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Ich fühle was, was du nicht fühlst Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18934-1

Erschienen:  22.08.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, Paperback

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India lebt mit ihren Hippie-Eltern und ihrem Bruder Che in der bürgerlichen Umgebung einer süddeutschen Kleinstadt. Intelligent und mit spöttischem Scharfblick betrachtet sie die Welt der Erwachsenen und durchschaut deren Lebenslügen. Ihr Nachbar, ein Musiklehrer, überredet sie zu Klavierstunden und entdeckt ihre große musikalische Begabung. Während ihre Eltern mit einer Ehekrise beschäftigt sind und Che in die Kriminalität abzudriften droht, entsteht zwischen India und ihrem Lehrer eine einzigartige Verbindung, getragen von der Liebe zur Musik. Doch in einem einzigen Moment zerstört er ihr Vertrauen, und India steht vor einer furchtbaren Entscheidung: Ihr Geheimnis öffentlich zu machen – oder für immer zu schweigen.

"Ein einfühlsamer Familienroman, toll geschrieben."

Für Sie (15.08.2016)

Amelie Fried (Autorin)

Amelie Fried, Jahrgang 1958, wurde als TV-Moderatorin bekannt. Alle ihre Romane waren Bestseller. Traumfrau mit Nebenwirkungen, Am Anfang war der Seitensprung, Der Mann von nebenan, Liebes Leid und Lust und Rosannas Tochter wurden erfolgreiche Fernsehfilme. Für ihre Kinderbücher erhielt sie verschiedene Auszeichnungen, darunter den »Deutschen Jugendliteraturpreis«. Zusammen mit ihrem Mann Peter Probst schrieb sie den Sachbuch-Bestseller Verliebt, verlobt – verrückt?. Bei Heyne erschien zuletzt der Roman Ich fühle was, was du nicht fühlst. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in München.

"Ein einfühlsamer Familienroman, toll geschrieben."

Für Sie (15.08.2016)

"Eine unterhaltsame, pointierte Familiengeschichte mit viel Seventies-Feeling und diesen warmherzigen Alltagsmomenten, die Amelie Fried so leichthändig beherrscht."

meins (30.08.2016)

»Eine Zeitreise in die wilden Siebziger.«

Abendzeitung (24.09.2016)

27.06.2018 | 19:30 Uhr | Heidelberg

Themenabend mit einem kurzen gelesenen Ausschnitt aus "Eine windige Affäre" im Rahmen des Literatursommers

Eintritt frei

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Mehr Infos

Stadtbücherei Heidelberg
Poststraße 15
69115 Heidelberg

09.10.2018 | 20:00 Uhr | Groß-Gerau

Lesung mit Amelie Fried

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Mehr Infos

Kulturcafé e.V.
Darmstädter Straße 31
64521 Groß-Gerau

Weitere Informationen:
Buchhandlung Frank Inh. Andreas Frank
64521 Groß-Gerau

Tel. 06152/2739, gg@buchhandlungfrank.de

16.10.2018 | Oldenburg

Lesung mit Amelie Fried

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Mehr Infos

Oldenburg

Weitere Informationen:
Buchhandlung Isensee
26122 Oldenburg

Tel. 0441/36142410, buchhandlung@isensee.de

17.10.2018 | Hamburg

Lesung mit Amelie Fried

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Mehr Infos

Kurt Heymann Buchzentrum
Erik-Blumenfeld-Platz 27
22587 Hamburg

Tel. 040/864268, blankenese@buecher-heymann.de

Weitere Informationen:
Kurt Heymann Buchzentrum
22529 Hamburg

Tel. 040/432755923, info@buecher-heymann.de

19.10.2018 | 20:00 Uhr | Zorneding

Lesung im Rahmen des Literarischen Herbsts in Zorneding

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Mehr Infos

Gemeindesaal der Christophoruskirche
Lindenstr. 11
85604 Zorneding

Weitere Informationen:
Verein Pro Christophoruskirche e.V.
85604 Zorneding

22.10.2018 | 19:30 Uhr | Erfurt

Lesung mit Amelie Fried im Rahmen der Erfurter Herbstlese

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Mehr Infos

Gewerkschaftshaus
Juri-Gagarin-Ring 150
99084 Erfurt

Weitere Informationen:
Erfurter Herbstlese e.V. Geschäftsstelle Haus Dacheröden
99084 Erfurt

Tel. 0361 644 123 75 , herbstlese@herbstlese.de

14.11.2018 | 20:00 Uhr | Ettlingen

Lesung mit Amelie Fried

Eintritt: € 10,-
Kartenvorverkauf: Tel. 07243/ 14293
Mail: thalia.ettlingen@thalia.de

