Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland

Roman

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Unglaublich packend: Diese düstere Neuerzählung von »Alice im Wunderland« wird Ihnen den Schlaf rauben.

Seit zehn Jahren ist Alice in einem düsteren Hospital gefangen. Alle halten sie für verrückt, während sie selbst sich an nichts erinnert. Weder, warum sie sich an diesem grausamen Ort befindet, noch, warum sie jede Nacht Albträume von einem Mann mit Kaninchenohren quälen. Als ein Feuer im Hospital ausbricht, gelingt Alice endlich die Flucht. An ihrer Seite ist ihr einziger Freund: Hatcher, der geisteskranke Axtmörder aus der Nachbarzelle. Doch nicht nur Alice und Hatcher sind frei. Ein dunkles Wesen, das in den Tiefen des Irrenhauses eingesperrt war, ist ebenfalls entkommen und jagt die beiden. Erst wenn Alice dieses Ungeheuer besiegt, wird sie die Wahrheit über sich herausfinden – und was das weiße Kaninchen ihr angetan hat …



Nichts für schwache Nerven: Henrys Neuerzählung von »Alice im Wunderland« ist brutal – gleichzeitig aber unglaublich packend.



Alle Bücher von Christina Henry:
Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland
Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin
Die Chroniken von Peter Pan - Albtraum im Nimmerland (Frühjahr 21)
Die Chroniken der Meerjungfrau - Der Fluch der Wellen (Herbst 21)
Die Chroniken von Rotkäppchen - Allein im tiefen, tiefen Wald (Frühjahr 22)

»Christina Henry nutzt die düstere Seite von Lewis Carrolls Werk, durchtränkt es mit Tim Burtons cineastischer Bildwelt und fügt ihm ihre eigene alarmierend groteske Vorstellungskraft hinzu. Daraus entsteht ein Roman, halb Rachetragödie, halb Slasherfilm.«

The Guardian (04. Juni 2019)

Aus dem Amerikanischen von Sigrun Zühlke
Originaltitel: Alice (The Chronicles of Alice)
Originalverlag: Ace, New York 2015
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-25633-3
Erschienen am  01. Februar 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Entdecke die Dunklen Chroniken!

Leserstimmen

Düsteres Roadmovie

Von: Steffi

02.07.2020

Ich komme jetzt zu einem Buch, auf das ich wirklich sehr gespannt war. Mir gefallen Märchenadaptionen, die entweder sehr witzig sind und sich selber aufs Korn nehmen, oder die recht düster interpretiert sind. Die Chroniken von Alice sollten ebendies sein und tatsächlich spielt das ganze in einer Psychatrie, hat eine düstere Atmosphäre und auch duchaus brutale Momente. Trotzdem konnte es mich nicht packen. Es lag unter anderem an der recht nüchternen Schreibweise, die mir keinen Zugang zu den Charakteren ermöglichte. Zudem gestaltet sich "Finsternis im Düsterwald" eher als Road Movie und zieht sich für mich zu sehr in die Länge. Wie soll ich es sagen? Ja, man kann das Buch lesen, viele mögen es und grundsätzlich schlecht ist es nicht, aber mir hat etwas entscheidendes gefehlt: der Zugang zu den Charakteren. So habe ich mich zeitweilig überreden müssen, weiterzulesen. Die Chroniken von Alice ist Teil einer ganzen Reihe von Adaptionen. Und auch, wenn dieser Band nicht ganz mein Fall war, werde ich es mit einem anderen Band nochmal versuchen. Hier gibt es 3 von 5 Sternen. Weitere Bände: Die Chroniken von Alice - Die schwarze Königin Die Chroniken von Peter Pan - Die verlorenen Kinder Die Chroniken der Meerjungfrau - Der Fluch der Wellen Die Chroniken von Rotkäppchen - Allein im tiefen, tiefen Wald

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Düstere und brutale Adaption von "Alice im Wunderland"

