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Mind Control

Bill-Hodges-Serie (3)

Ungekürzte Lesung mit David Nathan

Kundenrezensionen (22)

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Hörbuch MP3-CD ISBN: 978-3-8371-3570-1

NEU
Erschienen: 16.09.2016
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Der perfide Höhepunkt der Mr.-Mercedes-Trilogie

In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfi eld, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker, liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer zu verlassen.

„Es ist immer der gleiche Satz, den man über Hörbucher von Stephen King sagen kann: Lasst uns David Nathan loben!" (Westfälische Rundschau)

(2 mp3-CDs, Laufzeit: 13h 34)

Zum Werkverzeichnis der im Heyne Verlag von Stephen King erschienenen Titel

Weitere Infos zu Stephen King und seinen Büchern

WERKVERZEICHNIS DER IM HEYNE VERLAG ERSCHIENENEN TITEL

Bill-Hodges-Serie

Mr. Mercedes/Ex-Detective Bill Hodges

Übersicht zu den Romanen von Stephen King

Der dunkle Turm

Kurzromane und Erzählungen

Story Selection

Der dunkle Turm – Graphic Novel

  • 1. Der Dunkle Turm (The Gunslinger Born)
  • 2. Der lange Heimweg (The Long Road Home)
  • 3. Verrat (Treachery)
  • 4. Der Untergang Gileads (The Fall of Gilead)
  • 5. Die Schlacht am Jericho Hill (Battle of Jericho Hill)

Sekundärliteratur zu "Der dunkle Turm"

Unter dem Pseudonym Richard Bachman sind erschienen:

Gemeinsam mit Peter Straub:

Sachbücher

E-Book exklusiv

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Stephen King (Autor)

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem »Edgar Allan Poe Award« den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag, zuletzt der Spiegel-Bestseller Mind Control.

www.stephenking.com


David Nathan (Sprecher)

David Nathan ist Dialogbuchautor und -regisseur und als deutsche Stimme von Christian Bale, Johnny Depp oder Paul Walker in zahlreichen Kinofilmen zu hören. Mit seiner prägnanten, dunklen Stimme ist er einer der gefragtesten Hörbuchsprecher Deutschlands – und „die deutsche Stimme“ von Stephen King.

Aus dem Englischen von Bernhard Kleinschmidt
Originaltitel: End of Watch (Scribner)
Originalverlag: Heyne

Hörbuch MP3-CD, 2 CDs, Laufzeit: ca. 834 Minuten

ISBN: 978-3-8371-3570-1

€ 22,99 [D]* | € 25,80 [A]* | CHF 32,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

NEU
Erschienen: 16.09.2016

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Der Schlussakt im Mr.-Mercedes-Fall – ein absolut würdiges Finale der Bill-Hodges-Trilogie

Von: Büchermonster Datum: 01.11.2016

www.buecher-monster.de

Dass US-Bestsellerautor Stephen Kind ein begnadeter Erzähler ist, dürfte sich inzwischen nicht nur bei eingefleischten Fans herumgesprochen haben. Und wer eine derart außergewöhnliche schriftstellerische Gabe besitzt, der darf es sich auch erlauben, gleich drei Bücher über ein und dasselbe (natürlich fiktive) Ereignis zu schreiben, in diesem Fall den Anschlag eines Wahnsinnigen, der mit einem Mercedes in die Menschenmenge vor der Jobbörse einer amerikanischen Kleinstadt hineinfährt – einzig und allein mit dem Ziel, möglichst viele Menschen zu töten. Während „Mr. Mercedes“ sich noch unmittelbar der Aufklärung dieses unfassbaren Verbrechens widmete und mit dem alternden privaten Ermittler Bill Hodges in einem für Stephen-King-Verhältnisse überraschend klassischen Old-School-Krimi auf Verbrecherjagd schickte, war die Amokfahrt in der Fortsetzung „Finderlohn“ zwar noch einer der Auslöser der neuerlichen Handlung, spielte dann aber eine eher untergeordnete Rolle – allerdings wieder mit Ex-Cop Hodges und seinen kauzig-liebenswürdigen Helfern in den Hauptrollen.

Der Schlussakt im Fall der „Mr. Mercedes“-Anschlags

In „Mind Control“, dem Schlussakt der Bill-Hodges-Trilogie, schließt sich nun wieder der Kreis, und wieder beginnt die Geschichte mit der Katastrophe am Job-Center, die uns Stephen King diesmal aus der Perspektive von zwei Rettungssanitätern erleben lässt, die sich um die schwer verletzten Überlebenden des Anschlags kümmern müssen. Allerdings ist auch dieser Rückblick wieder nur der Aufhänger und spannt gekonnt den Bogen zu den neuerlichen Ereignissen, die Bill Hodges und seine treuen Helfer der „Finders Keepers“-Detektei auf den Plan rufen: Jahre später stirbt nämlich eine der Überlebenden des Amoklaufs unter rätselhaften Umständen bei einem vermeintlichen erweiterten Suizid. Allerdings galt die Frau trotz ihrer fast vollständigen Lähmung als Folge des Anschlags als äußerst lebensfroh, sodass ihr Tod eine Reihe von Fragen aufwirft. Und ganz nebenbei wächst in der psychiatrischen Abteilung des örtlichen Krankenhauses eine neue alte Bedrohung heran, denn Brady Hartsfield, der Todesfahrer von damals, scheint langsam aus dem Wachkoma aufzuwachen und seinen für immer verloren geglaubten Verstand wiederzugewinnen – und Hartsfield hat mit Bill Hodges noch eine alte Rechnung offen…