Einlass ab 19:30 Uhr

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Mehr Infos

Buhlsche Mühle
Pforzheimer Str. 68
76275 Ettlingen

Weitere Informationen:
Thalia Buchhandlung
76275 Ettlingen

Tel. 07243/14293

20.11.2018 | 20:00 Uhr | Lübeck

Lesung mit Amelie Fried

Eintritt: € 12,-
Kartenvorverkauf:
Tel. 0451/ 16025000 oder unter
www.hugendubel.de

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Mehr Infos

Buchhandlung Heinrich Hugendubel
Königstraße 67 a
23552 Lübeck

Tel. 0451/16006-0, ahf.wll@hugendubel.de

Weitere Informationen:
Heinrich Hugendubel
80636 München

Tel. 089/55233-3, info@hugendubel.de

21.11.2018 | 19:30 Uhr | Wismar

Lesung mit Amelie Fried

Eintritt: € 12,-
Einlass ab 19 Uhr

Kartenvorverkauf:
Tel. 089/30757575 oder unter www.hugendubel.de

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Mehr Infos

Zeughaus
Ulmenstraße 15
23966 Wismar

Weitere Informationen:
Heinrich Hugendubel
80636 München

Tel. 089/55233-3, info@hugendubel.de

22.11.2018 | Itzehoe

Lesung mit Amelie Fried

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Mehr Infos

Kurt Heymann Buchzentrum
Breite Str. 22-32
25524 Itzehoe

Tel. 04821/4070605, itzehoe@buecher-heymann.de

Weitere Informationen:
Kurt Heymann Buchzentrum
22529 Hamburg

Tel. 040/432755923, info@buecher-heymann.de

28.11.2018 | Detmold

Lesung mit Amelie Fried

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Detmold

Weitere Informationen:
Buchhaus am Markt
32756 Detmold

Tel. 05231/93880, Info@buchhaus-am-markt.de

29.11.2018 | 20:00 Uhr | Recke

Lesung mit Amelie Fried

Eintritt: € 20,- inkl. Getränke

Kartenvorverkauf: Tel. 05453/ 7275
oder unter www.buch-volk.de

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Mehr Infos

Buchhandlung Volk
Vogteistraße 8
49509 Recke

Tel. 05453/7275, info@buch-volk.de

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18934-1

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  22.08.2016

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Als wär es gestern gewesen – oder die Lebenslügen einer Generation!

Von: Frankfurter Buchrezensentin Datum: 07.09.2016

https://frankfurterbuchrezensentin.wordpress.com

Worum geht‘s

1975. Die 13-jährige India ist klüger als die meisten Leute in ihrer Umgebung, inklusive ihrer Hippie-Eltern und ihres seltsamen und ebenfalls sehr einsamen Bruders Che. Das macht sie unter Gleichaltrigen zur Außenseiterin, umso dankbarer ist sie deshalb für die Aufmerksamkeit ihres Klavierlehrers. Er fördert ihre außergewöhnliche musikalische Begabung - und er kennt ihr wichtigstes Geheimnis. In einem einzigen Moment zerstört er ihr Vertrauen. Und ahnt nicht, was er damit anrichtet. Als zwei ihrer Mitschülerinnen Anschuldigungen gegen den Lehrer erheben, steht India vor der Wahl, ihr Geheimnis öffentlich zu machen oder für immer zu schweigen.

Back to the seventies!

Ich bin Jahrgang 1962, die Siebziger, waren also meine Jugend. Deshalb war ich gespannt, ob mich das Buch wieder in diese Zeit zurück versetzten würde können und ein paar längst verschollene Erinnerungen bei mir auslöst.

Volltreffer! Amelie Fried gelingt es vortrefflich, dass Lebensgefühl dieser bewegten Zeit zu transportieren und bleibt dabei echt und authentisch. Man hat immer wieder das Gefühl, in der Heldin, India, ist auch ein Stück von der Autorin eingeflossen. Auch ich habe mich hier das eine oder andere Mal wieder erkannt, Bilder meines progressiven und sehr engagierten Klassenlehrers, der Nachbarn meiner Eltern, ihren Freunden aus dem Kegelklub, waren auf einmal wieder so präsent, als wenn es erst gestern gewesen wäre, als ich sie das letzte Mal gesehen habe. Dieser Generation, hat der Krieg und Flucht und Vertreibung, viel seelisches Leid zugefügt, was es aufzuarbeiten galt und es ihnen schwierig gemacht hat, auf ihre Kinder so eingehen zu können, wie diese es gebraucht oder sich gewünscht haben. Diese Kinder haben buchstäblich ihre Eltern nicht immer an ihrer Seite gehabt, weil diese auf völlig unterschiedliche Weise sehr stark mit sich selbst und der eigenen Aufarbeitung beschäftigt waren. Das hat Amelie Fried hier augenzwinkernd und ohne anzuklagen pointiert.

Unterhaltsam und witzig, ohne Klischees zu dreschen!

