 1776 geborenen Physiker Johann Ritter. Allerdings leidet der verschrobene Einsiedler unter dem „Joch“ seiner Unsterblichkeit. Diese kuriose Ausgangssituation sorgt für geniale Dialoge und überraschende Wendungen. Der Clou: Ein allwissender Erzähler kommentiert das Geschehen in mittelalterlichem Jargon. Ist es ist der Beelzebub höchstselbst? Er nutzt die Gunst der Stunde, um ein paar Vorurteile aus der Welt zu schaffen …

Die ehrgeizige und vernunftbegabte Molekularbiologin Johanna plant die Menschheit von ihrem größten Übel zu befreien: der Sterblichkeit. Was ihr mit Zebrafischen und Mäusen bereits im Ansatz gelungen ist, steht plötzlich in Menschengestalt vor ihr an einer Supermarktkasse: Johann Ritter, ehemaliger Physiker, vor 250 Jahren geboren. Zu Johannas Verwunderung ist ihr Gegenüber von seiner Unsterblichkeit alles andere als begeistert. Ritter hat sich in die Wälder zurückgezogen, der Wissenschaft abgeschworen und bereits mehrere Selbstmordversuche hinter sich. Kurz: Er ist des Lebens „müde“. Dafür hat Johanna kein Verständnis. Sie will das Geheimnis seiner Langlebigkeit ergründen. Liegt es an den galvanischen Experimenten, die er früher an sich selbst durchgeführt hat? Handelt es sich um eine genetische Mutation? Ist er gar mit dem Teufel im Bunde? Als alle Tests und Versuche nichts bringen, greift die verzweifelte Wissenschaftlerin zu immer abstruseren Methoden…

Leben und Tod sind die zentralen Kernthemen von Thea Dorns Roman. Die Autorin, Dramaturgin und Moderation hat ein Magister in Philosophie und scheut sich nicht, zum großen Wurf auszuholen. Macht das Dasein überhaupt Sinn, da wir ohnehin alle sterben müssen? Oder ermöglicht gerade das Wissen um unsere Endlichkeit, dass wir all die leidenschaftlichen, abenteuerlichen Momente unserer Existenz auskosten können? Brauchen wir die Nacht, um den Tag zu schätzen? Und wäre es nicht sinnvoller, dem Leben mehr Tiefe als Länge zu geben? Glaube scheint eine Rolle zu spielen, Harmonie mit sich und der Welt, zumindest für den Pfarrerssohn Johann Ritter. Vor allem in der Vergangenheit hat ihm seine alterslose Existenz einigen Ärger eingebracht, ihn zu Exorzisten, Quacksalbern und in Irrenanstalten geführt. Seine Familie hat sich abgewendet, seitdem geistert er durch die Welt, wechselt ständig den Wohnort und schafft es kaum mit der Technisierung Schritt zu halten. Was zu kuriosen Missverständnissen führt – Stichwort: „Apfelkasten“ (aka Apple-Notebook)! Wie schnell der Wunsch nach ewigen Leben in Wahn umschlagen kann, zeigt ein Immortality-Kongress zwischen Smoothie-Fans und Kryotechnik-Jüngern. Fürwahr eines der komödiantischen Highlights des Buches.

Es ist kein Zufall, dass die beiden Hauptdarsteller denselben Namen tragen. Johann und Johanna symbolisieren die Dualität der Welt: Leben und Tod, Vernunft und Emotion, Atheismus und Spiritualität. Auch sprachlich bewegen sie sich auf gänzlich verschiedenen Ebenen. Während Johanna klare Ansagen macht, ergießt sich Johann in verbalen Ergüssen, ausgeschmückt in den Schiller-nsten (oder Goethe-sken) Lautmalereien seiner einstigen Freunde aus Weimar. Mit ihrem untrüglichen Sinn für Situationskomik lässt Thea Dorn beide Pole genussvoll aufeinander krachen. Das ist großes Kino und eine Lust zu lesen!

Am Faszinierendsten ist sicherlich die Sprachgewandtheit der Autorin: Ein Exorzismus in schwäbischer Mundart! Eine Teufelsanbetung aus Sicht einer vorwitzigen Fledermaus! Wo gibt es solche Szenen zu lesen? Thea Dorn lustwandelt mühelos von der Wissenschaftssprache rund um DNA-Codes über die Liebeslyrik der Sturm-und-Drang-Zeit und gipfelt gar in der „Ars Goetia“, den Schriften über die 72 Dämonen, welche von König Salomon angebetet wurden. Comics, lexikalische Einträge, Musikstrophen – verschiedene Textformate in unterschiedlicher Typografie sprengen jeglichen formalen Romanaufbau.