Von: Das Bambusblatt

09.06.2020

„Die Chroniken von Alice – Finsternis im Wunderland“ ist der erste Teil der Alice-Duologie der US-amerikanischen Schriftstellerin Christina Henry und gleichzeitig der Auftakt ihrer Reihe der Märchen-Adaptionen. Bei uns in Deutschland erschien es am 16. März 2020 beim Verlag penhaligon der Randomhouse Gruppe als Hardcover mit 325 Seiten und als eBook und wurde uns über das Bloggerportal als kostenloses eBook-Exemplar für eine Rezension zur Verfügung gestellt. „Die Chroniken von Alice“ ist Christina Henrys Neuerzählung des Klassikers „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll – und zwar eine ziemlich Düstere. Alice ist seit zehn Jahren in einem Irrenhaus eingesperrt, weil man sie für verrückt erklärt hat, während sie selbst sich an kaum etwas erinnern kann. Nur Bruchstücke eines mysteriösen Vorfalls sind ihr geblieben, der Rest dieser Zeit liegt für sie im Dunkeln. Jede Nacht träumt sie von einem Mann mit Kaninchenohren, der ihr etwas Grausames angetan hat. In der Nachbarzelle sitzt Hatcher, ein verrückter Axtmörder. Auch er kann sich nicht erinnern, was passiert ist. Während Alice aber alles bis zu dem Vorfall noch weiß, fehlt ihm jegliche Erinnerung an sein früheres Leben. Als ein Feuer im Irrenhaus ausbricht, können die beiden gemeinsam fliehen. Fortan hilft Hatcher Alice, sich in der Welt zurechtzufinden, dafür soll sie ihm helfen, den Jabberwock – ein uraltes und böses Wesen, das mit ihnen aus der Irrenanstalt entkommen ist – aufzuspüren und zu vernichten. Alice willigt ein, weil sie Hatcher mag, er ihr einziger Freund ist und sie nicht weiß, wo sie sonst hin soll. Zudem hofft sie, auf diese Art etwas über das Kaninchen zu erfahren. Für die beiden beginnt eine Reise durch die ganze Stadt, immer auf der Suche nach dem Jabberwock und dem Kaninchen, gleichzeitig auf der Flucht vor ihnen. Diese Geschichte ist „Alice im Wunderland“ wirklich einmal anders. Viel düsterer und brutaler, an vielen Stellen auch sehr abgedreht und absurd – in meinen Augen auf eine positive Art. Die Neuinterpretation strotzt nur so vor verrückten und interessanten Ideen. Im Laufe des ersten Bandes tauchen viele der bekannten Charaktere aus dem Original auf, nur auf etwas andere Art, als man vielleicht erwarten würde, und teils unter abgewandelten Namen. Die ganze Geschichte ist aus Alice‘ Sicht geschrieben, aber auch Hatcher spielt eine sehr wichtige Rolle. Beide sind sie etwas eigen und verrückt, handeln in all dieser Verrücktheit aber sehr schlüssig und nachvollziehbar. Anfangs waren sie mir ja etwas suspekt, aber mit der Zeit sind sie mir beide irgendwie ans Herz gewachsen und ich habe ihnen wirklich gewünscht, dass am Ende alles gut wird. Obwohl ich Hatcher einen Großteil der Zeit nie so richtig über den Weg getraut habe, da er doch recht wankelmütig in seinen Stimmungen ist. Aber nicht nur das macht es spannend, auch die Handlung bietet dafür viel Raum. Immer wieder stolpern Alice und Hatcher von einer seltsamen Situation in die andere und es macht sehr viel Spaß, all diese Ideen zu erkunden. Trotz ihrer sehr düsteren Seite ist die Geschichte nämlich auch mit viel Humor geschrieben und ich musste des Öfteren ehrlich lachen – wenn auch dieser Humor manchmal sicherlich etwas makaber anmuten mag. Der Schreibstil ist eine Mischung aus flapsig und solide schlicht. Ich möchte gar nicht sagen, dass das in irgendeiner Form schlecht wäre, es war für mich oft einfach nur etwas gewöhnungsbedürftig und manchmal war nicht ganz klar ersichtlich, welche Figur was sagt. Bevor ich das Buch selbst gelesen habe und auch während meiner Lektüre, habe ich von anderen oft gehört, dass es sehr düster und krank sein soll und viele Leser von dieser absurden Brutalität ein wenig geschockt waren. Dadurch habe ich diesbezüglich vielleicht mehr erwartet, als das Buch mir liefern konnte, denn ich persönlich fand es gar nicht so „krank“, würde es aber teilweise als recht brutal bezeichnen. Es ist sicherlich nichts für schwache Nerven. Mein Fazit „Die Chroniken von Alice – Finsternis im Wunderland“ hat mich einmal mehr mit einem wirklich interessanten Cover angelockt. Ich muss aber gestehen, viel mehr Interesse hatte ich an Christina Henrys Adaption der kleinen Meerjungfrau von Hans Christian Andersen. Da diese Erscheinung aber noch eine Weile auf sich warten lässt, konnte ich nicht widerstehen, einmal bei Alice reinzuschauen, nachdem ich das Buch im Bloggerportal von Randomhouse entdeckt hatte. Also habe ich einfach mal gefragt, ob ich ein Exemplar bekommen könnte. Und ich muss sagen: Ich habe diese Frage auf keinen Fall bereut! Ich hatte sehr viel Spaß mit Alice, Hatcher und ihrer Geschichte und ich freue mich sehr auf die Fortsetzung, die in Deutschland im August erscheinen soll. Teil 1 bietet zwar eine in sich eigentlich abgeschlossene Handlung, aber der eine noch offene Plotstrang deutet auch auf eine interessante Fortsetzung hin. Neben den vielen Fantasy- und Jugendbüchern, die ich lese, sowie unseren eigenen aktuellen Piratengeschichten war „Finsternis im Wunderland“ für mich eine äußerst willkommene Abwechslung. Es war sehr düster, ja, aber gerade das hat es spannend gemacht und auch der Humor war sehr passend in die Geschichte eingewoben. Ich habe mich ein ums andere Mal über die Szenerien gewundert - und das auf sehr positive Art. Dabei bin ich nicht einmal ein großer Märchen- oder Klassikerfan, obwohl Ausnahmen hier natürlich auch die Regel bestätigen. „Die Chroniken von Alice – Finsternis im Wunderland“ von Christina Henry kann ich auf jeden Fall jedem empfehlen, der etwas abgedrehte und düstere Geschichten mag – selbst wenn das Original vielleicht nicht zu den Lieblingen zählt. Nur allzu zimperlich sollte man wohl nicht sein.

