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Die Geschichte der Bienen Roman

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 12,00*
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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18496-4

Erschienen:  20.03.2017
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England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch dann kommt er auf eine Idee, die alles verändern könnte – die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock.

Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Tom aber träumt vom Journalismus. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden.

China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Als der jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit.

Wie alles mit allem zusammenhängt: Mitreißend und ergreifend erzählt Maja Lunde von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen?

»Hier ist ein hochaktueller, ein toll erzählter, ein packender Roman gelungen.«

Edith Beßling, titel thesen temperamente

Maja Lunde (Autorin)

Maja Lunde wurde 1975 in Oslo geboren, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie lebt. Sie ist eine bekannte Drehbuch- sowie Kinder- und Jugendbuchautorin. Die Geschichte der Bienen ist ihr erster Roman für Erwachsene, der zunächst national und schließlich auch international für Furore sorgte. Er stand monatelang auf der norwegischen Bestsellerliste und wurde mit dem Norwegischen Buchhändlerpreis ausgezeichnet.

»Hier ist ein hochaktueller, ein toll erzählter, ein packender Roman gelungen.«

Edith Beßling, titel thesen temperamente

»Ein wichtiges Thema in einem tollen, packenden Roman.«

Karla Paul, ARD Buffet

»Ein vielleicht prophetischer Roman, der lange nachhallt.«
4 von 5 Sternen

Stern, Heft 16/2017

»Eine begnadete Erzählerin«

Petra Hartlieb, ORF FS heute leben

»Drei ganz wunderbare Geschichten aus drei Epochen (…) ein gelungenes Debüt von Maja Lunde«

Ariane Wick, hr2

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Aus dem Norwegischen von Ursel Allenstein
Originaltitel: Bienes historie
Originalverlag: Aschehoug

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18496-4

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen:  20.03.2017

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Wie alles begann, wie alles werden wird

Von: Anyah Fredriksson Datum: 04.12.2017

https://angisbuecherkiste.blogspot.com

Im China des Jahres 2098 gibt es keine Bienen und andere Insekten mehr. Die junge Tao sowie ihr Ehemann leben als Sklaven. Demokratische Regierungen gibt es schon lange nicht mehr. Der Staat bestimmt das Leben der Menschen. Tao arbeitet als Bestäuberin von Fruchtbäumen, tagein und tagaus. Alle Menschen leben vegetarisch, da eine Bestäubung von Viehfutter viel zu teuer und aufwändig wäre. Taos große Angst ist, dass auch ihr 3jähriger Sohn bald mit der Arbeit beginnen muss. Nur herausstechend kluge Kinder dürfen nach dem 8. Lebensjahr noch weiter die Schule besuchen, für die anderen beginnt das Arbeitsleben. Verzweifelt versucht Tao dem Kind Wissen zu vermitteln.
Ohio im Jahre 2007. Der Imker George hat es immer schwerer. Seine Bienen produzieren zwar noch Honig, aber die Produktionskosten sind immens hoch und der Verkauf ist nur schleppend. Seine Frau möchte ihn bewegen, mit ihr nach Florida zu gehen und ihren Alterswohnsitz dorthin zu verlegen. George hatte gehofft, dass sein Sohn Tom sein Bienengeschäft eines Tages übernehmen würde, doch der junge Student hat ganz andere Pläne für sein Leben.
Im Jahre 1852 in England ist der schwer depressive Samenhändler William ans Bett gefesselt, nichts bringt ihn mehr dazu aufzustehen. Seine Familie kann er schon lange nicht mehr ernähren. Da hat er eine Idee, die seine Familie aus der Not heraus bringen könnte. Er entwickelt einen neuartigen Bienenkorb, in dem ein Bienenstock Honig produzieren soll.

Die Autorin Maja Lunde malt in ihrem Roman „Die Geschichte der Bienen“ eine sehr düstere Zukunft der Menschheit auf und beim Lesen frage ich mich immer wieder, wie weit wir noch von dem China des Jahres 2098, das sie beschreibt, entfernt sind. Und ich frage mich auch, ob dieser Weg zu stoppen ist. Sehr eindrucksvoll beschreibt die Autorin über die ersten professionellen Imker und darüber, wie schrecklich alles enden könnte. Die Figuren sind wunderbar angelegt, Maja Lunde erzählt die Geschichten in Kapiteln abwechselnd und ich brenne geradezu darauf, zu den jeweiligen Plätzen zurückzukehren. Maja Lundes Sprache und Schreibstil sind mitreißend und fesselnd. Die Szenarien sind eindrucksvoll und detailliert erzählt. Natürlich ist der Stoff des Buches zudem brandaktuell, denn das Bienensterben hat – wie wir alle wissen – längst begonnen und es wäre an der Zeit, das Steuer herum zu reißen.

Sehr gerne vergebe ich diesem Buch fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es selbstverständlich weiter an Leser, die ein Buch lesen möchten, dass nicht nur eine Geschichte erzählt sondern noch so viel mehr ist, nämlich ein Lehrbuch über das Leben.

Maja Lunde - Die Geschichte der Bienen

Von: C. Widmann Datum: 24.07.2017

nouw.com/cwidmann

Drei Zeiten, drei Länder, drei Familien: "Die Geschichte der Bienen" von Maja Lunde ist gleichzeitig historischer Roman, Gegenwartsnovelle und Zukunfts-Dystopie. Da wäre William, ein Engländer, der depressive Saatguthändler und verhinderte Naturforscher im 19. Jahrhundert, der viele Kinder zu versorgen hat und einen revolutionären neuen Bienenkorb patentieren will. Da wäre George, der Amerikaner, ein Imker, der seinen einzigen Sohn dazu bringen will, den Familienbetrieb weiterzuführen, und gleichzeitig gegen das Bienensterben kömpft. Und da wäre Tao, eine Chinesin, die in einer nicht allzu fernen Zukunft mit einem Pinsel aus Hühnerfedern Birnbäume bestäubt, weil es keine Bienen mehr gibt.

Das Wechselspiel von Hoffnung und Verzweiflung bei William und seinem Bienenstock liest sich spannend und ergreifend, ebenso wie Georges Versuche, eine Verbindung zu seinem Sohn herzustellen. Die packendste der Geschichten ist aber mit Abstand Taos verzweifelte Suche nach ihrem Jungen, in einem fast ausgestorbenen Peking. Die drei Erzählungen sind meisterhaft verflochten und machen "Die Geschichte der Bienen" zu einem verdienten Bestseller.

Maja Lundes Buch soll aufmerksam machen auf ein weltweites Problem: CCD, ausgeschrieben Colony Collapse Disorder, das geheimnisvolle Verschwinden ganzer Bienenschwärme. Nur die Königin und ein paar Jungbienen bleiben zurück, verwaist und zum Tode verurteilt. Völlig vom Aussterben bedroht, so wie es Frau Lunde darstellt, ist die Honigbiene glücklicherweise nicht. Die Autorin überzeichnet das Problem, damit ihre Dystopie funktioniert.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Edda Braun aus Ochsenfurt Datum: 23.02.2017

Buchhandlung: Buchhandlung am Turm

Absolut fesselnd!

Von: Nadine Bernhardt Datum: 13.02.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Leseinsel

Ein wunderbar spannendes und doch aufschlußreiches Buch, das einen zum Nachdenken bewegt und auch Hoffnung aufkommen lässt. Nachdem ich das Buch gelesen habe, betrachte ich die Natur und auch unser Handeln mit anderen Augen.

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