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Neujahr

Ungekürzte Lesung mit Florian Lukas

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€ 22,50 [A]* | CHF 28,90*
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Hörbuch CD ISBN: 978-3-8445-2979-1

NEU
Erschienen:  10.09.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

Bestseller Platz 16
Spiegel Hörbuch Belletristik / Sachbuch

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Nach Unterleuten und Leere Herzen der neue Bestseller von Juli Zeh

Lanzarote am Neujahrsmorgen: Henning will mit dem Fahrrad den Steilaufstieg zum Pass von Fermés bezwingen. Während er gegen Wind und Steigung kämpft, denkt er über sein Leben nach. Eigentlich ist alles in bester Ordnung. Er liebt seine Frau, hat zwei gesunde Kinder und einen passablen Job. Aber Henning geht es schlecht. Familienernährer, Ehemann, Vater – in keiner Rolle findet er sich wieder. Er leidet unter Angstzuständen und Panikattacken, die ihn regelmäßig heimsuchen. Als Henning schließlich den Pass erreicht, trifft ihn die Erkenntnis wie ein Schlag: Er war als Kind schon einmal hier. Damals hat sich etwas Schreckliches zugetragen, das er bis heute verdrängt hat ...

Gelesen von Florian Lukas.

(4 CDs, Laufzeit: 5h 4)

Juli Zeh (Autorin)

Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, studierte Jura in Passau und Leipzig. Schon ihr Debütroman "Adler und Engel" (2001) wurde zu einem Welterfolg, inzwischen sind ihre Romane in 35 Sprachen übersetzt. Ihr Gesellschaftsroman "Unterleuten" (2016) stand über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Rauriser Literaturpreis (2002), dem Hölderlin-Förderpreis (2003), dem Ernst-Toller-Preis (2003), dem Carl-Amery-Literaturpreis (2009), dem Thomas-Mann-Preis (2013), dem Hildegard-von-Bingen-Preis (2015) und dem Bruno-Kreisky-Preis (2017) sowie dem Bundesverdienstkreuz (2018).

www.juli-zeh.de


Florian Lukas (Sprecher)

Florian Lukas, 1973 geboren, hat seine Karriere am Theater begonnen, sich dann aber bald einen Namen mit Filmrollen gemacht. Nach den Kinoerfolgen Absolute Giganten und St. Pauli Nacht (beide 1998) erhielt er bereits erste Auszeichnungen. Für seine Darstellung in Goodbye, Lenin! (2003) folgten der Deutsche Filmpreis sowie ein Bambi. In dem preisgekrönten Fernsehmehrteiler Weissensee spielt Florian Lukas die Hauptrolle, auch in vielen weiteren Kino- und TV-Produktionen ist er zu sehen. Daneben bestreitet er Lesungen und spricht Hörbücher.

21.10.2018 | 21:00 Uhr | Fernsehen & Radio

Tei 4/6 des Hörspiels zu Juli Zeh "Unterleuten" auf NDR Info

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25.10.2018 | 20:00 Uhr | München

Lesung und Gespräch,
Moderation: Georg Oswald
Eintritt: 15 € / 10 € erm.

weitere Informationen

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Mehr Infos

LMU München, Große Aula
Geschwister Scholl Platz 1
80539 München

Weitere Informationen:
Literaturhaus
80333 München

Tel. 089/2919340, ubuchner@literaturhaus-muenchen.de

28.10.2018 | 21:00 Uhr | Fernsehen & Radio

Tei 5/6 des Hörspiels zu Juli Zeh "Unterleuten" auf NDR Info

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04.11.2018 | 21:00 Uhr | Fernsehen & Radio

Tei 6/6 des Hörspiels zu Juli Zeh "Unterleuten" auf NDR Info

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15.11.2018 | 20:00 Uhr | Hannover

Lesung und Gespräch
im Rahmen des Literarischen Salons der Leibnitz-Universität Hannover
Moderation: Christoph Bungartz (NDR-Fernsehen)
Eine Veranstaltung in der Reihe „Der Norden liest“ vom Kulturjournal im NDR Fernsehen
Eintritt: 10 €

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Mehr Infos

Conti-Foyer
Königsworther Platz 1
30167 Hannover

Weitere Informationen:
Literarischer Salon
Leibniz Universität Hannover
30167 Hannover

Hörbuch CD, 4 CDs, Laufzeit: 5h 4 min

ISBN: 978-3-8445-2979-1

€ 20,00 [D]* | € 22,50 [A]* | CHF 28,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

