Renegades - Gefährlicher Freund

Roman

Ab 14 Jahren
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Sie sind eine Vereinigung speziell begabter Menschen. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt und Anarchie haben sie in Gatlon City für Recht und Ordnung gesorgt: die Renegades. Seither gelten sie als Helden, zu denen alle aufsehen.

Alle außer den Anarchisten, die von den Renegades vertrieben wurden und die nun im Untergrund der Stadt auf Rache sinnen. Die 17-jährige Nova ist eine von ihnen. Sie hat ihre Familie auf schreckliche Weise verloren und allen Grund, die Renegades zu hassen. Aufgrund ihrer besonderen und geheimen Gabe soll sie sich bei den Renegades einschleichen – um sie dann von innen heraus zu zerstören. Alles verläuft nach Plan, bis sie sich ausgerechnet in den jungen Kommandanten Adrian verliebt – und er sich in sie. Eine Liebe, die nicht sein darf in Zeiten, wo sich Renegades und Anarchisten zum großen Kampf rüsten …


Aus dem Amerikanischen von Charlotte Lungstrass-Kapfer
Originaltitel: Renegades
Originalverlag: Feiwel & Friends
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-22851-4
Erschienen am  10. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

gutes Jugendbuch im Fantasybereich mit kleineren Logikfehlern

Von: hedwigf

25.11.2018

Ich bedanke mich beim Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar. Die Autorin kannte ich bisher nicht. Ich hätte mich allerdings nicht als Testleserin beworben, wenn mir an Hand der Buchbeschreibung des Verlages eindeutig bewusst gewesen wäre, dass es sich eigentlich um ein Jugendbuch im Fantasy-Bereich handelt. Nach zwei Jahrzehnten der Gewalt und Anarchie haben die Renegades in Gatlon City wieder Recht und Gesetz eingeführt. Seit ungefähr 10 Jahren herrscht mit dem „Rat der Renegades“ eine Oligarchie. Im Untergrund leben aber noch etliche Anarchisten, die früher die Stadt beherrschten, und planen Rache. Neben der Gruppe der Renegades und der Anarchisten gibt es auch die normale Bevölkerung, die zahlenmäßig eigentlich die Mehrheit bildet, aber im Handlungsgeschehen praktisch nicht auftaucht . In der Buchbeschreibung des Verlages werden die Akteure (Renegades und Anarchisten) als speziell begabte Menschen beschrieben. Bei dieser Beschreibung bin ich davon ausgegangen, dass sich die Begabungen in den Grenzen dessen halten, was evolutionstechnisch überhaupt möglich sein könnte und nicht dass die Wunderkinder absolut unrealistische Fähigkeiten aufweisen, z.B. kann sich die Monarchin in einen Schwarm Schmetterlinge (Monarchfalter) verwandeln. Dass es sich um ein Jugendbuch handelt, zeigt sich auch am Alter der Hauptakteure. Die Anarchistin Nova Artino, genannt Nachtmahr,ist ungefähr 17 Jahre alt und der Renegade Adrian Everhard, genannt Sketch bzw. Wächter, nur wenig älter. Auch die anderen Personen aus dem Team der Renegades sind im Teenager-Alter. Trotz seines jugendlichen Alters ist Sketch bereits Kommandant einer Einsatztruppe, die praktisch eine Art Polizei darstellt. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Die Autorin schreibt packend und emotional sowie flüssig lesbar. Als Leser kann man sich gut in die Akteure, deren Gedankengänge und Handlungen hineinversetzen. Trotzdem haben sich aus meiner Sicht Logikfehler eingeschlichen: - Auf Grund der extremen Fähigkeiten der Wunderkinder muss die Handlung sehr weit in der Zukunft liegen. Fernseher und Getränkeautomaten im Hauptquartier der Renegades haben aber sehr viel Ähnlichkeit mit den heutigen Apparaten. - Nachtmahr und der Wächter (da verkleidet) erkennen sich bei ihren ungeplanten Begegnungen nicht an Hand von Sprachmustern oder typischen Bewegungsabläufen der jeweils anderen Person, erst ziemlich gegen Ende des Buches schimmert der Anflug eines Erkennens auf. Sehr positiv empfinde ich, dass die Autorin auf Schwarz-Weiß-Malerei verzichtet. Sowohl in der Gruppe der Renegades als auch bei den Anarchisten gibt es Gut und Böse. Interessant finde ich es dass die Autorin aufzeigt, dass „Gut“ bzw. Böse“ auch vom jeweiligen Standpunkt, dem unterstellten Wertesystem abhängt. Als Beispiel nenne ich die unterschiedlichen Ansichten der Akteure zur Frage welcher Grad der Freiheit erstrebenswert und zu verwirklichen sei und welche Folgen sich daraus ergeben (z.B. Verantwortung und wie diese zu organisieren ist) . Fazit: Trotz einiger Vorbehalte meinerseits gebe ich eine klare Leseempfehlung

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Yes, please!

