Den Mund voll ungesagter Dinge

Roman

Ab 14 Jahren
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Wenn Sophie es sich aussuchen könnte, wäre ihr Leben simpel. Aber das ist es nicht. Und das war es auch nie. Das fängt damit an, dass ihre Mutter sie direkt nach der Geburt im Stich gelassen hat. Und endet damit, dass Sophies Vater plötzlich beschließt, mit seiner Tochter zu seiner Freundin nach München zu ziehen. Alle sind glücklich. Bis auf Sophie.

Was hat es bloß mit dieser verdammten Liebe auf sich? Sophie selbst war noch nie verliebt. Klar gab es Jungs, einsam ist sie trotzdem. Bis sie in der neuen Stadt auf Alex trifft. Das Nachbarsmädchen mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen und dem ansteckenden Lachen. Zum ersten Mal lässt sich Sophie voll und ganz auf einen anderen Menschen ein. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend. Bis ein Kuss alles verändert.

"Freytag erzählt temporeich mit trickreicher Spannung ... Das Buch ist unprätentiös, unverkrampft."

Yvonne Poppek, Süddeutsche Zeitung (21. März 2017)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-20442-6
Erschienen am  06. März 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine natürliche und niedliche, aber keinesfalls kitschige Geschichte über die Liebe und das Erwachsenwerden

Von: Das Bambusblatt

25.03.2020

„Den Mund voll ungesagter Dinge“ ist der dritte, bei Heyne erschienene, Roman der deutschen Schriftstellerin Anne Freytag, der im Sommer 2018, wie schon der Vorgänger „Mein bester letzter Sommer“ im vorherigen Jahr, für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde. Sophie hätte gerne ein simples Leben. Keines, in dem ihre Mutter sie direkt nach der Geburt verlassen hat, ihr bester Freund nach Frankreich gezogen ist und zu allem Überfluss nun auch noch ihr Vater beschließt, mit ihr von Hamburg nach München zu ziehen. Zu seiner Freundin. Sophie kann dieser ganzen Sache gar nichts abgewinnen. Sie vermisst Hamburg, findet die Freundin ihres Vaters zu nett und will sie einfach nicht mögen. Ebenso wie deren Söhne, die ihr dann ungewollt aber doch recht schnell ans Herz wachsen. Dann lernt Sophie das Nachbarsmädchen Alex kennen, mit ihrem ansteckenden Lachen. Und zu dem neuen Familienleben, in das sie sich erst einmal einfinden muss, kommt die Liebe. Anne Freytag erzählt in „Den Mund voll ungesagter Dinge“ eine Coming of Age Geschichte zweier Mädchen, die sich selbst erst einmal an ihre sexuelle Orientierung gewöhnen müssen. Und obwohl es genau darum geht, dass die beiden lesbisch sind, hatte ich beim Lesen nie das Gefühl, dass die Autorin einem dieses Thema aufdrücken möchte. Es passt einfach ganz natürlich zu Sophie und Alex, die sich nur langsam näher kommen. Weder die Figuren noch Anne Freytag überstürzen etwas, sondern lassen sich alle Zeit der Welt und vielleicht wirkt die Geschichte aus diesem Grund so natürlich und liebenswert, genauso wie die Charaktere. Direkt zu Beginn wird der Leser mit einer vielleicht etwas dramatisch und klischeehaft wirkenden Szene neugierig gemacht, dann wechselt es und man findet sich mit Sophie in Hamburg wieder, kurz vor dem Umzug. Die Einstiegsszene wird erst zum Ende hin wieder aufgegriffen, was mir als Aufbau sehr gefallen hat. Ebenso wie die Tatsache, dass der Roman in viele kurze Kapitel eingeteilt wurde, was ihn sehr flüssig zu lesen macht und das Suchtpotenzial noch steigert. Ist ja schließlich nur noch ein kurzes Kapitel. Und ach, das war auch so schnell vorbei. Na gut, dann eben noch eines. Die Geschichte hat mich mit jeder Seite mehr gefesselt, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte und alle freien Momente genutzt habe, um weiter zu lesen. Das passiert bei mir wirklich eher selten, selbst wenn mir das Buch sehr gut gefällt. Ich habe die ganze Zeit über mit Sophie und Alex mitgefiebert und mich mit ihnen gefreut oder traurig gefühlt. Wirklich etwas Negatives kann ich über dieses Buch gar nicht sagen. Anne Freytag schafft es anscheinend spielend leicht, eine wirklich niedliche und herzerwärmende Liebesgeschichte zu schreiben, der ich sofort alles abkaufe, weil sie einfach echt wirkt. Noch dazu sind auch Cover und die Seiten hübsch gestaltet und passen zum jugendlichen Stil der Geschichte. Mein Fazit: „Den Mund voll ungesagter Dinge“ war mein erstes Buch von Anne Freytag und direkt darauf folgte „Nicht weg und nicht da“, was sicherlich auch nicht das Letzte gewesen sein wird. Demnach kann ich für dieses Buch nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