NEU
Erschienen:  10.09.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Familienurlaub

Von: Frau Lehmann Datum: 11.10.2018

fraulehmannliest.com

Diese Rezension fällt mir schwer. Zum Einen, weil bei diesem Roman schnell zu viel erzählt ist und zum Anderen... Ich habe nach diesem Buch ein Kochbuch gelesen, ich hätte auch das Telefonbuch genommen, solange der Text unverfänglich und unbedrohlich ist. Die Beschäftigung mit Mehlmengen und der Anzahl der Eier pro Rezept hat mir geholfen, einige Szenen aus dem Roman zu verdrängen, die für mich an der Grenze zum Unerträglichen waren.
Ich hatte schon immer ein zu gutes Vorstellungsvermögen, um Bücher aus den Bereichen Horror und blutiger Thriller zu lesen. Man kann darüber lachen, aber ich kann mich noch so richtig kindlich und kein bißchen erwachsen gruseln. Und brauche dann nachts als "Schutzschild gegen böse Geister" meine Hunde im Bett. Ich bin also genau die Leserin, die Juli Zeh sich gewünscht haben muss, die die Beklemmung und Panik der Protagonisten komplett mitlebt und erlebt.
Zum Inhalt möchte ich nur wenig sagen. Ein junges Paar im Familienurlaub auf Lanzarote, ein Vater, der sich mit der ihm zugedachten Rolle überfordert fühlt, eine Radtour, um den Kopf frei zu bekommen und Zeit allein zu haben.
Juli Zeh spielt. Wie die Katze mit der Maus. Und ich weiß jetzt, wie die Maus sich fühlen muss. Der Roman beginnt wie so viele Romane über junge Ehepaare, ein bißchen Stress, ein bißchen Streit, das Übliche, wenn die Paarbedürfnisse denen der Kinder weichen müssen und man nicht alles unter einen Hut bekommt. Und wenn der Leser sich gerade auf einen Roman über Paare im Familienstress eingestellt hat, dann, ja dann kommt der Prankenhieb, der einen quer durch den Raum an die Wand schießt. Und das ganz unangestrengt und leichtfüssig und weitestgehend unblutig.
Der Roman ist recht kurz, aber im Gegensatz zu einigen anderen Stimmen glaube ich nicht, dass er länger und ausgearbeiteter besser geworden wäre. Es ist im Grunde nicht wichtig, was die Charaktere schlußendlich aus ihrer Situation machen. Wir sehen sie in einer Extremsituation, bekommen die Erklärung, wie es dazu kommt und werden dann nett vor die Tür begleitet. Und im Grunde reicht das völlig aus. Man braucht nicht seitenlanges Vorher und Nachher für diese Erzählung. Ich halte sie für eine Fingerübung, einen Könnensbeweis. Und eigentlich ist es schade, dass nicht mehr Schriftsteller sich das trauen, dass nicht mehr Kurzromane und Novellen erscheinen, denn diese Form ist in ihrer punktgenauen Verknappung ja hochinteressant und kann immens spannend sein.
Von mir kommt eine definitive Leseempfehlung, auch wenn mir die Lektüre stellenweise sehr schwer gefallen ist. Das lag aber an der beschriebenen Situation, nie an der Umsetzung.

Juli Zeh - Neujahr

Von: Esthers Bücher Datum: 11.10.2018

https://esthersbuecher.wordpress.com/

Es ist der erste Januar 2018. Henning steht früh auf und fährt mit seinem Leihfahrrad los. Er ist mit seiner Familie auf Lanzarote zum zweiwöchigen Urlaub, und er hat sich vorgenommen, im neuen Jahr einiges zu ändern, so zum Beispiel wieder mehr Zeit auf dem Fahrrad zu verbringen. Er ist untrainiert und fährt ohne Proviant los. Sein Ziel ist der Atalaya-Vulkan mit dem Dorf Femés.

Während er all seine Kraft darauf verwendet, auf dem Berg hochzukommen, erfahren wir in Rückblicken immer mehr über Henning und seine Familie. Er ist ein junger Vater mit zwei Kindern, Jonas und Bibbi. Er liebt seine Frau Theresa, mit der sie die Erziehung der Kinder und die Hausarbeit teilen. Da Theresa mehr verdient als Henning, übernimmt er mehr Hausarbeit. Er findet das in Ordnung so und er liebt seine Familie über alles, aber… Aber etwas stimmt mit ihm nicht. Er hat immer wieder Panikattacken, die es ihm manchmal unmöglich machen, die Nacht durchzuschlafen.

