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Das Ende Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19116-0

Erschienen:  12.03.2018
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Er wartet auf euch ... in schattigen Schluchten ... in dunklen Wäldern ... er lauert ... um euch alles zu nehmen ... euer Glück ... eure Liebe ... euer Leben ... Er kommt immer näher ... jagt euch ... bis zum Ende!

Zum Werkverzeichnis der im Heyne Verlag von Richard Laymon erschienenen Titel

Richard Laymon (Autor)

Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und studierte in Kalifornien englische Literatur. Er arbeitete als Lehrer, Bibliothekar und Zeitschriftenredakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und zu einem der bestverkauften Spannungsautoren aller Zeiten wurde. 2001 gestorben, gilt Laymon heute in den USA und Großbritannien als Horror-Kultautor, der von Schriftstellerkollegen wie Stephen King und Dean Koontz hoch geschätzt wird.

Aus dem Amerikanischen von Marcel Häußler
Originaltitel: Among the Missing
Originalverlag: Leisure

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-19116-0

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

Erschienen:  12.03.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Spannende Unterhaltung!

Von: Book-addicted Datum: 07.10.2018

book-addicted.de

-> Wieso wollte ich dieses Buch lesen?
Durch den Festa-Verlag bin ich auf diesen Autor aufmerksam geworden und wollte unbedingt noch ein wenig mehr von ihm lesen. Was bietet sich da mehr an, als der zuletzt erschienene Roman?

-> Cover:
Auch wenn ich das Cover an sich ansprechend finde, besonders weil es eher schlicht gehalten ist, bin ich ehrlich gesagt nicht ganz sicher, was es mit der Geschichte zu tun hat...

-> Story + Charaktere:
Da der Klappentext eigentlich nur herzlich wenig über den Inhalt dieses Werkes verrät, hatte ich keine Ahnung, was mich erwarten würde. Für diejenigen, die gerne etwas mehr über den Inhalt wüssten, hier eine kleine Zusammenfassung: An einer Flussbiegung, die von den Einheimischen nur "Die Schleife" genannt wird, taucht nicht nur eine kopflose Leiche auf, sondern auch ein Mann, der mit dem Kopf der Leiche den Fluss durchquert. Die zwei Passanten, die den Mann dabei beobachten sind völlig verstört und Sheriff Rusty Hodges, sowie sein Deputy Mary "Pac" Hodges beginnen zu ermitteln...

Wer die Romane aus dem Hause Festa (und deren Autoren) kennt, der dürfte verstehen, dass ich sehr gespannt war, wie sich die Romane des Autors im Hause Heyne machen - und ich wurde nicht
enttäuscht.

Überraschenderweise fand ich "Das Ende" zwar sehr spannend, aber nur minimal blutrünstig, dabei hatte ich mich auf Grund des Klappentextes eher auf einen Splasher eingestellt. Auch wenn die Charaktere keinerlei Tiefe zeigen, fand ich sie doch genau deswegen so interessant, denn nichtsdestotrotz riss mich die Story ziemlich in ihren Bann und entwickelte sich zum wahren Pageturner. Ein bisschen nackte Haut und ein paar sexuell angehauchte Szenen gehören ebenso dazu, wie ein wenig Blut, doch insgesamt hält sich der Autor hiermit eher zurück. Auch wenn das Finale eigentlich nur wenig überraschend war, konnte es mich gut unterhalten und dies wird definitiv nicht der letzte Laymon sein, zu dem ich gegriffen habe.

-> Schreibstil:
Einfach, leichtgängig, gut zu lesen.

-> Gesamt:
Spannende Unterhaltung, die ich an einem verregneten Herbsttag fast in einem Rutsch durchgelesen habe... mehr davon!

Wertung: 5 von 5 Sterne!

Nicht perfekt, aber unterhaltsam!

Von: Kaisu Datum: 01.08.2018

life4books.de

Laymon. Oh, Laymon. Wenn man diesen Namen hört, hüpft das Herz vor Freude und nimmt zugleich die Habacht-Stellung ein, da es nie weiß, wie es sich am Ende fühlen wird. Es könnte vor Aufregung klopfen und nervös zittern, aber auch zeitgleich vor Frust und Scham zusammenschrumpeln und sich in einer Ecke verkriechen. Entsprechend neugierig, bin ich mit meinem besorgten Leserherz an dieses Buch herangegangen.

klassischer Einstieg: Man fällt mit einem Mord zur Tür herein.
ein Torso ohne Kopf, ein flüchtiger Killer, ein verstörtes Zeugenpaar
derbe geht es zu, rau im Ton und in der Beschreibung von Taten
Polizei fängt an zu ermitteln
Zeugen sind Bekannte der Beamten, vertrauter Umgang, teilweise sehr vertraut
Verdächtiger wird gefunden, aber die Sache ist nicht rund
weitere Opfer folgen, die Ermittlungsarbeit wird rasanter
gute Cliffhanger von Kapitel zu Kapitel eingebaut > hohes Spannungslevel
Sex, da kommt man nicht drumherum, Männer geilen sich an Frauen auf und umgekehrt
keine Angst > Szenen werden angedeutet gehen aber nie ins Detail
der Killer gerät vor lauter Lust & Sorge um einen Hochzeitstag, zeitweise außer Sichtweite
die Charaktere scheinen neben Angst, nur die Begierde nach Mitmenschen im Kopf zu haben
trotzdem konstante Spannung, da ein Killer frei herumläuft, der auf Rache aus ist
Ekelfaktor ist vorhanden und unterstreicht die Abartigkeit des Killers
seine Taten wirken – irgendwie – auch nachvollziehbar (nicht die Form, sondern das Warum)
Ende ist rund, stimmig und okay

Kaum hat man das Buch angefangen, ist auch auch schon wieder beendet. Denn gerade einmal gute 300 Seiten umfasst die Geschichte. Für einen Laymon eine Seltenheit, da die meisten Bücher über 500 Seiten gehen. Aber, in der Kürze liegt die Würze. Oder etwa nicht?
Die Abschlussworte:

Ich liebe Laymon. Nicht weil er perfekt ist, sondern weil er unterhält. Er schafft es auch den simpelsten Morden eine kuriose Hetzjagd zu entfachen, an die man so noch nie gedacht hatte. Dieses Buch reiht sich für mich eindeutig in die besseren Laymons ein. Trotz meiner Kritikpunkte – die ich fast in jedem Buch von ihm habe – baut er hier eine extrem gute Spannung auf. Aus der einfachsten Situation, wird dank eines Szenenwechsels, ein hibbeliger Moment. Da es wirklich jeden treffen kann, was Mord und Totschlag angeht, ist auch der Ausgang der Charaktere nicht immer komplett vorhersehbar.

Lesetipp: Ein Buch, was für unterhaltsame Leseminuten sorgt und gelegentlich für Stirnrunzler sorgt.

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