Der Horror kehrt zurück…

„Mind Control“ hat also eine nicht unbedeutende Vorgeschichte und so empfiehlt es sich, die beiden Vorgängerromane auch tatsächlich gelesen zu haben, bevor man sich an die Lektüre dieses Trilogie-Abschlusses begibt. Das dritte Buch mag vielleicht sogar ohne Vorkenntnisse funktionieren, wer aber in den vollen Genuss der King’schen Erzählkünste kommen und die clever verknüpften Handlungsstränge in ihrem ganzen Ausmaß bewundern möchte, der kommt um „Mr. Mercedes“ und „Finderlohn“ auf keinen Fall herum. Es sei allerdings eine kleine Warnung für die Leser (bzw. Hörer) ausgesprochen, welche mit Stephen King sonst eher nicht so viel am Hut haben und die ersten beiden Bände vor allem für ihren Old-School-Charme und die klassische Detektivgeschichte geschätzt haben: mit „Mind Control“ macht King – wie der Titel schon ankündigt – wieder einen Schritt „back to the roots“ und vermischt das bekannte Krimi-Gerüst großzügig mit Einflüssen aus dem Horror-Genre. Für treue King-Fans sind diese übernatürlichen Elemente – konkret geht es hier hauptsächlich um Telekinese – vermutlich kein Problem, schließlich zeichnet sich fast jedes Buch des Autors dadurch aus, wer „Mr. Mercedes“ und „Finderlohn“ aber auch für ihren vergleichsweise hohen Realitätsgrad geschätzt hat, muss sich beim Trilogie-Finale vermutlich ein wenig umgewöhnen.

Ein etwas beschwerlicher Start, über den die grandiosen Charaktere aber hinweghelfen

Was bei King hingegen schon fast zum guten Ton gehört, ist die eher gemächliche Anfangsphase des Buches, wenn man von dem schockierenden Prolog – denn die Mercedes-Amokfahrt verliert auch beim dritten Mal nichts von ihrem Schrecken – einmal absieht. Dabei hat „Mind Control“ natürlich alleine schon wegen des deutlich kürzeren Umfangs keine Längen epischen Ausmaßes wie z.B. „ES“ oder „The Stand“, trotzdem kommt die Geschichte diesmal ein wenig schwer in Fahrt. Dafür darf man sich aber im Gegensatz zum zweiten Band über ein deutlich früheres Wiedersehen mit Bill Hodges und seiner pfiffigen, psychisch aber ein wenig angeknacksten Partnerin Holly Gibney freuen, die sich auch diesmal wieder von ihrer besten Seite zeigen. Stephen King hat hier vielleicht nicht seine interessantesten Figuren geschaffen, dafür aber wohl ohne Frage seine liebenswürdigsten und es ist einfach ein Genuss, diese herrlich normalen Charaktere mit all ihren kleinen (und großen) Macken bei der Ermittlungsarbeit und ihrem aufopferungsvollen Kampf gegen das Böse zu begleiten – auch wenn sich von Beginn an ein wenig Melancholie und Abschiedsschmerz breit macht.

Ein absolut würdiges Finale der Bill-Hodges-Trilogie

Insgesamt ist „Mind Control“ somit sicherlich kein spektakuläres, aber ein mehr als würdiges Finale, das der Bill-Hodges-Trilogie trotz der neuen übersinnlichen Elemente in ihren Grundzügen treu bleibt und einen gelungenen und sehr zufriedenstellenden Abschluss der Geschichte bietet. Dazu trägt natürlich auch wieder einmal David Nathan als Sprecher der Hörbuchfassung bei, der von den Werken Stephen Kings schon gar nicht mehr wegzudenken ist. Dieser wurde zwar von dem Autor schon einmal mehr gefordert als in „Mind Control“, liefert dessen ungeachtet aber eine tadellose Vorstellung ab und es ist zu einem großen Teil auch ihm zu verdanken, dass mir die Charaktere dieser Reihe so sehr ans Herz gewachsen sind. Egal ob als warmherzig-sturer Bill Hodges oder als nerdig-belehrende Holly Gibney – David Nathan ist für mich untrennbar mit dieser Trilogie und ihren Protagonisten verbunden und ich hoffe inständig, dass „Mind Control“ nicht das letzte Mal war, dass sich meine Wege mit diesen grandiosen Charakteren gekreuzt haben.