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Dieses Buch ist einfach pur , … ohne Kitsch und dennoch so wundervoll!

Von: Gedankenlabor

30.05.2019

„Den Mund voll ungesagter Dinge“ von Anne Freytag - ehrlich gesagt war ich eine Weile unschlüssig, ob das ein Buch für mich ist. Die Protagonistin Sophie ist noch recht jung und ich hatte ein bisschen die Befürchtung es könnte hier eher ein Buch für Teenager sein, das eben eher für die jüngeren Leser gemacht ist. Doch die Autorin Anne Freytag hat hier eine Geschichte über das sich selbst finden geschrieben, die nach meinem Empfinden für jung und alt absolut lesbar und wichtig ist! Denn letztlich müssen wir uns im Leben immer wieder selbst finden, es gibt so viele schwierige Phasen, in denen wir neu erkunden müssen wer wir sind, was wir wollen und was nicht, dass es letztlich kaum eine Rolle spielt in welchem Alter man sich befindet. Anne Freytag hat mich hier von der ersten Zeile an gehabt! Der Schreibstil ist einfach unglaublich toll! Locker, leicht, voller Lebendigkeit und absolut ehrlich, das hat mir unglaublich gut gefallen, weswegen ich dringend bald den nächsten Freytag lesen muss ;-) „Den Mund voll ungesagter Dinge“ kann ich absolut empfehlen, es ist ein Buch mit ganz vielen Ecken und Kanten, mit ganz viel Liebe, Wut, Selbstzweifel, Hoffnung, Ängsten, halt, Freundschaft und Ehrlichkeit – es einfach pur , … ohne Kitsch und dennoch wundervoll! Definitiv ein Lese-Highlight für mich dieses Jahr!

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Vita

Anne Freytag hat International Management studiert und als Grafikdesignerin gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Für ihre ersten beiden Jugendbücher wurde sie für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, für ihren dritten Roman »Nicht weg und nicht da« für den Buxtehuder Bullen 2018. Außerdem erhielt sie dafür den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur. Zuletzt bei Heyne fliegt erschienen: »Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte«. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

„Ermutigt zu Neugier und Klartext.“

Manuela Kalbermatten, Neue Zürcher Zeitung (01. März 2017)

"Gefühlschaos pur!"

Jolie (05. April 2017)

„Anrührende Auseinandersetzung mit einer der verwirrendsten Phasen des Lebens.“

Nido (16. Februar 2017)

"Sehr authentisch."

Simone Sohn, wdr 1Live (06. März 2017)

"Hautnah und direkt - so wie das Leben eben."

move 36 (27. Februar 2017)

"Schnell, schnoddrig und unglaublich gefühlvoll geschrieben. Kann ich nur empfehlen."

Moni Littel, Radio Arabella (27. März 2017)

"Ein unaufgeregter wunderschöner Liebesroman."

Fritz und Fränzi (CH) (06. März 2017)

"Ehrlich, emotional und authentisch."

Freistunde! (03. März 2017)

"Diese Story ist spannend und einfühlsam."

Maike Jacobs, Neue Presse (11. April 2017)

"Eine wunderbar aufregende Lovestory."

Ursula Thomas-Stein, Badische Zeitung (28. März 2017)

"Gefühlvoll, authentisch und wunderschön."

Kölner Stadtanzeiger (05. Mai 2017)

"Intensiv und berührend, und ein eindringliches Plädoyer für Respekt und Toleranz."

Westfälische Nachrichten (09. Mai 2017)

"Spannend, emotional, lustig und traurig zugleich."

Ruhr Nachrichten (08. März 2017)

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