Es war seine Idee, Weihnachten und Silverster auf der Insel zu verbringen. Es war eine plötzliche Idee, er wollte unbedingt hier sein, obwohl er noch nie auf der Insel gewesen ist. Oder doch?

Nach und nach kommt eine Geschichte zur Oberfläche, die längst in Vergessenheit geraten ist. Eine dunkle Episode seiner Kindheit, die er verdrängt hat. Was ist damals passiert? Ist das damals Geschehene der Ursache für seine heutigen Albträume?

Für mich die interessanteste Facette der Geschichte war dieses noch immer als unkonventionell geltende Familienleben, in dem der Vater mehr Verantwortung trägt und die klassische Mutterrolle übernimmt. Auch wenn Henning das völlig in Ordnung findet, ändert das nichts daran, dass er sehr genau weiß, wieviel er geleistet hat, wieviel Zeit er für seine Familie geopfert hat (und zum Beispiel nicht mehr Fahrrad fährt). Und wenn dann die Kinder lieber nach Mutti schreien als nach ihm, fühlt er sich natürlich auch ein wenig betrogen. Er will für seine Familie sorgen, aber darf er manchmal auch an sich selbst denken?

Eine Frage, die wahrscheinlich in seiner Kindheit wurzelt. Er und seine Schwester sind ohne Vater aufgewachsen, dieser verließ sie, als Henning erst fünf Jahre alt war. Seitdem trägt er die Verantwortung für seine kleine Schwester, die auch jetzt noch, wo sie beide erwachsen sind, noch auf die Hilfe des Bruders zählt, und diese auch immer wieder bekommt.

Die Geschichte aus Hennings Kindheit, die sich ihm ganz plötzlich auf Lanzarote offenbart, ist spannend und beängstigend. Sie zieht den Leser in den Sog, gleichzeitig möchte man am liebsten gar nicht weiterlesen. Für mich war sie aber auch eine vereinfachte Antwort auf Hennings Situation, seine Ängste, seine Probleme. Es hätte mich interessiert, welche Antwort Juli Zeh auf dieses Familienkonzept hat, wenn da kein Kindheitstrauma im Hintergrund steckt.

Aber trotzdem eine insgesamt sehr spannende, interessante Lektüre. Der Anfang war für mich etwas schleppend, was aber durchaus zu Hennings körperlicher Anstrengung gepasst hat. Umso rasanter ging es dann weiter, sobald er den Gipfel erreichte.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

restlos begeistert

Von: Ulrike Sander aus Tübingen Datum: 28.09.2018

Buchhandlung: Osiandersche Buchhandlung GmbH

Ich bin restlos begeistert von der neuen Juli Zeh.
Hier in Tübingen grassiert ja sowieso das Juli Zeh Fieber, da sie auch an der Uni eine grandiose Rede gehalten hat über das "Turbo Ich" (gibt es auf youtube).
Das Buch ist wahnsinnig spannend und erzeugt einen unglaublichen Resonanzboden, ich habe es sofort für meine Literaturgruppe vorgeschlagen. Ihnen gratuliere ich zu Ihrer Autorin und der schönen Gestaltung des Buches.

Achterbahn der Gefühle

Von: Karin Hoffmann aus Konstanz Datum: 04.09.2018

Buchhandlung: Osiandersche Buchhandlung GmbH

Mit großer Begeisterung habe ich das Leseexemplar verschlungen.

Diese Autorin versteht es immer wieder, ihre Leser von Beginn an in den Bann zu ziehen. Dieses Mal fast harmlos beginnend, ein Mann in den besten Jahren macht am Neujahrstag eine Radtour, reflektiert sein Leben, um sich dann plötzlich in einem Kindheitstrauma zu verlieren. Mir ist fast der Atem gestockt beim Lesen. So beklemmend und an der Grenze der Erträglichkeit.

Ich war nach dieser Lektüre noch stundenlang aufgewühlt und mal wieder sehr beeindruckt, was für eine Achterbahn der Gefühle Juli Zeh bei mir ausgelöst hat.

Scheinbare Idyllen aufzudecken und in menschliche Abgründe zu schauen, gelingt dieser Autorin immer wieder auf oft schockierende Weise.

Vielen Dank für diese nachhaltige und mich sehr nachdenklich stimmende Lektüre.

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