Renegades - Gefährlicher Freund

Roman

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Sie sind eine Vereinigung speziell begabter Menschen. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt und Anarchie haben sie in Gatlon City für Recht und Ordnung gesorgt: die Renegades. Seither gelten sie als Helden, zu denen alle aufsehen.

Alle außer den Anarchisten, die von den Renegades vertrieben wurden und die nun im Untergrund der Stadt auf Rache sinnen. Die 17-jährige Nova ist eine von ihnen. Sie hat ihre Familie auf schreckliche Weise verloren und allen Grund, die Renegades zu hassen. Aufgrund ihrer besonderen und geheimen Gabe soll sie sich bei den Renegades einschleichen – um sie dann von innen heraus zu zerstören. Alles verläuft nach Plan, bis sie sich ausgerechnet in den jungen Kommandanten Adrian verliebt – und er sich in sie. Eine Liebe, die nicht sein darf in Zeiten, wo sich Renegades und Anarchisten zum großen Kampf rüsten …


Aus dem Amerikanischen von Charlotte Lungstrass-Kapfer
Originaltitel: Renegades
Originalverlag: Feiwel & Friends
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-22851-4
Erschienen am  10. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Renegades-Reihe

Leserstimmen

Viel Potential, manchmal hätte man mehr aus den einzelnen Szene machen können. Dennoch: Wie geht es weiter?

Von: Steffinitiv

26.04.2020

Warum wollte ich dieses Buch lesen? Es ist zwar schon echt lange her – Ich fühl mich deswegen auch etwas schlecht – aber irgendwie habe ich mir immer schon geschworen, etwas von Marissa Meyer zu lesen. Ich habe Heartless seit Jahren in meinem Regal stehen – Englisch.. Jetzt dachte ich mir: Das musst du nun endlich mal lesen! Mein Fazit (Spoiler): Das Buch ist vollgepackt mit einzelnen zum Teil sehr hektischen Szenen. Manchmal finde ich, dass man auch einen Gang hätte zurück schalten können und das Potential einzelner Momente darin etwas mehr hätte nutzen können. Ein wenig mehr die einzelnen Szenen ausgestalten, anstatt nur Action auf Action zu werfen. Am Anfang hatte ich etwas Mühe in die Geschichte hineinzufinden. Ja, ich bekenne mich dazu, dass ich noch nie wirklich mit der Welt von Marvel etc. in Kontakt gekommen bin. Vergleicht man die Bilder der Filme jedoch mit denen in meinem Kopf, so gibt es doch irgendwie Ähnlichkeiten. Das hat dann auch dafür gesorgt, dass ich im Laufe der Geschichte immer mehr damit anfangen konnte und immer tiefer reingesaugt wurde… Die Verwirrungen und Verstrickungen machen es ziemlich schwierig als Leserin zu wissen, was als nächstes geschieht. Ich persönlich hatte jedes Mal Angst, dass sie erwischt wird oder sich verrät. Die Art wie sie beim Wettkampf am Anfang gewonnen hat, hätte für mich ebenfalls nicht dazu gereicht, sie bei den Wunderkindern aufzunehmen. Ich meine, klar, sie hat ihre eigene kleine Wunderkraft, aber von der weiß niemand. Wie wird sie das erklären, wenn es zur Sprache kommt? Wie will sie mit Adrian zusammen sein ohne ihren Ursprung zu verraten? Oder wird sie das tun? Diese offenen Fragen haben mich am Ende etwas unzufrieden zurückgelassen. Nicht unzufrieden über das Buch .. Eher darüber, dass mein Freund mit mir gemeinsam das zweite Buch lesen will und ich nun warten muss, bis auch er den ersten Teil gelesen hat… Wegen dem leicht verschenkten Potential gibt es auch einen Stern Abzug.

