Der Outsider

Roman

Hardcover
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Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen – ein wasserdichter Fall also?

Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der sympathische Coach wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand.

»Im Erschaffen von Monstern unterschiedlichster Art ist Stephen King einfach unerreicht. Das in Der Outsider ist wahrlich nicht von schlechten Eltern.«

The New York Times

»Der Outsider – ein kriminalistischer Thriller, ein Meisterstück.«

Britta Heidemann, WAZ (28. August 2018)

Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kleinschmidt
Originaltitel: The Outsider
Originalverlag: Scribner
Hardcover mit Schutzumschlag, 752 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27184-5
Erschienen am  27. August 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Grandios, wie von Stephen King gewohnt!

Von: Eli`s Bücherecke

12.02.2019

Stephen King is back. Seit ich zwei Bücher von ihm gelesen habe, kann ich nicht mehr aufhören. Er hat mich sozusagen komplett in seinen Bann gezogen. Sein Schreibstil ist einfach total besonders und erschreckend zugleich. Und auch in diesem Buch hat er es geschafft mich wieder vollkommen in die Story hineinzuversetzen. Das Cover ist für mich sehr ansprechend. Es ist sehr mysteriös und man möchte dahinter steigen, was es damit auf sich hat. Wie oben schon gesagt, der Schreibstil war wieder grandios. Der Autor schafft es einfach immer wieder, ohne große Ausschmückungen und ohne großartige Beschreibungen das Buch am Laufen zu halten. Man fühlt als Leser mit, das ist ganz klar. Es kommt keine Langeweile auf, was ja bei einem Thriller/Krimi ja auch ein entscheidender Fakt ist. Der erste Teil des Buches befasst sich mit Vernehmungen und Verhaftungen, was sich alles ein wenig zieht. Es kommen DNA Proben und Fingerabdrücke, die eigentlich den "Täter" schon eindeutig identifizieren. Im Laufe des Buches allerdings bröckeln diese Beweise und man kann nicht mehr so wirklich eindeutig sagen, ob die "Beweise" denn auch stimmen. Die Charaktere waren natürlich wieder typisch Stephen King. Ich mochte den Detektive Anderson nicht so wirklich. Allerdings kommt auch eine bekannte Figur drin vor, die einige schon aus seiner Mr Mercedes Reihe kennen dürften. Die beiden Figuren vereint hat mir dann ganz gut gefallen und hat mir auch das Lesen vereinfacht. Im zweiten Teil des Buches geht es dann zur Sache und es war einfach total spannend und ich war wieder richtig gefesselt. Man hat ja auch gewisse Erwartungen an den Autoren, wenn man seine früheren Werke kennt und liebt. Er hat sie mit diesem Buch auf jeden Fall erfühlt. Teilweise war die Geschichte so absurd und erdhenkend, dass es schon wieder genial war. Ich möchte euch an der Stelle auch noch gar nicht so viel verraten, bloß lest dieses Buch! Es lohnt sich. Ein krasses Buch, was auch den Leser mit auf ein spannendes und nervenauftreibendes Abenteuer mitnimmt.

