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Frankenstein oder Der moderne Prometheus. Roman

Manesse Bibliothek (3)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21453-1

Erschienen:  02.10.2017
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«Eine der großen moralischen Erzählungen der europäischen Literatur.» (Jürgen Kaube, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Die Faszination des Frankenstein-Mythos ist bis heute ungebrochen. Mary Shelleys spannendes Meisterwerk lotet die Grenzen unserer Fantasie aus und erweckt einen ewigen Traum zum Leben: den Traum von der Erschaffung eines menschenähnlichen Wesens.

Nach Jahren des Experimentierens ist es dem ehrgeizigen Forscher Victor Frankenstein gelungen, aus toter Materie einen künstlichen Menschen zu erschaffen. Doch das Ergebnis seiner alchemistischen Versuche erschüttert ihn bis ins Mark. Entsetzt überlässt er das Wesen seinem Schicksal. Dessen verzweifelte Suche nach Nähe und Akzeptanz endet in Chaos und Verwüstung. Als das Wesen nach und nach Rache an Frankensteins Familie nimmt, beschließt dieser, seine Kreatur zu jagen und zu töten… Das Erstlingswerk einer 19-Jährigen entstand als Gruselgeschichte zum Vorlesen im Freundeskreis. Der jungen Mary Shelley gelang einer der berühmtesten Romane der Weltliteratur, der seit nunmehr 200 Jahren und auch heute noch gültige Fragen zur Verantwortung des Menschen über seine Schöpfung stellt. Zum Jubiläumsjahr veröffentlichen wir eine Übersetzung der Urfassung von 1818.

»Alexander Pechmanns Neuübersetzung der Erstausgabe von 1818 bringt das aus heutiger Sicht etwas verschnörkelte Englisch des frühen 19. Jahrhunderts in ein klares Deutsch, ohne seinen oft schwärmerischen Ton zu verfälschen. Die Ausgabe ist darüberhinaus besser kommentiert als manche englische.«

Süddeutsche Zeitung, Nicolas Freund (04.01.2018)

Mary Shelley (Autorin)

Mary Wollstonecraft Shelley (1797-1851) wurde im englischen Somers Town geboren. 1814 folgte sie dem Dichter Percy Bysshe Shelley auf den Kontinent und lebte dort mit ihm zusammen. Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete sie ihn 1816. Gemeinsam mit Lord Byron unternahmen beide eine Schweizreise, während der der Roman «Frankenstein» entstand. Percy Shelley starb bereits 1822; daraufhin kehrte Mary Shelley nach England zurück und widmete sich ganz der Herausgabe der Werke ihres Mannes.


Georg Klein (Nachwort)

Georg Klein, geboren 1953 in Augsburg, lebt mit seiner Familie in Berlin und Ostfriesland. Sein Roman «Libidissi» wurde als eine der wichtigsten Neuerscheinungen des Jahres 1998 gefeiert und in mehrere Sprachen übersetzt. Im Jahr 2000 erhielt er für einen Ausschnitt aus «Barbar Rosa» den Ingeborg-Bachmann-Preis; 2010 für «Roman unserer Kindheit» den Preis der Leipziger Buchmesse.

»Alexander Pechmanns Neuübersetzung der Erstausgabe von 1818 bringt das aus heutiger Sicht etwas verschnörkelte Englisch des frühen 19. Jahrhunderts in ein klares Deutsch, ohne seinen oft schwärmerischen Ton zu verfälschen. Die Ausgabe ist darüberhinaus besser kommentiert als manche englische.«

Süddeutsche Zeitung, Nicolas Freund (04.01.2018)

»Die weltliterarische Bedeutung und zeitlose Größe des Frankenstein-Romans liegt in der Kombination aus erzählerischem Wagnis, wissenschaftlicher Fantasie und sprachlicher Schönheit.«

rbb kulturradio, Frank Dietschreit (03.11.2017)

»Das Bestechende an der neuen Ausgabe der Urfassung besteht nun genau darin, der ›vorherrschenden‹ Lesart einige Varianten hinzuzufügen.«

FALTER (A), Ausg. 41/2017, Jutta Person (12.10.2017)

»Die poppige Neuauflage animiert, die Geschichte des machtgierigen Mannes, der tief fällt, nachzulesen. Das Buch von 1818 ist von erschreckender Aktualität.«

SI style (CH), Anita Lehmeier (01.12.2017)

»Ein Roman, der vom Thema und von der Machart her die Diskrepanz zwischen Trivialliteratur und Kunstwerk aufhebt.«

WDR 5, Sdg. Bücher, Buch der Woche, Franz Schuh (16.12.2017)

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Übersetzt von Alexander Pechmann

Mit Nachwort von Georg Klein

eBook (epub), ca. 300 Seiten

ISBN: 978-3-641-21453-1

€ 17,99 [D] | CHF 22,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Manesse

Erschienen:  02.10.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ganz anders als gedacht.

