Constellation - In ferne Welten

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Einst wollten sie sich töten. Jetzt wollen sie füreinander sterben.

Noemi ist ohne Abel auf ihren Planeten zurückgekehrt. Er, der so viel mehr ist als nur eine künstliche Intelligenz, soll ein freies Leben führen. Am anderen Ende des Weltraums wagt Abel kaum zu träumen, Noemi wiederzusehen. Doch das geschieht schneller als vermutet. Abels Schöpfer Burton Mansfield hat ihn aufgespürt und schickt ihm eine Botschaft: Noemi befindet sich in seiner Gewalt, und Abel hat vierundzwanzig Stunden, nach London zu kommen, sonst stirbt Noemi. Um seine große Liebe zu retten, folgt Abel dem Ruf seines skrupellosen Schöpfers. Doch dessen Tochter hat einen noch perfideren Plan …

»Spannung, Action, Überraschungen, tolle Figuren und ein mitreißender Stil – was wünscht man sich als Leser mehr?? Ich für meinen Teil liebe es!«


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Heide Horn, Christa Prummer-Lehmair
Originaltitel: DEFY THE WORLDS
Originalverlag: Little Brown, US
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-19395-9
Erschienen am  03. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Constellation-Reihe

Leserstimmen

Fantastische Fortsetzung

Von: Buch & Gewitter

09.10.2018

Welten voneinander entfernt leben Abel und Noemi ihr Leben. Noemi ist zwar als Soldatin Genesis wieder eingesetzt, doch nun wird sie ausgegrenzt; Abel führt eine kleine Vagabunden-Crew an und reist durchs Weltall, auf der Suche nach Informationen über die Pläne seines Schöpfers. Dass sie sich jemals wieder begegnen ist für sie ausgeschlossen, bis Mansfield auf den Plan tritt und Noemi entführen lässt. Meine Meinung Nachdem mir in Band 1 der Einstieg recht schwer gefallen ist, ist es mir hier umso leichter gefallen. Obwohl meine Erinnerungen an die Geschehnisse von Constellation: Gegen alle Sterne mehr als schwammig waren und ich oftmals bei Namen, die im Zusammenhang damit erwähnt wurden, gestutzt habe, hat die Autorin genug Informationen gegeben, um die Erinnerungen wieder wach zu rufen. Der Beginn zieht sich wieder ein klitzekleines bisschen, jedoch nicht so sehr, wie bei Band 1. Noemi und Abel sind wieder als die Erzähler tätig, das hat mich hier aber weniger gestört, als zuvor, weil sie nicht immer zusammen sind und man so tatsächlich mitbekommt, was in verschiedenen Teilen der Galaxie passiert. Als Leser erhält man einen viel besseren Blick auf das Gesamtgeschehen und ist nun in der Lage eigene Theorien zu entwickeln und tappt nicht andauern im Dunkeln. Die Figuren haben sich kaum verändert in der Zeit, die zwischen den beiden Büchern vergangen ist, weswegen das Tempo des Buches sehr viel schneller angelegt werden konnte, da wenig Zeit mit dem Vorstellen der Figuren verplempert wurde. Es gibt auch ein paar neue Figuren, allerdings in einem guten Rahmen, sodass man sich nicht erschlagen fühlt. Was mich ein wenig gestört hat, ist, dass die Gefühle, die Abel und Noemi füreinander haben, sich in den Monaten, die sie getrennt waren, scheinbar nicht verändert haben. Es kommt mir merkwürdig vor, dass sie nicht zumindest ein paar Zweifel oder Hintergedanken haben, sondern sofort da anknüpfen können, wo Band 1 geendet hat. Zumindest bei Noemi hätte ich eine gewisse Veränderung erwartet, da Menschen doch ganz wechselhaft sein können, was Gefühle angeht. Wenn ich an die Handlung denke, hat mir dieses Buch wesentlich besser gefallen, als sein Vorgänger. Das Tempo und der Konflikt haben mir viel mehr zugesagt und auch der Schauplatz war genau nach meinem