Mord im Orientexpress

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Eigentlich wollte Hercule Poirot die Reise im weltberühmten Luxuszug genießen. Doch dann wird einer seiner Mitreisenden ermordet – Fazit: ein Toter und der Orientexpress voller Verdächtiger. Ein Fall wie geschaffen für den belgischen Meisterdetektiv. Seine Ermittlungen führen ihn vom fahrenden Tatort aus weit zurück in die Vergangenheit...

Ein spannender Kultkrimi mit Stefan Wilkening als Hercule Poirot.

(Laufzeit: 3h 37)


Übersetzt von Anja Hansen-Schmidt
Originaltitel: © 1934 Agatha Christie Limited, (p) 2003 Der Hörverlag
Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: 3h 37 min
ISBN: 978-3-8445-0072-1
Erschienen am  17. November 2003
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Das Meisterwerk der Queen of Crime

Von: BleistiftSchwert

17.10.2018

Hercule Poirot sitzt im Kurswagen Istanbul, doch dem meisterhaften Detektiv ist keine Ruhe gegönnt. Denn in der ersten Nacht wird der Zug nicht nur zugeschneit, sondern ein Fahrgast wird ermordet. Und eines ist sofort klar: Der Mörder befindet sich noch immer unter den Fahrgästen. Dieser Kriminalband der Queen of Crime ist einer meiner ersten richtigen Krimis und auch das erste Buch, das ich von Agatha Christie überhaupt gelesen habe. Und es hat mich wirklich umgehauen. Es ging direkt los und kam gleich zur Sache. Die Sprache ist recht einfach gehalten, aber das brauch man auch unbedingt in diesem Buch, das hauptsächlich nur aus den Verhören der verschiedenen Mordverdächtigen besteht. Von Anfang an fiebert man mit und rätselt die ganze Zeit mit, wer denn nun der Mörder sein könnte. Das Ende hat mich dann schließlich komplett umgehauen. Es kam nicht nur plötzlich, sondern auch mit Überraschungen um die Ecke, mit denen ich nicht gerechnet hätte.

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Ein klassischer Detektivroman, der einfach Spaß macht!