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Nachtmahr und/vs. Wächter

Von: fuddelknuddel

27.02.2019

„Eine Zeit lang hatte sie es fast genossen, bei ihm zu sein. Und nicht nur das... sie hatte es genossen, ein Renegade zu sein.“ (aus Renegades - Gefährlicher Freund von Marissa Meyer) Wunderkinder sind mittlerweile die Lösung für alles. In Gatlon City sorgen sie für Recht und Ordnung, eine Organisation von mächtigen Superhelden: Die Renegades. Doch nicht alle Leute liegen diesen Menschen mit Begabung zu Füßen, wie zum Beispiel die Anarchisten. Sie verfolgen das Ziel, die Renegades zu stürzen und streben nach Unabhängigkeit für alle Wunderkinder. Besonders Nova hat einen Grund, die Renegades zu hassen, denn sie musste tatenlos mit ansehen, wie ihre Familie ausgelöscht wurde, ohne dass jemand ihnen zur Hilfe geeilt ist. Die Widerständler wollen Nova bei den Renegades einschleusen und die Organisation im Kern zerstören, doch mit der Zeit findet Nova Gefallen an ihrem Teamleiter Adrian, einem waschechten Renegade. Doch kann das jemals funktionieren, ein Anarchist und ein Renegade? Und was wird passieren, wenn Adrian die Wahrheit über Nova erfährt? Von Marissa Meyer hatte ich durchaus zuvor schon gehört, bisher allerdings nichts gelesen. Weil ich das Thema Superhelden extrem spannend finde, habe ich mich dazu entschlossen, dem Ganzen mal eine Chance zu geben, auch wenn ein Buch mit 600+ Seiten im ersten Moment immer sehr einschüchternd wirkt. Aus diesem Grund habe ich es (unverdient) leider sehr lange vor mir hergeschoben und kann entsprechend erst jetzt die Rezension verfassen. Erzählt wird aus verschiedenen Sichten, mal auf Nova, mal auf Adrian. Und obwohl es nicht meine geliebte Ich-Perspektive war, hat mich die Geschichte gefesselt und ich habe zu jedem Zeitpunkt mit den Protagonisten mitgefiebert. Die Erzählweise hat einfach perfekt gepasst und war sehr gut umgesetzt, ich hätte mir keine andere gewünscht. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war der Einfallsreichtum der Autorin, was die Fähigkeiten der Wunderkinder betrifft. Ich hätte nie die Fantasie für so viele verschiedene Besonderheiten gehabt, besonders die Fähigkeit von Adrian hat mich extrem fasziniert. Im Grunde genommen ist er der vielseitigste von allen, ein faszinierender Charakter. Novas Begabung mag auf den ersten Blick langweilig erscheinen, aber sie verlässt sich nicht nur darauf, sondern auch auf ihre technisch-handwerklichen Fähigkeiten und ihr Kampfgeschick, das macht sie doppelt gefährlich, da man sie leicht unterschätzt. Ihr Motiv, die Regenades zu vernichten liegt klar auf der Hand, aber auch die Bemühungen der Renegades, die Anarchisten niederzuringen konnte ich bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehen. Beide Seiten haben sowohl Recht als auch Unrecht und es hat mich ein bisschen aufgeregt, dass jeder so viele Geheimnisse vor dem anderen hat, besonders Adrian und Nova. Am Ende des Buches hat die Autorin noch mal eine Bombe platzen lassen, die ich zwar schon hier und da mal vermutet hatte, mich aber dennoch überrascht hat. Den Schauplatz Gatlon City fand ich raffiniert konstruiert. Es ist diese Mischung aus neuer Technologie und Zerstörung durch die Machtergreifung der Anarchisten, die zurückgeblieben ist und bisher nie beseitigt wurde, die mich fasziniert hat. Die perfekte dystopische Stadt, mit Licht- und Schattenseiten für die „Guten“ und die „Bösen“, wobei es hier Ansichtssache ist, wen man in welche Kategorie steckt. Mein Fazit: Es sind viele Fragen offen, von denen ich hoffe, dass sie im zweiten Band zumindest teilweise geklärt werden, auch wenn ich befürchte, dass eher noch mehr dazukommen werden. Grandioses Setting, vielseitige Charaktere und eine spannende Story, die noch viel Stoff für die nächsten Teile zu bieten hat – klare Leseempfehlung!

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Vita

Marissa Meyer studierte Kreatives Schreiben und arbeitete als Lektorin in Seattle, bis sie ihren ersten Buchvertrag bekam. Mit den Luna-Chroniken gelang ihr auf Anhieb eine internationale Bestsellerserie, die in 27 Ländern verkauft wurde. Marissa Meyer lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Tacoma, Washington.

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