Geschmack. Ich liebe Gebrauchsgegenstände, die in ihrem Zweck erweitert werden und genau so etwas kommt hier vor. Da Abel Noemi sucht und auch Noemi nicht nur als Opfer agiert, ergeben sich während des Buches immer wieder spannende und wechselnde Allianzen, ich fand es wunderbar, wie die Autorin gezeigt hat, wie schnell sich Loyalitäten ändern können, wenn man nur die richtige Motivation hervorruft. Dieses Katz-und-Maus-Spiel hat dem Buch eine Spannung und Geschwindigkeit verliehen, die mich oft stundenlang gefesselt hat. Die ethischen Frage zum Unterschied zwischen Mensch und Roboter wird hier nochmal auf ein neues Level gehoben und gerade durch Noemi und Abel bekommt man zwei unterschiedliche, aber dennoch weder komplett falsche noch absolut richtige Sichtweisen vermittelt, sodass der Leser wieder selbst entscheiden muss, was für ihn stimmt. Die Umsetzung dieses ethischen Problems war übrigens mehr als gruselig und grausam. Obwohl mir Handlung und Tempo in diesem Band gefallen haben, hatte ich ein paar Probleme mit dem Schreibstil. Trotz der Erzählweise in der dritten Person Präsens waren Noemi und Abel in ihren Gedanken sehr präsent, leider haben mir ihre inneren Gedanken viel besser gefallen, als das, was sie letztendlich laut gesagt haben. Die wörtliche Rede kam mir oftmals sehr zweckmäßig vor, es schwang kein Charakter in dem Gesagten mit, lediglich, das was im Moment wichtige Information war. Dialoge wirkten so kurz und emotionslos, und oftmals haben sie für mich zu schnell zur richtigen Lösung geführt. Ich konnte nicht nachvollziehen, wie Abel oder Noemi zu diesem einen Schluss gelangt sind, dazu wurde ihr Gedankengang nicht genug beschrieben. Das hat natürlich dem Buch gut getan, war aber dennoch unbefriedigend zu lesen. Ich hätte gerne selber Schlüsse gezogen und sie nicht einfach nur vorgesetzt bekommen. Hätte Isabella es in ihrer Rezension nicht erwähnt, wäre mir gar nicht aufgefallen, wie divers das Buch tatsächlich ist. Es bleibt durch die zwei Erzählweisen natürlich wenig Platz für große Repräsentation, aber gerade in den Details hat Claudia Gray wieder ein paar schöne Elemente einfließen lassen, die man nur mitbekommen hat, wenn man aufmerksam war. Diversität ist hier ganz natürlich, es muss nicht an die große Glocke gehangen werden, was ich sehr gut finde. Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass die Reihe bis kurz vor dem Ende von Band 2 abgeschlossen hätte werden können. Ich hatte mit dem tatsächlichen Schluss nicht gerechnet, weil sich so die Reihe ein wenig im Kreis dreht, ein Konflikt wird mir zu sehr breit gewalzt. Die Figuren waren fast da, wo sie hinwollten und dann musste natürlich in den letzten Seiten noch einmal Drama provoziert werden. Meiner Meinung nach hätte man die letzten Szenen ruhig weg lassen können. Ich habe das Gefühl, dass die Reihe so gewollt gestreckt wird, obwohl ich mit Band 2 als Abschluss vollkommen zufrieden gewesen wäre. Was ist also mein Fazit? Constellation: In ferne Welten ist ein würdiger zweiter Band, der mich mehr überzeugen konnte, als sein Vorgänger. Die Schwierigkeiten, die ich mit dem Buch hatte sind wohl – so traurig es auch ist, das zu schreiben – meinem Alter geschuldet. Ich denke, dass ich solcher Jugendliteratur langsam entwachse, ich habe einfach andere Ansprüche an Bücher entwickelt und die Art an Detailreichtum und Konflikt, die ich mir wünsche, passen einfach nicht in Jugendromane. Dennoch werde ich wohl Band 3 ebenfalls lesen, denn bin ich genug angefixt und habe die Figuren so lieb gewonnen, das ich wissen will, wie es ausgeht.