Die Erzählerin wählt klug die Perspektive der Hauptfigur und beobachtet sehr unterhaltsam und scharfzüngig ihre Hippie-Eltern: Da ist z. B. eine Mutter, die sich sehr emanzipiert gibt, zum Teil auch die Familie allein mit ihren Transzendenz-Seminaren ernährt, aber doch lange Zeit ihrem Mann alles Organisatorische abnimmt, als wäre sie seine Sekretärin. Die Nachbarin, die ihren behinderten Bruder nicht los lassen kann und sich an diesen klammert, als wenn ihr Leben aufhören würde, wenn er in ein betreutes Wohnheim zieht. Gerade das Nebeneinander dieser beider Frauen, mit diesen komplett unterschiedlichen Lebensentwürfen sind wirklich die Siebziger pur gewesen. Witzig, ironisch, klug und nachdenklich immer mit dem Blick für das Wesentliche beobachtet India ihre Umwelt, das ist sehr amüsant und kurzweilig, weil die Personen so lebendig und mit einer kleinen Prise Ironie skizziert werden. India lässt auch hier und da durchblicken, was sie sich selbst wünscht, nämlich Eltern, die nicht nur mit sich selbst beschäftigt sind, aber sicher auch keine Übermutter, wie die Nachbarin Margot, die auf eigene Selbstverwirklichung verzichtet und meint, die Aufgabe einer Mutter ist in erster Linie mit Kochen erledigt. Das ist klug inszeniert und großartige leichte Unterhaltung, ohne hier in Klischees abzudriften. Auch beim Ende der Geschichte bleibt die Autorin diesem Stil treu und bietet eine realistische Entwicklungsperspektive für India und ihren Bruder und gerade so viel Happy-End, dass es niemals kitschig oder vorhersehbar für den Leser wird.

Fazit: Für mich ein großartiges unterhaltsames Buch, mit Witz, Charme und realistischen Protagonisten, die sehr einfühlsam und liebevoll geschildert werden. Das ist große Unterhaltung, denn sowas setzt sehr viel Einfühlungsvermögen und Schreibtalent voraus. Ich habe mich wunderbar unterhalten und mich hier und da selber wiedererkannt. Die leisen und sehr ironischen Töne im Buch sind einfach köstlich! „Ich fühle was, was du nicht fühlst“ ist für mich eines der stärksten Bücher von Amelie Fried, wenn nicht sogar, das einfühlsamste und amüsanteste.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Charakter- und Themenvielfalt mit mangelnder Ausführung

Von: linas.artbook Datum: 28.05.2018

https://www.instagram.com/linas.artbook/

Renzension zu "Ich fühle was was du nicht fühlst":
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Inhalt:
1975: Die dreizehnjährige India lebt zusammen mit ihren Hippie-Eltern und ihrem älteren Bruder Che in einer schwäbischen Kleinstadt. Ihre Familie ist jedoch alles andere als normal. Doch auch India ist anders als alle anderen Kinder. Sie hat ein unglaublich ausgeprägtes Mathematikverständnis. Es stellt sich zudem raus, dass sie ebenfalls eine besondere Begabung für die Musik und damit das Klavierspielen hat. Ihr Nachbar gibt ihr daraufhin Klavierstunden. India fühlt sich mehr und mehr von Ihrem Lehrer verstanden und findet in ihn endlich eine Bezugsperson. Eines Tages missbraucht er jedoch dieses Vertrauen und India muss sich entscheiden. Sagt Sie die Wahrheit oder schweigt sie?
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Meine Meinung: - Aufgrund des Klappentextes hab ich mir sehr viel vom Buch erhofft. Es hat sich ja bereits erahnen lassen, dass das Missbrauchsthema angeschnitten wird. Enttäuscht musste ich dann jedoch feststellen, dass dieses Thema sehr schnell abgehandelt wird und sich der Inhalt meist eher um Indias Familie dreht. Bereits der Anfang gestaltet sich sehr langatmig. Es folgen viele Ausschweifungen, die die Religionsfindung der Mutter oder die Ideologienfindung von Che abhandelt. Es kommt dadurch nur denkbar wenig Spannung auf. - Das Buch besticht dagegen besonders durch seine Themenviefalt und vielen ausgearbeiteten Charakteren.
- Gut gefallen hat mir auch der sehr schöne Schreibstil, der einen Indias Empfindungen näher bringt. - Mit Sympathien hat die Autorin jedoch ein wenig gegeizt. Mir fällt es schwer ein Buch zu lesen in dem sich nicht wenigstens ein Charakter meine Sympathie verdient. Ob es nun die Eltern sind, die ihre Kinder vollkommen vernachlässigen oder Che der mal wieder von einem Extrem ins andere fällt.
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Fazit: 2,5/5 Sternen
Das Buch greift viele wichtig Themen auf und verfolgt gute Ansätze. In der Ausführung konnte es mich jedoch nicht überzeugen, da meiner Meinung nach nicht besonders sorgfältig mit den Themen umgegangen wurde.

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