Sie denken, Sie hätten schon alles gelesen? Sie denken, es gibt keine neuen Wege mehr in der Literatur zu beschreiten? Dieser Roman mit Anleihen an Goethes Faust wird Sie rasch eines Besseren belehren. Hinreißend komisch, tiefgründig, doppelzüngig: „Die Unglückseligen“ ist ein Glücksfall für Liebhaber der nicht ganz alltäglichen Literatur.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Die ewige menschliche Frage nach dem Sinn des Lebens und des Todes

Von: Petra Radtke Datum: 14.12.2017

petrasbuecherinsel.blogspot.de/

Dieses Buch ist nicht einfach ein Roman, sondern ein Kunstwerk. Es behandelt die alte Frage der Menschheit, dem Sinn von Leben und Tod. Wie weit würde jeder gehen, um unsterblich zu werden?
Diese Frage versucht dieser Roman aus der Sicht der weit entwickelten Molekularbiologie zu beantworten. Der Leser wird am Anfang in die Kleinstadt Dark Habor, Ostküste der USA entführt. Die Hauptfigur ist Johanna Mawet, eine deutsche Molekularbiologin, der in einem Supermarkt ein 1776 geborener Physiker begegnet. Sie wird auf ihn durch sein Äußeres aufmerksam...Als sie sich näher kennenlernen, erfährt Johanna, das er den Wunsch hat, etwas gegen seine Unsterblichkeit zu finden. Johanna, die selber an dem Unsterblichkeitsgen forscht, glaubt ihm nicht, dass er schon 240 Jahre alt ist. Da sie weiß, dass dieser Physiker mit Anfang 30 gestorben ist. Dies erklärt er damit, dass er die Möglichkeit hat, selbst abgetrennte Gliedmaße wieder nachwachsen zu lassen, was er ihr auch vorführt. Johanna kehrt mit ihm nach Deutschland zurück, sie hat die fixe Idee, seine damaligen Versuche am eigenen Leibe zu wiederholen und ihre eigene DNA vor und nach den galvanischen Einwirkungen analysieren zu lassen, um nach Unterschieden zu suchen. Er willigt ein, ihr als Forschungsobjekt zu dienen, in der Hoffnung, an sein Ziel zu kommen, endlich sterben zu können.
Die Autorin greift in ihrer kreativ konstruierten Geschichte auf den Faustmythos zurück, lässt trickreich die Jetztzeit auf die deutsche Romantik treffen mit all den Verwicklungen, die daraus erwachsen. Das gelingt ihr sehr gut in der unterschiedlichen Sprache, die sie ihren Gestalten zuschreibt : Johanna ein heutiges Deutsch, dem alten Physiker Ritter ein der Epoche seiner damaligen Zeit entsprechendes, altmodisch gedrechseltes Deutsch, den Teufel wiederum lässt sie in einem komplizierten Versmaß sprechen.
Für mich war dieses Buch nicht einfach zu lesen. Es war nicht immer ein Spannungsbogen zu erkennen und das Buch ist einfach zu überlastet. Aber es lässt den Leser nachdenken, inwieweit die Wissenschaft in das Leben eingreifen sollte - besonders in der Genforschung und worin wirklich der Sinn des Lebens besteht.
Für alle Leser, die etwas Besonderes suchen, sowohl sprachlich, als auch philosophisch.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein Meisterwerk!

Von: Ingo Noczynski aus Wiesbaden Datum: 27.02.2016

Buchhandlung: Otto Harrassowitz Wiesbaden

Deutsche Gegenwartsliteratur - oder die bohrende Frage so manchen Lesers: Wie lange noch immer dasselbe? Nichts Neues bringt sie hervor. Als Leser fühlt man sich da rasch gelangweilt. Doch Fortuna ward uns hold und schenkte uns vor wenigen Tagen den neuen Roman von Thea Dorn „Die Unglückseligen“. Ein Meisterwerk!

Ich als ihr Leser, bin ihr dankbar, dass ich nicht leide, wenn ich sie lese. Ihr neuer Roman ist leicht, locker und graziös. Ein wunderliches Spiel mit Themen, Motiven und Figuren. Eine kammermusikalische Dichtung in Prosa. Thea Dorn ist ein Meisterin nicht nur der Menschenschilderung, sondern auch eine Stilistin, die der Sprache neue Nuancen abgewonnen hat. Sie liebt die tour de force, das Funkelnde, das Mehrdeutige, die versteckte Anspielung. Ein Dreifachhoch von mir.

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