Von: Buntes Tintenfässchen

24.09.2017

Geschichte und Erzählstil Wie ihr ja wisst, bin ich großer Anhänger von Sir Arthur Conan Doyle und seinem legendären Detektiv Sherlock Holmes. Von Agatha Christie hatte ich bisher allerdings sehr wenig gelesen und ihrem Hercule Poirot bin ich bis jetzt sogar gar nicht begegnet. Zeit, das zu ändern! Da im November die Neuverfilmung von Mord im Orientexpress in die Kinos kommt, dachte ich, ich widme mich endlich mal diesem Klassiker. Die Hörbuchausgabe aus dem Hörverlag war dabei für mich genau die richtige Wahl, denn da ich viel im Auto höre, bin ich immer auf der Suche nach spannender Unterhaltung. Vorab: Ich mag Agatha Christie. Sie hat einen klaren, leicht verständlichen Schreibstil, der etwas simpler ist als der von Doyle, aber dennoch sehr angenehm. Was ich vor allem mag, sind das Kuriose und das leicht Schrullige, das ihren Detektivgeschichten anhaftet. Man denke da nur an Miss Marple. Und bei Mord im Orientexpress ist das nicht anders: In diesem Zug kommen allerlei merkwürdige und geheimnisvolle Fahrgäste zusammen - ein bisschen wie ein Kaleidoskop der Merkwürdigkeiten. Alle erscheinen irgendwie verdächtig, ein bisschen zwielichtig und vor allem geheimniskrämerisch. In Verbindung mit dem Mondänen und Legendären, das dem Orientexpress anhaftet, ergibt sich so eine interessante und ziemlich spannende Ausgangssituation. Auch Herucle Poirot habe ich direkt ins Herz geschlossen. Er ist wesentlich sympathischer als mein großer Held Holmes und vor allem hat er ein glückliches Händchen im Umgang mit Menschen. Mir gefällt seine leicht verschrobene, aufgeschlossene Art ziemlich gut. Vor allem kann er gut kombinieren und beobachtet genau, auch wenn seine Fähigkeiten nicht ganz so beeindruckend sind wie die von Holmes. Seine Deduktionen sind vielleicht ein bisschen besser nachzuvollziehen und sie sind ziemlich unterhaltsam. Die Auflösung des Mordes im Orientexpress ist auf jeden Fall überraschend und fügt sich wunderbar zusammen. Der Fall selbst ist eigentlich recht typisch für einen klassischen Detektivroman - auch wenn die Zahl der Verdächtigen die Zahl der falschen Spuren hier deutlich erhöht. Hercule Poirot kommt vor allem dank zahlreicher Befragungen ans Ziel und diese sind unterhaltsam mitzuverfolgen. Insgesamt ist die Geschichte sehr kurzweilig, logisch durchdacht und wird überraschend aufgelöst. Auch wenn ich das Motiv am Ende beinahe etwas zu banal fand, passt einfach alles perfekt zusammen. Und ich muss unbedingt weitere Kriminalgeschichten von Agatha Christie lesen! Sprecher: Mord im Orientexpress wird von Stefan Wilkening gelesen und er macht das einfach grandios. Zum einen hat er eine sehr angenehme Erzählstimme, zum anderen schlüpft er so perfekt in die vielen verschiedenen Rollen der Fahrgäste, dass man schlicht und ergreifend einen Heidenspaß beim Zuhören hat. Er gibt jeder Figur entsprechend ihrer Nationalität den passenden Akzent und somit eine Identität. Poirots französischer Akzent, die verschreckte Schwedin oder die russische Adelige - einfach meisterhaft umgesetzt! Mein Fazit: Wer klassische Detektivgeschichten mag und Mord im Orientexpress noch nicht kennt, sollte das ganz schnell nachholen. Die Hörbuchfassung ist dafür die perfekte Wahl, denn Stefan Wilkening haucht der kultigen Geschichte neues Leben ein und macht dabei einen großartigen Job. Letztlich kann Hercule Poirot meinem Lieblingsdetektiv zwar nicht das Wasser reichen, dafür ist Agatha Christie ganz große Unterhaltung. Mord im Orientexpress macht einfach Spaß!

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Vita

Agatha Christie

Als "Queen of Crime" wird Agatha Christie, 1890 bis 1976, allein schon wegen ihres gigantischen Publikumserfolges bezeichnet: Die geschätzte Gesamtauflage ihres Werkes beläuft sich auf über zwei Milliarden. Neben Theaterstücken und "gewöhnlichen Romanen", die unter dem Pseudonym Mary Westmacott erschienen, hat Christie im Laufe eines halben Jahrhunderts etwa achtzig Kriminalromane und dreißig Bände mit Kurzgeschichten publiziert.
In den 50er Jahren begann sie, ihre Krimistories für das Theater zu adaptieren. Ihr bekanntestes Kriminaldrama The Mousetrap wird noch heute, nach über 40-jähriger Laufzeit, im St. Martin's Theatre im Londoner Westend gespielt.
1971 wurde Agatha Christie eine der höchsten Auszeichnungen Großbritanniens verliehen – der Titel "Dame Commander of the British Empire".

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Stefan Wilkening

Der Schauspieler und Sprecher Stefan Wilkening ist neben seinen Theaterengagements (u.a. Münchner Kammerspiele, Schauspiel Frankfurt, Bayerisches Staatsschauspiel) in zahlreichen Dokumentationen, Hörfunk- und Hörbuchproduktionen zu hören, sowie in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen (u.a. "Tatort", "Der Alte", "Um Himmels Willen") zu sehen.
Für den Hörverlag las er z. B. "Glaube der Lüge" von Elizabeth George, die "Merlin-Saga" von T.A. Barron, "Das Böse unter der Sonne" und "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie und erzählt Uwe Timms Geschichte vom "Rennschwein Rudi Rüssel". Darüber hinaus wirkte Stefan Wilkening u. a. bei den Hörspielproduktionen "Ulysses" und "Moby-Dick" mit. Mit seinen erfolgreichen Solo-Live-Hörspielen ist er gern gesehener Gast auf allen deutschen Bühnen.

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