Meisterhafte Erzählkunst mit tragischem Bezug zur Realität

Von: WolfgangB Datum: 10.10.2016

www.buecherkaffee.de

Mit dem abschließenden Teil seiner Trilogie um den Privatermittler und ehemaligen Polizisten Bill Hodges vollzieht Stephen King erneut einen Wechsel in der Grundstimmung. Handelt es sich bei "Mr. Mercedes" noch um einen ebenso bodenständigen wie biederen Kriminalroman, trägt "Finderlohn" schon nur mehr das Gewand eines Krimis, in dem sich eine Hommage an die Literatur verbirgt. Mit "Mind Control" bewegt sich King nun wieder in Richtung jenes Genres, in dem er seinen Ruhm erlangt hat, nämlich Schauergeschichten mit übernatürlichen Elementen. Die thematische Einordnung in die Reihe erfolgt auch hier wieder über einen klassischen Krimi-Plot als Ausgangssituation.

Als zündender Funke dient dabei eine Idee, wie sie origineller kaum sein könnte: Ein soeben aus dem Koma erwachter (und in seiner Bewegungsfreiheit noch sehr eingeschränkter) Serienmörder entdeckt die Fähigkeit, über eine Game Boy-artige Spielkonsole in den Geist anderer Menschen einzudringen und diese zu steuern. Indem King einen banalen Alltagsgegenstand als Quelle des Schreckes nutzt, spielt er subtil auf mehrere menschliche Urängste an. Zunächst ist es die Angst, die Kontrolle über die eigene Schöpfung zu verlieren, zum Sklaven der Technik zu werden. Als nächstes ist es jene vor dem Verlust der eigenen Identität. Nicht mehr Herr im eigenen Körper zu sein, Stück für Stück die intimsten Erinnerungen zu verlieren, das zelebriert der Mörder hier mit seinen Opfern. Außerdem mag man die Karikatur eines Suchtverhaltens erkennen, wenn Menschen ganz und gar einem Videospiel verfallen.

Wenn auch die Idee dem Bereich des Phantastischen entspringt, so relativiert der Autor diesen Eindruck geschickt, indem er die Geschichte durch zahlreiche beiläufig eingeflochtene Elemente in den Kontext der Zeit ihrer Entstehung einbettet, sie immer wieder erdet. Beispielsweise lesen jugendliche Figuren Romane wie "Divergent" oder "Mockingjay" und benutzen E-Reader der Marken "Kindle" und "Nook". Von technikaffinen Geistern wurde der Notizblock längst schon vom iPad ersetzt, zur Illustration einer schreckenserregenden Vorstellung wird der von Tolkien ersonnene Drache Smaug beschworen, und scherzhaft wird mit der aus Star Wars stammenden Anrede "Padawan" einer Figur mangelnde Erfahrung attestiert. Schließlich hält der Autor mit "Uns bleibt immer noch Paris" ein Zitat aus einem nicht mehr ganz aktuellen Film bereit ...

Ein (literarisches) Werk ist stets in den Kontext der Zeit eingebettet, sowohl der Zeit seiner Entstehung als auch der Zeit seiner Rezeption. So werden wohl jene Werke, die Generationen überdauern, von jeder auf ihre eigene Weise interpretiert, wird das Licht einer jeden Epoche andere Facetten eines Werkes zutage treten lassen. Daher wird die Rezeption sowohl vom Erfahrungshorizont des Rezipienten als auch vom medialen Kontext beeinflußt. Im aktuellen Fall fällt das Erscheinen von Stephen Kings neuem Roman in unmittelbare zeitliche Nähe eines aufsehenerregenden Prozesses am Straflandesgericht der steirischen Hauptstadt Graz. Dabei wurde über einen Mann zu Gericht gesessen, der im Juni 2015 in einer belebten Einkaufsstraße mit einem Geländewagen zahlreiche Menschen verletzt und getötet hat. In "Mind Control" steht nun jene Figur wieder im Mittelpunkt der Geschichte, die im ersten Teil der Trilogie, "Mr Mercedes", mit einem Wagen der titelgebenden Marke in eine Menge wartender Personen gerast war. Durch die Berichterstattung über den tatsächlichen Prozeß gewinnt also der Roman auf tragische Weise an Aktualität und wird seiner tröstlichen Illusion des Fiktionalen beraubt.

Stephen King zu lesen ist ein Genuß. Stephen King zu lauschen ein noch viel größerer - vor allem dann, wenn es David Nathan ist, der vorliest. Den vielfach ausgzeichneten Synchronsprecher für seine King-Interpretation zu loben ist inzwischen ähnlich originell wie Sean Connery zum besten Bond-Darsteller zu küren. Nichtsdestotrotz, der Dank eines weiteren Hörers für kurzweilige Stunden soll ihm nicht vorenthalten werden.

Persönliches Fazit

Stephen King schließt einen sich über drei Romane spannenden Bogen und beweist, wie souverän er das spielerische Tänzeln zwischen den Subgenres beherrscht. Einen bitteren Beigeschmack erhält die Geschichte durch den aktuellen lokal-medialen Kontext.

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