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Das Auge Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-67703-6

NEU
Erschienen: 11.09.2017
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Sie sieht Dinge, die andere nicht sehen … grausame Dinge … Menschen, die sterben … Blut … Sie glaubt an ihre Visionen … Sie glaubt, dass diese Bilder reale Begenbenheiten zeigen...Morde...Vielleicht hat sie recht … vielleicht ist sie einfach nur wahnsinnig …Wer weiß?

Zum Werkverzeichnis der im Heyne Verlag von Richard Laymon erschienenen Titel

Richard Laymon (Autor)

Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und studierte in Kalifornien englische Literatur. Er arbeitete als Lehrer, Bibliothekar und Zeitschriftenredakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und zu einem der bestverkauften Spannungsautoren aller Zeiten wurde. 2001 gestorben, gilt Laymon heute in den USA und Großbritannien als Horror-Kultautor, der von Schriftstellerkollegen wie Stephen King und Dean Koontz hoch geschätzt wird.

Aus dem Englischen von Sven-Eric Wehmeyer
Originaltitel: Alarms (AT)
Originalverlag: Ziesing

Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-67703-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

NEU
Erschienen: 11.09.2017

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Spaanung, Gewalt & ein bisschen Sex

Von: Laura von Eden Datum: 17.09.2017

www.lauravoneden.de

‚Das Auge‘ ist die deutsche Erstausgabe eines Werkes von Laymon, das bereits 1992 veröffentlicht wurde. Ich freue mich wirklich sehr, dass nach und nach auch die Altwerke des Autors veröffentlicht werden, denn ich bin ein großer Fan seiner Geschichten.

Im Buch gebleiten wir Melanie, die in einer Vision ein Familienunglück erahnt, und ihren Freund, die sich sogleich zusammen auf den Weg Richtung Heimat machen. Dort begegnen sie Melanies Schwester, Pen, und zu dritt versuchen sie einen Unfall, in den ihr Vater verwickelt war, aufzuklären.

Die Story ist für Laymon-Verhältnisse recht übersichtlich, auch was die Anzahl der Charaktere angeht. Wir haben drei Hauptcharaktere, die Laymon wieder mal recht gut eingefangen hat, wenngleich er nie zu den Atoren für mich gehörte, die besonders tiefsinnige Charakterzeichnung betreiben. Doch gerade diesen Aspekt finde ich für seine Stories immer sehr passend. Gerade weil die Charaktere tendenziell oberflächlich beschrieben sind, nehme ich ihnen ihre dummen Entscheidungen viel besser ab. Denn unsere Charaktere machen jede Menge dumme Entscheidungen. Doch genau davon leben Laymon Geschichten, man sollte sie einfach nicht zu ernst nehmen.

Man fliegt nur so durch die Seiten des Buches, denn die Laymons Schreibstil ist sehr einfach gehalten. Die Sätze sind kurz und präzise, außerdem verwendet Laymon viel wörtliche Rede. Im Gegensatz zu anderen Büchern von Laymon ist ‚Das Auge‘ fast schon harmlos, denn wir haben gar nicht so viel rohe Gewalt und vor allem kaum Sexszenen. Natürlich lassen es sich unsere Charaktere trotzdem nicht nehmen in den unmöglichsten Momenten an Sex zu denken.

Insgesamt wieder mal eine gelungene Geschichte aus der Feder von Laymon und definitiv nicht meine letzte!

Gelungener und kurzweiliger Krimi

Von: brigitta Datum: 16.09.2017

wunderbaregeschichten.blogspot.de/

*Vorsicht Spoiler*
Klappentext:
Sie sieht Dinge, die andere nicht sehen ... grausame Dinge ... Menschen, die sterben ... Blut ... Sie glaubt an ihre Visionen ... Sie glaubt, dass diese Bilder reale Begebenheiten zeigen...Morde...Vielleicht hat sie recht ... vielleicht ist sie einfach nur wahnsinnig ...Wer weiß?
(Quelle: Heyne Verlag)

Kurze Zusammenfassung:
Melanie bricht während eines Auftrittes mit ihrer Violine zusammen. Krampfend liegt sie am Boden und wird von einer Vision heimgesucht. Das letzte Mal, als sie solch eine Vision hatte, starb ihre Mutter und Melanie hat es vor ihrem inneren Auge gesehen.
Jetzt stirbt wieder jemand, weiß sie.
Entweder ihr Vater oder Pen, ihre Schwester.
Sofort macht sich Melanie zusammen mit ihrem Freund Bodie auf den Weg in Melanies alte Heimat. Während der Fahrt versucht Mel immer wieder ihren Vater oder Pen zu erreichen, doch niemand geht an das Telefon.
Gleichzeitig sitzt Pen in ihrer Wohnung und steht fast unter Schock. Ein Stalker belästigt sie, und um sich vor seinen Anrufen zu schützen hat sie das Telefon abgestellt.
Deswegen bekommen weder Pen noch Melanie mit, das Joyce, die neue Frau des Vaters verzweifelt versucht sie anzurufen.
Der Vater wurde angefahren und liegt nun im Sterben.
Sehr schnell beschließt Melanie, dass Joyce an dem Unfall Schuld ist und den Tod des Vaters herbei sehnt.
Da bekommt Melanie noch eine Vision, die genau dieses Bild zeigt.
Melanie, die ihrer Vision absolut vertraut, beginnt Joyce zu verfolgen.
Pen und Bodie allerdings wissen nicht, ob sie der Vision glauben dürfen oder ob Melanie immer mehr in einen Wahn abgleitet ....


Fazit:
Ein sehr amerikanischer Krimi, der mich an Crime Noir denken lässt.
Sämtliche Charaktere sind beschädigt und sind alles andere als Helden und genau das trägt auch durch die Handlung. Hier kommt kein Held und löst die Probleme, hier geht die Handlung voran, weil sie durch die einzelnen Fehlverhalten vorangetrieben wird.
Letztendlich weiß ich gar nicht, wenn ich am Schlimmsten finden sollte: Melanie, die zwischen Vision und Wahn rachsüchtig jeden verfolgt oder Bodie, der pausenlos nur an Sex denkt und statt empathisch den Zustand seiner Freundin wahrzunehmen nur auf Pens Brüste starrt, oder Joyce, die perfekte junge neue Frau, die auch vom Sterben ihres Mannes nicht abgehalten wird mit dem Anwalt der Familie körperlichen Freuden nachzugehen oder der Anwalt, der sich als alter Freund der Familie sieht aber nicht vor Vergewaltigung und Betrug zurückschreckt oder....
Richtig spannend wird es, als alle aufeinander treffen und eigentlich keiner der Betreffenden mehr irgendeine Art von Kontrolle hat. Es passiert einfach was passiert.
Der Krimi hat mich bestens unterhalten und noch auf der letzten Seite, als ich dachte alles schon gelesen zu haben, kommt etwas Neues, bei dem ich nochmal darüber nachdenken muss, wer denn hier der Schlimmste ist ;)
Ein guter Krimi für dunkle Herbstabende

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