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Fast wie in alten Zeiten

Von: Marias Bücherbox aus Steinbach-Hallenberg

24.01.2019

Mit „Outsider“ nimmt Stephen King den Leser mit auf die Reise in eine Welt, in der nichts ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Das Cover finde ich ziemlich ansprechend gestaltet. Es wirkt nicht überladen und weckt die Interesse des Lesers, einen Blick ins Buch zu werfen. Der Schreibstil des Autors ist gewohnt angenehm und authentisch. Stephen King schafft es immer wieder, ohne große Ausschmückungen eine Situation so zu beschreiben, dass vor dem geistigen Auge des Lesers ein lebhaftes, detailreiches Bild entsteht. Ehrlich gesagt habe ich bereits beim Lesen des Klappentextes meine ersten Theorien zu dem sogenannten „Outsider“ und dem Verlauf der Geschichte angestellt, die sich später auch bewahrheitet haben. Dennoch kam keine Langeweile auf und ich konnte trotzdem an der ein oder anderen Stelle im Buch überrascht werden. Der erste Teil des Buches konzentriert sich im Wesentlichen auf die Verhaftung und Vernehmung von Terry Maitland, der offensichtlich einen kleinen Jungen auf bestialische Art und Weise ermordet hat. Mehrere Zeugenaussagen, Fingerabdrücke und DNA-Proben – alles deutet daraufhin, dass der beliebte Coach der Mörder ist. Im Laufe des Buches tauchen jedoch immer wieder Ungereimtheiten auf, welche die vermeintliche glasklare Beweiskette bröckeln lassen und Detective Ralph Anderson muss einsehen, dass der Mörder des kleinen Jungen vielleicht ein Wesen ist, dass Jenseits von Andersons Weltbild existiert und dieses komplett auf den Kopf stellen könnte. Am Anfang des Buches war ich überhaupt kein Fan von Detective Anderson. Er hat mit seiner überstürzten Verhaftung von Maitland einen großen Fehler begangen und lange Zeit an Terrys Schuld festgehalten. Nach und nach hinterfragt er jedoch ernsthaft das Geschehene und realisiert die Tatsache, dass dieser Mord auf das Konto eines übernatürlichen Wesens geht. Damit bemüht er sich auch wirklich, den Fehler wieder gut zu machen, was ihn für mich letztendlich immer sympathischer gemacht hat. Nicht zuletzt lag das wohl auch daran, dass Holly Gibney (bekannt aus Mr. Mercedes) ihn hilft, seine Augen für das Unbekannte und Unerklärliche zu öffnen. Die Konstellation von Anderson und Gibney hat mir sehr gut gefallen und ich würde mich riesig freuen, die beiden Ermittler noch einmal gemeinsam an einem Fall arbeiten zu sehen.

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Vita

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem Edgar Allan Poe Award den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.

Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.

www.stephenking.com

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Pressestimmen

»King schafft es wieder, den Leser in eine Kuppel aus nackter Angst einzusperren.«

Armin Geier, tz (28. August 2018)

»Stephen King ist in Der Outsider auf dem Höhepunkt seiner literarischen Unterhaltungskunst angelangt …«

Emmanuel van Stein, Kölner Stadt-Anzeiger (11. September 2018)

»Der Outsider liefert Horror vom Feinsten. Toppt sogar Es – schlaflose Nächte garantiert.«

GQ (28. August 2018)

»Der ‚Meister des Horrors‘ liefert mal wieder ein Meisterwerk.«

Bild (01. September 2018)

»Stephen King zeigt, dass Horrorromane manchmal doch die besseren Krimis sind.«

Britta Bode, Berliner Morgenpost (23. September 2018)

»Der neue King-Roman: gesellschafts-politisch ambitioniert, spannend und insgesamt rasant inszeniert. Das Ende: ein atemberaubend spektakulärer Showdown.«

Roswitha Glawe, Münchner Merkur (22. September 2018)

»Unter den Schriftstellern, die es schaffen, einem durch erzählerische Rasanz den Atem stocken zu lassen, zählt er seit gefühlten Ewigkeiten zu den Top Ten.«

Ulf Heise, Freie Presse (21. September 2018)

»752 beunruhigende Seiten, keine zu viel.«

Stefan Henseke, Berliner Kurier (15. September 2018)

»Geschickt baut der Altmeister des Horrors diesmal seine gruselige Geschichte aus erschreckend aktuellen Bausteinen wie Fake News, Lügen – und dem Bösen schlechthin.«

»Schockierender Roman, der Krimi- und Horrorelemente klug mit aktuellen Bezügen vermengt.«

Hörzu (21. September 2018)

»Es ist fast unmöglich, das Buch vor dem Ende aus der Hand zu legen.«

OWL am Mittwoch (12. September 2018)

»Mörderisch, mysteriös und meisterhaft erzählt, führt King vor, was aus uns wird, wenn wir Demagogen auf den Leim gehen.«

Bernhard Praschl, Kurier (29. September 2018)