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Vita

Die Amerikanerin Christina Henry ist als Fantasyautorin bekannt für ihre finsteren Neuerzählungen von literarischen Klassikern wie »Alice im Wunderland«, »Peter Pan« oder »Die kleine Meerjungfrau« sowie für ihre Bestsellerreihe »Black Wings«. Christina Henry liebt Langstreckenläufe, Bücher sowie Samurai- und Zombiefilme. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Chicago.

www.christinahenry.net

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Pressestimmen

»Eine dunkle und berauschende Neuerzählung von ›Alice im Wunderland‹. Ein Muss!«

Kirkus Reviews (04. Juni 2019)

»Christina Henry packt einen direkt an der Kehle, drückt zu und schleift mit sich in Alice‘ Abenteuer.«

Phantastik-Couch (22. Mai 2020)

»Mit diesem Buch hat Christina Henry den fesselnden ersten Band der Reihe „Die Dunklen Chroniken“ geschrieben, der keinesfalls nur etwas für Fantasy-Fans ist.«

Thüringer Allgemeine (04. Juli 2020)

»Wow, was für ein Buch. Die Chroniken von Alice ist düster, absolut fesselnd und lässt kaum einen Moment zum Luftholen.«

Hertz 87.9 CampusRadio Bielefeld (14. Mai 2020)

»Die Story ist durch und durch schräg, spannend, brutal und dabei zugleich auch ziemlich witzig.«

WDR 2 Lesen (26. Mai 2020)

»Fantasy, die uns das Fürchten lehrt.«

TV für mich (30. April 2020)

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