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Fulminanter Science-Fiction - genauso gut wie der erste Teil!

Von: Roman-Tipps

16.09.2018

Fieberhaft habe ich auf den zweiten Band der Constellation-Reihe von Claudia Gray gewartet – und konnte nun endlich erfahren, wie es weitergeht! Der erste Band „Constellation – Gegen alle Sterne“ war mein erstes Lesehighlight 2018. Der zweite Band „Constellation – In ferne Welten“ steht seinem Vorgänger in nichts nach und ist somit eine absolut gelungene Fortsetzung, die wiederum Vorfreude auf einen 3. Band macht! Es sind ca. 5 Monate vergangen seit Noemi sich von dem hochentwickelten Androiden Abel verabschiedet und auf ihren Heimatplaneten Genesis zurückgekehrt ist. Schon vorher ist sie dort einsam gewesen, bei den anderen Menschen nicht beliebt. Nun wird sie als Ausgestoßene behandelt, weil sie das Leben einer Maschine nicht für die Sicherheit eines ganzen Planeten geopfert hat. Androiden werden sozusagen als „Gebrauchsgegenstand“ angesehen, die sich nicht über ihre Programmierung hinaus entwickeln können und deren Pflicht es ist, den Menschen zu dienen. Doch Abel ist für Noemi nicht einfach nur eine Maschine – er hat eine Seele, Gefühle wie jeder andere Mensch, ist über seine Programmierung hinausgewachsen, und er ist die einzige Person, die sie jemals verstanden hat. Er sollte in Freiheit leben, seine Entscheidungen selber treffen dürfen, ein Leben nach seinen Vorstellungen gestalten. Noemi jedoch musste nach Genesis zurückkehren, denn der Krieg zwischen ihrem Heimatplaneten und der Erde geht weiter, und um ihre Welt zu retten, würde sie ihr Leben geben. Der nächste Angriff der Erde scheint Genesis‘ Niederlage zu bedeuten: Auf dem Planeten bricht eine qualvolle und tödliche Seuche aus, die innerhalb kurzer Zeit die Bevölkerung nach und nach auslöscht. Noemi bekommt den niederschmetternden Auftrag, der Erde die Kapitulation zu überbringen. Doch soweit kommt es nicht, da sie von Abels Schöpfer Burton Mansfield, vor dem Abel ständig auf der Flucht ist, entführt wird. Mansfield stellt Abel vor ein Ultimatum: Wenn Abel sich innerhalb von achtundvierzig Stunden nicht ausliefert, wird Noemi sterben. Doch seine Auslieferung würde seinen Tod bedeuten. Abel verfolgt seinen Schöpfer bis in eine andere Galaxie, um seine große Liebe Noemi endlich wiederzusehen und zu retten – egal, was es kostet. „Bei ihrer ersten Begegnung versuchten sie, einander zu töten. Jetzt würden sie füreinander sterben.“ (Zitat aus „Constellation – In ferne Welten“ von Claudia Gray, S. 80, cbj Verlag) Claudia Gray verwebt die Geschehnisse aus dem ersten Band mit neuen überraschenden Ideen weiter zu einer spannenden, spektakulären und fulminanten Geschichte, die genauso mitreißend ist wie „Gegen alle Sterne“ und einen darauf hoffen lässt, dass Noemi und Abel wieder zusammen kommen. Die Handlung ist außerordentlich action- und temporeich, denn die Ereignisse passieren Schlag auf Schlag. Nicht nur, dass Genesis wahrscheinlich nicht mehr zu retten ist und sich ein intergalaktischer Krieg anbahnt, sondern Noemi und Abel stehen auch vor einer beinahe aussichtslosen Situation, aus der sie sich nur gemeinsam befreien können, wobei noch hinzu kommt, dass Burton Mansfield und seine Tochter Gillian einen ganz neuen Plan haben, der das Leben der Menschheit verändern könnte. Auch der zweite Band ist wieder voller Momente, die mich atemlos in Spannung versetzen konnten. Hierbei kommt jedoch noch dazu, dass Gray mit den Ereignissen auf dem neuentdeckten Planeten Haven geschafft hat, gruselige Elemente in die Story einzubauen. Ihr Schreibstil ist genauso bildhaft und fesselnd wie zuvor, manchmal auch mit amüsanten Dialogen oder Szenen – und erzählt wird wieder abwechselnd aus der Sicht von Noemi und Abel in der personalen Erzählweise. Was mich wieder besonders beeindruckt hat, ist, wie Gray die Geschichte geschickt immer mehr ausbaut und spektakulärer macht, die Gedanken eines Androiden darstellt und die einzelnen Charaktere weiterentwickelt. Sie zeigt deutlich, dass die Reise durch den Planetenring die beiden Protagonisten Noemi und Abel, die mir wieder ausgezeichnet gefallen haben, verändert hat. Ihre sehr bewegende und dramatische Liebesgeschichte ist noch stärker und mitreißender geworden, dass man mit ihnen absolut mitfiebert. Auch ein Wiedersehen mit vielen anderen Charakteren aus „Gegen alle Sterne“ wurde erfreulicherweise nicht ausgelassen. Und zum Schluss wartet ein vollkommen imposanter Showdown mit einem Cliffhanger, der mich fassungslos machte. Mir hat „Constellation – In ferne Welten“ ausgezeichnet gefallen – und jetzt warte ich wieder fieberhaft auf einen 3. Band! Fazit: Der zweite Band der Constellation-Reihe steht dem ersten Band in nichts nach – und konnte mich wieder begeistern! Die Autorin Claudia Gray versteht es einen mitreißenden, spektakulären und besonderen Science-Fiction zu schreiben mit außergewöhnlichen Charakteren – und dabei die Vorfreude auf eine Fortsetzung zu schüren. Ich kann diese Buchreihe absolut empfehlen!

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Vita

Bevor Claudia Gray sich ganz dem Schreiben widmete, arbeitete sie als Anwältin, Journalistin und DJ. Seit ihrer Kindheit interessiert sie sich für Filmklassiker, die Stile vergangener Epochen und Architektur. Ihr dadurch erworbenes Wissen ließ sie sanft in die Welt von „Evernight“ einfließen und erschuf so eine unverwechselbare Stimmung.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

»Ein wirklich richtig gut gelungener zweiter Teil! Die Story konnte mich voll und ganz überzeugen und mitreißen.«

»Ich würde am liebsten sofort weiterlesen!«

»Ein wahnsinnig starker zweiter Band!«

»Der zweite Band der Constellation-Reihe steht dem ersten Band in nichts nach – und konnte mich wieder begeistern!«

»Mehr Spannung, mehr Emotionen, mehr Weltall findet man nur selten im Bücherregal!«

»Für mich ist die Fortsetzung sehr gelungen und die perfekte Mischung aus SciFi, Romantik und Action. Ich freue mich auf ein grandioses Finale!«

»Ich liebe diese Reihe und habe Noemi und Abel so sehr in mein Herz geschlossen.«