Von: Marie Datum: 09.10.2018

wortmalerei.org

Der hochbegabte Schweizer Victor Frankenstein studiert in Ingolstadt und experimentiert dabei intensiv mit Leben und Tod. Je weiter er in die Materie vordringt, umso einfacher fällt sie ihm und schließlich ist er sogar in der Lage, eine von ihm zusammengebastelte, menschliche Gestalt zum Leben zu erwecken – einen künstlichen Menschen zu erschaffen. Doch seine Schöpfung entpuppt sich schnell als grauenerregendes und hässliches Monster, das sein Leben zerstört. Nach einigen Unglücksfällen, weiß Frankenstein, dass er seine Schöpfung vernichten muss, um die Menschheit von seinem Rachedurst zu befreien. Doch ist ein hässliches, menschenähnliches Monster kein Mensch? Und heißt das auch, dass er keine Gefühle haben kann?

Horrorklassiker und Schauergeschichte – aber eigentlich doch ganz anders!

Wenn manch einer an Frankenstein denkt, hat er ein hirnloses, hässliches und ekelerregendes Ungetüm im Kopf. Ein düsteres Labor mit merkwürdigen Gerätschaften und einer merkwürdig zusammengeflickten Horrorgestalt, die plötzlich erwacht und sich aufrichtet. Einige wissen dabei nicht, dass Frankenstein der Schöpfer und nicht das Monster selbst ist. Doch ein Großteil weiß darüber hinaus nicht, dass Frankenstein viel mehr als bloß eine Schauergeschichte ist. Dass die gruseligen Elemente viel weniger die Schöpfung und Beschreibung des Monsters sind, als vielmehr die moralischen und philosophischen Fragen, mit denen Victor Frankenstein sich im Laufe des Romans immer intensiver auseinandersetzen muss. Diese Fragen nach der Schöpfung des Menschen und der Pflicht, die damit einhergeht Gott zu spielen, die die damals neunzehnjährige Mary Shelley im Jahre 1814 im Rahmen eines Schauergeschichtenwettbewerbs in Frankenstein behandelte, sind wesentlich und prägend für den Roman. Doch insbesondere diese Fragen können den Leser ab und an mehr gruseln, als jedes hirnlose Monster…

Besonders auffällig ist dabei, dass Shelley sich wenig mit der detaillierten Beschreibung der Schöpfung und Erschaffung des Monsters auseinandersetzt, sondern vielmehr direkt Frankensteins Dilemma beschreibt. Ihr relativ distanzierter Schreibstil, der wenig Nähe zulässt, erledigt dabei sein Übriges. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass man trotz jeder Distanz und der kargen Beschreibung von Orten stets ein klares Bild im Kopf hat, während man liest. Insbesondere die Eisfelder und die Landschaft des Mont Blanc erschaffen dabei faszinierende Bilder im Kopf und noch dazu eine besondere Atmosphäre. Auch Frankensteins Monster sieht anders aus als ich es im Kopf hatte, wobei seine Hässlichkeit an jeder Stelle betont, aber selten wirklich detailliert beschrieben wird, wodurch es teilweise schwer fällt, die Reaktion der Menschen zu verstehen.

Der Schöpfer und sein Monster – richtig oder falsch?

Die Erzählsituation ist ebenso eigenwillig wie der Rest des Buches: die Geschichte beginnt mit Briefen des Kapitäns Walton, der in die Heimat an seine Schwester schreibt und während einer Schiffsexpedition durch den Nordpol Victor Frankenstein vor dem Tod rettet. Dieser erzählt dann in einer Rückblende von seinem Leben und der Erschaffung seines Monsters, was allerdings Teil der Briefe ist, die Walton an seine Schwester schreibt. In der Erzählung Frankensteins erhält auch das Monster selbst Gelegenheit einen Teil aus seiner Perspektive zu erzählen. Die verschiedenen Erzählebenen ermöglichen dabei nicht nur einen fesselnden Einblick, sondern machen das Dilemma einmal mehr deutlich: Frankenstein auf der einen Seite spricht seinem Monster jegliche Gefühle ab und hält es für einen leibhaftigen Teufel, während das Monster auf der anderen Seite einen anderen Eindruck vermittelt und durch die äußeren Umstände zu seinen Taten gezwungen wird. Richtig und falsch, schwarz und weiß scheinen immer mehr ineinander zu verschwimmen.

