Hardcover
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In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker mit vielen Toten liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter all dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer je zu verlassen. Ex-Detective Bill Hodges, den wir aus Mr. Mercedes und Finderlohn kennen, kann die Selbstmordepidemie in der Stadt schließlich mit Brady in Verbindung bringen, aber da ist es schon zu spät.

„Mind Control geht unter die Haut. Ohne billige Schockeffekte, dafür unterhaltsam, bedrohlich und endlich wieder richtig schön übersinnlich.“

Bild am Sonntag (11. September 2016)

Aus dem Englischen von Bernhard Kleinschmidt
Originaltitel: End of Watch
Originalverlag: Scribner
Hardcover mit Schutzumschlag, 528 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27086-2
Erschienen am  12. September 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Toller Abschluss der Bill Hodges Trilogie

Von: Der Couchpirat

22.06.2017

Um es vorweg zu nehmen, die Trilogie (Mr. Mercedes, Finderlohn, Mind Control) gehört für mich persönlich, neben „Der Anschlag“ und „Die Arena“, zu den ganz starken Werken der jüngeren Vergangenheit. Die Hauptprotagonisten sind durch die Bank sehr sympatisch und mir, dank der vorhergehenden Romane, auch ein wenig ans Herz gewachsen. Sogar (auch wenn es etwas schräg klingen mag) dem Psychopathen Brady kann man etwas abgewinnen. King schafft es wirklich, den Antagonisten spannend und authentisch aufzubauen. Auch wenn die Story in sich manchmal doch ein wenig unrund wirkt, sie mag durchaus zu fesseln und längen, die den Lesefluss stark stören, sind kaum vorhanden. Gut, Stephen King verliert sich auch in diesem Roman hin und wieder in die Beschreibung von unnötigem Zeugs, das für den weiteren Verlauf der Geschichte vollkommen irrelevant ist, aber das ist man ja bereits von ihm gewohnt. Allerdings ist mir dann doch ein Punkt sehr negativ aufgefallen. Bradys „größter Beinahe-Erfolg“ wurde im Verlauf der Geschichte immer und immer wieder thematisiert. Auch konnte ich nicht mehr zählen, wie oft darauf hingewiesen wurde, wie der Psychopat von Holly gestoppt wurde. Als wäre der Leser ein wenig doof und er könne sich den Ausgang von „Mr. Mercedes“ oder die erneute Erinnerung an den Roman, lediglich ein paar Seiten vorher, nicht merken. Im letzten Drittel der Geschichte erwischte ich mich dann doch des öfteren beim verleiern der Augen, wenn schon wieder der Hinweis auf das Round Here-Konzert oder der mit Bleikugeln gefüllten Socke kam. Musste man an diesen Stellen die Story ein wenig strecken oder warum kam dieser Teil in der Geschichte immer und immer wieder vor? (Dafür ein Stern Abzug) Auf jeden Fall ist „Mind Control“ ein wirklich starker und kurzweiliger Abschluss der Bill Hodges Trilogie. Jeder der sich auch nur ein wenig für Stephen King erwärmen und für mystische Thriller begeistern kann, denn von Horror kann man hier wirklich nicht mehr reden, sollte im Buchladen nach den drei Romanen Ausschau halten. Insgesamt wirklich ein spannendes Lesevergnügen.

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Trotz Genrewechsel King geblieben!

Von: Sorrynotbroke

12.06.2017

Nach Mr. Mercedes und Finderlohn haut der Großmeister des Horrors den dritten Teil der Bill-Hodges-Trilogie raus. Für mich stellt der dritte Teil den krönenden Abschluss einer wunderbaren Thrillerreihe dar und wieso, dass so ist, werdet ihr im nächsten Teil lesen. Brady Hartsfield, der Mercedes-Killer (der vor 5 Jahren gefasst wurde), liegt im Krankenhaus im Wachkoma. Die Ärzte sagen, dass er sich wahrscheinlich nie wieder erholen wird, bis eine seltsame Selbstmordwelle die Kleinstadt trifft und Bill Hodges dieser Sache auf den Grund geht, was ihn schließlich abermals zu Brady führt, der neue Kräfte besitzt und diese "wahnsinnig" gerne einsetzt... Ich habe beinahe alle Bücher von King gelesen und habe mich zu einem Hardcore-Fan entwickelt. Umso mehr hat mich die Nachricht überrascht, dass er jetzt Krimis/Thriller schreiben möchte, wobei ich ein bisschen Magengrummeln bekommen habe, weil ich seine Horrorbücher gewohnt, was bedeutet, dass ich einen hohen Standard gewohnt bin. Aber nach Mr. Mercedes hab ich mich an seine "neue Genre" gewohnt habe. In Mind Control bringt King endlich wieder seine von den Fans heißgeliebten übernatürlichen Elemente ins Spiel, was mich auf ganzer Linie überzeugen konnte. Insgesamt stellt für mich die komplette Bill-Hodges-Trilogie einen gelungenen Wechsel in die Thriller-Sparte dar und King hat mal wieder bewiesen, dass er ein "Multi-Genie" ist. Insgesamt gebe ich nicht nur dem Buch, sondern der ganzen Reihe, 4 von 5 Sternen.

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Vita

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem Edgar Allan Poe Award den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.

Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.

www.stephenking.com

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Pressestimmen

»Dieses Buch ist ganz King. Der Bösewicht so simpel wie sadistisch.«

dpa (13. September 2016)