Von: Mara

19.11.2018

Renegades – Gefährlicher Freund Marissa Meyer ist eine meiner Lieblingsautorinnen, und hat mit „Renegades – Gefährlicher Freund“ wieder einen tollen Roman geschrieben. Von der Thematik her erinnert es mich ein bisschen an X-Men (Superhelden mit besonderen Fähigkeiten), aber vom Setting her auch etwas an „Die Bestimmung“ von Veronica Roth, wobei dieser Roman in unserer Welt spielt. Vor Beginn des Buches werden die wichtigen Charaktere mit ihren Namen und Spitznamen sowie ihrer besonderen Fähigkeit aufgelistet. Das ist zur Referenz wirklich hilfreich, denn die vielen Namen können sonst leicht verwirren. Toll ist, wie Meyer die verschiedenen Charaktere ausgearbeitet hat. Die Hauptfigur in „Renegades – Gefährlicher Freund“ ist Nova. Ihr Onkel, Ace Anarcho, führte Wunderkinder mit besonderen Gaben an, um Rache an denen zu üben, die sie zuvor verachtet und gejagt hatten. Daraufhin gab es zwanzig Jahre lang Anarchie in Galton City, dem Ort der Handlung, in dem auch Nova aufwächst. Eines Tages wurden jedoch ihre Eltern und ihre kleine Schwester erschossen, woran sie den Renegades Mitschuld gibt, und sie wird von ihrem Onkel und den Anarchisten aufgenommen. Den Renegades gelingt es schließlich das Chaos, das die Anarchisten angerichtet haben, wieder in Ordnung zu bringen. Sie sehen sich selbst als Superhelden, und sind dementsprechend mit den Anarchisten verfeindet, welche sich in den Untergrund zurückziehen mussten. Deshalb wollen sie nun Rache nehmen, und dafür soll Nova sich den Renegades anschließen, und sie schließlich vernichten. Doch selbstverständlich kommt es anders, denn Nova verliebt sich in den Renegade Adrian... Mir gefällt gut, dass die Liebesgeschichte von Nova und Adrian nicht zu viel Raum einnimmt, und sich langsam entwickelt. Aber ich hoffe, dass die Beziehung der beiden in den folgenden Büchern noch einen größeren Stellenwert einnehmen wird. Vor allem ist die Aufteilung in Kapitel aus Novas Sicht und Kapitel aus Adrians Sicht gut gelungen, um Einblicke in die verschiedenen Lager zu erhalten. Die Autorin teilt nämlich nicht vornherein in Gut und Böse auf. Dadurch kann man auch gut Novas Gefühle für Adrian nachvollziehen. Des Weiteren sind die besonderen Fähigkeiten dieser Wunderkinder total interessant, und einige wirklich originell. Nova kann beispielsweise Menschen nur durch Berührung einschlafen lassen, sie selbst schläft aber überhaupt nicht. Das Buch hat über 600 Seiten, was fast so gut ist wie die Tatsache, dass es noch zwei weitere Bände geben wird. Vielleicht hätte die Autorin manchmal etwas weniger detailliert schreiben können, dadurch wäre es eventuell noch etwas spannender gewesen. Die Spannung überwiegt jedoch definitiv, und die Kampfszenen sind wirklich gelungen. Der Schreibstil ist ebenfalls sehr schön zu lesen und hat mich gefesselt. Ich würde „Renegades – Gefährlicher Freund“ definitiv weiterempfehlen, und freue mich auf Teil 2, der leider erst im Juni 2019 erscheint.

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Renegades - Gefährlicher Freund: Interview mit Marissa Meyer | Heyne fliegt

Vita

Marissa Meyer studierte Kreatives Schreiben und arbeitete als Lektorin in Seattle, bis sie ihren ersten Buchvertrag bekam. Mit den Luna-Chroniken gelang ihr auf Anhieb eine internationale Bestsellerserie, die in 27 Ländern verkauft wurde. Marissa Meyer lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Tacoma, Washington.

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