Tagebuch meines Verschwindens

Psychothriller

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Eine Tote, mitten im Wald. Getötet an dem Ort, wo vor Jahren das Skelett eines kleinen Mädchens lag. Ein cold case, der nie gelöst wurde. Wer sind die Toten? Was hat der spurlos verschwundene Kommissar mit ihnen zu tun? Und warum erinnert Profilerin Hanne sich an keine Ermittlungsergebnisse? Die Einwohner des kleinen trostlosen Omberg, das mitten zwischen dunklen Kiefernwäldern liegt, halten sich bedeckt. Doch niemand, nicht einmal die Polizei, kann der Wahrheit entkommen, die sich nach jahrelangem Schweigen bahnbricht…

»Camilla Grebe verbindet auf ungewöhnliche Weise das Genre des Psychothrillers mit dem Psychogramm einer zerbrechlichen Gemeinschaft."«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Rose-Maria Gropp (02. September 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Schwedischen von Gabriele Haefs
Originaltitel: HUSDJURET
Originalverlag: Wahlström & Widstrand
Paperback , Klappenbroschur, 608 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 2 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-442-71881-8
Erschienen am  09. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Sehr empfehlenswert

Von: Jasmin Henseleit aus Wuppertal

17.09.2019

Der schwedische Psychothriller "Tagebuch meines Verschwindens"von Camilla Grebe und dem btb-Verlag in der Verlagsgruppe Random House hat mir ausserordentlich gut gefallen. Ein ausgezeichneter Thriller,der bei mir von der ersten bis zur letzten Seite für extreme Spannung und Gänsehaut gesorgt hat. Da der Schreibstil flüssig,spannend und gut zu verstehen ist,habe ich die 600Seiten in zwei Tagen lesen können. Hier fiel es mir schwer,das Buch an die Seite zu legen. Er ist wirklich atemberaubend,raffiniert und fesselnd. Das Cover mit der toten Hand und der Kette mit dem Anhänger passt perfekt zu dem Thriller. Der dunkle und düstere Hintergrund dazu geben einen perfekten Einstieg. Das Dorf Ormberg wird hier wunderbar und detailliert beschrieben.Hier wird so klar von verschneiten Wäldern,dem Dorf und deren wenigen Häusern geschrieben,sodass ich die Orte direkt vor Augen hatte . Ich fühlte mich teilweise mitten in Ormberg oder in die Geröllhalde hineinversetzt,ich fand es ziemlich gut. Auch die Charactere Malin,Jake und Hanne,die sich mit den Kapiteln abwechseln,sind super beschrieben. Die drei erzählen in der Ich-Form . Der Thriller wird in Ormberg geschrieben,zuerst vom Oktober 2009. Malin entdeckt im Wald das Skelette eines Mädchens,das nie vermisst wurde.Es herrscht Aufruhe,das Dorf steht still.Ein Cold Case,der nie gelöst wurde. Acht Jahre später ist Malin Polizisten geworden und ausgerechnet eine weitere Leiche taucht auf.Am selben Ort und Platz wie die Kinderleiche vor acht Jahren . Malin bekommt den Fall,und nun wird der alte Fall erneut aufgerollt und es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Ein Kommissar verschwindet spurlos und seine Lebensgefährtin und Profilerin Hanne wird verwirrt im Wald aufgefunden.Sie erinnert sich an nichts mehr,auch ihr Tagebuch mit ihren Ermittlungsergebnissen ist verschwunden. Der Spannungsbogen war die ganze Zeit vorhanden,das Ende hat mich sehr überrascht und überzeugt. Damit hätte Ich nicht gerechnet,das Ende finde ich wirklich mega gut gelungen. Alles ist ans Licht gekommen,alles wurde aufgeklärt und sehr gut erklärt. Ich bin begeistert und empfehle es dringend weiter. Wer hier Blut und mehrere Leichen erwartet,ist hier falsch. Dieser Thriller überzeugt mit seiner raffinierten Art!!!

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Vita

Camilla Grebe, geboren 1968 in Älvsjö in der Nähe von Stockholm. Sie studierte an der Stockholm School of Economics, hat den Hörbuchverlag »StorySide« gegründet und betreibt ein Beratungsunternehmen. Gemeinsam mit ihrer Schwester schrieb sie die erfolgreiche Krimi-Reihe um die Stockholmer Psychotherapeutin Siri Bergman. »Wenn das Eis bricht« war ihr erster eigener Roman, der für seine einzigartige Stimme in der Presse hochgelobt wurde. »Tagebuch meines Verschwindens« wurde mit dem Skandinavischen Krimipreis ausgezeichnet. Camilla Grebe lebt mit ihrer Familie in Stockholm.

Zur AUTORENSEITE

Gabriele Haefs

Dr. Gabriele Haefs studierte in Bonn und Hamburg Sprachwissenschaft. Seit 25 Jahren übersetzt sie u.a. aus dem Dänischen, Englischen, Niederländischen und Walisischen. Sie wurde dafür u.a. mit dem Gustav- Heinemann-Friedenspreis und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, zuletzt 2008 mit dem Sonderpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk. Sie hat u.a. Werke von Jostein Gaarder, Håkan Nesser und Anne Holt übersetzt. Zusammen mit Dagmar Mißfeldt und Christel Hildebrandt hat sie schon mehrere Anthologien skandinavischer Schriftsteller herausgegeben.

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