Frankenstein ist ein besonderes Buch – ein Buch, das heutzutage beinahe noch mehr Aktualität genießt als vor rund 200 Jahren. Ein Buch, das mehr ist, als lediglich eine Schauergeschichte und das definitiv einiges zu bieten hat. Die Ausgabe aus dem Manesse Verlag liefert neben der Geschichte übrigens auch einige interessante Interpretationen und Fußnoten, die es dem Leser ermöglichen, sich noch tiefgehender mit der Materie auseinanderzusetzen!

Frankenstein oder Der neue Prometheus

Von: MarySophie Datum: 19.05.2018

https://lalolololala.blogspot.de/

Handlung:
Viktor Frankenstein zeigte schon von klein auf großes Interesse an der Naturwissenschaft und verschlang diverse Werke darüber. Sein großes Ziel wurde es, einen künstlichen Menschen zu erschaffen. Während der Arbeit an dem Experiment zog sich Viktor immer mehr zurück und lebte eine Zeit lang nur für dieses Experiment. Eines Nachts war es dann soweit, Viktor hatte sein Werk vollendet, jedoch ist das Wesen anders geworden als ursprünglich gedacht, es hat monströse Züge und Viktor sucht das Weite.
Der künstliche Mensch, Frankenstein, lässt seinen Erschaffer jedoch nicht so schnell entkommen. Er jagt ihm hinterher und vergeht sich schließlich auch an Viktor´s Familie, mit dem Ziel, ihm seinen großen Wunsch zu erfüllen...

Meinung:
Mir war es bekannt, dass es zu Frankenstein einen Roman gibt und ich habe bei der Erwähnung des Namen direkt ein Bild vor Augen gehabt. Jedoch muss ich sagen, dass ich mich nicht erinnern kann, jemals die Geschichte davon gehört zu haben oder einen Film dazu gesehen zu haben. Deshalb war ich sehr gespannt auf den Roman, nicht nur auf die Darstellung des Monsters, sondern auch auf die gesamte Geschichte.

Der Einstieg in den Roman war für mich etwa beschwerlich, weil ich nicht recht zuordnen konnte, wie alles zusammenhängt. Dies erschließt sich im weiteren Verlauf dann recht schnell und wird schnell spannend zu lesen und darauf zu schauen, wie die Handlungsstränge am Ende zusammenlaufen.

Mit der Schreibweise hatte ich im Verlauf des Romans immer mal meine Probleme, es ist recht hochtrabend geschrieben, noch dazu sind manche Seiten nicht sehr ereignisreich und dadurch fast schon langweilig, weshalb ich mich an solchen Stellen beherrschen musste, um die Stelle nicht nur schnell zu überfliegen. Dies kam glücklicherweise nicht sehr häufig vor, meist war die Handlung spannend und gut geschrieben.
Das Setting war ansprechend, es war der Zeit gerecht, zu welcher der Roman handelt und aufgrund der guten Beschreibungen von Gegenden und Reisen war es sehr leicht, sich auf den Roman einzulassen.

Der Roman beginnt mit dem Vorwort der Autorin, in welchem erklärt wird, wie sie auf die Idee kam, diesen Roman zu schreiben. Das fand ich sehr interessant und war auch froh, dass die Entstehung des Romans vorangestellt wurde.
Der eigentliche Roman beginnt mit Briefen, welche an eine Schwester gerichtet sind und die Fortschritte einer Expedition geschildert sind. Auf dieser Reise begegnet er Viktor Frankenstein, der Erschaffer der monströsen Figut Frankenstein. Dieser schildert sowohl Robert, als auch der restlichen Mannschaft an Bord seine Lebensgeschichte und die Erschaffung des Wesens. In dessen Erzählung sind sowohl Dialoge eingebracht, als auch Briefe und Ereignisse, die Frankenstein seinem Erschaffer erzählt hat. Diese Erzählperspektive fand ich unglaublich gelungen, es war vielseitig und wunderbar umgesetzt.

Frankenstein als Hauptprotagonist fand ich sehr interessant, nicht nur die Erstellung, sondern auch sein Auftreten und seinen Charakter. Dies mutet teilweise absurd an, besonders sein großer Wunsch, der ab ca. der Mitte des Romans geäußert wird. Toll fand ich, dass man erst relativ am Ende eine richtige Beschreibung erhalten hat und sich bis dahin selbst ein Bild machen konnte. Charakterlich war er sehr stark beschrieben, ich fand ihn als Charakter toll und obwohl er monströse Züge hatte, fand ich Frankenstein zu weiten Teilen sympathisch, besonders seine Gedankengänge haben mir gefallen.

Fazit:
Eine tolle Geschichte, die für mich noch Potenzial für mehr gehabt hätte und an einigen Stellen leider ein paar Längen hatte. Besonders gelungen fand ich den Hauptcharakter Frankenstein, der sehr gut durchdacht war und interessante Züge hatte.

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